Bundestagsabgeordnete Inge Höger, DIE LINKE: Nein zu Uranwaffen

„Die Bundeswehr darf auch in Zukunft unter keinen Umständen Uranmunition verwenden“, fordert Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag. Angesichts der aktuellen Debatte unterstreicht sie ihre Ablehnung „einer Waffe, die überall, wo sie abgefeuert wird, die Gesundheit der Zivilbevölkerung massiv bedroht.“

Bundestagsabgeordnete Inge Höger weiter:

„An allen Orten, an denen Uranmunition bisher zum Einsatz kam, sind die Krebsraten in die Höhe geschossen: im Irak, in Kosovo, in Bosnien-Herzegowina, aber auch auf Sardinien, wo die NATO mit Urangeschossen übt“, so Höger. „Anstatt über die Beschaffung dieser perfiden Munition nachzudenken, sollte sich die Bundesregierung für deren umfassende internationale Ächtung stark machen.“

Laut Höger zeigt die Debatte um die mögliche Beschaffung aber auch, „dass die Bundesregierung offenbar auf eine Konfrontation mit Russland setzt. Warum sollte es denn nötig sein, den russischen Gefechtsfahrzeugen Typen T80 und T90 mit panzerbrechender Munition zu begegnen? Aufrüstung ist das falsche Signal. Deeskalation ist das Gebot der Stunde“, sagte die LINKE-Abgeordnete.

Uranmunition dient dazu, schwere Panzer und Bunker zu brechen. Bislang nutzt die Bundeswehr dafür Wolfram-Geschosse. Diese gelten aber im Hinblick auf die neusten russischen Panzer als nicht ausreichend.

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