Archive for April 27th, 2015

27. April 2015

Mai ’45 – Frühling in Berlin – FRIEDEN MIT RUSSLAND

Am 16. April 1945 begann die letzte Offensive der Roten Armee gegen die Reichshauptstadt. Die sowjetischen Angriffsspitzen erreichten den Stadtrand am 21. April, vier Tage später ist Berlin völlig eingeschlossen. Gleichzeitig dringen Einheiten der Sowjets bis an den S-Bahn-Ring, den inneren Verteidigungsring, vor. Täglich verschießt die Rote Armee rund 230 Waggonladungen an Munition. Was noch nicht zerstört ist, fällt nun in Schutt und Asche. Mitten im Kampfgeschehen halten sich immer noch über 3 Millionen Zivilisten in der Stadt auf. Auch unter den Hunderttausenden Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern kommt es zu unzähligen sinnlosen Opfern. Ein Stadtteil nach dem anderen wird durch die Rote Armee und Teile der polnischen Armee erobert. Am 30. April begeht Hitler im „Führerbunker“ Selbstmord, zwei Tage später kapituliert die Reichshauptstadt. Für Berlin ist der Zweite Weltkrieg zu Ende. Die Innenstadt liegt teilweise zu über 70 Prozent in Trümmern, die Zivilbevölkerung lebt in den Kellern ihrer zerstörten Stadtviertel. Welche militärischen Ereignisse führten zum Zusammenbruch der NS-Herrschaft in Berlin? Wie und unter welchen Umständen organisierten die Menschen Leben und Überleben in einerTrümmerwüste?

Überlebt, und nun?
In Berlin endete der Krieg, noch bevor die Wehrmacht kapituliert hatte. Berlin war eine zerstörte Stadt. Das zerschossene Branden- burger Tor steht als Symbol dafür. Doch NS-Herrschaft und Krieg hatten nicht nur im Stadtbild, sondern in der ganzen Gesellschaft tiefe Spuren hinterlassen. Unzählige Tote hatte der aussichtslose Häuserkampf der letzten Kriegstage noch gefordert, und es gab amok- laufende NS-Standgerichte, die „Verräter“ ermordeten. Zehntausende Einwohner waren geflohen, deportiert und getötet oder evakuiert worden. Andere waren zwangsweise neu in die Stadt gekommen: als Zwangsarbeiter nach Berlin verschleppt oder als Flüchtlinge aus dem Osten. Und schließlich kamen die Soldaten der Roten Armee. Das Leben selbst war in der Kriegszeit ein anderes geworden. Vieles, wie der Mangel an Nahrungsmitteln, die Schlaflosigkeit in den Bombennächten, die anschließenden Aufräum- und Reparaturarbeiten oder die eklatante Wohnungsnot war bereits Normalität geworden. Der Frieden änderte an vielen Alltagsproblemen gar nichts. Aber er zwang die veränderte Gesellschaft Berlins dazu sich neu zu konfigurieren: Nicht nur, weil zahllose Wehrmachtsoldaten nun als Kriegsgefangene die Stadt verließen, während Verfolgte des NS-Regimes ihre Befreiung feierten. Sondern weil das Leben unter neuer Herrschaft neue Verhaltensweisen erforderte, die „neue Zeit“ neue Regeln mit sich brachte und die verschiedenen Bevölkerungsgruppen lernen mussten, im Zusammenleben zu überleben – wenn auch nur vorübergehend. Dies war der „Frühling in Berlin“, entsprechend wird er aus der Alltagssicht dieser Bevölkerung erzählt.

http://www.berlin.de/mai45/

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27. April 2015

May ’45 – Spring in Berlin

21 April to 26 May, 2015: Everyday life between war and peace

http://www.berlin.de/mai45/en/may-45-spring-in-berlin/open-air-exhibitions/

27. April 2015

Geheime Beziehungen zwischen Frankreich und Syrien

In einem Interview mit dem französischen öffentlichen Fernsehens France 2, vom 20. April, erwähnt Präsident Baschar al-Assad die aktuellen geheimen Beziehungen zwischen seinem Land, der Arabischen Republik Syrien, und Frankreich.

Im Laufe der letzten Wochen wurden widersprüchliche Signale abgegeben, die Spaltungen innerhalb der Exekutive bezeugen:

• Ein französischer Gesandter besuchte Damaskus unter der Kontrolle des Präsidenten François Hollande. Er wurde dort vom Leiter des Geheimdienstes, General Ali Mameluk empfangen.

• Die französische Regierung, unter der Leitung von Manuel Valls, hat für mehrere Millionen Euro Waren an Syrien verkauft, obwohl sie ein Embargo gegen dieses Land beschlossen hatte.

• Zur gleichen Zeit unterstützen das Elysee und der Quai d’Orsay weiterhin aktiv
– Al-Qaida in Syrien (al-Nusra Front) – auch mit Waffen Versorgung und Präsenz von Militär-Beratern – obwohl Frankreich selbst al-Nusra auf die Liste der terroristischen Organisationen der Vereinten Nationen gestellt hat;
– die Muslimbruderschaft, eine geheime Gesellschaft, die seit 1953 für die CIA arbeitet und die schon 1982 versuchte, die Arabische Republik Syrien zu stürzen.

Im Jahr 2010 haben Frankreich und das Vereinigte Königreich im Namen der Vereinigten Staaten Ereignisse vorbereitet, die als „Volksaufstand“ gegen die Arabische Republik Syrien dargestellt wurden und in den Augen der öffentlichen Meinung im Westen und dem Golf vier Jahre Krieg rechtfertigten. Frankreich und das Vereinigte Königreich tragen also die Hauptverantwortung an dem internationalen Konflikt, der bereits mehr als 80 000 Tote in der syrischen arabischen Armee kostete (d.h. mehr als die von Israel geführten Kriege) und mehr als 140 000 Zivilisten das Leben gekostet hat.

Übersetzung
Horst Frohlich
http://www.voltairenet.org/article187399.html

27. April 2015

Nato verstärkt Truppen in polnischen Stützpunkten

(Mehrnews)- Die Verteidigungsminister von Deutschland, Polen und Dänemark haben, die Aufstockung von Nato-Truppen in einem Militärstützpunkt in Polen beschlossen.

Das wurde bei einer Sitzung am Freitag beschlossen.

Die deutsche Verteidigungsministerin von der Leyen teilte mit, Berlin werde 100 Soldaten in den Stützpunkt von Szczecin schicken. 20 Länder sollen sich an diesem Vorhaben noch vor der nächsten Nato-Tagung im kommenden Jahr beteiligen.

Der polnische Verteidigungsminister Tomasz Siemoniak betonte, sein Land brauche mehr Nato-Soldaten; die Mitglieder sollten mehr Truppen in Osteuropa stationieren.

Im vergangenen Jahr und mit den Spannungen mit Russland hat die Nato die Zahl der Soldaten an den Grenzen Osteuropas aufgestockt.

27. April 2015

Bundesregierung bereitet eine Strafbefreiung für Geheimdienst-Mitarbeiter vor

„Die Bundesregierung bereitet eine Strafbefreiung für Geheimdienst-Mitarbeiter vor. Die Regierung möchte, dass Straftaten „zur Tarnung“ ohne Rechtsfolgen für die Anstifter bleiben. Die CSU möchte darüber hinaus, dass die Geheimdienste mehr Geld bekommen, um die Bürger im Internet überwachen zu können.“
hier die WAZ
http://www.presseportal.de/pm/55903/2928963/waz-teil-amnestie-fuer-geheimdienste

27. April 2015

Veranstaltung am 4. Mai in Berlin – Ein Krieg der Oligarchen: Das Tauziehen um die Ukraine

Ausgehend vom Brand und brutalen Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa analysiert Ulrich Heyden, wie sich die Ukraine gesellschaftspolitisch entwickelt. Er beschreibt die jahrelange nationalistische Stimmungsmache und wem sie nützt.

Wir laden ein zur Buchpräsentation mit dem Autor Ulrich Heyden am 4. Mai, 19.00 Uhr im Luxemburg-Salon, RLS, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin.
Es moderiert: Kerstin Kaiser, MdL, Mitglied des Vorstandes der RLS

Ulrich Heyden, berichtet seit 1992 aus Moskau und anderen Regionen in den Nachfolgstaaten der UdSSR, u.a. für Telepolis

http://shop.papyrossa.de/epages/26606d05-ee0e-4961-b7af-7c5ca222edb7.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/26606d05-ee0e-4961-b7af-7c5ca222edb7/Products/576-7

27. April 2015

Russlands Präsident Putin: US-Spezialeinheiten kooperierten im Jahre 2000 mit kaukasischen Terroristen

(IRIB) – Russlands Präsident Wladimir Putin hat den USA vorgeworfen, im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends Separatisten in der russischen Region Nordkaukasus direkt unterstützt zu haben.

„Russische Geheimdienste haben entsprechende Beweise für die Zusammenarbeit US-amerikanischer Geheimdienstorganisationen in der Republik Aserbaidschan mit einigen Anführern der im Kaukasus aktiven Terrorgruppen gehabt“, erklärt Putin in einer am Sonntag vom TV-Sender Rossija-1 ausgestrahlten TV-Dokumentation mit dem Namen „Der Präsident“. „Die USA haben den Terrorismus zu politischen Zwecken mißbraucht“, sagte der russische Präsident.

Russland begann 1999 unter Ministerpräsident Putin den zweiten Krieg gegen Tschetschenien, welcher 2009 offiziell zu Ende ging. Der erste Tschetschenien-Krieg begann 1994 und wurde 1996 mit dem Abzug der russischen Truppen beendet. Daraufhin erklärte sich Tschetschenien einseitig für unabhängig.

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