Argentiniens Präsidentin: Russland ist ein global unverzichtbarer Akteur

(Sputniknews/IRIB) – Russlands Präsident Wladimir Putin hat gestern seine argentinische Amtskollegin Cristina Fernandez de Kirchner im Kreml empfangen.
Die Annäherung zwischen Russland und Argentinien hat ein neues Niveau erreicht. Putin und de Kirchner unterzeichneten eine Erklärung zur Aufnahme einer „allumfassenden strategischen Partnerschaft“. Zudem werden Möglichkeiten erörtert, im gemeinsamen Handel zu den Währungen Rubel und Peso überzugehen. Kirschner bezeichnete dabei Russland ist einen unverzichtbaren Akteur auf dem internationalen politischen Parkett und bemerkte, es ist absurd, Moskau als eine Bedrohung für die globale Sicherheit zu betrachten. Die Präsidenten Russland und Argentinien halten die Militarisierung der Region Südatlantik für unzulässig, wie aus einer am Donnerstag in Moskau angenommenen gemeinsamen Erklärung der beiden Staatschefs hervorgeht. Wie der Pressedienst des Kremls berichtet, haben die beiden Präsidenten  hervorgehoben, dass „alle Seiten ihre internationalen Verpflichtungen aus dem Vertrag über das Verbot von Atomwaffen in Lateinamerika (Vertrag von Tlatelolco) und den Zusatzprotokollen dazu einhalten müssen“. Der Vertrag von Tlatelolco, der am 14. Februar 1967 in Mexiko-Stadt unterzeichnet wurde, verbietet den Test, die Stationierung, den Besitz sowie die Herstellung von Atomwaffen in der Karibik und Lateinamerika. Kirchner war am Dienstag in Russland eingetroffen und Putin besuchte Juli 2014 Argentinien.
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