US-Flugzeugträger, Kriegsschiffe auf dem Weg nach Jemen, um sich an der Seeblockade zu beteiligen l Jason Ditz

Blockade lässt keine Nahrungsmittel durch, keine Waffen wurden gefunden

Jason Ditz

Letzte Woche beteiligte sich das Pentagon an der Seeblockade des Jemen geringfügig, indem ein Schiff der Vereinigten Staaten von Amerika ein panamesisches Frachtschiff enterte, das sie beschuldigten, iranische Waffen an Bord zu haben. Sie fanden keine.

Jetzt legen die Vereinigten Staaten von Amerika zu und lassen die USS Theodore Roosevelt auffahren, einen Flugzeugträger, gemeinsam mit einigen weiteren Kriegsschiffen, nominell um Waffenlieferungen zu stoppen, von denen weder sie noch ihre Alliierten bisher beweisen konnten, dass welche stattfinden.

Die Seeblockade des Jemen hatte bisher die Auswirkung, dass Schiffe mit humanitärer Hilfe von der Landung an verschiedenen Orten abgehalten wurden, und hat einige Schiffe mit Lebensmitteln gezwungen, wochenlang vor der Küste zu liegen, um auf alle möglichen Landebewilligungen zu warten.

Das überwiegend aus Wüste bestehende Land Jemen importiert über 90% seiner Nahrung, und zwar fastgänzlich per Schiff. Die Seeblockade hat diese Lieferungen per Schiff verzögert, und in vielen Fällenlehnen Frachtfirmen es ab, Lieferungen auch nur zu versuchen, da es den Anschein hat, dass die ander Blockade beteiligten Kriegsmarinen diese für immer vor der Küste warten lassen, und es sich um Frachtenhandelt, die zudem nicht gerade die höchsten Gewinne abwerfen.

erschienen am 20. April 2015 auf > Antiwar.com > Artikel