Archive for April 16th, 2015

16. April 2015

[Consortium News] Russia Impinges on Israeli ‘Right’ to Bomb Iran

American neocons are in a lather over Russia’s decision to go ahead with the sale of anti-aircraft missiles to Iran. The apparent outrage is that Iran thinks it has a right to protect its citizens from Israel’s right to launch airstrikes into Iran’s territory, as ex-CIA analyst Ray McGovern explains.
https://consortiumnews.com/2015/04/14/russia-impinges-on-israeli-right-to-bomb-iran/
16. April 2015

[Sputnik] Außenpolitiker: Ukraine und USA lassen militärische Lösung von Donbass-Konflikt zu

Alexej Puschkow, Chef des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma: „Der Krieg bleibt möglich, diese Variante wird von den ukrainischen und US-amerikanischen Behörden nicht ausgeschlossen… Kiew ist nicht bestrebt, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen.“http://de.sputniknews.com/militar/20150415/301931050.html

16. April 2015

[Consortium News] Did Money Seal Israeli-Saudi Alliance?

The odd-couple relationship between Saudi Arabia and Israel may have been sealed with more than a mutual desire to kiss-off Iran. According to an intelligence source, there was a dowry involved, too, with the Saudis reportedly giving Israel some $16 billion, writes Robert Parry.
https://consortiumnews.com/2015/04/15/did-money-seal-israeli-saudi-alliance/
16. April 2015

[antikrieg.com] Saudi-Koalition verhindert, dass Schiffe mit Nahrung den Jemen erreichen

Die Marine der Vereinigten Staaten von Amerika beteiligt sich an Schiffsdurchsuchungen, die Vereinigten Staaten von Amerika spielen also eine direkte Rolle bei der Aushungerung der belagerten Bevölkerung des Jemen.
http://antikrieg.com/aktuell/2015_04_16_saudi.htm
16. April 2015

Chaos in Libyen: Regierungschef al-Thani bittet Russland um Hilfe – Westen verantwortlich l sputnik

http://de.sputniknews.com/politik/20150415/301928319.html

Nach vier Jahren Gewalt und Chaos will Libyen seine staatlichen Institutionen wiederherstellen und bittet Russland um Hilfe.

„Wir bitten heute Russland darum, sich auf die Seite des libyschen Volkes zu stellen und bei der Wiederherstellung der staatlichen Institute und der Sicherheit zu helfen“, sagte der lybische Regierungschef Abdullah al-Thani am Mittwoch in Moskau bei einem Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow. Vor allem solle die libysche Armee wieder handlungsfähig werden. Dafür müsste mithilfe internationaler Organisationen eine Aufhebung des Waffenembargos gegen die libysche Armee durchgesetzt werden.

Zuvor hatte al-Thani die westlichen Staaten für Chaos und Gewalt in seinem Land verantwortlich gemacht. In Libyen war es im Februar 2011 zu einem bewaffneten Aufstand gekommen, der mehrere Monate dauerte. Staatschef Muammar al-Gaddafi, der 42 Jahre lang geherrscht hatte, wurde von den Aufständischen gefasst und unter ungeklärten Umständen getötet. Die Nato, die von März bis Oktober Ziele in Libyen bombardierte, hat den Rebellen beim Umsturz geholfen.

Der Krieg in Libyen hat Tausende das Leben gekostet und die Wirtschaft des wichtigen Ölstaates ruiniert. Seitdem steckt Libyen in tiefer Krise und hat zwei mit einander rivalisierende Regierungen. Weite Gebiete des nordafrikanischen Landes werden nicht von Behörden kontrolliert.

http://de.sputniknews.com/politik/20150415/301925509.html

Regierungschef al-Thani: Westen für Chaos in Libyen verantwortlich

Libyens Regierungschef Abdullah al-Thani hat die westlichen Staaten für Chaos und Gewalt in seinem Land verantwortlich gemacht. Seit dem Sturz des langjägrigen Herrschers Muammar al-Gaddafi steckt Libyen in tiefer Krise. Viele Gebiete sind unter Kontrolle lokaler Milizen, die sich gegenseitig bekriegen.

Beim Krieg gegen das Regimes von Muammar al-Gaddafi „haben die westlichen Staaten das Potenzial der libyschen Armee völlig vernichtet und das libysche Volk ohne effektive staatliche Institutionen gelassen“, sagte al-Thani am Mittwoch in Moskau bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow. „Die westlichen Staaten müssen die ganze Verantwortung für das jetzige Chaos in Libyen übernehmen.“

Libyen stehe jetzt vor der Aufgabe, die staatliche Verwaltung wiederherzustellen. „Aber diese Aufgabe lässt sich ohne Armee und Sicherheitskräfte nicht bewältigen.“

16. April 2015

Mysteriöse Fracht: USA schicken 150 Tonnen „Diplomatenpost“ an Botschaft in Kirgistan l sputniknews

http://de.sputniknews.com/politik/20150415/301924117.html

 

15.04.2015

Amerikanische Diplomaten verweigern jeden Kommentar zu den Meldungen über 150 Tonnen Geheimfracht, die ein ukrainisches Flugzeug für die US-Botschaft nach Bischkek gebracht haben soll. Der Diplomatenstatus schützte die Güter vor der Kontrolle durch die kirgisischen Behörden.

Die ukrainische Fluggesellschaft Antonov Airlines hat nach Angaben der kirgisischen Zeitung „Delo Nr.“ mehr als 150 Tonnen unbekannte Güter nach Bischkek gebracht. Die Fracht mit dem Status „Diplomatenpost“ wurde von Mitarbeitern der US-Botschaft abgeholt.

Nach Informationen der Zeitung hat ein schweres Transportflugzeug des Typs An-124 Ruslan am 28. März sieben Container mit einem Gesamtgewicht von mehr als 78 Tonnen aus Abu-Dhabi nach Bischkek gebracht. Zwei Tage später landete dasselbe Flugzeug mit fünf Containern mit einem Gesamtgewicht von 74 Tonnen an Bord in der kirgisischen Hauptstadt.

„In diesen Tagen bekam die US-Botschaft insgesamt zwölf Container mit einer Gesamtmasse von 152 Tonnen“, so die Zeitung weiter. Die Fracht sei als „Diplomatenpost“ ins Land gebracht und deshalb nicht von den kirgisischen Behörden kontrolliert worden. Mitarbeiter der US-Botschaft hätten die Güter auf dem Flughafen abgeholt.

Die US-Botschaft in dem zentralasiatischen Land verweigerte vorerst jeden Kommentar. „Wir werden das nicht kommentieren“, teilte das Presseamt der Botschaft der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.

„Delo Nr.“ erinnert daran, dass die US-Luftwaffe im Jahr 2013 ähnliche „diplomatische Frachten“ für die amerikanische Botschaft in Kiew transportiert hatte. Kurz danach kam es in der Ukraine zu Unruhen und zum Staatsstreich. Der ukrainische Geheimdienst SBU ermittelte, dass US-Flugzeuge Kisten mit 60 Millionen US-Dollar in kleinen Scheinen nach Kiew gebracht hatten, so die Zeitung weiter. Später waren frisch gedruckte Scheine mit einem Wert von 10, 20, 50 und 100 Dollar auf dem Kiewer Unruheplatz Maidan aufgetaucht.

16. April 2015

Steinmeier besucht Kriegsgräber in Wolgograd l sputniknews

http://de.sputniknews.com/zeitungen/20150415/301920107.html

Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier reist am 7. Mai nach Wolgograd, schreibt die “Nesawissimaja Gaseta” am Mittwoch. Zwei Tage vor der Siegesfeier besucht der deutsche Chefdiplomat den Mamajew-Hügel sowie sowjetische und deutsche Soldatenfriedhöfe im Dorf Rossoschka.

„Ich bin seit fast fünf Jahren Direktor, aber in meiner Erinnerung wird das der erste Besuch des Außenministers Deutschlands auf dem Mamajew-Hügel sein“, sagte Alexej Wassin, der Direktor des Wolgograder Kriegsmuseums.

Dem Vorsitzenden der regionalen Vereinigung „Suchbewegung Russlands“, Andrej Oreschkin, zufolge „besucht eine deutsche Delegation zuerst den Friedhof der sowjetischen Soldaten, legt da Blumen und Kränze nieder und geht erst dann zu den deutschen Grabstätten“. Bis jetzt waren es nur deutsche Botschafter und Militärattachés, die die Kriegsgräber in Rossoschka besucht hatten.

In Rossoschka sind 58.515 Menschen begraben. Hauptsächlich handelt es sich um Soldaten und Offiziere der Wehrmacht, die bei Stalingrad und in den heutigen Gebieten Wolgograd, Rostow und Kalmückien gefallen waren.

Der deutsche Außenminister wird an der Mutter-Heimat-Statue wahrscheinlich die Gedenktafel für den Rotarmisten Feodossi Ganus, einem Wolgadeutschen, der zwölf Tage vor dem Ende der Schlacht um Stalingrad am 21. Januar 1943 gefallen war, zu Gesicht bekommen.

“Ganus und seine vier Genossen von der Besatzung eines schweren Kampfpanzers führten einen ungleichen Kampf gegen die Faschisten“, erzählt Alexej Wassin. „Als der Wagen angeschossen wurde und die Munition ausging, schlugen die Nazis ihnen vor, zu kapitulieren. Unsere Panzersoldaten lehnten ab.

Dann übergossen die Faschisten den Panzer mit Benzin und steckten ihn in Brand. Die Kämpfer verbrannten bei lebendigem Leibe. Jetzt sind alle fünf auf dem Mamajew-Hügel begraben. Den vier Panzersoldaten wurde der Titel „Held der Sowjetunion“ verliehen. Feodossi Ganus wurde es wegen seiner deutschen Herkunft versagt. Aus demselben Grund gibt es keinen Grabstein mit seinem Namen auf dem wichtigsten Hügel Russlands, obwohl er gerade dort begraben liegt.“

Erst 1996 wurde die historische Gerechtigkeit wiederhergestellt – durch einen Erlass des damaligen Präsidenten Boris Jelzin wurde Ganus der Titel „Held Russlands“ posthum verliehen. Zum 70. Jahrestag des Sieges will Alexej Wassin die Gedenktafel mit dem Namen dieses Helden auf dem Mamajew-Hügel feierlich einweihen.

16. April 2015

Footprints of war l Es gibt Oppositionspolitiker und Oppositionspolitiker und es gibt tote Oppositionspolitiker und tote Oppositionspolitiker

Während die deutschen „Qualitätsmedien“ den Tod von Nemzow zum 24-Stunden-Programm machten, scheint der Tod von 9 Oppositionellen in Kiew ihnen kaum eine Zeile Wert zu sein! Oder gab es in unserer Presse Meldungen zum Tod der folgenden acht ukrainischen (zum Teil ehemaligen) Mitglieder oder Mitarbeitern der „Partei der Regionen“?

  1. ehemalige Direktorin des Staateigentumsfonds der Ukraine , Valentina Semenjyuk-Samsoneko, 27.08.2014 verstorben. (Todesursache: Kopfschuss)
  2. ehemaliger Chef von Ukrsalisnyzja Boss, Mykola Serhiyenko,26.01.2015 verstorben. (Todesursache: Selbstmord- mit dem Jagdgewehr)
  3. ehemaliger hochrangiger Regionalpolitiker in Kharkow, Oleksiy Kolesnyk, 29.01.2015 verstorben (Todesursache: Selbstmord – durch erhängen)
  4. ehemaliger Bürgermeister von Melitopol, Sergey Walter, 25.2.2015verstorben (Todesursache: Selbstmord – durch erhängen)
  5. stellvertretender Polizeichef von Melitopol, Oleksandr Bordyuh, 26.02.2015verstorben (Todesursache: Herzanfall)
  6. stellvertretender Vorsitzender der Partei der Regionen, und ehemaliger Direktor des Staatseigentumsfonds, Mykhaylo Chechetov, 28.02.2015 verstorben. (Todesursache: Selbstmord -Sprung aus dem Fenster)
  7. ehemaliger Ministerpräsident, Partei der Regionen, Stanislav Melnik, 10.03.2015 verstorben. (Todesursache: Selbsmord – einem Gewehr erschossen)
  8. ehemaliger Gouvernor von Saporischschja, Oleksandr Peklushenko, 12.03.2015verstorben. (Todesursache: Selbstmord – durch Genickschuss (!!) )

Blogger fürchtet um sein Leben und bittet über Facebook um Hilfe

Ebenso am heutigen Tage, gab es eine alarmierende Meldung vom ukrainischen Blogger Vitaliy Skorokhodov.

Vitaly Skorohodov, hat als Arzt 23 Jahre auf der Intensivstation gearbeitet. Er hat Hunderte seiner Landsleute vor dem Tod gerettet. Außerdem ist er Journalist und Blogger. Er kommt aus Ternopil, lebte in der Westukraine im Dorf Bereznev in der Rivne Region. Viele Jahre schreibt er nun schon Artikel.

Facebook Profil: Vitaly Skorokhodov

Schon vor dem Putsch schrieb Vitaly mehrere Scripte für zukünftige Bücher. Eines davon trug den Namen: „Die Verbrechen des Nationalsozialismus und die Wiederbelebung des Faschismus in der Ukraine“. Er berichtete darin ausführlich über die Verbrechen der Nazis gegenüber der Zivilbevölkerung in der westlichen Ukraine während des Großen Vaterländischen Krieges. Vitaly erklärt in seinen Schriften, warum Bandera und seine Mitarbeiter keine Helden waren!

Am 14.04.2015 schrieb Vitaly eine dringende Nachricht an Eva Merkureva und bat sie, diese so schnell wie möglich zu veröffentlichen. Hier der Inhalt seiner Nachricht:

„Achtung!!! Wenn diese Meldung in den Netzwerken erscheint, dann haben mich  die Leute vom Rechten Sektor oder von der SBU bereits geholt. Heute  sollen in der Ukraine alle unabhängigen Journalisten und Bloggern, die sich der Junta widersetzen und kritisch berichten, verhaftet werden. Ich hoffe, dass noch genug Zeit bleibt, um es auf Facebook zu veröffentlichen. In diesem Fall, wenn man mich nicht auf der Stelle tötet, wurde ich verhaftet und ins Gefängnis des SBU gebracht. Ich hoffe, dass ich mit Eurer Hilfe wieder frei kommen werde!  Bitte verbreitet diese Informationen so weit wie möglich. Und informiert die Menschen über die Repressalien gegenüber kritischen Journalisten in der Ukraine.

Quelle der Meldung (russisch)

Oppositionspolitiker aus Russland scheinen hierzulande einen anderen Wert zu haben, als die Oppositionellen der Ukraine, denn während unsere Medien und unsere Politiker den verbalen Zeigefinger unaufhörlich in Richtung Russland strecken, wächst in der Ukraine der Faschismus in eine Dimension, die uns am Ende wohl noch alle zum Verhängnis werden könnte!

Oppositionspolitiker aus Russland scheinen einen anderen Wert zu haben, als die Oppositionellen der Ukraine.

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