Archive for April 8th, 2015

8. April 2015

sputniknews l Neue Koalition der Gazprom-Freunde in Europa?

http://de.sputniknews.com/politik/20150408/301822065.html

 

13:31 08.04.2015

Nachdem das russische Pipelineprojekt South Stream am Widerstand der EU und der USA gescheitert ist, rücken die potenziellen Teilnehmer des Nachfolgeprojekts „Türkischer Strom“ enger zusammen. Dem neuen „Klub“ Griechenland, Serbien, Mazedonien, Ungarn und Türkei könnte sich nach Angaben der Zeitung Kommersant auch Österreich anschließen.

Wie die Zeitung am Mittwoch berichtet, wagen die fünf Staaten eine von Brüssel unabhängigere Politik.  Die Außenminister von Griechenland, Serbien, Mazedonien, Ungarn und der Türkei haben bei ihrem Treffen am Dienstag in Budapest den Wunsch ihrer Länder bekräftigt, an dem Projekt teilzunehmen, das Russlands Präsident Wladimir Putin bei seinem Ungarn-Besuch im Februar vorgestellt hatte.

Die neue Pipeline soll Russland auf dem Grund des Schwarzen Meeres mit der Türkei verbinden und weiter zu einem Gas-Hub im österreichischen Baumgarten führen. Sie soll das Projekt South Stream ersetzen, das der russische Energiekonzern Gazprom im Dezember — nach jahrelangen Verhandlungen — aufgeben musste, weil die EU-Kommission mit Rückendeckung der USA Bulgarien und andere Projektteilnehmer massiv unter Druck gesetzt hatte.

Das ungarische Außenministerium bestätigte gegenüber der „Kommersant“, dass die fünf Außenminister sich auf die Bildung einer Expertenkommission für den Ausbau der Gasinfrastruktur geeinigt hätten. Auch verständigten sie sich auf weitere regelmäßige Treffen. Das nächste soll im Juli zustande kommen, aber noch davor sollen diese Staaten in bilaterale Gespräche über das neue Projekt treten. Zukünftig könnte Österreich hinzustoßen. Wenn bei diesen Gesprächen eine Einigung erzielt würde, bekäme Gazprom die Möglichkeit, Erdgas nach Europa unter Umgehung der Ukraine zu liefern. Genau das will die EU-Kommission verhindern und sucht schon nach Wegen, um das neue Gasversorgungsprojekt zu blockieren.

8. April 2015

sputniknews l Deutsch-ukrainische Historikerkommission auf Propagandakurs

http://de.sputniknews.com/zeitungen/20150408/301820830.html

 

08.04.2015

Moskau würde auf antirussische Propaganda der deutsch-ukrainischen Historikerkommission zur Erforschung der ukrainischen Geschichte reagieren, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Mittwoch.

Die Geschichte der Ukraine soll „ohne politische Voreingenommenheit“ mit Hilfe der deutsch-ukrainischen Kommission neu erforscht werden. Die Kommission wurde auf Betreiben von deutschen Historikern ins Leben gerufen. Zu der Kommission gehören zehn Professoren – jeweils fünf von jeder Seite.

Laut deutschen Medien hat sich die Kommission zum Ziel gesetzt, der Ukraine zu einer eigenständigen politischen Gestalt zu verhelfen sowie der Ideologisierung der historischen Ereignisse und den Manipulationen der Putin-Propaganda entgegen zu wirken.

Wie der Vorsitzende des Deutschen Historikerverbandes, Martin Schulze Wessel, betonte, wurde die Ukraine in der deutschen Wahrnehmung, teilweise auch in der Fachwissenschaft, allzu lange nur als Zwischenraum oder als Einflusssphäre ohne eigene Geschichte wahrgenommen.

Die Historiker wollen den Holodomor (Hungersnot), mehrere Gewalterscheinungen von 1930 bis 1940 sowie die „einseitige Darstellung der historischen Persönlichkeiten wie Stepan Bandera” erforschen.

In Moskau betrachtet man die gegründete Historikerkommission mit Skepsis. Wie der Vorsitzende des Staatsduma-Ausschusses für Auswärtiges, Alexej Puschkow, sagte, ist keine objektive Einschätzung der historischen Ereignisse zu erwarten, wenn Politik und geopolitische Ziele eine so große Rolle spielen. Zudem werde die ukrainische Seite dabei eine neue offizielle nationalistische Ideologie der Ukraine vertreten.

Die Erforschung der Geschichte der Ukraine sei Propaganda, die auf die Verzerrung von offensichtlichen Fakten, die Heroisierung der Ukrainischen Aufständischen Armee und Bandera basiere, so Puschkow. Doch dabei werde nicht nur die Ukraine zum Sprachrohr von Manipulationen. Auch Deutschland werde von Propaganda beeinflusst. Wenn man deutsche Medien lese, erhalte man ein absolut realitätsfernes Bild von dem Geschehen in der Ukraine. Uns werde erzählt, dass die Ukraine gegen Separatisten kämpfe, die sie bedrohen. Doch die Aufständischen blieben in ihren Gebieten und verteidigen ihr Land, so Puschkow. Es handele sich um Propaganda, die auf den Ausbau des politischen Einflusses Deutschlands in der Ukraine gerichtet sein werde.

Wie der russische Historiker Alexander Tschubarjan betonte, darf die Kommission weder ideologisiert noch politisiert werden und muss die realen Prozesse der ukrainischen Geschichte wiederspiegeln. Vieles werde von der deutschen Seite abhängen, inwieweit sie die ukrainischen Kollegen davon überzeugen kann, eine objektive und wissenschaftliche Position einzunehmen. Falls die Kommission eindeutig propagandistische Züge annehme, werde Russland darauf unverzüglich reagieren, so der Experte.

8. April 2015

faz.net l Polizeigewalt in Amerika Immer in Notwehr, immer gegen Schwarze

Ferguson, New York, Missouri, und jetzt North Charleston: Wieder ist ein Schwarzer in Amerika von einem weißen Polizisten erschossen worden

Hier weiter auch mit einem Video: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/amerika-toedliche-polizeigewalt-gegen-schwarze-haeuft-sich-13527090.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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