Tausende Tonnen Atommüll als Munition verschossen – Unfassbare Konsequenzen

Panzer- und bunkerbrechende Uranmunition, auch als DU-Munition bezeichnet, besteht aus Uran-238, ein Abfallprodukt, das bei der Gewinnung von waffenfähigem Uran-235 und bei der Herstellung von Brennstäben für Atomkraftwerke anfällt.
Beim Aufschlag und der Explosion der hochwirksamen DU-Geschosse entsteht radioaktiver, hochgiftiger Staub, der durch Einatmen, offene Wunden oder sexuellen Verkehr in den Körper eindringen kann. Die Folgen sind Missbildungen bei Neugeborenen, Leukämie und Krebs sowie weitere schwere Erkrankungen.
Es ist bekannt, dass Uranmunition von den USA und anderen NATO-Staaten im Golf-Krieg 1991, dann in Bosnien, Serbien und dem Kosovo, später in Afghanistan und wieder im Irakkrieg 2003 massenhaft eingesetzt wurde. In Libyen und anderen Ländern ist Uranmunition wahrscheinlich ebenfalls verschossen worden. Jetzt wollen die USA entsprechende Waffensysteme auch in der Ukraine und im Mittleren Osten stationieren.
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