Archive for März 24th, 2015

24. März 2015

Tausende Tonnen Atommüll als Munition verschossen – Unfassbare Konsequenzen

Panzer- und bunkerbrechende Uranmunition, auch als DU-Munition bezeichnet, besteht aus Uran-238, ein Abfallprodukt, das bei der Gewinnung von waffenfähigem Uran-235 und bei der Herstellung von Brennstäben für Atomkraftwerke anfällt.
Beim Aufschlag und der Explosion der hochwirksamen DU-Geschosse entsteht radioaktiver, hochgiftiger Staub, der durch Einatmen, offene Wunden oder sexuellen Verkehr in den Körper eindringen kann. Die Folgen sind Missbildungen bei Neugeborenen, Leukämie und Krebs sowie weitere schwere Erkrankungen.
Es ist bekannt, dass Uranmunition von den USA und anderen NATO-Staaten im Golf-Krieg 1991, dann in Bosnien, Serbien und dem Kosovo, später in Afghanistan und wieder im Irakkrieg 2003 massenhaft eingesetzt wurde. In Libyen und anderen Ländern ist Uranmunition wahrscheinlich ebenfalls verschossen worden. Jetzt wollen die USA entsprechende Waffensysteme auch in der Ukraine und im Mittleren Osten stationieren.
INFOS:
24. März 2015

RTdeutsch l Berliner Mauer-Museum macht Werbung für Putsch in Moskau

Den Besuch der Mutter und Schwester von Nadija Sawtschenkos in Berlin (in russischer Gefangenschaft sitzende ukrainische Kampfpilotin), nahm sich das Mauermuseum am Checkpoint Charlie zum Anlass, um am Montagabend eine Pressekonferenz zu veranstalten. Im Fokus stand dabei weniger der Kampf um die Freilassung der Pilotin, sondern eher der verbale Krieg gegen Russland und Putin: “Wir brauchen eine Explosion, die alles davonträgt, was jetzt an der Macht [in Moskau] ist. Fragen zur politischen Atmosphäre in der Ukraine waren unerwünscht.

Die Betreiberin des Mauermuseums Alexandra Hildebrandt hieß am Montagabend die 76-jährige Mutter Maria Ivonovna und die Schwester der ukrainischen Militärpilotin im Museum willkommen. Ebenfalls anwesend waren Sawtschenko Anwalt Mark Feigin, sowie die Cousine des ebenfalls in Russland inhaftierten ukrainischen Filmemachers Oleg Senzow Natascha aus Moskau.

Zwar lebe Natascha in Russland, aber das könnte helfen zu erkennen „dass nicht alle Menschen in Russland oder Moskau schlimm sind.“ Es gäbe auch viele, so Frau Hildebrandt weiter, die „ gut sind“. Vor allem dann „wenn sie mit uns sind“, ergänzte ironiefrei die Betreiberin des Hauses.

Wer sich das antun will, kann hier weiterlesen: http://www.rtdeutsch.com/15065/headline/berliner-mauer-museum-macht-werbung-fuer-putsch-in-moskau/

24. März 2015

sputniknews l Oligarchen-Krieg in Kiew / „Töten für Wotan“: Misanthropic Division kämpft „für arisch-ukrainische Werte“

„Töten für Wotan“: Misanthropic Division kämpft „für arisch-ukrainische Werte“

Die ukrainische faschistische Gruppierung „Misanthropic Division“ rekrutiert Kämpfer in Europa. In der Ukraine kämpft sie innerhalb des offen rechten Freiwilligenbataillons „Asow“. Der Journalist Thomas Eipeldauer hat zu diesem Thema recherchiert. Er meint: „Es gibt Dutzende Faschisten aus ganz Europa, die dort kämpfen.“

Zum Artikel: http://de.sputniknews.com/politik/20150324/301625752.html

http://de.sputniknews.com/zeitungen/20150324/301622630.html

Oligarchen-Krieg in Kiew: Kolomoisky schickt seine Privatarmee los

24.03.2015)

Der Konflikt zwischen dem Gouverneur des Gebietes Dnepropetrowsk, Igor Kolomojsky, und dem ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko hat sich verschärft, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Dienstag.

Die schwerbewaffneten Männer, die das Gebäude des staatlichen ukrainischen Öl- und Gaskonzerns Ukrnafta besetzt haben, sollen innerhalb von 24 Stunden ihre Waffen niederlegen. Das teilte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow mit. Der Chef des Sicherheitsdienstes (SBU) der Ukraine, Walentin Naliwajtschenko, warf der Führung des Gebietes Dnepropetrowsk vor, die bewaffneten Männer zu unterstützen.

„Auf den Straßen werden keine Leibwachen von Geschäftsleuten und Politikern mit Schusswaffen herumlaufen. Das betrifft alle. Ich gebe allen Sicherheitsfirmen 24 Stunden, damit sie ihre Tätigkeit mit dem Gesetz in Einklang bringen“, schrieb Innenminister Awakow auf Facebook.

Nach Angaben des SBU-Chefs Naliwajtschenko unterstützt die Führung des Gebietes Dnepropetrowsk kriminelle Gruppierungen, denen unter anderem der Mord an einem Mitarbeiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes, Gefangennahmen, Folterungen sowie Schmuggel im umkämpften Osten des Landes vorgeworfen werden. „Das ist eine Bande. Wir vermuten, dass sie von hochrangigen Mitarbeitern der regionalen Verwaltung von Dnepropetrowsk finanziert werden“, sagte Naliwajtschenko. Ihm zufolge handelt es sich dabei um die Stellvertreter des Gouverneurs Swjatoslaw Olejnik und Gennadi Korban. Olejnik versprach, wegen diesen  Vorwürfen gegen Naliwajtschenko vor Gericht zu ziehen.

Der Konflikt zwischen der Führung des Gebietes Dnepropetrowsk und dem Umfeld des Präsidenten Poroschenko ist in der vergangenen Woche an die Öffentlichkeit gedrungen. In der Nacht auf Freitag besetzten bewaffnete Männer von Kolomjsky die Zentrale der staatlichen  Öl- und Gaspipelinefirma Uktransnafta. Kolomojski scheiterte jedoch mit dem Versuch, einen Wechsel der Unternehmensleitung zu verhindern. Am nächsten Tag erteilte Poroschenko Kolomojsky eine Rüge wegen eines Verstoßes gegen die Berufsethik.

In der Nacht auf Montag kam es zu einem Konflikt um ein weiteres Unternehmen – Ukrnafta. Die Mitstreiter des Gouverneurs errichteten Absperrungen um das Gebäude des Unternehmens, um eine feindliche Übernahme abzuwehren. Der Abgeordnete des Poroschenko-Blocks Sergej Leschtschenko betonte, dass das Ukrnafta-Gebäude von den Kämpfern eines Freiwilligen-Bataillons kontrolliert werde. Der Berater des Innenministeriums  Sorjan Schkirjak widersprach ihm und sagte, dass das Unternehmen von einer Privatfirma überwacht werde.

Der Konflikt um Ukrnafta spaltet das ukrainische Parlament. Der Abgeordnete der Partei „Rechter Sektor“ Borislaw Beresa teilte mit, dass er Anträge für das Innenministerium und die Generalstaatsanwaltschaft mit der Forderung vorbereite, die Situation um Ukrnafta zu klären. Es werde versucht, das Vermögen eines Oligarchen durch einen anderen Oligarchen anzueignen, wobei die Interessen der Ukrainer nur eine Nebenrolle spielen würden, so Beresa.

Der Kiewer Politologe Michail Pogrebinski teilt jedoch diese Meinung nicht. Ihm zufolge handelt es sich nicht um einen Konflikt zwischen Oligarchen, sondern um den ersten offen ausgetragenen Konflikt zwischen Unternehmen und Behörden.

24. März 2015

Opening: Labor Defcon | Vernissage: Der NSA Komplex | Datum: 18.04.

Im vergangenen September führten Max Dax und ich ein Gespräch in der spex, in dem wir die gegenwärtige Krise des politischen Journalismus in einen Zusammenhang mit der rassistischen Logik des Kriegs gegen den Terror stellen – und Paul Verhoevens „Starship Troopers“ als Schlüssel zum Verständnis des modernen westlichen Militarismus ins Spiel bringen. [http://robertdefcon.com/2014/09/autosuggestionscamp-ericusspitze/]

Der Zuspruch, den wir auf dem damaligen Höhepunkt der Ukraine-Hysterie erhielten, war für mich eine Motivation zur Gründung einer medizinischen Einrichtung. Unter kompetenter Aufsicht geschulter Fachkräfte aus allen Bereichen der Kunst gehen im Labor Defcon Anamnese, Ausstellung und Aktion miteinander einher, um auf Grundlage informierter Positionen von Netzpolitik und Dekonstruktion gesellschaftliche Verständigungs- und Heilungsprozesse zu unterstützen.

Der NSA Komplex wirft Licht in das Dunkel eines weltweiten Kriegs, dessen Kollateralschäden inzwischen unseren Alltag erreicht haben, ob in Form umfassender Spionage oder des Alltagsrassismus von Pegida und Co. Die Ausstellung bildet den Auftakt zu einer Reihe von wechselnden Themen, Kooperationen und Versuchsaufbauten, die bis Ende 2015 im Labor Defcon stattfinden werden.

Beim NSA-Komplex zu sehen sind Werke und Shows u.a. von Künstlern aus der Türkei, China, Berlin und den USA.

Live-Programm
DJ Funkarella
DJ Jens Strüver (JR Plankton)
America-Symphony von Oscillator 1

Opening und Vernissage
Labor Defcon
Der NSA Komplex
18.04.2015 | 19 Uhr
Neue Schönhauser Straße 8
10178 Berlin

http://labor-defcon.org | http://www.facebook.com/labordefcon

24. März 2015

CIA-Chef droht Iran mit militärischer Gewalt für den Fall des Scheiterns eines Atomdeals l RTdeutsch

Der Direktor der CIA, John Brennan, hat dem Iran schwer wiegende Konsequenzen für den Fall angedroht, dass die Regierung in Teheran die Atomverhandlungen scheitern lassen sollte. Dass die USA tatsächlich wieder auf Konfrontationskurs gehen, glaubt wiederum die US-Denkfabrik Stratfor weniger. Immerhin könnte Washington Teheran als möglichen strategischen Partner in der Region noch gut gebrauchen.

http://www.rtdeutsch.com/15042/headline/cia-chef-droht-iran-mit-militaerischer-gewalt-fuer-den-fall-des-scheiterns-eines-atomdeals/

24. März 2015

Japan: Okinawa governor moves to pull plug on US base relocation

The governor of Japan’s southernmost prefecture of Okinawa has ordered a halt on the development of a controversial plan to relocate a US military base there.

Speaking at a news conference in the prefecture’s capital, Naha, on Monday, Takeshi Onaga stated that he would revoke an earlier drilling permission needed to relocate the Marine Corps Air Station Futenma to a sparsely-populated coastal region.

„Because rock drilling has apparently been carried out (outside the area covered by the permit), I ordered them to suspend the work while the prefecture probes the issue,“ he said.

The governor added that he had asked the Okinawa Defense Bureau to suspend “any act that changes the status quo of the seabed” and warned that he may annul the permit unless the bureau stops the work within a week.

The Okinawa governor’s comments were met by opposition, and triggered a new confrontation with the central government in Tokyo.

Chief Cabinet Secretary Yoshihide Suga described Onaga’s move as „regrettable.“

„The construction work is taking place after (Okinawa) agreed on it. It’s impossible“ that the work be suspended, he told reporters in Tokyo.

Japanese Defense Minister Gen Nakatani also roundly dismissed Okinawa governor’s measure.

„We will continue the work without making a fuss…. We don’t think there was any wrongdoing,“ he said.

The United States plans to move the Marine Corps Air Station Futenma to a more remote coastal area called Henoko in Nago City to consolidate its troop presence in Okinawa

Washington and Tokyo first agreed in 1996 to relocate the base from a more congested part of Okinawa to Nago, but opposition from local people and environmental groups has prevented construction in the small town of nearly 60,000 people.

About half of US forces in Japan are based in Okinawa. Many locals have complained about base-related crimes, noise and the risk of accidents.

Susumu Inamine, the mayor of Nago, had earlier issued a statement protesting the move. „Pushing forward with this tramples on the human rights of the people, and the rich diverse natural life of this region. This is no longer about democracy,“ Inamine said.

There are reports about the high number of sexual assaults by US military personnel in Japan, as many offending soldiers receive either no or very light punishments.

According to documents obtained by the Associated Press, American military personnel were involved in more than 1,000 sex crimes between 2005 and 2013 in Japan.

MP/HMV/SS

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