Experten: Gerüchte über Putins „Erkrankung“ werden absichtlich verbreitet l sputniknews

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Kremlsprecher Peskow dementiert Berichte über Geburt von Putins Kind

Meldungen, wonach Präsident Wladimir Putin ein Kind geboren wurde, entsprechen nicht der Wirklichkeit. So kommentierte Kremlsprecher Dmitri Peskow die jüngsten Berichte in ausländischen Medien.

„Ich möchte mich an reiche Menschen mit der Bitte wenden, einen Wettbewerb zur besten journalistischen Ente zu organisieren“, sagte Peskow am Freitag vor der Presse in Moskau.

http://de.sputniknews.com/politik/20150313/301481289.html

Experten: Gerüchte über Putins „Erkrankung“ werden absichtlich verbreitet

Die Gerüchte über eine „Erkrankung“ von Russlands Präsident Wladimir Putin werden nach Ansicht von Experten, die von RIA Novosti befragt wurden, absichtlich verbreitet. Sie führen diese Aktivitäten auf die Rolle zurück, die Russland in der internationalen Arena spielt.

Ausländische Medien haben diese Woche berichtet, Putin sei möglicherweise erkrankt: Ein für diese Woche geplantes Treffen der Präsidenten Russlands, Kasachstans und Weißrusslands sei verschoben worden, außerdem habe sich der russische Staatschef bereits seit einigen Tagen nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow dementierte diese Berichte. Später teilte er in einem Bloomberg-Interview mit, dem Präsidenten gehe es gesundheitlich „absolut gut“.

Valeri Fjodorow, Generaldirektor des Meinungsforschungsinstituts WZIOM, äußerte dazu, dass der Rummel um Putins angebliche Erkrankung „erstens, von der riesigen Rolle zeugt, die Wladimir Putin nicht nur in Russland, sondern in der Welt insgesamt spielt, denn wem wäre es sonst interessant. Andererseits zeugt dies von gewissen Illusionen, dass Russland, sollte es Putin etwas zustoßen, gleich den eingeschlagenen Weg wechseln und alles vergessen würde, was mit ihm verbunden war“.

Der Politologe Leonid Poljakow meinte seinerseits, dass die Verbreitung solcher Stimmungen als eine zielgerichtete und langfristige Aktion angesehen werden kann. „Mich wundert es gar nicht“, sagte er. „Ich bin sogar auf noch mehr Gerüchte, Ängste und Befürchtungen gefasst. Ich denke aber, es gibt keinen Grund, sich von derartiger Panikstimmung erfassen zu lassen.“