Russlands Position zur Ukrainekrise: Bewertungen der OSZE sind massgeblich

Bei den Bemühungen um eine Beilegung der Krise in der Ukraine sollte man sich laut der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa auf Daten und Erklärungen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stützen – nicht aber auf Äußerungen der USA.

„Man sollte nicht von Äußerungen der USA ausgehen, die bereit sind, alles Mögliche zu kommentieren – ungeachtet des Abstandes und des Nicht- Einbezogenseins in den Prozess“, wird Sacharowa am Samstag vom Rundfunksender RSN zitiert.

Man sollte sich von Statements derjenigen Strukturen leiten lassen, die dafür zuständig seien. Damit meint Sacharowa die OSZE-Überwachungsmission in der Ukraine.
„Eben diese Organisation erfasst alles, was geschieht“, betonte sie. „Die OSZE gab die positiven Tatsachen über den Abzug schwerer Waffen von beiden  Konfliktparteien bekannt. Sie sollten als bestimmend gelten.“
Russlands Außenamt stelle positive Tendenzen bei der Beilegung der Lage in der Ukraine fest, betonte sie.

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