Scharfe Äußerungen aus Washington überschatten relative Ruhe in der Ostukraine

Die weitgehende Einhaltung der Waffenruhe in der Ostukraine ist von erneuten scharfen Äußerungen auf diplomatischer Ebene überschattet worden.

Nachdem gestern keine der Konfliktparteien neue Todesopfer gemeldet hatte, warf US-Außenminister Kerry Russland vor, mit „Landeinnahmen zu versuchen, die Ukraine zu destabilisieren“. Nato-Sprecher warnten unterdessen vor einer russischen Aggression in der Republik Moldau, die zwischen der Ukraine und Rumänien liegt.

Der Nato-Oberbefehlshaber in Europa, General Philip M. Breedlove, warnte vor einer dramatischen Eskalation des Ukrainekonflikts. Die Kämpfe zwischen Soldaten der Ukraine und prorussischen Separatisten würden jeden Tag schlimmer, sagte Breedlove jetzt in Washington.  Breedlove warf Putin vor, in der Ostukraine schweres Gerät zu stationieren. Beweise lagen wie gewohnt nicht vor.

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