Archive for Februar 18th, 2015

18. Februar 2015

Do. 26. Feb. l Veranstaltung zur aktuellen Situation in der Ukraine: Das Massaker von Odessa – Hintergründe und Folgen

ScreenHunter_01 Feb. 18 19.58

Wieder ein Krieg mitten in Europa mit Zehntausenden Toten – das ist die blutige Bilanz der NATO- und EU- Expansionspolitik in der Ukraine.

Der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko, der als Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates schon mehrmals die Ukraine bereiste, beleuchtet die Ursachen für diesen Krieg, der mit einem Putsch in Kiew und Übergriffen faschistischer Freikorps auf politische Gegner seinen Anfang nahm.

Ein besonders brutales, von Anhängern des Euro-Maidan verübtes Verbrechen war das Massaker von Odessa vom 2. Mai letzten Jahres.

Ein wütender Mob jagte friedliche Teilnehmer eines Protestcamps gegen das ukrainische Regime in das dortige Gewerkschaftshaus, das anschließend von den Rechten in Brand gesetzt wurde. Menschen, die sich mit Sprüngen aus den Fenstern vor den Flammen in Sicherheit bringen wollten, wurden auf offener Straße erschlagen. Feuerwehr und Ärzte wurden mit Gewalt an der Rettung von Verletzten gehindert. Das Verbrechen mit mindestens 46 verbrannten oder erschlagenen Opfern läutete eine weitere Etappe der Eskalation im Ukrainekonflikt hin zum offenen Bürgerkrieg ein.

Ein Überlebender des Verbrechens wird über die damaligen Ereignisse berichten.
Donnerstag, 26. Februar 2015, 19 Uhr

Ort: „Rote Insel“ Feurigstraße 68 / Ecke Kolonnenstraße

(S1 Julius-Leber-Brücke, Bus 104, 106, 204 nahe Kaiser-Wilhelm-

Platz, Bus: M 48, 187, U Kleistpark, M48 )

Gäste:

Andrej Hunko (Mitglied des Bundestages, DIE LINKE)

Oleg Muzyka (Überlebender des Massakers von Odessa)

Bezirksverband Tempelhof-Schöneberg

V.i.S.d.P. Carsten Schulz, c/o DIE LINKE. Tempelhof-Schöneberg, Feurigstraße 68,

10827 Berlin

Werbeanzeigen
18. Februar 2015

Pariser Attentate 2015 – Ort, Zeit und Bedingungen

Interessante Details – ohne Gewähr

http://www.medienanalyse-international.de/pariserattentate2015.html

18. Februar 2015

RTdeutsch – USA verlegen 600 Fallschirmspringer in die Ukraine

Die USA verlegen 600 Fallschirmspringer in die bürgerkriegsgeschüttelte Ukraine

Reine Waffenlieferungen helfen nach Einschätzung der USA nicht mehr. Das Pentagon entsendet das 173. Airborne Brigade Combat Team in die Ukraine, verkündete Ben Hodges, Oberkommandeur der US-Armee in Europa. Ihre Aufgabe soll es sein, ukrainische Soldaten entsprechend westlichen Standards auszubilden und der Armee beizubringen, sich effektiv gegen vermeintliche „Artillerie- und Raketenangriffe“ zu schützen.

Seit Anfang des Jahres werden erhöhte Truppenkonzentrationen US-amerikanischer Streitkräfte in Osteuropa verzeichnet. In diesem Kontext werden auch Einheiten des in Vicenza, Italien, stationierten 173. Airborne Brigade Combat Teams in die Ukraine versetzt. Die Brigade soll Regierungstruppen im Rahmen einer Trainingsmission ausbilden.

Die Kiewer Regierung kann sich nur noch mit Siegen in der Ost-Ukraine am Leben halten und ist deshalb besonders auf westliche Militärhilfen angewiesen. Ohne die Kriegshilfe könnte Kiew den Krieg gegen das eigene Volk nicht lange aufrechterhalten, auch weil signifikante Teile der ukrainischen Bevölkerung kriegsmüde sind.

Dennoch und ungeachtet aller vernünftigen Überlegungen verfolgen Hardliner, namentlich nationalistische Kräfte wie der „Rechte Sektor“, eine Strategie des totalen Krieges und drücken dem Präsidenten Poroschenko derweil die Pistole auf die Brust. Sie drohen dem Oligarchen bei anhaltend schlechten Ergebnissen an der Front mit einem Putsch.

Auch die USA wissen um ihre vorgeschobene, doch fragile Stellung in Kiew, als Speerspitze gegen Russland. Die ukrainische Armee braucht, wenn sie den Forderungen der Hardliner in Kiew Rechnung tragen möchte, nicht nur Kriegsgerät „Made in USA“ sondern auch das nötige Know-How.

Deswegen werde die Anfang Februar angekündigte Mission laut Ben Hodges auch so schnell wie möglich ihre Arbeit in der westukrainischen Stadt Lemberg aufnehmen. Der US-Nachrichtensender Fox News berichtet unter Berufung auf Ben Hodges, dass die ukrainischen Streitkräfte im März im Schulungs-Zentrum Yaraviv trainiert werden sollen. Vor allem sollen sie sich künftig besser gegen „Artillerie- und Raketenangriffe“ pro-russischer Selbstverteidigungskräfte schützen.

Am Mittwoch prophezeite der US-General bei seinem Besuch im polnischen NATO-Hauptquartier Szczecin, dass nach dem Fall der Ortschaft Debalzewo an pro-russische Selbstverteidigungskräfte Mariupol die nächste Stadt sei, die ins Visier genommen werde.

http://www.rtdeutsch.com/12236/headline/die-usa-verlegen-600-fallschirmspringer-in-die-buergerkriegsgeschuettelte-ukraine/

Hat CNN Geheiminformationen? US-Sender zeigt aktuelle Karte mit Ukraine als Teil von Russland

Entweder hat CNN Insiderinformationen über einen teuflischen Plan des Kremls die ganze Ukraine zu erobern, oder sie haben schon wieder danebengegriffen. In einem neuen Bericht über die kommenden Herausforderungen für Europa hat der Nachrichtenkanal ganz deutlich das osteuropäische Land als Teil von Russland dargestellt.

In der Reportage werden drei große Krisen, denen die europäischen Regierungen ausgesetzt sind, beschrieben: Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) die sich nach Libyen ausdehnt, das “griechische Schuldendebakel” und was der CNN Nachrichtenmoderator John Vause als „russische Invasion der Ostukraine“ nannte.

Hier weiter: http://www.rtdeutsch.com/12297/headline/hat-cnn-gerade-die-ukraine-fuer-russland-annektiert/

18. Februar 2015

Lauffeur – Eine Tragödie zerreißt Odessa zu Beginn des Ukrainischen Bürgerkrieges. – 18. Feb – Moviemento Kino Berlin

Lauffeuer  – Premiere
Am 18.02.15 um 19 Uhr Im Moviemento Kino Berlin Kreuzberg

 

Ein Film von Ulrich Heyden, Marco Benson und leftvision über die Brandangriffe auf das Gewerk-schaftshaus in Odessa zu Beginn des ukrainischen Bürgerkrieges, die Rolle von Ultranationalen, der Polizei und Politik im Post-sowjetischen Raum.
Dies ist eine Dokumentation über ein Schlüsselereignis des ukrainischen Bürgerkrieges und eine Stadt die dadurch zerrissen wurde.

Lauffeuer  – Premiere
Am 18.02.15 um 19 Uhr Im Moviemento Kino Berlin Kreuzberg
———————————————————————————————————————-

Der Film ist fertig und wird bald online zu sehen sein – doch eigentlich gehört er auch in Kinos, Veranstaltungen und Kneipen. – als Online Projekt haben wir recht wenig Kontakte in diesem Feld – und freuen uns wen Sie mit Ihren Kontakten vor Ort einen Veranstalter oder Programm-Kino darauf aufmerksam machen.

Wir können den Film in entsprechender Qualität zur Verfügung stellen, ebenso wie Plakate, und sind auch bereit bei Veranstaltungen vor Ort für Gespräche dabei zu sein

Eine kurze Mail an lauffeuer2014@gmail.com genügt.

16 Augenzeugen, Verwandte und Beteilligte kommen in dem Film zu Wort. Viele wollen nicht erkannt werden sie haben Angst vor der Verfolgung durch ukrainische Behörden. Zehn Personen sind in Haft, 14 Personen stehen unter Hausarrest, davon kein Einiziger der zu den Angreifern des Hauses gehörte – sondern jene die das Camp vor dem Gewerkschaftshaus verteidigen wollten.

Ulrich Heyden – Korrespondent
1991 arbeitete Heyden als Dokumentationsjournalist im Spiegel-Archiv. Seit 1992 ist er freier Korrespondent in Moskau, unter anderem für Die Wochenzeitung (Zürich) und „der Freitag“. Seit 2010 berichtet er außerdem für Telepolis. Von 1994 bis 1999 machte Heyden zahlreiche Features über russische Regionen für die Sendung „Hintergrund Politik“ im Deutschlandfunk. Von 1998 bis 2009 berichtete er für Die Presse (Wien). Von 2001 bis 2014 war Heyden Korrespondent für die Sächsische Zeitung in Moskau. Heyden kommentiert für die Moskauer Radio-Sender Echo Moskwy und Govorit Moskwa Ereignisse in Deutschland und Russland.

Videokollektiv Leftvision ist ein kritisches Online-Videomagazin mit selbstproduzierten Berichten, Dokus und Sendungen – sowie eine Plattform für audio-visuellen content von anderen Medienmacher_innen aus einem breiten Spektrum. Unser ehrenamtliches Engagement begründet sich in der Überzeugung, dass der etablierten Öffentlichkeit auch im Web eine starker kritischer und emanzipatorischer Akteur entgegengesetzt werden muss.

http://lauffeuer-film.de/

18. Februar 2015

[RT] Duma chief pledges Russian support in Donbass restoration

Russia intends to participate in the restoration of the Donetsk and Lugansk Regions together with Ukraine and hopes that other European nations will follow suit, State Duma speaker Sergey Naryshkin says.
http://rt.com/politics/233339-russia-donbass-restoration-aid/
18. Februar 2015

Noam Chomsky: US-Politik im Irak führte zu Entstehung von IS

Die US-Politik der Sanktionen und des Kriegs gegenüber dem Irak hat nach Ansicht von Noam Chomsky die irakische Zivilgesellschaft destabilisiert und durch  Spaltung der Religions- und Volksgruppen zur Entstehung der IS-Terrorgruppe geführt.

In einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem New Yorker Magazin Jacobin sagte der bekannte amerikanische Linguist und Philosoph, dass er mit Graham Fuller, einem ehemaligen CIA-Offizier, darin übereinstimmt, dass die USA die Grundlagen geschaffen haben, aus denen der IS sich entwickelte und  wuchs.“
Der amerikanische Wissenschaftler bezeichnete den US-Angriff auf den Irak 2003 als verheerend und erklärte, dass die USA durch diesen Schritt die verschiedenen irakischen Volksgruppen, darunter Schiiten, Sunniten und Kurden voneinander trennten. Chomsky fuhr fort, dass die US-Sanktionen gegen den Irak die Zivilgesellschaft zerstörten und den Diktator Saddam stärkten,  der viele Iraker davon überzeugen konnte,  sie seien zum Überleben auf ihn angewiesen.“

An einer anderen Stelle seines Gesprächs sagte Chomsky, dass die extremistische Exkommunikationsideologie des IS  von Saudi-Arabien, dem größten Verbündeten der USA in der Reigon,  aufgebracht wurde.

18. Februar 2015

Lateinamerika solidarisiert sich mit Venezuela – Von Leticia Hillenbrand l amerika21

https://amerika21.de/2015/02/112617/solidaritat-mit-venezuela

Mexiko-Stadt/Montevideo. Regierungen und zivilgesellschaftliche Akteure aus Lateinamerika haben sich mit der venezolanischen Regierung solidarisiert und einen mutmaßlichen Putschversuch gegen Präsident Nicolás Maduro verurteilt.

So brachte ein Bündnis mexikanischer Intellektueller, Künstler und sozialer Gruppen in einer Stellungnahme mit dem Titel „Respekt für Venezuela, Nein zum Putsch!“ seine Ablehnung von Putschplänen oppositioneller Gruppen gegen Maduro zum Ausdruck. Sie appellieren an die Regierungsgegner, die venezolanische Verfassung zu respektieren. „Die Opposition soll endlich verstehen, dass es keine Umkehr des Aufbaus einer gerechten, freien und demokratischen Gesellschaft in Venezuela gibt“, heißt es in dem Kommuniqué.

Zudem kritisieren sie das Verhalten der USA. Von Washington aus würde die bolivarische Revolution in Venezuela torpediert, meinen die Unterzeichner des Appells, die bekräftigen: „Lateinamerika und die Karibik sind nicht der Hinterhof der USA.“ In der Stellungnahme heißt es weiter: „Wie auch die südamerikanischen Organisationen CELAC und MERCOSUR fordern wir Respekt für Venezuela und für seine gewählte Regierung und appellieren an die Nationen der Welt, die neuen Gewalttaten zu verurteilen und die verfassungsmäßige Ordnung des Staates zu unterstützen.“

Die Abgeordneten des kürzlich in Uruguay neugewählen Parlaments sprachen ebenfalls ihre Verbundenheit mit Venezuela aus und bestärkten das venezolanische Volk, „die Demokratie in seinem Land zu verteidigen“.

Lucía Topolansky, Mitglied des uruguayischen Senats und Ehefrau des scheidenden Präsidenten José Mujica, kritisierte die Versuche venezolanischer Regierungsgegner, das Land zu destabilisieren. „Es wird immer eine Gruppe von Bürgern geben, die sich nicht repräsentiert fühlen, aber das wichtigste ist das neben-  und miteinander Leben“, betonte Topolansky. Die Senatorin wies auf die Bedeutung lateinamerikanischer Organisationen wie UNASUR und CELAC hin, die die Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Region förderten.

Vergangene Woche hatten der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und der Parlamentspräsident, Diosdado Cabello, im staatlichen Fernsehkanal Venezolana de Televisión (VTV) bekanntgegeben, dass eine Gruppe von Luftwaffenoffizieren zusammen mit Mitgliedern der rechtskonservativen Partei Primero Justicia (PJ), darunter der Abgeordnete Julio Borges, einen Putsch gegen Präsident Maduro geplant hatten. Anschläge seinen dabei auch auf den multinationalen Nachrichtensender Telesur, den Präsidentenpalast Miraflores und die Wahlbehörde geplant gewesen. Finanzierung erhielten die Putschisten möglicherweise auch aus den USA.

Seit den vereitelten Putschplänen berichten auch andere Medienanstalten von Bedrohungen. In der Nacht des 7. Februar meldete der unabhängige Fernsehkanal ViVeTV einen Angriff mit Molotowcocktails auf seine Niederlassung im Bundesstaat Zulia. Verletzt wurde dabei niemand.

%d Bloggern gefällt das: