Archive for Februar 17th, 2015

17. Februar 2015

AStA TU Berlin l Öffentliche Veranstaltung „Vernetzter Krieg“ Freitag 20.2.

Freitag, den 20.2. von 19-21 Uhr
Ort: AStA TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin (hinter dem Hauptgebäude)
Veranstalter: NatWiss e.V.
Moderne Technologie ermöglicht eine bessere Vernetzung und Netzwerke haben einen immer zentraleren gesellschaftlichen Stellenwert. Auch und gerade in den Kriegen des 21. Jahrhunderts spielt eine – meistens auf neuen Technologien basierende und „klassische“ Kriegsführungsbereiche ausdehnende  – Vernetzung eine zentrale Rolle. Dies reicht von der Vernetzung der Gefechtsfelder zu Luft, Wasser, Boden, Weltraum und Cyberspace über Robotisierung und Automatisierung bis hin zur Stärkung der Heimatfront und embedded journalism; von enger Kooperation zwischen Wirtschaft/ Wissenschaft mit Militär bis hin zu zivil-militärischer Zusammenarbeit und Auswertung ziviler Daten für die Kriegsführung (siehe gezielte Tötung).
Diese Veranstaltung soll über vernetzte Kriege informieren, vernetzte Kriegsführung analysieren und dieser friedenspolitische Alternativen entgegenstellen. Referieren werden unter anderem Dr. Roland Reimers, Prof. Dr. Jürgen Scheffran und Ute Bernhardt (fiff).
Das Programm zur Veranstaltung finden Sie auch hier: http://natwiss.de/fileadmin/user_upload/Flyer_Beiratstagung_2015.jpg
Um eine Anmeldung wird gebeten: geschaeftsfuehrung@natwiss.de
17. Februar 2015

Larry King Show: Ukraine-Krise ist existenziell für Russland und ein geopolitisches Spiel für USA

Der legendäre US-amerikanische Talkmaster Larry King hatte bei seiner RT-Talkshow PoliticKing am 10. Februar den US-amerikanischen Russlandexperten Prof. Dr. Stephen F. Cohen zu Gast zum Thema „Wer ist Putin und was tut er in der Ukraine?“. Prof. Cohen erklärte dem US-Publikum, dass Putin die Ereignisse in der Ukraine als von der NATO und den USA gesteuert wahrnimmt, und dass damit das Überleben des russischen Staates bedroht ist. Cohen erläuterte zudem, dass ein Großteil seiner russischen Freunde und Kollegen diese Einschätzung teilen.

Cohen schloss mit dem Satz:

“Während die Vorgänge in der Ukraine für Russland existenziell sind, ist es für die USA reine Geopolitik.”

http://www.rtdeutsch.com/11679/gesellschaft/larry-king-show-ukraine-krise-ist-existenziell-fuer-russland-und-ein-geopolitisches-spiel-fuer-usa/

17. Februar 2015

Syriza-Bündnis: Widerstand gegen das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP

Griechenland wird sein Vetorecht zur Blockierung des vorgeschlagenen Handelsabkommens nutzen – zumindest, wenn es in seiner jetzigen Form bestehen bleibt, sagte Georgios Katrougkalos, Vize-Chef des Innenministeriums. Ihm zufolge wird die neue Führung in Athen ihr Vetorecht zur Blockierung des vorgeschlagenen Handelsabkommens nutzen, wenn es in seiner jetzigen Form bestehen bleibt.

Schon vor den griechischen Wahlen sagte Katrougkalos, dass ein von Syriza dominiertes griechisches Parlament ein Handelsabkommen niemals ratifizieren würde.

Katrougkalos: „Ich kann Ihnen versichern, dass ein Parlament mit einer Syriza-Mehrheit dieses Abkommen niemals ratifizieren wird. Und das wird ein großes Geschenk nicht nur für die Griechen sondern für alle Europäer sein“.

Die Aushandlung des Abkommens könnte  ein Jahr dauern. Danach wird es dem Rat vorgelegt, der einstimmig darüber abstimmen muss.

Ein EU-Mitgliedsstaat könnte sein Vetorecht im Rat nutzen, um die Verhandlungen zu beeinflussen – oder, um das Freihandelsabkommen ganz zu blockieren. Diese Gelegenheit wird Syriza ohne Zweifel nutzen.

Syriza sorgt sich wie andere Parteien in Europa um das Investor-Staat-Streitschlichtungsverfahren (ISDS) im Abkommen.

Dieser Mechanismus dient dem Schutz der von Unternehmen getätigten Auslandsinvestitionen vor für sie schädlichen oder illegalen Entscheidungen in den Ländern, in denen sie aktiv sind. So können sie rechtliche Schritte gegen einen Staat einleiten, dessen Gesetzgebung ihre wirtschaftliche Tätigkeit negativ beeinflusst.

Katrougkalos: „Die undemokratische Gewohnheit eines Transparenzmangels hat sich gleich zu Beginn der Verhandlungen durchgesetzt“.

Karougkalos zufolge profitieren die multinationalen Unternehmen am meisten von niedrigeren regulatorischen Barrieren. Darunter fielen Banken und Maklergesellschaften, die in den USA weniger beaufsichtigt werden als in Europa.

17. Februar 2015

Rare Amateur 9 11 Footage with audio NOT SHOW ON TV

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