Pressekonferenz zur Ausstellungseröffnung des Projektes „Material Evidence: Irak und Afghanistan“ am 19.2.2015

Pressekonferenz zur Ausstellungseröffnung des Projektes „Material Evidence: Irak und Afghanistan“ am 19.2.2015 um 14 Uhr in das HO Berlin (Holzmarktstraße 66, 10179 Berlin) einladen.

In dem Projekt werden Fotografien, Gegenstände und mehr aus den beiden Kriegsgebieten gezeigt – und die Geschichte der Entwickelung der aktuellen Konflikte dort nachgezeichnet. Nach insgesamt 20 Jahre „Besatzung“ dieser Länder ist es an der Zeit eine Reflexion zu der aktuellen Situation durchzuführen und aufzuzeigen, dass militärische Interventionen in dieser Form – insbesondere wenn die zivile Komponente komplett vernachlässigt wird und militärpolitische Interessen Vorrang haben – nie zu der gewünschten Stabilisierung beitragen.

Im Bereich Afghanistan liegt der Schwerpunkt auf den Drogenanbau und Schmuggel in Afghanistan und die Auswirkung auf die lokale Bevölkerung – und wie die Taliban den Drogenanbau zur Finanzierung nutzt.

Im Irak-Bereich ist der Fokus auf den aktuellen Konfliktlinien in dem Krieg gerichtet. Fotografen wie Osie Greenway (USA) und Florian Smith (Österreich) haben Fotografien von den verschiedenen Frontlinien – wie auch den Flüchtlingsdramen – zur Verfügung gestellt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Kurden im Irak. Osie Greenway wird bei der Ausstellungseröffnung vor Ort sein.

Neben der eigentlichen Ausstellung planen wir eine Reihe von Vorträgen. Unter Anderem werde ich selber einen Vortrag zur Situation in Syrien und über meine Reisen dorthin halten. Es sind mehrere Journalisten angefragt um über die Situation in der Türkei in Sachen Pressefreiheit zu berichten. Und ein ehemaliger „PMC“ (Privat Military Contractor) wird über seine Arbeit in diesem Sektor im Irak berichten. Weitere Vorträge wie auch Führungen für StudentInnen sind in Planung.

Die Ausstellung wird für insgesamt zwei Wochen (bis zum 5. März) laufen und von Montag-Sonntag von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet sein. Die S-Bahn Station Jannowitzbrücke wie auch der Alexanderplatz befinden sich in Gehweite.