Archive for Februar 10th, 2015

10. Februar 2015

sputniknews l Volkswehr vermutet 7000 ukrainische Soldaten im Kessel von Debalzewo

http://de.sputniknews.com/politik/20150210/301044596.html

Etwa 6000 bis 7000 ukrainische Soldaten sind nach Angaben der Donezker Volkswehr noch immer im Raum Debalzewo im Osten der Ukraine eingeschlossen. Die Milizen bieten den Soldaten Fluchtmöglichkeit gegen Waffenabgabe an.

Die Zufahrtstraßen zu den eingeschlossenen Truppen seien von der Volkswehr blockiert, teilte Wladislaw Brig, Sprecher des Verteidigungsministeriums der nicht anerkannten Donezker Volksrepublik, dem Radiosender Baltkom mit. Er wies die Information des ukrainischen Verteidigungsministeriums zurück, dass die Regierungstruppen die Autostraße zwischen Artjomowsk und Debalzewo zurückerobert hätten. „Die Volksmilizen kontrollieren die Situation im Raum Debalzewo völlig“, sage der Sprecher. Die Milizen seien bereit, Soldaten, die ihre Waffen abgeben, aus dem Kessel zu entlassen.

Zuvor hatten die Milizen von 10.000 eingeschlossenen Soldaten bei Debalzewo berichtet. Später sagte der stellvertretende Stabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, dass viele ukrainische Soldaten durch den für Zivilisten organisierten Korridor aus dem Kessel geflohen seien.

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10. Februar 2015

springstein.blog l Westen betreibt Ausgrenzung Rußlands

http://springstein.blogspot.de/2015/02/westen-betreibt-ausgrenzung-rulands.html

Das Berliner Ost-West-Europa Forum hat ein Diskussionspapier des Rechtswissenschaftlers Herwig Roggemann zum Ukraine-Konflikt veröffentlicht.
Im Folgenden ein kurzer Auszug

In dem insgesamt interessanten lesens- und bedenkenswerten Papier unter dem Titel „Ukraine-Krise oder Krise der Rußlandpolitik?heißt es u.a.:
Der Ukrainekrieg der Jahre 2014 und 2015 ff. hat das „Europäische Haus“ und seinen „Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ schwer beschädigt.
Ursächlich dafür sind mehrere Faktoren.
Keineswegs sind dies allein oder auch nur in erster Linie uneinsichtige, das internationale Recht in mehrfacher Hinsicht verletzende Entscheidungen eines „despotischen“ Kremlherrschers oder gar „Tyrannen“ Wladimir Putin. Eines „autokratischen“ russischen Präsidenten also, der aus heiterem Himmel grundlos das Nachbarland Ukraine angegriffen, einen Teil (die Krim) mit Militärgewalt seinem eigenen Lande angegliedert und einen anderen Teil (den Donbass) besetzt  hat. Und der auch in anderen Nachbarländern (Moldau, Georgien) interveniert, Unruhe stiftet und deren freie Entwicklung behindert.
Diesen Eindruck vom Verlauf der Dinge vermitteln allerdings viele deutsche Medien seit längerem ihren Lesern und Hörern …
Weitergehende Ursachenforschung und Hintergrundanalyse findet in deutschen Presseberichten dagegen kaum statt:
– Wie und warum es zu dieser Entwicklung gekommen ist,
– welchen ursächlichen Anteil daran womöglich außer Rußland und seinem Präsidenten auch andere Akteure, nämlich die USA, die EU und Deutschland, nicht zuletzt die Ukraine und ihre alte und neue Regierung und die Majdan-Akteure selbst als Mitverursacher haben,
– welche politische und wirtschaftliche Rolle die beiden strittigen Gebiete, die Halbinsel Krim und der Industriebezirk Donbass, für Rußland und die Ukraine spielen,
– in welcher Weise Rußland und die Ukraine wirtschaftlich, kulturell, ethnisch und historisch verflochten waren und teilweise bis heute sind,
– wie der rund 10 jährige Verhandlungsprozeß zwischen EU und Ukraine unter Ausschluß Rußlands verlief,
– welche wirtschaftlichen, rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen und Folgen das 2014 unterzeichnete Assoziierungsabkommen EU-Ukraine für beide Vertragsparteien und insbesondere für Rußland hat,
wird nicht weiter hinterfragt und kaum näher untersucht.
Das gilt auch für die Frage, welchen Schaden für Deutschland, Rußland und Europa die sinnlose Sanktionspolitik bereits verursacht hat und weiter verursachen wird.
Die eigentliche Konfliktursache ist Rußlands ungeklärter Platz in einer paneuropäischen Sicherheitsarchitektur und einem EU-übergreifenden Wirtschaftsraum,
entweder als gleichberechtigter, strategisch mitwirkender, institutionell eingebundener Kooperationspartner der NATO und Partner der EU in einer euro-asiatischen Freihandelszone („Lissabon – Wladiwostok“)
oder ausgeschlossen am Rande eines von den USA dominierten Einflußbereichs der NATO und eines um die Ukraine und andere unmittelbare Nachbarstaaten Rußlands erweiterten Gemeinsamen Binnenmarktes der EU, durch ein – in wesentlichen Punkten fragwürdiges – transatlantisches Handelsabkommen mit den USA verbunden.
Dieser Grundkonflikt wird durch fortgesetzte wirtschaftliche Destabilisierung und politische Isolierung Rußlands, verbunden mit militärischer Konfrontation durch die Osterweiterung der NATO nicht ausgeräumt sondern auf gefährliche Weise verstärkt.
Der Ukrainekonflikt ist Ausdruck fortschreitender politischer Ausgrenzung Rußlands aus den beiden transnationalen Sicherheits- und Wirtschaftsverbänden NATO und EU. …
Der Fehler der russischen Führung und ihres Präsidenten Putin besteht darin, angesichts drohenden Vorrückens der NATO in die Ukraine und auf die Krim (US-Kriegsschiffe in Sewastopol? NATO-Raketen direkt an der russischen Grenze?) sowie der Ausgrenzung Rußlands aus dem Europäischen Markt mit einem Rückfall in Formen militärischer und paramilitärischer Gewaltpolitik reagiert zu haben. Damit die territoriale Integrität der Ukraine zu verletzen – und neue Vorwände für die Fortsetzung westlicher Ausgrenzungspolitik zu liefern. …
Wesentliche Konfliktursache ist ein zunehmender wirtschaftlicher, macht- und militärpolitischer Interessenkonflikt zwischen den USA, der EU und Rußland beim Aufbau einer gesamteuropäischen „Sicherheitsarchitektur“ unter Einschluß Rußlands.
Bei der Ausgestaltung dieser Paneuropäischen Sicherheitsarchitektur überlagern sich Interessengegensätze auf mehreren Ebenen:
– zwischen USA und EU und deren Mitgliedstaaten, insbesondere auch zwischen den USA und Deutschland,
– zwischen der EU, Rußland und der Ukraine,
– zwischen Rußland und der Ukraine,
– zwischen den USA und Rußland.
Gegenteilige Behauptungen einer durchgängigen „euroatlantischen Werte- und Interessengemeinschaft“ verstellen den Blick auf die Konfliktursache und erschweren die Suche nach Lösungen. …
Roggemann schreibt u.a. auch davon, dass das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine unter Ausschluß Rußlands den schon länger anwachsenden Konflikt noch verschärft hat. Am Ende stellt er fest: „Die zunehmenden Warnungen vor einer Destabilisierung der Russischen Föderation mit ihren 90 höchst heterogenen Föderativen Einheiten, großenteils ohne nennenswerte demokratische und rechtsstaatliche Traditionen, sind begründet.
Europa verdankt dem gegenwärtigen russischen Präsidenten Putin – ungeachtet etwaiger demokratischer und rechtsstaatlicher Defizite seiner Regierungsweise – die Stabilisierung des weitläufigen russischen Riesenreichs und seines latenten Konfliktpotentials mit seinen kulturell und ökonomisch verschiedenen bis gegensätzlichen Gliedstaaten und regionalen Einheiten zwischen Europa und China. Die innen-, außen- und militärpolitischen Folgen, die eine weitere wirtschaftliche Schwächung, politische Isolation und innenpolitische Verhärtung Rußlands zur Folge haben können, sind unabsehbar. Das gilt auch für ein vorschnelles westliches Kalkül mit völlig ungewissen Veränderungen einer „Nach-Putin-Ära“. Derartige Risiken fortgesetzter Sanktionspolitik in Kauf zu nehmen, wäre politisch unverantwortlich. Es entspräche nicht den europäischen und erst recht nicht den deutschen Interessen.

10. Februar 2015

Berlin 7. März – Kazaguruma-Demo – 4. Jahrestag von Fukushima

und

10. Februar 2015

50,000 casualties in Ukraine? German intel calls Kiev’s 6k toll ’not credible‘

 | 8 Feb 2015 | The German intelligence service estimates the real losses in the Ukrainian civil war at 50,000 dead (civilians and servicemen), which is nearly 10 times higher than reported by the Kiev authorities, German media report. The information comes from a source in German intelligence, who spoke to the Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAZ) newspaper. „Germany’s special services estimate the probable number of deceased Ukrainian servicemen and civilians at up to 50,000 people. This figure is about 10 times higher than official data. Official figures are clearly too low and not credible,“ the newspaper reported on Sunday, citing its source.
10. Februar 2015

Reaktion des NATO-Generalsekretärs auf Waffenlieferung in die Ukraine

Laut dem NATO-Generalsekretär sollen NATO-Mitgliedstaaten selbstständig über die Waffenlieferung bestimmen.
Dpa zufolge sagte der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg gestern in einer  Rede in Berlin, jeder NATO-Mitgliedstaat solle selbstständig über die Waffenlieferung in die Ukraine entscheiden. US-Kongress, sowie US-Vizepräsident, Joe Biden, und der designierte Verteidigungsminister, Ashton Carter, treten für  die Waffenlieferung an die ukrainische Armee ein. Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko forderte auf seiner letzten Reise nach Washington im September Waffen von den USA. Bundeskanzlerin Angela Merkel widersprach dieser Idee jedoch auf der Sicherheitskonferenz in München. Weitere Länder u.a. Finnland, Frankreich und Italien sind ebenfalls gegen  Waffenlieferungen an die Ukraine.
10. Februar 2015

griechenland-blog l Warum sprach Griechenlands Finanzminister über Nazis?

Der Nachdruck bezüglich der Nazis geht jedoch sehr viel tiefer als auf den Anstieg der Chrysi Avgi, unterstreicht das britische Netz und bezieht sich auf die erste Handlung des Alexis Tsipras nach seiner Vereidigung zum Premierminister, eine Rose am an der Gedenkstätte des Nationalen Widerstands in den Schießstandanlagen von Kesariani niederzulegen.

Die Deutschen haben sich gewaltsam einen Kredit von der Griechischen Bank genommen. Jahrzehntelang forderte Athen die Entschädigungen und die Tilgung dieses Kredits“, berichtet die BBC und fügt die beständige Position Deutschlands an, das Thema habe sich vor Jahrzehnten erledigt. “Die neue SYRIZA-Regierung will sich jedoch differenzieren, indem sie darauf beharrt, die Entschädigungen einfordern zu werden.

Die BBC bezieht sich auch auf Manolis Glezos und betont, der Mensch, der die deutsche Flagge von der Akropolis herunterholte, werde im Alter von heute 91 Jahren weiterhin von der Partei verehrt. “Der Besuch des Herrn Tsipras an dem Mahnmal war eine starke Botschaft, dass sein Land verziehen, jedoch nicht vergessen habe. Und dass es sich nicht mehr den Befehlen Berlins beugen wird“, ergänzt die BBC. Der Artikel endet mit der Feststellung: “Die griechisch-deutschen Beziehungen waren niemals leicht und die Wirtschaftskrise riss alte Wunden wieder auf. Jetzt scheint die neue Regierung Griechenlands ganz und gar bereit zu sein, Deutschland dort zu treffen, wo es ihm weh tut.

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http://www.griechenland-blog.gr/2015/02/warum-sprach-griechenlands-finanzminister-ueber-nazis/2134424/

10. Februar 2015

Statement zur Lage in der Ukraine l Internationales Treffen Kommunistischer und Arbeiterparteien

Bei Gelegenheit des Treffens der Arbeitsgruppe der Internationalen Treffen Kommunistischer und Arbeiterparteien in Istanbul am 31. Januar/1. Februar 2015 unterzeichneten die beteiligten Parteien folgendes Statement:

Mit dem Staatsstreich im Februar 2014 wurde die Staatsmacht in der Ukraine von offen faschistischen und bürgerlich-nationalistischen Kräften übernommen, die einen zivilen Konflikt anzettelten, der sich in einen blutigen Bürgerkrieg verwandelte. Einem Krieg, der zum Tod von Zivilisten, einschliesslich Frauen, alten Menschen und Kindern führt. Einem Krieg, der zu einer humanitären Katastrophe im Donbass geführt hat. Tausende sind tot, Zehntausende verletzt, mehr als eine Million sucht Asyl. Schulen und Kindergärten sind zerstört.

Das regierende oligarchische Regime, das auf die finanzielle Unterstützung der USA, der Europäischen Union und der NATO angewiesen ist, hat einen sozialen Genozid am ukrainischen Volk entfesselt.

Das regierende Regime in der Ukraine hat eine strenge Zensur über die Medien errichtet, mit der eine objektive Information eingeschränkt wird und von den Regierungsstrukturen aller Ebenen offenkundige Lügen und Desinformation verbreitet werden.

Die Kommunistische Partei der Ukraine verurteilt die oligarchischen Faschisten, die in der Ukraine die Macht an sich gerissen haben, und verlangt die sofortige Einstellung des brudermörderischen Krieges. Wegen dieser prinzipiellen Haltung wird die Kommunistische Partei der Ukraine verfolgt und unterdrückt.

Die Regierung nutzt alle Macht, um die Kommunistische Partei zu zerstören, den Willen des Volkes zu unterdrücken, die kommunistische Ideologie als solche zu bannen – ein Kennzeichen aller faschistischen und diktatorischen Regimes.

Wir rufen alle Kommunistischen und Arbeiterparteien auf, die Kommunisten und das arbeitende Volk der Ukraine zu unterstützen in ihrem Kampf gegen die Faschisten und die Oligarchie, im Kampf gegen die internationale Reaktion und gegen das Regime in Kiew, das nichts tut, um den Bruderkrieg zu stoppen um das noch nicht einmal die von ihm unterzeichneten massgeblichen Verträge einhält.

Nur die vereinte Anstrengung aller progressiven Kräfte kann die Schrecken des Krieges, den die USA und ihre Alliierten auf dem Territorium der Ukraine entfesselt haben, zu unterbinden.

Arbeiterpartei Belgiens

Kommunistische Partei Brasiliens (PCdoB)

Kommunistische Partei Kubas

AKEL, Fortschrittspartei des Arbeitenden Volkes, Zypern

Kommunistische Partei Böhmens und Mährens, Tschechien

Kommunistische Partei Griechenlands

Kommunistische Partei Indiens

Tudeh Partei, Iran

Libanesische Kommunistische Partei

Portugiesische Kommunistische Partei

KPRF, Kommunistische Partei der Russischen Föderation

Russische Kommunistische Arbeiterpartei

Kommunistische Partei, Türkei

Kommunistische Partei der Ukraine

___

Working Group of International Meetings of Communist and Workers’ Parties
January 30-31, 2015

Übersetzung: news.dkp.de

10. Februar 2015

US-Präsident Obama: Kein Grund für Verlängerung der Nukleargespräche mit Teheran

US-Präsident Barack Obama hat eine weitere Fristverlängerung für die Nukleargespräche mit dem Iran abgelehnt.

Er sagte am Montag auf einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington, dass der Westen einen Plan über das iranische Atomprogramm vorgelegt habe und dass sich die iranische Regierung jetzt entscheiden müsse. „Wir wissen jetzt, dass die zu lösenden Punkte nicht technischer Natur sind, sondern es um den politischen Willen geht, eine Einigung zu erzielen“, betonte er. Obama fügte hinzu, dass bei den Nuklearverhandlungen die Differenzen zwischen den beiden Seiten reduziert worden sind und dass der Iran das vorläufige Atomabkommen eingehalten hat.

Laut der Nachrichtenagentur AP räumte Obama zugleich offen ein, dass er in der Frage der Verschärfung von Sanktionen gegen den Iran große Differenzen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu habe. Er wies Forderungen Netanjahus zurück, die Sanktionen gegen den Iran bereits jetzt zu verschärfen. Er werde nicht zulassen, dass die Verhandlungen dadurch erschwert würden, sagte der US-Präsident.

10. Februar 2015

[antikrieg.com] NATO gespalten, nachdem Vereinigte Staaten von Amerika und Vereinigtes Königreich gegen Friedensbemühungen in der Ukraine sind

Die Münchner Sicherheitskonferenz zeigt, dass die NATO in zunehmendem Ausmaß hinsichtlich des Bürgerkriegs in der Uraine gespalten ist, wobei Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs sich mehr und mehr öffentlich gegen die deutschen und französischen Bemühungen aussprechen, ein Friedensabkommen zu erreichen.
http://antikrieg.com/aktuell/2015_02_09_nato.htm
10. Februar 2015

ND l Riexinger: »Historische Schuld kennt kein Verfallsdatum«

Berlin zeigt sich in Reparationsfrage stur / Rückzahlung von Zwangskredit für Nazibesatzer erneut abgelehnt / SPD-Chef Gabriel: »fast komplett« geregelt / Linke: Forderungen von SYRIZA-geführter Regierung sind gerechtfertigt.

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat die Forderung der neuen griechischen Regierung nach Rückzahlung der durch die Nazis abgepressten Zwangskredite als »berechtigt« verteidigt. Die Forderung sollte »in der Höhe von deutscher Seite mindestens geprüft werden«, sagte Riexinger gegenüber »nd«. Die SYRIZA-geführte Regierung in Athen hatte zuvor erneut angekündigt, von der Bundesrepublik Wiedergutmachung für Zerstörungen während des Zweiten Weltkrieges sowie die Rückzahlung eines Zwangskredits aus dem Jahre 1942 zu fordern. Die Bundesregierung lehnt das jedoch ab. »Die Position der Bundesregierung, sich auf alte Verträge zurückzuziehen und ohne Prüfung abzulehnen, halte ich für nicht richtig«, sagte Riexinger. »Die historische Schuld kennt kein Verfallsdatum.« Der Linken-Politiker erklärte zudem, »wer ein Entgegenkommen an die griechische Regierung so rigoros ablehnt, wie die Bundesregierung, darf sich im Gegenzug nicht wundern, wenn Griechenland solche Forderungen erhebt. Deutschland erwartet die Rückzahlung der Kredite – Griechenland dito!«

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http://www.neues-deutschland.de/artikel/961330.riexinger-historische-schuld-kennt-kein-verfallsdatum.html

10. Februar 2015

junge Welt l Kiews Truppen unter Druck Ostukraine: Aufständische melden Eindringen in umkämpfte Stadt Debalzewo.

Russland weist vor Verhandlungen in Minsk angebliches Ultimatum Merkels zurück.
Kämpfer der ostukrainischen Volkswehren sind am Montag offenbar in die seit Wochen umkämpfte Stadt Debalzewo eingedrungen. Am Vormittag eroberten sie zunächst den östlich der Stadt liegenden wichtigen Rangierbahnhof und setzten ihren Vormarsch dann in die anliegenden Stadtbezirke fort. Die ukrainische Seite bestätigte die Meldungen bisher nicht, berichtete aber über pausenlosen Beschuss der aus dem Frontbogen von Debalzewo herausführenden Straße in Richtung Artjomowsk. Die Straße soll nach Angaben der Aufständischen inzwischen unter ihrer Kontrolle sein. Sie war die einzige Versorgungsader für die 8.000 bis 10.000 ukrainischen Soldaten in Debalzewo. Allerdings hatten die Volkswehren schon mehrfach gemeldet, diese Straße »praktisch« zu kontrollieren.

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https://www.jungewelt.de/2015/02-10/056.php

10. Februar 2015

sputniknews l Assad: Syrien für IS-Bekämpfung ohne Koalition

http://de.sputniknews.com/politik/20150210/301036335.html

Syrien ist bereit, bei der Bekämpfung der Terrorgruppe Islamischer Staat mit anderen Ländern zu kooperieren, erwägt aber nicht die Möglichkeit, an der von den USA geleiteten internationalen Koalition teilzunehmen, sagte Präsident Baschar al-Assad.

„Wir können das ganz bestimmt nicht. Wir wollen aus einem ganz klaren Grund nicht an der Koalition teilnehmen – wir können mit dem Staat (den USA), der den Terrorismus unterstützt, nicht alliiert sein“, sagte Assad in einem Interview für die Rundfunk- und Fernsehanstalt BBC.

Im Dezember 2014 hatte US-Außenminister John Kerry erklärt, dass die USA in allernächster Zeit die Unterstützung für die syrische gemäßigte Opposition verstärken würden. Laut dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2016 haben die US-Behörden vor, 8,8 Milliarden US-Dollar für die Bekämpfung der Terrorgruppe Islamischer Staat, für die Unterstützung der irakischen Armee und für die Verstärkung der gemäßigten Opposition Syriens auszugeben. Im September 2013 hatte Assad erklärt, dass die bewaffnete syrische Opposition zu 90 Prozent aus Terroristen bestehe.

Im Interview für BBC betonte Assad, dass die syrische Regierung im Rahmen der IS-Bekämpfung nicht direkt mit den USA zusammenwirke. „Es gibt kein direktes Zusammenwirken. Dieses Zusammenwirken erfolgt über dritte Seiten, über den Irak und andere Länder, manchmal geben sie allgemeine, nicht-taktische, Nachrichten weiter. Wir hatten von der Kampagne gewusst, bevor sie begann, wir wussten aber nichts über die Einzelheiten“, so Assad.

Die Terrororganisation Islamischer Staat hatte im vergangenen Sommer in den eroberten Gebieten Syriens und des Irak ein Kalifat ausgerufen. In Syrien kämpfte der IS auf eine besonders brutale Weise gegen die Regierungstruppen. Infolge der Handlungen der IS-Kämpfer sind mehrere Tausend Zivilisten ums Leben gekommen. Hunderttausende sind geflüchtet. Weitere mehrere Tausend Zivilisten werden als Geiseln gehalten.

Seit März 2011 dauert in Syrien ein bewaffneter Konflikt an, der nach UN-Angaben mehr als 200.000 Menschenleben gefordert hat.

10. Februar 2015

Peinlicher Schnitzer: CNN bezeichnet ukrainische Truppen als „proamerikanisch“

http://de.sputniknews.com/politik/20150210/301034723.html

Der Fernsehsender CNN hat die ukrainischen Truppen als „proamerikanisch“ (pro-U.S. troops) bezeichnet. Dies geschah während einer Nachrichtensendung, in der Präsident Barack Obama zitiert wurde, der Waffenlieferungen an Kiew nicht ausschloss.

Fotos und Screenshots, auf denen die Laufschrift mit den Worten „Krise in der Ukraine: Obama erwägt Waffenlieferungen auf proamerikanische Truppen“ zu sehen ist, verbreitete sich schnell über soziale Netzwerke. Auf der Webseite des Senders war allerdings diese Formulierung nicht zu finden. Etwaige Kommentare zu dem Vorfall blieben aus.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte die ukrainische Armee kürzlich als eine „Nato-Legion“ bezeichnet. „Dort kämpfen in der Tat zum Teil offizielle Einheiten der Streitkräfte, zu einem bedeutenden Anteil sind es aber die sogenannten freiwilligen nationalistischen Bataillone“, so der russische Staatschef.  „Dies ist keine Armee mehr, sondern eine ausländische Legion, in dem Fall eine ausländische Nato-Legion, die natürlich nicht die nationalen Interessen der Ukraine verfolgt“, so Putin. Der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bewertete danach diese Äußerung des russischen Präsidenten als „absurd“

10. Februar 2015

Unterstützung der ISIS über die Türkei – Deutsche Welle

Unterstützung der ISIS über die Türkei – Deutsche Welle

10. Februar 2015

focus.de l Mehr Zerstörung als Befriedung Guck mal, John McCain! So mies läuft es, wenn die USA die Welt mit Waffen fluten

Montag, 09.02.2015, 21:08 · von FOCUS-Online-Autorin Pia Kienel und FOCUS-Online-Autorin Bettina Künzler

US-Hardliner wie John McCain sehen für den Ukraine-Konflikt nur noch eine Lösung: Waffenlieferungen an das ukrainische Militär. Doch vier Beispiele zeigen: Wenn die USA ihre Waffen in die Welt schicken, führt das meist zu nichts – oder zur Verschärfung des Konflikts. Lieferungen an die Ukraine könnten Europa endgültig in einen großen Krieg stürzen.

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http://www.focus.de/politik/ausland/mehr-zerstoerung-als-befriedung-mehr-zerstoerung-als-befriedungguck-mal-john-mccain-so-mies-laeuft-es-wenn-die-usa-die-welt-mit-waffen-fluten_id_4464141.html

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