Hintergrund.de – Was nicht passt, wird passend gemacht – Zur Ukraine-Berichterstattung deutscher Medien

Von SEBASTIAN RANGE, 6. Februar 2015 –

„Russland führt einen Propagandakrieg“, titelt der Tagesspiegel, „Glaubt Putin die eigene Propaganda?“, fragt sich Spiegel-Online, die EU-Staaten seien „machtlos gegen Russlands Propaganda“, fürchtet die Süddeutsche, während die Zeit weiß: Moskaus „Propaganda-Apparat geht das Geld aus“. Der nun wieder entflammte Konflikt in der Ostukraine ist unzweifelhaft auch ein Propagandakrieg. Glaubt man den Schlagzeilen hiesiger Leitmedien, dann hat Moskau die Exklusivrechte auf Propaganda. Seit Beginn der Ukraine-Krise sehen sich allerdings auch die westlichen Massenmedien dem Vorwurf einer einseitigen Berichterstattung ausgesetzt. Nicht immer fiel die Reaktion souverän aus: Die Süddeutsche diffamierte daraufhin ihre sich in den Kommentarspalten austobende kritische Leserschaft als bezahlte Agenten des Kreml.

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http://www.hintergrund.de/201502063419/hintergrund/medien/was-nicht-passt-wird-passend-gemacht.html

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