Archive for Januar 24th, 2015

24. Januar 2015

junge Welt l Pi mal Daumen Stadt Leipzig verschätzt sich drastisch mit Teilnehmerzahl bei Legida: Statt offiziell 15.000 höchstens 5.000 Rechte

Irgendwann kannte die Hybris des Legida-Organisators Jörg Hoyer keine Grenzen mehr. Die Kundgebung des Leipziger Pegida-Ablegers am Mittwoch abend neigte sich dem Ende zu, und der schwarzbemantelte »Militaria-Sachverständige« schmetterte noch eine Drohung in Richtung der liebsten Hasssubjekte der Legida: Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und Polizeipräsident Bernd Merbitz übten »dikatorische Gewalt« aus. Es würde noch einige Wochen dauern, so Hoyer, aber: »Wir stellen ihnen eine Million auf den Platz«. Der Mann mit der markerschütternden Stimme, die besonders beim versammelten Jungvolk gut ankommt, redete natürlich groben Unfug. Eine Million Menschen passen nicht auf den Augustusplatz, nicht einmal die von den Legida-Anmeldern für den Mittwoch abend prophezeiten 60.000.

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https://www.jungewelt.de/2015/01-23/012.php

24. Januar 2015

junge Welt ll Donezk: Kiewer Armee verwandelt Agrarböden im Donbass in Minenfelder

http://de.sputniknews.com/militar/20150124/300772219.html

Die Kiewer Armee hat weite Agrarflächen auf dem Territorium der selbst ernannten Volksrepublik Donezk in Minenfelder verwandelt. Das teilte Republikchef Alexander Sachartschenko Journalisten am Samstag mit.

„Bis zu 30 Prozent der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen sind bereits von den Ukrainern vermint. Minen wurden von verschiedenen Armeeformationen ohne Abstimmung miteinander und ohne Markierung der Koordinaten gelegt. Deshalb gibt es keine umfassenden glaubwürdigen Minenfeldkarten.“ Sachartschenko zufolge werden Angehörige der Pioniertruppen der Donezker Republik im Frühling mit dem Freilegen der Territorien beginnen.

Nach Angaben des Stabes der Volkswehr in Donezk hatten die Kiewer Militärs die von internationalen Konventionen verbotene Brandmunition erneut eingesetzt. „Die Lage an der Berührungslinie zwischen der ukrainischen Armee auf der einen Seite sowie der Volkswehr von Donezk und Lugansk auf der anderen Seite bleibt weiterhin angespannt“, hieß es in Donezk.

24. Januar 2015

Russland.ru ll Eklat um Doktor Schiwago Operninszenierung

http://www.russland.ru/eklat-um-doktor-schiwago-operninszenierung/

„Doktor Schiwago“ in Regensburg wühlt auf, bevor ein Ton zu hören war: Das russische Fernsehen berichtet, der Komponist droht mit Klage.

Wenn sich am Samstagabend um 19.30 Uhr im Theater am Bismarckplatz der Vorhang hebt, wird die Nervosität vor, auf und hinter der Bühne nicht allein dem üblichen Premierenfieber zuzuschreiben sein. Komponist Anton Lubchenko, der auch am Pult steht, hat sich gegenüber der MZ mit überaus deutlichen Worten von der Inszenierung distanziert. Das hat sogar in seiner Heimat für Aufmerksamkeit gesorgt. Ein TV-Team des Moskauer Nachrichtenkanals Rossija 24 drehte in Regensburg und berichtete über die Auseinandersetzung.

Lubchenko, der 29-jährige Generalintendant des Primorsky-Theaters in Wladiwostok, ist wie berichtet mehr als nur verärgert über das seiner Ansicht nach verzerrte Russland-Bild, das die Regensburger Inszenierung des Regieteams Silviu Purcarete und Helmut Stürmer transportiere. Auf seiner Facebook-Seite hat Lubchenko zwischenzeitlich auch gegen die MZ-Berichterstattung – „unanständig, hinterhältig und sehr dumm“ – ausgeteilt, die angeblich die Politik ins Spiel bringe, wo es doch um einen rein künstlerischen Konflikt gehe.

„Antirussische Ausfälle“

Gleichzeitig legt er nach und spricht von „antirussischen Ausfällen“: „Ihnen gefällt es nicht, dass ich mich gegen Beleidigungen der russischen Kultur und Russland als Ganzes ausgesprochen habe. Ich weiß nicht, wie ich es sonst nennen soll, dass in der Interpretation des Regisseurs alle Helden von Pasternak in jeder Szene Wodka trinken, Tiermasken tragen und Russland entweder als Psychoanstalt oder als Ausnüchterungszelle dargestellt wird. Ich nutze meine Rechte als Autor und als einfacher russischer Bürger, und weigere mich, die Proben fortzusetzen, bis der Regisseur die Wodkaflasche beim Liebesduett von der Bühne entfernt und aufhört, die Akteure zu bitten, das Porträt von Pasternak mit Füßen zu treten.“

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24. Januar 2015

Michael Lüders (Nahost – Sicherheitsexperte) zur Krise in der Ukraine

ich möchte nochmals auf das sehr interessante Phoenix – Interview mit M. Lüders (Nahost – Sicherheitsexperte) zur Krise in der Ukraine hinweisen (siehe Link unten). Demnach sind derzeit etwa 500 US – Söldner in der Ukraine…. ! Eine sehr gefährliche Entwicklung. Außerdem beleuchtet er das aktuelle Verhältnis zwischen den USA und Europa im Hinblick auf wirtschaftliche Interessen.
24. Januar 2015

Jürgen Todenhöfer: Das Phänomen IS und seine Ursachen

24. Januar 2015

70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Ausschwitz l Polnisches Außenministerium korrigiert Geschichtsfälschung durch Minister

Die Botschaft Polens in Russland hat darum gebeten, den Äußerungen des polnischen Außenministers zur Thematik der Befreiung des deutschen Vernichtungslagers Ausschwitz keine Aufmerksamkeit zu widmen. Polen ist nicht daran interessiert hieraus einen Streit entstehen zu lassen.

„Wir sind uns der geschichtlichen Tatsachen völlig bewusst, dass in den Reihen der Ukrainischen Front der Roten Armee, welche die Tore des Lagers am 7. Januar 1945 geöffnet hat, sowohl Russen, wie auch Ukrainer, Weißrussen, Juden und Vertreter anderer Nationen, auch Polen, gedient haben“, – so in einer Erklärung des Polnischen Außenministeriums.

Der polnische Außenminister hatte erklärt, dass das Konzentrationslager von ukrainischen Soldaten befreit worden sei. „Das war die Ukrainische Front, die Erste Ukraine Front und Ukrainer haben es befreit, dort waren ukrainische Soldaten an dem Januartag und sie haben das Tor geöffnet und das Lager befreit“, so der polnische Außenminister in völliger Verkennung der geschichtlichen Tatsachen.

24. Januar 2015

RTdeutsch l US-Sicherheitsberater Brzezinski: Den Islam gegen Russland instrumentalisieren

Zbigniew Brzezinski, ehemaliger Sicherheitsberater zahlreicher US-Regierungen seit 1966, mahnte im Interview mit dem US-Sender MSNBC, dass der Islam nicht zum Feind der Amerikaner werden dürfe. Stattdessen plädiert der ausgewiesene Kreml-Feind für eine umfassende Destabilisierungspolitik – wenn nötig mit allen Mitteln – im gesamten eurasischen Raum, um Russland zu schwächen.

http://www.rtdeutsch.com/9308/international/sicherheitsberater-brzezinski-mit-dem-islam-gegen-russland/

24. Januar 2015

Heise l Die Ukraine auf dem Weg in die Barbarei – Ein Augenzeugenbericht

„Die Rufe, „der jungen Ukraine“ zu helfen, werden immer lauter im Land. Realistische Einschätzungen der politischen Verhältnisse vor Ort sind dabei spärlich gesät und werden teilweise offenbar gezielt unterdrückt. Zur Frage einer realitätsnahen Einschätzung sprach Jens Wernicke daher mit Reinhard Lauterbach, Autor des soeben erschienenen Buches „Bürgerkrieg in der Ukraine“, der sich vor Ort selbst ein Bild gemacht hat.“

http://www.heise.de/tp/artikel/43/43829/1.html

24. Januar 2015

Präsident Putin verurteilt Grossoffensive Kiews auf schärfste

24. Januar 2015

27. Januar 2015 – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Die ersten 900 durch das Giftgas Zyklon B in Auschwitz ermordeten Menschen waren sowjetische Kriegsgefangene. Die Rote Armee hat Auschwitz am 27. Januar 1945 befreit. 70 Jahre später lud die polnische Regierung die deutsche Bundeskanzlerin und Bundespräsident Gauck zur Gedenkfeier nach Auschwitz ein, nicht aber den Präsidenten Russlands. Dies ist auch ein Affront gegen die in Russland lebenden Völker!

27. Januar 2015 – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus           

Erstmals engagierte sich KONTAKTE-KOHTAKTbI zum Gedenktag am 27. Januar 1998 mit der Eröffnung der Ausstellung SHOA IN LETTLAND im Bundeshaus zu Bonn, die gemein­sam mit dem Überlebenden des Rigaer Gettos Margers Vestermanis realisiert wurde. Damals endete der Streit zwischen der Bundesregierung und der Jewish Claims Conference um finan­zielle Leistungen an Shoa-Überlebende mit einem vorläufigen Kompromiss. Uns  geht es seither um Geschichtsaufklärung und Solidarität. Am 27. Januar 2001 eröffneten wir unsere Wanderausstellung „Ostarbeiter in Berlin“ in der Marienkirche am Alexanderplatz und über­gaben dem Regierenden Bürgermeister einen „Berliner Appell für Zwangsarbeiterentschädigung“. Am 27. Januar 2004 veröffentlichten wir den Aufruf „Geben Sie den Tagessatz Ihres Ein­kommens für Zwangsarbeiter und andere NS-Opfer in Osteuropa, die keine ‚Entschädigung‘ erhalten!“. Es war der Beginn unseres Bürger-Engagements für vergessene NS-Opfer. Mit Spendenaufrufen und Medienberichten war es möglich, bis heute über drei Millionen Euro an mehr als 9000 „vergessene“ NS-Opfer in Armenien, Belarus, Estland, Georgien, Russland und in der Ukraine zu übermitteln, vorwiegend an ehemalige sowjetische Kriegsgefangene. In Begleitbriefen zur Spendenübermittlung nannten wir es eine symbolische Anerkennung des erlittenen Unrechts.  Aber zwei Petitionen an den Bundestag mit der Forderung nach Anerkennung sowjetischer Kriegs­gefangener als Opfer nationalsozialistischen  Unrechts blieben unbeantwortet.

Eine unerledigte Aufgabe 70 Jahre nach Kriegsende   

Schwer wiegt das Trauma alter Menschen, die in der Jugend als „Untermenschen“ gedemütigt und misshandelt wurden. Seelische Wunden mögen sich schließen, wenn erlittenes Unrecht anerkannt und man um Verzeihung gebeten wird. Ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen bescheinigte der Deutsche Bundestag, nicht „leistungsberechtigt“ zu sein. Sie empfanden es als letzten Fußtritt aus Deutschland. So bleibt das Trauma und wird den folgenden Generationen vererbt. Unzählige sow­jetische Kriegs­gefangene liegen in anonymen Massengräbern vor den einstigen „Russenlagern“ der Wehrmacht. Wo die Namen recherchiert wurden und dem Gesetz entsprechend dauerhafte Namensträger „in würdiger Form“ die Gräber kennzeichnen sollten, geschieht dies nur selten. Millionen Nachkommen sowjetischer Kriegsgefangener trauern um ihre Toten im Bewusstsein des Unrechts, das ihren Vätern und Großvätern angetan wurde. Ein ernsthaftes Zeichen der Anerkennung  aus dem Bundestag wäre deshalb nicht nur gut für die schwindende Zahl der ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen.

In allen ehemaligen Sowjetrepubliken trauern Menschen um Angehörige, die als Rotarmisten in deutscher Gefangenschaft verhungerten, erschlagen oder erschossen wurden. In Zeiten wachsender Entfremdung zwischen Deutschland und Russland wäre die Anerkennung eines der furchtbarsten Verbrechen des NS-Staats, dem über drei Millionen Kriegsgefangene zum Opfer fielen, auch ein Zeichen für Frieden und Verständigung in Europa.

Wir fordern vom Deutschen Bundestag symbolische Anerkennungs­beträge für alle ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen, die noch erreichbar sind!

http://www.kontakte-kontakty.de
http://www.freitagsbriefe.de

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