Wahlen in Griechenland – Frau Merkel, hören Sie auf mit Ihren Einschüchterungsversuchen! – ein Appell aus Deutschland

Endlich! Seit Jahren eröffnet sich in Griechenland zum ersten Mal die echte Chance auf einen Politikwechsel: Dies könnte die Abkehr von der menschenverachtenden Sparpolitik mit der Zerschlagung des Gesundheitswesens und anderer Sozialsysteme, die zur Verarmung weiter Schichten der Bevölkerung geführt hat, bedeuten. Alleine die Ankündigung eines solchen Vorhabens hat in den letzten Wochen in Deutschland eine unglaubliche Flut von Drohungen, Falschmeldungen und Lügen sowohl seitens der Bundesregierung mit Frau Merkel an der Spitze als auch in weiten Teilen der Medien hervorgerufen.

Für uns ist dies nicht hinnehmbar. Wir wollen den Menschen in Griechenland signalisieren, dass diese Kräfte nicht in unserem Namen sprechen. Wir lehnen jeden Versuch der Bundesregierung, durch externen Druck die demokratische Entscheidung der Griechinnen und Griechen manipulieren zu wollen, entschieden ab. Wir erklären uns mit den politischen Kräften in Griechenland solidarisch, die die verheerende auf den Rücken der Bevölkerung ausgetragene Sparpolitik beenden wollen und für funktionierende Sozialsysteme, die der gesamten Bevölkerung Griechenlands zu Gute kommen, kämpfen.

Die Drohung, dass ein Politikwechsel „Chaos“ und eine Verschlechterung der Lebensbedingungen der Menschen in Griechenland zur Folge haben würde, stellt die völlige Umkehr der realen Zusammenhänge dar: Nicht der Wechsel hin zu einer linken Regierung, sondern die seit Jahren von der Troika (und der griechischen Bourgeoisie) verlangte Sparpolitik führte in Griechenland zur Katastrophe. Ein Politikwechsel hätte weit über Griechenland hinaus Bedeutung!

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Liebe FreundInnen und Freunde, liebe politisch Interessierte,

wir haben uns überlegt, dass wir angesichts der aktuellen Hetze gegenüber einer möglichen linken Regierung in Griechenland gerne vor der Wahl am 25. Januar eine Anzeige in der griechischen – im Zusammenhang der Krise entstandenen – „Zeitung der Redakteure“ (http://www.efsyn.gr/) schalten wollen, in der wir und hoffentlich viele andere erklären, dass wir dies auf’s Schärfste kritisieren und einen Politikwechsel angesichts der Katastrophen, die die Sparpolitik angerichtet hat, begrüßen. Der Text musste auf die Schnelle entstehen und ist sicher verbesserungswürdig – dessen sind wir uns bewusst. Wir werden ihn ins Griechische übersetzen lassen und ich schicke Euch bei Interesse selbstverständlich auch die Übersetzung. Natürlich werden wir die Anzeige mit den Unterschriften auch an die deutsche Presse schicken.

Wenn Ihr unser Anliegen teilt, dann schreibt ein Email annadja.rakowitz@online.de mit dem Namen und – wenn Ihr wollt – einem Stichwort, das neben dem Namen unter der Anzeige stehen soll (dieses Stichwort werden wir nicht übersetzen!) und überweist bitte 20 Euro auf dieses Konto: Bernhard Winter, apoBank Frankfurt

BLZ 300 606 01                                  Kontonummer 0003950212
BIC DAAEDEDDXXX                        IBAN DE42 3006 0601 0003 9502 12

1 Seite in der EFSYN kostet zum Solipreis wegen des wichtigen politischen Anliegens 5000 Euro. Wir gehen davon aus, dass wir eine halbe Seite brauchen und rechnen also mit ca. 2500 Euro. Sollten mehr Menschen unterzeichnen und wir mehr Geld bekommen als wir für die Anzeige brauchen, würden wir das restliche Geld spenden an die Solidarische Praxis in Piräus (http://a-iatreio.blogspot.de/); sollte das so gesammelte Geld nicht ausreichen, würden wir die Differenz übernehmen.

Wir wollen die Anzeige gerne am Samstag, 24. Januar veröffentlichen, deshalb brauchen wir Eure Unterschriften bis spätestens Dienstagabend, 20. Januar. Eine Kopie der Anzeige werde ich Euch selbstverständlich schicken.

Bitte schickt dieses Mail gerne an alle Interessierten weiter.

Alle Mails mit Unterschriften bitte an:nadja.rakowitz  @   online.de

Text der Anzeige:

Frau Merkel, hören Sie auf mit Ihren Einschüchterungsversuchen!

– ein Appell aus Deutschland

Text siehe oben

Unterschriften (alphabetisch geordnet) Bsp.:

Dr. Nadja Rakowitz (vdää/express); Dr. Bernhard Winter (vdää);

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