Archive for Januar 11th, 2015

11. Januar 2015

junge Welt – Drucken wie die anderen lügen – Rosa Luxemburg Konferenz in Berlin

Rote Nelken in Friedrichsfelde
Zehntausende bei Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
https://www.jungewelt.de/2015/01-11/001.php

»Gemeinsam gegen EU, IWF und NATO«
Internationale Medienkooperation: Über Grenzen hinweg, gegen das Kapital
https://www.jungewelt.de/2015/01-10/067.php

Schwierigkeiten mit der Wahrheit
Eine kritische Bestandsaufnahme zur Rolle der Medien auf der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz
https://www.jungewelt.de/2015/01-10/069.php

Antifaschistische Karawane
Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz: Italienische Musiker solidarisch mit ukrainischen Linkskräften
https://www.jungewelt.de/2015/01-10/070.php

»Die Lügengebilde durchbrechen«
Nein zu Interventionen, Waffenexporten, Nato: Oskar Lafontaine macht entschiedene Friedenspolitik zur Bedingung für linke Regierungsbeteiligung
https://www.jungewelt.de/2015/01-10/074.php

11. Januar 2015

Rosa Luxemburg Konferenz Berlin 2015 – Auszüge

Rosa Luxemburg Konferenz – Berlin gegen Krieg

http://www.youtube.com/playlist?list=PLkM-3W6yehDArbhHXpI5cnPQc6pAkMqB8

11. Januar 2015

#Assange and #Snowden are not to blame for Paris bloodbath.

#Assange and #Snowden are not to blame for Paris bloodbath.

Sat Jan 10 18:19:36 UTC 2015

In today’s Daily Mail, “Sir” Max “I have always loved Israel” Hastings claimed that me and Mr. Snowden are responsible for the bloodbath in Paris: “Traitors… Assange and Snowden have damaged the security of each and every one of us, by alerting the jihadis and Al Qaeda, our mortal enemies, to the scale and reach of electronic eavesdropping”. That a state security vampire like Hastings has pounced on the still warm corpses strewn about Paris is as grotesque as it is predictable.

Secrecy breeds corruption, but it also breeds incompetence and the French secret services are no exception to this rule. Currently the French security state has tried to present the killers as super villains in order to hide its own incompetence — something the media has been only too willing to aid and abet. The reality is the Charlie Hebdo killers were bumbling Keystone terrorists, no-hopers, who crashed their car, left their ID, co-ordinated over the phone and swiftly died. To lose nearly two dozen people to them is unforgivable.

That double digits were killed is no mark of super powers. A single idiot can do it. In Australia’s Port Arthur massacre, a man with the IQ of 66, literally an idiot, shot 58 people over the course of several hours—because he was armed with an AR-10 semi-automatic and his victims were not.

The tragedy in Paris is another example of where competent targeted surveillance, not mass surveillance, was needed.

The attackers were well known jihadis. This is not a case of needing to collect a global interception haystack in order to find a needle. The alleged needle in question, Cherif Kouachi, had already been convicted of terrorism offences and served 18 months in prison for it. Both brothers were already on terrorism lists. Far from hiding messages under rocks or using encryption, the alleged conspirators communicated hundreds of times before and during the attacks — on regular phones. The offices of Charlie Hebdo had received many death threats and had been firebombed in 2011 a week after publishing cartoons of the prophet Muhammad. The French mass surveillance system is already one of the most pervasive; its primary purpose, like all such systems, is geopolitics.

Mass surveillance addiction doesn’t come for free. In France it thieved skilled human and financial resources from targeted monitoring of obvious—the front of the Charlie Hebdo building and people walking out of prison with a terrorism conviction in one hand and numerous jihadi contacts in the other.

Yesterday French Prime Minister Manuel Valls said “There was a failing, of course” on French television, “That’s why we have to analyse what happened.”. Valls is right, Hastings is not.

So conspicuous is the failure in the Charlie Hebdo killings that serious questions must be asked. Cherif Kouachi had previously been involved in furthering the Sunni insurgency in the Levant. Were the brothers protected by the French services as part of French adventurism in Syria, Libya and elsewhere—as a conduit to funnel money, guns and militants into Africa and the Middle East? Were the brothers protected because they were witting or unwitting informers? Were the brothers protected in order to conduct a mediagenic, budget-boosting arrest seconds before the attack began — but the attack was moved forward? Why was the security architecture of the Charlie Hebdo building so poor? How is it that semi-automatic weapons found their way into France and into the hands of known jihadis? And most of all why has France’s crazed Sunni adventurism in Syria, Libya and other parts of Africa been tolerated despite the inevitable destabalization, radicalization and blowback? https://wikileaks.org/gifiles/docs/16/1671459_insight-military-intervention-in-syria-post-withdrawal.html

ASSANGE

http://www.twitlonger.com/show/n_1sjsjkl

11. Januar 2015

Berlin: Protest gegen ukrainischen Ministerpräsident Jazenjuk am 8. Januar

11. Januar 2015

Experte fordert Jazenjuks Rücktritt nach dessen ARD-Interview

http://de.sputniknews.com/politik/20150110/300523900.html

Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk soll nach seiner jüngsten Erklärung zurücktreten, wonach Deutschland und die Ukraine im Zweiten Weltkrieg von der Sowjetunion überfallen wurden. Das sagte der Präsident der internationalen Menschenrechtsbewegung „Die Welt ohne Nazismus“, Boris Spiegel, am Samstag in Moskau.

In seinem Interview für die Sendung ARD-„Tagesthemen“ hatte Jazenjuk am vergangenen Mittwoch eine Parallele zwischen dem blutigen Bürgerkrieg in der Ostukraine und dem „Einfall“ der Sowjetunion in die Ukraine und nach Deutschland während des Zweiten Weltkrieges gezogen. „Die sowjetische Invasion der Ukraine und Deutschlands bleibt immer noch in unserer Erinnerung“, hatte Jazenjuk gesagt.

Seine Sprecherin Olga Lappo erklärte danach, der Regierungschef habe auf die Teilung Deutschlands nach dem Krieg angespielt. Zum zweiten Teil von Jazenjuks Aussage – zur „Invasion der Sowjetunion in der Ukraine“ – nahm Lappo keine Stellung.

„Jazenjuks Äußerungen auf europäischer Ebene sprengen den Rahmen des Zulässigen“, fuhr Boris Spiegel fort. „Wir dürfen nicht zulassen, dass ein derart ranghoher Politiker solche Erklärungen unbestraft abgibt.“ Spiegel schlug Jazenjuk vor, in der Presse zu erklären, was er mit seinen Äußerungen gemeint hatte, und sich gegenüber den Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges zu entschuldigen.

„Wir fordern vom ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko, die Frage zu erörtern, ob ein Mensch, der mit seinen kurzsichtigen politischen Ausfällen den politischen Kreisen der Ukraine von heute einen nicht wieder gutzumachenden Schaden zufügt, im Amt des Regierungschefs bleiben darf.“ Spiegel beauftragte ferner die Kommissarin von „Die Welt ohne Nazismus“ in der Ukraine, Anna German, im ersten Halbjahr 2015 eine groß angelegte Konferenz zu Jazenjuks Äußerungen und zu sonstigen „pronazistischen Handlungen“ von Vertretern der radikalen Kräfte in der Ukraine abzuhalten.

Jazenjuks Aussage hatte große Empörung in Russland ausgelöst. Der bekannte Außenpolitiker Konstantin Kossatschjow bezeichnete sie als „historisch-geografischen Nonsens“ und als „Rechtfertigung des Nationalsozialismus“. Sein Kollege Alexej Puschkow von der Staatsduma sagte dazu, Jazenjuk könne nicht mehr ernst genommen werden.

Die Ukraine wirft Russland vor, den Bürgerkrieg im Osten des Landes anzuheizen und „moskautreue Separatisten“ mit Waffen und Kämpfern zu unterstützen. Russland weist dies zurück.

Deutschland hatte am 1. September 1939 mit einer Militärkampagne gegen Polen den Zweiten Weltkrieg ausgelöst.

11. Januar 2015

springstein.blog ll Sind die wahren Schuldigen für die MH17-Katastrophe gefunden?

http://springstein.blogspot.de/

Ein aufwendiger multimedialer Beitrag auf Spiegel online vermittelt den Eindruck herausgefunden zu haben, wer warum am 17.7.14 über der Ostukraine das malaysische Passagierflugzeug mit der Kennung MH17 abgeschossen hat. Dazu habe ein gemeinsames Team von Spiegel, dem Recherche-Team „Correctiv“ und der niederländischen Zeitung Algemeen Dagblad sich auf die Suche nach der Wahrheit gemacht. Mit Hilfe von Recherchen vor Ort, im Internet sowie gestützt auf echte und vermeintliche Erkenntnisse anderer wie dem Blogger Eliot Higgins alias Brown Moses und dessen Website Bellingcat kommen die Beitragsmacher um Marcus Bensmann und Cordt Schnippen zu ihrem Ergebnis. Das lautet kurz zusammengefasst: Es können nur russische Soldaten mit einer russischen Flugzeugabwehr-Rakete (Fla-Rakete) vom Typ Buk gewesen sein.
Das wird unter anderem damit belegt, dass das viel diskutierte Video einer vermeintlichen russischen Buk-Abschussrampe nicht wie von ukrainischer Seite in der Nähe zur Grenze zu Russland, aber auch nicht wie von russischer Seite behauptet im von Kiewer Truppen kontrollierten Krasnoarmeisk aufgenommen wurde. Es sei stattdessen in Lugansk aufgenommen worden, so Bensmann, der sagt, das an der Lugansker Kreuzung selbst das Autowerbe-Plakat noch zu sehen gewesen sei, als er vor Ort war. Außerdem werden vermeintliche Bellingcat-Erkenntnisse angeführt, nach denen die Buk-Rampe nur aus einer russischen Einheit stammen kann, die sich in der Zeit vor dem MH17-Abschuss in der Nähe der russisch-ukrainischen Grenze bewegte.

Quelle: http://aco.nato.int/statement-on-russian-main-battle-tanks.aspx
Als ein weiterer Beleg wird angeführt, dass angeblich russische Panzer in dem ukrainischen Ort Snizhne gesehen und fotografiert wurden. Dazu wird eines der angeblichen Beweisfotos gezeigt, wie es auch von der NATO online präsentiert wurde, mit der NATO-Bildunterzeile.
Ich hatte in Folge 4 des Nachrichtenmosaiks am 13.6.14 mit Bildquellen darauf hingewiesen, dass es sich bei den Panzern durchaus um ukrainische handeln kann, eventuell in den Händen von Aufständischen.
Die von den Beitragsmachern zum Bild gestellte Meldung, dass Kiew am 17. Juli den Abschuss dreier russischer Panzer gemeldet habe, ist von mir online nicht gefunden worden. Dagegen hatte die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine am 12.6.14 gemeldet, dass drei russische Panzer über die Grenze gekommen seien, einer in Snizhne gesichtet wurde, die anderen beiden in der Nähe und alle drei bekämpft und zerstört wurden. Aber wahrscheinlich haben die Investigativ-Journalisten von Spiegel & Co. noch ganz andere Informationsquellen als die mir nebenberuflich zur Verfügung stehenden.
Diese Panzersichtung zusammen mit Aufnahmen einer Buk-Abschussrampe in eben dem Ort Snizhne führt sie zu dem Schluss, dass es nur eine russische Fla-Raketen-Anlage mit russischer Besatzung gewesen sein kann. Denn: „Wo russische Panzer sind, sind auch Buks nicht weit„, erklärt Bensmann in dem Beitrag, da Buk-Fla-Raketen oft Bodentruppen vor Kampffliegern schützen. Eine eine ukrainische Buk oder ein ukrainischer Kampfjet werden entgegen russischer Behauptungen als mumaßliche Tatwaffen ausgeschlossen werden. Bensmann erklärt, dass ukrainische Soldaten die im als echt anerkannten Video zu sehende Abschusrampe auf einem Tieflader mit fehlender Rakete am 17.7.14 nach dem MH17-Abschuss in aufständischem Gebiet nicht bedient haben können, aber auch die Aufständischen wegen fehlender Spezialkenntnisse dazu nicht in der Lage gewesen seien. Er bricht an der Stelle ab und es folgt das letzte Bild mit dem Text: „Der Abschuss durch eine Boden-Luft-Rakete sei die wahrscheinlichste Annahme, sagt der Leiter des internationalen Ermittlungsteams.“ So bleibt die Schlussfolgerung des Beitrages in diesem zumindest unausgesprochen: Es waren die Russen.

Eine Bemerkung noch zu dem als Beweis angeführten Video: Ich hatte bereits in einem Beitrag der Neuen Zürcher Zeitung vom 17.11.14 davon gelesen, dass es laut Bellingcat in Lugansk entstanden sein soll, „einer Stadt in Händen der Separatisten auf dem Weg zur russischen Grenze„. Einen Tag später las ich dann in der jungen Welt vom 18.11.14 Folgendes: „… das mit regionaler Kohle gespeiste Kraftwerk von Lugansk musste die Belieferung der Stadt mit Strom einstellen, weil die Transportbänder im Sommer durch Beschuss zerstört wurden. Außerdem steht das Kraftwerk unter Kontrolle der Regierungstruppen, die Verbraucher aber leben in der »Volksrepublik Lugansk«.“ Das ließ mich stutzig werden, ob die Stadt tatsächlich vollständig unter Kontrolle der Aufständischen ist, wie meist behauptet. In einer Reportage, die die junge Welt am 20.12.14 veröffentlichte, heißt es u.a. über die komplexe Lage in Lugansk: „Im Inneren der kleinen Republik schwelt der Krieg. Wenige Meter vom Stadtzentrum entfernt gibt es mehrere Fronten, und mehrere Bataillone der gefürchteten Nationalgarde (irreguläre Truppen aus Neonazis) halten sich in verschiedenen Winkeln des Gebiets auf. Wie Veteran Sergeij von der sowjetischen Offiziersschule, der seine Ausbildung in Leningrad absolvierte, sagt, »gibt es im Rebellengebiet keine klaren Frontlinien, wie es sich die meisten Leute vorstellen. Vielmehr gibt es darüber hinaus noch wichtige ukrainische Gruppen, die innerhalb des befreiten Gebiets aktiv sind. …« …“ Es scheint also alles andere als eindeutig, wer das Gebiet kontrollierte, durch das der Truck mit der Abschussrampe in dem Video fährt. Und dann ist da noch das, was von RIA Novostiam 13.11.14, aber auch von ukrainischen Medien gemeldet wurde: „Kiew hat sich zum “Partisanenkrieg” auf dem Territorium der selbst ernannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine bekannt. „Unsere Einheiten führen Kampfoperationen im Hinterland des Feindes erfolgreich durch“, teilte Sorjan Schkirjak, Berater des ukrainischen Innenministers, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Kiew mit.“ Aber das führt vielleicht alles zu weit und weit weg.

Mir fehlen Zeit und Mittel, mich ausführlicher damit zu beschäftigen. Das Wenige, was mir zur Verfügung steht, lässt mich aber weiter auch an den Erkenntnissen und Vermutungen dieses multimedial beeindruckenden Beitrages zweifeln. Ich habe hier aufgeschrieben, was mir beim Betrachten und Lesen des Beitrages auffiel. Etwas habe ich mich dabei gefragt: Wenn das alles so stimmt, warum legen westliche Geheimdienste, die bzw. deren Regierungen ebenfalls behaupten, dass Russland die Verantwortung für den MH17-Abschuss trägt, nicht die entsprechenden handfesten und unzweifelhaften Beweise auf den Tisch. Unterbleibt das etwa, weil Russland zwar beschuldigt wird, aber diese Schuld nicht bewiesen werden soll, um Russland nicht völlig offen anzugreifen und zu verprellen u.a. als „Partner im Antiterror-Kampf“? Ich gestehe, dass ich diese theoretische Begründung, diesen Gedankengang eher für absurd halte.

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