Archive for Dezember 9th, 2014

9. Dezember 2014

Theo Sommer: Den Draht nach Moskau nicht abreißen lassen

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-12/ukraine-krise-krieg-russland-eu-appell

Die Unterzeichner des Friedensaufrufs „Nicht in unserem Namen“ haben recht: Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik mit Russland. von Theo Sommer

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9. Dezember 2014

UNAC is a major national antiwar coalition in the U.S.

https://www.unacpeace.org/

UNAC is the major national antiwar coalition in the U.S. today.  The existence of a United National Antiwar Coalition is vital and we need your financial support to continue our work and to expand.
With U.S. wars today accelerating and expanding globally in various forms – from drone attacks on Yemen and Pakistan, never-ending wars in Iraq and Afghanistan, support to neo-fascists in Ukraine, and proliferating Africom forces to threats of war for regime change in Syria – we have an obligation to do whatever is possible to educate the public and to take action to stop the carnage.
The wars abroad are connected to global warming with most wars fought over energy resources with the U.S. war machine as the largest polluter.
At home, we see hugely growing income inequality, a militarized and racist police force, mass incarceration of Blacks and Latinos, and a massive police state apparatus that includes global surveillance and laws to quell dissent.
In spite of the trillions spent by the U.S. corporate war government and its controlled media propaganda machine to keep us in check, the people are fighting back.  We’ve been inspired and strengthened by the hundreds of thousands of new activists taking to the streets of this country to stop police brutality, to build Occupy encampments, to fight for decent wages, to demand full rights for immigrants, to win marriage equality, to end global warming, to demonstrate solidarity with the besieged people of Gaza, and to protest unending U.S. wars.
UNAC has played an active, often leadership role, in all of the antiwar and social justice movements of our time.  While most activists are focused on their particular issues, the most vital role we can play is to connect the issues to their source.  All of the injustices and crimes we protest, stem from the imperialist insatiable drive for expanding profit and control – and the U.S. is the largest imperialist power militarily and economically.  When there should be plenty for all, only the obscenely wealthy benefit while the rest of the 99% struggle just to survive.
Some of our recent major accomplishments:

  • Initiated protest against NATO and 15,000 marched in Chicago in 2012.
  • Called for immediate actions against threats of war and coups directed at Libya, Iran, No. Korea, Africa, Latin America, Ukraine, and maintaining the U.S. presence in Iraq and Afghanistan.
  • Organized a national tour for Afghan leader Malalai Joya.
  • Sent representatives to international NATO protests and conferences.
  • Serve on the Board of the National Coalition to Protect Civil Freedoms to act against Islamophobia , racist attacks on Muslims, and attacks on our civil liberties.
  • Participated in national efforts to organize anti-drone actions.
  • Campaigned to defend victims of government repression who speak out and expose Washington’s crimes, including Rasmea Odeh, Mumia abu Jamal, Lynne Stewart, Chelsea Manning, and the Midwest activists targeted by the FBI.
  • Produced national educational conference calls featuring experts on topics such as U.S. intervention in Africa, the destruction of Libya, the developing wars in Syria, and others.
  • Built an antiwar contingent in the massive New York City Climate Change march and built Climate Change action in other cities around the country.
  • Helped organize protests against Israel’s attack on Gaza
  • Helped organize protests against the murder of Blacks by white police and the militarization of the police forces in the U.S.

UNAC has a history of bringing hundreds of activists together at large national conferences to learn about the issues of the day, to discuss the way forward and to vote on an Action Program for the coming period.
The UNAC conference next May will bring activists from all the movements in motion to cross-fertilize these struggles.  We are particularly dedicated to bringing young activists together to support and learn from each other.  For this, we need your help to offer subsidies to leaders from Ferguson, from the border wars in the southwest, from the Native Americans who are fighting against the pipelines ruining their lands, from the Students for Justice in Palestine, and many others.

9. Dezember 2014

RTdeutsch ll NATO-Geheimdienst warnt vor falscher Lageeinschätzung der russischen Ukraine-Politik

http://www.rtdeutsch.com/7837/headline/nato-geheimdienst-warnt-vor-falscher-lageeinschaetzung-der-russischen-ukraine-politik/

 

Geheimdienstoffiziere der NATO haben eine Lageeinschätzung zur Ukraine verfasst, laut der Russland kein Interesse an einer Abtrennung der Ostukraine hat und zudem eine positive Kontrollfunktion innerhalb der Volksmilizen im Donbass ausübt.

Es war nur ein sehr kurzer, wenige Zeilen umfassender Artikel, der es aber in sich hat. Wie das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL berichtet, haben NATO-Geheimdienstoffiziere einen Bericht verfasst, nach dem der Westen die strategischen Absichten Russlands völlig falsch einschätzt.

Laut den Aussagen der Geheimdienstbeamten, möchte der Kreml eine Reorganisation innerhalb der Verwaltungseinheiten der selbsternannten Volksrepubliken von Donezk und Lugansk erreichen, um so einen Dialog zwischen Kiew und den Regionen zu fördern. Beide Gebiete sollen im Rahmen  einer föderalisierten Ukraine den russischen Einfluss sicherstellen.

Weiter verweisen die Geheimdienstler darauf, dass Putin mittlerweile mehr Kontrolle über die verschiedenen Gruppen unter den Separatisten, die in der Vergangenheit oft unkoordiniert agierten, ausübt.

Auffällig an dem SPIEGEL-Artikel ist, trotz der enormen Implikationen die dieser NATO-Geheimdienstbericht in sich birgt, dass er lediglich als 15-zeilige Kurzmeldung verfasst ist.

Bedenkt man die bisherige SPIEGEL-Linie hinsichtlich der Ukraine-Krise wird klar, dass die Erkenntnisse der Geheimdienste so gar nicht in die bisherige Ausrichtung des Nachrichtenmagazins und der eines Großteils der deutschen Presse passen.

Es sind die NATO-Geheimdienste selbst, die mit ihrer Analyse der aktuellen Eskalationspolitik des Westens die Grundlage nehmen:

Entgegen dem medialen Diskurs gibt es keinen imperialen Plan des russischen Präsidenten Waldimir Putins, noch hat Moskau Interesse an einer Annexion von Teilen der Ukraine, geschweige denn, wie in der aktuellen Rhetorik und Forderung nach Aufrüstung stets behauptet, will er sich noch weitere osteuropäische Staaten einverleiben. Ganz im Gegenteil, Russland will nach Lageeinschätzung der NATO-Geheimdienstler, die Integrität der Ukraine als föderales Land beibehalten.

Man kann nur hoffen, dass die NATO-Geheimdienstoffiziere auch das Ohr von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg finden. Dieser hatte erst jüngst noch verkündet:

“Wir [die NATO] haben bereits unsere Präsenz im östlichen Teil unseres Bündnisses verstärkt. Wir haben fünfmal mehr Flugzeuge in der Luft. Unsere Streitkräfte beginnen alle zwei Tage eine Übung. Und wir haben ebenfalls die Zahl unserer Schiffe in der Ostsee und am Schwarzen Meer erhöht.”

Für Moskau erscheint das Vordringen der NATO in Richtung der russischen Grenzen aggressiv und vor allem sollen die nach dem Kalten Krieg getroffenen Vereinbarungen ignoriert werden. Eine Garantie darüber, dass die NATO Länder wie die Ukraine und Georgien nicht ins Bündnis aufnehmen wird, lehnte Stoltenberg bereits zum wiederholten Male ab.

9. Dezember 2014

Demonstration „Nein zu Krieg und Konfrontation“ 13.12. um 13 Uhr in Berlin

F R I E D E N S K O O R D I N A T I O N   B E R L I N
c/o Laura von Wimmersperg · Hauptstr.37 · 10827 Berlin

KLARSTELLUNG

Wir – Gruppen der Berliner Friedenskoordination – stellen klar, dass das im Netz kursierende Video „Deutschland wach auf“ in keinem Zusammenhang zu unserer Vorbereitung der Demonstration am 13. Dezember steht, vielmehr in verleumderischer Absicht versucht, in Wort und Bild eine Zusammenarbeit mit uns zu suggerieren, die nicht besteht und die wir selbstverständlich ablehnen.

Die Gefahr eines Krieges in Europa wächst. Um den Frieden zu erhalten, brauchen wir den Widerstand von allen, die keinen Krieg wollen. Wir rufen darum dazu auf, gegen alle Versuche die Friedensbewegung zu verleumden, sich an der Demonstration zu beteiligen, um den Protest gegen die Kriegstreiberei der Politiker zu artikulieren.

Laura v. Wimmersperg

Verantwortung für unser Land heißt: Nein zu Krieg und Konfrontation

Stahlhelm ab, Herr Gauck!

 

 

http://friedenswinter.de/

Statement des Aktionsbüros zur Abgrenzung nach Rechts

Wir danken denjenigen, die uns auf das Video „Deutschland Wach auf“, welches derzeit im Internet kursiert, aufmerksam gemacht haben.

Dieses Video ist weder in Duktus, Form, Inhalt und Aussage in Übereinstimmung zu den Zielen des Friedenswinters 2014/2015. Wir distanzieren uns ausdrücklich von diesem Video und den dafür (uns unbekannten) Verantwortlichen sowie von möglicher Weise weiteren Videos/Materialien in ähnlichem Duktus. Antisemitische, neurechte, reichsbürgerliche, rassistische, nationalistische und faschistische Positionen lehnen wir ab. Diese und die sie vertretenden Menschen sind auf den Aktivitäten des Friedenswinters 2014/ 2015 nicht erwünscht und werden des Platzes verwiesen. Wir möchten auf den bundesweiten Aufruf des Friedenswinters 2014/2015 verweisen: „Den Menschenrechten, dem Völkerrecht und der internationalen Solidarität gilt unser aktives Handeln. Rassismus und Faschismus lehnen wir entschieden ab.“

Wir sind uns sicher, im Namen aller Veranstalter des Friedenswinters 2014/ 2015 zu reden.

Aktionsbüro des Friedenswinters 2014/ 2015: Reiner Braun, Pascal Luig, Lucas Wirl

Berlin, den 08.12.2014

9. Dezember 2014

Die Ukraine wird Strom aus Russland einführen

(IRIB) – Angesichts anhaltender Stromausfälle hat die ukrainische Regierung dem staatlichen Energiekonzern Ukrinterenergo Importe aus Russland genehmigt, wie das Energieministerium am Montag bekanntgab.
Ein Abkommen über die Einfuhr von 1.500 Megawatt Strom soll alsbald unterzeichnet werden, sagte der ukrainische Energieminister Wolodimir Demtschischin in im Gespräch mit dem Fernsehsender 1+1 TV. Derzeit bestehe eine Versorgungslücke von mehr als zehn Prozent des Bedarfs. Er machte dafür Engpässe bei der Vorsorgung der Kohlekraftwerke verantwortlich, die etwa 40 Prozent des Stroms liefern.

Die wichtigsten ukrainischen Zechen stehen im Osten des Landes, wo es seit Monaten zu Kämpfen mit pro-russischen Separatisten kommt. Eigentlich ist die Ukraine ein Stromexporteur. Von der Produktionskapazität von 55.000 MW werden nach offiziellen Schätzungen allerdings gegenwärtig nur etwa 26.000 MW ausgeschöpft. Die Stromnetze der Ukraine und Russlands sind gekoppelt, technische Hindernisse für einen Transport bestehen nicht. Experten zufolge ist der Import von Strom allerdings für die Ukraine teuerer als die Einfuhr von Kohle.

9. Dezember 2014

[GegenStandpunkt / Sozialistische Gruppe (SG)] TTIP: Ein Kampfprogramm zur Neuordnung des Weltmarkts

„TTIP bringt mehr Wachstum!“ versprechen die verantwortlichen Wirtschaftspolitiker. Wem versprechen sie damit eigentlich was? Vortrag von Peter Decker, Redakteur der Zeitschrift GegenStandpunkt.
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