Vorhersehbar: Hetz- und Verleumdungskampagne gegen Nachrichtensender Russia Today (Russland Heute)

Wir können uns auch hierzulande auf eine entsprechende Hetz- und Verleumdungskampagne gegen „Russland Heute“ einstellen. Hier nur ein paar Beispiele:

http://de.ria.ru/politics/20141113/269991867.html
MOSKAU, 13. November (Stimme Russlands / RIA Novosti).
Russischer Sender RT weist britischen Vorwurf als“Zensur pur“ zurück

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom wirft dem russischen Auslandssender RT vor, über die Ukraine-Krise voreingenommen zu berichten. Der Sender weist diese Kritik zurück: Nach Ansicht seiner Chefredakteurin Margarita Simonjan geht es um einen Versuch, die Redaktion unter Druck zu setzen.

Simonjans Kommentar wurde auf der Webseite des Senders veröffentlicht. Im Hinblick auf die britische Kritik sagte die RT-Chefredakteurin: „Aus unserer Sicht will man uns mit solchen Vorwürfen dazu bewegen, unsere Redaktionspolitik zu ändern. Das ist ein Versuch, uns unter Druck zu setzen und zu beeinflussen. Sie bezeichnen unsere Berichterstattung über die Ukraine als voreingenommen und nicht ausgewogen. Doch ich kann jeden Tag und jede Stunde eine Vielzahl von Beispielen für Voreingenommenheit und mangelnde Ausgewogenheit in der BBC-Berichterstattung über die Ukraine finden. Diese Voreingenommenheit ist allerdings von einer anderen Art.“

Simonjan sagte weiter: „Die britische Aufsichtsbehörde rügt also Sender, falls deren Position dem Standpunkt des britischen Staates widerspricht. Und falls es diesen Widerspruch nicht gibt, darf man sowohl voreingenommen als auch nicht ausgewogen berichten. Das ist ja Zensur pur.“

Trotz dieses Drucks wolle der russische Auslandssender seine Redaktionspolitik nicht ändern: „Sie wollen, dass wir über einige Ereignisse so berichten, wie sie es für richtig halten. Wir werden das aber nicht tun. Wenn wir genauso berichten wie die BBC, wozu braucht man dann überhaupt unseren Sender?“

„Wenn ich die meisten westlichen Sender sehe, bin ich auch empört über ihre Voreingenommenheit. Soll man sie nun in Russland abschalten, weil die Russen ihre Berichterstattung voreingenommen finden? Das ist ja lächerlich und hat mit Pressefreiheit nichts zu tun“, so Simonjan.

„Stellen Sie sich vor, die russische Aufsichtsbehörde würde die BBC warnen und mit einer Abschaltung drohen, weil man die BBC-Berichterstattung für nicht ausgewogen hält. Das wäre ein riesiger Eklat mit viel Lärm weltweit. Wenn das aber mit uns passiert, geht das irgendwie, denn wir sind ein russischer Sender“, sagte sie.

Die britische Medienaufsicht Ofcom hatte am 10. November einen Bericht veröffentlicht, der den Vorwurf der Voreingenommenheit gegen den russischen Sender enthält. Der Vorwurf betrifft die noch im März ausgestrahlten RT-Nachrichtensendungen über die Geschehnisse in der Ukraine.

Timur Schafir, Sekretär des russischen Journalistenverbandes, sagte im russischen Ersten Fernsehen: „Technisch gesehen handelt die Aufsichtsbehörde Ofcom auf gesetzlicher Grundlage. Eine andere Frage ist aber, ob es in dieser Situation nicht um Doppelstandards geht.“

Afshin Rattansi, RT-Moderator in London, kommentierte: „Seit RT aus seinem neuen Studio in Westminster für die britischen Zuschauer sendet, wurde offensichtlich, dass offizielle Medien in Großbritannien unseren Sender hassen. Es gab zahlreiche Artikel im ‚Guardian‘ und in weiteren Zeitungen, laut denen man unseren Sender schließen sollte.“
http://de.ria.ru/politics/20140425/268356717.html
MOSKAU, 25. April (RIA Novosti).
Angst vor alternativer Berichterstattung? Kerry beschimpft RT als Propaganda-Maschine

Als „Propaganda-Maschine“ des Kreml hat US-Außenminister John Kerry den russischen TV-Sender RT beschimpft, der mit seiner alternativen Berichterstattung westlichen Mainstream-Medien entgegentritt. Russlands Außenminister Sergej Lawrow bewertete Kerrys Äußerung als unannehmbar und attestierte seinem US-Kollegen einen Mangel an Kultur.

Die Ausführungen von US-Außenminister Kerry über den Sender RT (Russia Today), der das Monopol der westlichen Medien gestört habe und mit seinem alternativen Standpunkt immer mehr Popularität gewinne, seien unakzeptabel und kulturlos, sagte Lawrow am Freitag in Moskau.

John Kerry habe „in seinem unannehmbaren und mentorischen Statement uns vorgeworfen, die – wie er äußerte – ‚putinsche Propaganda-Maschine‘ Russia Today in Gang gesetzt zu haben“, sagte Lawrow. „Es ist nicht gerade sehr kulturvoll, sich auf diese Weise über Massenmedien zu äußern.“ Dennoch könne er „John Kerry insofern Verständnis entgegenbringen, als Russia Today heute CNN und anderen westlichen Medien ernsthafte Konkurrenz macht“, so Lawrow weiter. Diese Medien hätten seit einiger Zeit fest daran geglaubt, dass sie ein grenzloses Monopol hätten und keine Konkurrenz zu befürchten bräuchten.

Russia Today habe in den Vereinigten Staaten, in Westeuropa, in Lateinamerika und in der arabischen Welt ein riesiges Publikum gewonnen, äußerte Lawrow. „Wir werden diesen unabhängigen Standpunkt als Alternative zur westlichen Propaganda tatkräftig unterstützen“, versprach Lawrow.

Russia Today (RT) war 2005 als Pendant des US-amerikanischen CNN erstmals auf Sendung gegangen, um Vorurteile und Klischees über Russland abzubauen und die russische Sicht auf das internationale Geschehen und die Entwicklung innerhalb Russlands an das Publikum im Ausland heranzutragen. Der Fernsehsender strahlt auf Englisch, Arabisch, Spanisch, Russisch und Ukrainisch aus und hat 22 Büros in 19 Ländern.

Auf der deutschen Plattform für Bürgerinitiativen http://www.openpetition.de wurde im März eine Petition für die Einrichtung einer deutschsprachigen Auflage des TV-Senders Russia Today (RT) veröffentlicht. Binnen einem Monat hat die Petition nur 19 Prozent der angestrebten 500.000 Unterschriften erreicht.

http://de.ria.ru/society/20101006/257398847.html
MOSKAU, 06. Oktober (RIA Novosti).
Ex-CNN-Chef beschimpft russischen Nachrichtensender RT als Feind Amerikas

Walter Isaacson, früher Chef von CNN und des Times-Magazins und heute Präsident des Aspen-Instituts, hat den russischen Nachrichten-Fernsehsender Russia Today (RT) den Feinden Amerikas zugerechnet.

Wie das RT-Presseamt am Mittwoch mitteilte, hatte Isaacson während einer Feier zum 60. Jubiläum des Radiosenders (PC/PCE) vor einer zunehmenden Konkurrenz von Seiten ausländischer und auf internationales Publikum ausgerichteter Medien gewarnt.

„Wir haben es mit Russia Today, dem iranischen Press-TV, dem venezolanischen Telesur zu tun. Auch in China geht ein internationaler rund um die Uhr ausstrahlender Nachrichtenkanal auf Sendung“, wurde Isaacson vom RT-Presseamt zitiert.  „Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Feinde besser als wir mit der Welt kommunizieren.“

Die Leitung von Russia Today zeigte sich empört über Isaacsons Aussagen. „Herr Isaacson hat offenbar mehr gesagt, als er sagen wollte“, kommentierte RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan. „Es ist erstaunlich, dass ein Mann, der Russland und China unverhohlen als Feinde betrachtet, jahrelang CNN geleitet hatte. Das erklärt vieles an der Redaktionspolitik dieses Fernsehsenders.“
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