Archive for Oktober, 2014

26. Oktober 2014

Euro-Maidaner werben für Coop Antikriegscafe, Antikrieg.TV und die Plakatinitiative „Frieden mit Russland“

de1669 Oct. 26 20.09

There is no such thing as bad publicity

Euro-Maidaner und „Faschistenversteher“ machen gerade wieder eine kostenlose Schmutzwerbekampagne für das  Coop Antikriegscafeantikrieg.TV und die Plakatinitiative „Frieden mit Russland“  –  bitte selbst entscheiden, ob es sich beim Betreiber der aufgeführten Initiativen tatsächlich um Verschwörungsideologen unter der Obhut eines einflussreichen, rechtsradikalen Netzwerkes handeln könnte?

de1667 Oct. 26 19.11
„Ein rechtsradikales Netzwerk aus Russland „fördert“ offenbar westliche Journalisten

https://www.facebook.com/kentrails
https://www.facebook.com/martina.steis

„Syria, Ukraine…Who’s next?“, rief die in schwarz-weiß gehaltene Werbeanzeige den Passanten entgegen, von unzähligen Linienbussen und U-Bahnen, beinahe überall in New York City. Die massive Werbeaktion galt einer Fotoausstellung namens ‚Material Evidence‘, die vom 21. September bis zum 11. Oktober 2014 in Chelsea, einem Stadtteil von Manhattan, gastierte. „Unique footage, artefacts and video filming from the countries“, nicht weniger versprach man, und das alles zum freien Eintritt [1][2].

Der Truther Luke Rudkowski war begeistert, als er die Ausstellung besuchte und vor Ort den Kurator interviewte, einen deutschen Fotojournalisten namens Benjamin Hiller [3]. In Rudkowskis YouTube-Kanal ‚We Are Change‘ finden sich verschwörungsideologische Beiträge sämtlicher Couleur. In einem seiner Videos hält er den Investmentbanker Jacob Rothschild auf der Straße an, um ihn mit wirren Fragen zur Federal Reserve und der Bilderberg-Konferenz zu ‚konfrontieren‘ [4]. An anderer Stelle kommt der Reptiloiden-Guru David Icke zum Thema Spiritualität zu Wort [5] oder Mark Dice klärt uns auf „Why Talking About the Illuminati Whores & Demons is Important” [6].

Die deutschen Montagsdemonstranten stellt Rudkowski dem Zuschauer als populäre Grass-Roots-Bewegung vor [7]. Rudkowski ist sogar selbst auf der ‚Bundesweiten Mahnwache‘ am 19. Juni in Berlin aufgetreten [8]. Wäre er ein paar Wochen früher in der deutschen Hauptstadt gewesen, hätte er sich die Ausstellung ‚Material Evidence‘ auch dort schon anschauen können. Vom 27.05. bis zum 01.07.14 war die in einer mietbaren ‚Eventlocation‘ in der Nähe des S-Bahnhofs Jannowitzbrücke zu sehen, auch hier mit kostenlosem Eintritt [9] [10]. Ein spanischsprachiger Redner hatte am 2.6. bereits Werbung dafür gemacht – auf der Montagsdemo am Brandenburger Tor [11].

Am 25. Juni stellte das ‚Antikriegscafe Coop‘ eine gemeinsame Veranstaltung mit ‚Material Evidence‘ auf die Beine. [12] Heiner Bücker, der Wirt des Coop, interviewte den Kurator Benjamin Hiller bei der Gelegenheit für seinen verschwörungsideologischen YouTube-Kanal antikrieg.tv [13] und spannte ihn auch gleich als Werbefigur für seine Plakataktion „Frieden mit Russland!“ mit ein [14]. In keinem der Interviews, weder in Berlin noch New York, wurde darüber gesprochen, wer hinter der Ausstellung steht. Doch mittlerweile kann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass es sich um ein einflussreiches, rechtsradikales Netzwerk aus Russland handelt, das Einfluss auf westliche Journalisten gewinnen will.

Doch zunächst einmal zurück nach New York. Hier wurde Benjamin Hiller nach eigenen Angaben in der Ausstellung von einer Gruppe mit Pfefferspray angegriffen. Dem Blog hyperallergetic.com gegenüber vermutete Hiller Unterstützer von ukrainischen Rechtsradikalen hinter dem Angriff, auch die New York Times berichtete darüber [15] [16]. Am 10.6. beschäftigte sich der EuromaidanPress-Journalist Mat Babiak mit diesem Angriff und stellte die Vermutung an, dass der inszeniert worden sei – und zwar von den Hintermännern der Ausstellung, die sich seiner Recherche zufolge in den ultranationalistischen Kreisen Russlands bewegen [17].

Und damit wird es ein wenig kompliziert…

Tatsächlich hatte RT (ex-RussiaToday) bereits im Juni auf seiner Website berichtet, dass ‚Material Evidence‘ in Berlin von der russischen Zeitschrift ‚Schurnalistskaja Prawda‘ (dt. Journalistische Wahrheit) organisiert wurde [18]. Deren Chefredakteur Wladislaw Schurigin hatte sie im Dezember 2013 in Moskau eröffnet und darüber in seinem persönlichen Blog geschrieben [19].

Im Zusammenhang mit der Fotoausstellung sollen nicht zuletzt Stipendien in 5-stelliger Höhe an westliche Journalisten vergeben werden. Der ‚Grant‘, der diese Gelder verwaltet, heißt – wohl nicht ganz zufällig – ‚Journalistic Truth‘ – also genauso wie Schurigins Zeitschrift [20]. Grants sind in der Medienwelt nicht ungewöhnlich, in den USA beispielsweise bieten zahlreiche Stiftungen derartige Geldmittel für bestimmte Formen der Berichterstattung an [21]. Aber dieser hier scheint doch ein wenig speziell zu sein.

Babiak zufolge leitet Schurigin die Zeitschrift ‚Schurnalistskaja Prawda‘, tritt aber auch als Autor einer kommunistisch-nationalistischen Quertfront-Zeitschrift namens ‚Sawtra‘ (dt. Morgen) in Erscheinung, deren Chefredakteur Alexander Prochanow ist. Der wiederum gehört zur alten Garde des russischen Rechtsradikalismus und ist der Präsident eines Intellektuellenzirkels namens ‚Isborsk-Klub‘, dem auch Schurigin angehört [1]. Im Isbork-Klub, der eigentlich eher ein Think Tank ist denn ein Club, treffen ultrarechte Intellektuelle wie Alexander Dugin (der auch als Autor bei der Sawtra schreibt) und Politiker wie der Putin-Berater Sergei Glasjew aufeinander [22][23]. Dugin selbst behauptete Anfang September, auch der Stellvertretende Ministerpräsident der Russischen Föderation, Dimitri Rogosin, sei Mitglied dieser exklusiven Gesellschaft, obwohl der offiziell nicht genannt wird [24].

Babiaks Theorie, der Angriff auf die Ausstellung in New York sei von diesen Hintermännern inszeniert gewesen, konnte allerdings bislang nicht bewiesen werden.

Der Journalist Mostafa Heddaya von hyperallergic.com ging der Geschichte ebenfalls weiter nach und fand heraus, dass allein die Kosten für die Raummiete in New York im sechsstelligen Bereich gewesen sein müssen. Benjamin Hiller, der deutsche Kurator von ‚Material Evidence‘ stritt ihm gegenüber jedoch die Beteiligung von Finanziers aus diesen ultranationalistischen und regierungsnahen Kreisen ausdrücklich ab. [25] Lana Andreeva, die Assistentin Hillers in New York, erklärte die auffällig komfortable finanzielle Ausstattung des Projekts unterdessen mit privaten Spenden und Crowdfunding. So sei etwa in Berlin vollkommen überraschend ein unbekannter Mann aufgetaucht und habe – ohne weitere Worte dazu zu machen – einen Koffer voller Bargeld in die Ausstellung gebracht… [26]

Die einzige Frage daran ist wohl, wer das glauben soll.

Hiller selbst gab gegenüber BuzzFeed dann doch zu, dass eine Verbindung zu Schurigin und der Schurnalistskaja Prawda bestanden habe, diese sei aber auf seine persönliche Intervention hin beendet worden [27]. Wenn diese Geschichte wahr wäre, müsste man fragen, wie ein mittelmäßig bekannter Fotojournalist aus Deutschland zu einem solchen Einfluss im Moskauer Establishment kommt, den er bräuchte, um seine einsame Entscheidung gegen die eben beschriebenen Typen durchzusetzen… Der ganze Plot scheint eher demselben Groschenroman zu entstammen wie die angebliche Finanzierung durch unbekannte Herren mit Geldkoffern.

Ob im Rahmen des Grants bereits Stipendien an Journalisten vergeben wurden, ist aus der Website von ‚Material Evidence‘ nicht ersichtlich. Auch darüber, was die Anforderungen an die Interessenten sein sollen, ist nichts Genaues zu erfahren [20]. Angesichts der Initiatoren ist aber nicht unbedingt davon auszugehen, dass eine ‚unabhängige Berichterstattung‘ wirklich das ist, was Ihnen vorschwebt. Bislang sind eher vollmundige Forderungen bekannt. Auf einem Treffen hochrangiger Mitglieder des Isbork-Klubs am 22. Juni beispielsweise äußerten diverse Redner den Wunsch nach einer ‚Erneuerung der Elite‘ und einer Wiederherstellung des russischen Imperiums [21].

Foto: Wladislaw Schurigin bei der Erföffnung von ‚Material Evidence‘ in Moskau, Dezember 2013

[1] http://euromaidanpress.com/2014/10/06/new-york-material-evidence-anti-ukrainian-art-gallery-from-far-right-russian-propaganda-network/
[2] http://material-evidence.com/
[3] http://youtu.be/CntRGlcmoz0
[4] http://youtu.be/6sCioKnpHdY
[5] http://youtu.be/NiaYH_lsgqU
[6] http://youtu.be/hHHjBmb0RuE
[7] http://youtu.be/-d8eGMqzuU0
[8] http://youtu.be/erYUA24qg7c
[9] http://www.gratis-in-berlin.de/component/flexicontent/36-kunst/2015571-fotoausstellung-photographic-exhibition-material-evidence-syria-ukraine
[10] http://www.hoberlin.de/
[11] http://youtu.be/wIfkO6JHYPA
[12] https://cooptv.wordpress.com/2014/06/23/mi-25-juni-veransatltung-im-rahmen-der-ausstellung-material-evidence-ukraine-and-syria-im-ho-berlin-project-space/
[13] http://youtu.be/Y9Qd3ob40Gc
[14] http://youtu.be/VFNdZyfvXAQ
[15] http://hyperallergic.com/153278/nyc-photo-exhibition-vandalized-curator-attacked/
[16] http://artsbeat.blogs.nytimes.com/2014/10/05/exhibit-on-ukraine-displays-signs-of-vandalism/?_php=true&_type=blogs&_php=true&_type=blogs&_r=1
[17] http://ukrainianpolicy.com/new-yorks-anti-ukrainian-art-gallery-and-the-far-right-russian-network-behind-it/
[18] http://rt.com/news/164048-photo-exhibition-ukraine-syria/
[19] http://shurigin.livejournal.com/464489.html
[20] http://grant-jt.com/
[21] http://gijn.org/resources/grants-and-fellowships/#documentary
[22] http://www.bpb.de/internationales/europa/russland/159429/analyse-neue-rechtsextreme-intellektuellenzirkel?p=all
[23] http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article130596329/Die-Hoeflinge-des-Zaren.html
[24] http://en.delfi.lt/central-eastern-europe/dmitry-rogozins-clan-visionaries-and-executors-behind-aggression-towards-ukraine.d?id=65585356
[25] http://hyperallergic.com/155146/after-alleged-attack-making-sense-of-a-chelsea-exhibitions-murky-backing/
[26] http://gawker.com/whos-behind-this-shady-propagandistic-russian-photo-ex-1643938683?utm_campaign=socialflow_gawker_twitter&utm_source=gawker_twitter&utm_medium=socialflow
[27] http://www.buzzfeed.com/rosiegray/new-yorks-mysterious-pro-russian-projects-claim-independence#34ytidc
[28] http://www.interpretermag.com/izborsky-club-leader-calls-for-renewal-of-russia-elite-to-build-empire/

26. Oktober 2014

Zum Ukrainekonflikt: Matthias Platzeck, Vorstandsvorsitzender des Deutsch-Russischen Forums

Matthias Platzeck, der Vorstandsvorsitzende des Deutsch-Russischen Forums
ist davon überzeugt, dass man sich treffen muss. Denn wenn man Hunderte Verhandlungen geführt hat, durch Hunderte Türen gegangen ist, und das alles keinen Erfolg hatte, dann muss man eben an die 101. Tür klopfen. Es gibt dazu keine Alternative. Heute spielen Klarheit, Ehrlichkeit unter Partnern, Respekt und Geduld miteinander eine entscheidende Rolle. Matthias Platzeck betont zwei Dinge, die seiner Meinung nach immer wichtig bleiben.

„Ich finde es als außergewöhnliche Leistung des russischen Volkes, dass nach den Gräueltaten, die die deutsche Wehrmacht und SS von 1941 bis 1945 auf russischem Boden angerichtet haben, das russische Volk bereit, willens und fähig war für die Versöhnung. Das war nicht zu erwarten, das kann man nicht verlangen, sondern dankbar entgegennehmen. Und ich bin bis heute als Deutscher dafür dankbar. Und ich sage das auch als jemand, der direkt als Mitglied einer Landesregierung damit befasst war. Der größte Abzug der russischen Truppen, den es nie jemals gegeben hat im Frieden, es gab keine größere logistisch-militärische Operation als diesen Abzug der russischen Truppen aus dem Osten Deutschlands, war eine immense Vorleistung. Ich habe in diesen Jahren Generaloberst Bulakow kennengelernt. Er sagte, als Militär konnte er das nicht unterschreiben. Aber gut, ihr habt es versprochen, da wird in die leeren Räume nicht die Nato nachrücken. Jahre später, als wir uns in Moskau getroffen, sagte er: „Siehst du, was habe ich dir damals in den 1990ern gesagt?“ Und auch das war eine große Friedensvorleistung, ohne die die europäische Einigung nicht möglich gewesen wäre. Das danke ich den Russen bis heute.“

25. Oktober 2014

von Brigitte Queck – Zu den sogenannten Staatenlosen, die die Grenzen des Deutschen Reiches von 1937 wieder einführen wollen

von Brigitte Queck am 3. Oktober 2014

Neben den sogenannten Montagsdemos machen nunmehr auch die sich selbst bezeichnenden „Staatenlosen“ von sich reden, die sich immer in unmittelbarer Nähe der neuen Montagsdemos platzieren, so auch gestern, am 3. Oktober 2014, vor dem Bundeskanzleramt.

Ich hörte eine Weile den dortigen Rednern zu.

Einer der Hauptredner und Moderatoren erkennt wie alle „Staatenlosen“ die bestehende Bundesrepublik nicht an, weil ja das Grundgesetz in seinem Artikel 146 zur Geltungsdauer des Grundgesetzes schreibt:

„Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die ihr von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

Kritik von „links“

Auch die Kritiker von links bestätigen den Umstand, dass die Bundesrepublik nach dem Zusammenschluss beider deutschen Staaten der DDR und der BRD, den DDR-Bürgern, die eine, mit dem ganzen Volk der DDR diskutierte Verfassung hatten, die bürgerliche Gesellschaftsordnung in Form des Grundgesetzes einfach übergestülpt hatte, ohne sie jemals zu fragen, ob sie sich dieser bürgerlichen Gesellschaftsordnung anschließen wollen, oder nicht. Mit anderen Worten, die Kritiker von „links“ sagen zurecht, dass eine gemeinsame Verfassung für das deutsche Volk gemäß Art.146 noch aussteht.

Der „Pferdefuß“ des Ganzen besteht aber darin, dass es in der heutigen BRD keine Volksabstimmung gibt !!

Die Gründungsväter des Grundgesetzes standen noch unter dem Eindruck der fürchterlichen Ergebnisse des 2. Weltkrieges und der Forderung, die auch die UNO-Charta von 1945 entsprach:“Nie wieder Krieg ! Nie wieder Faschismus !“

Diesen Grundgedanken entsprechen mehrere Artikel des Grundgesetzes wie der Artikel 26, der sich gegen jedwede Kriegshetze auf deutschem Boden ausspricht, bzw. Art. 87 a, der einen Einsatz der Bundeswehr lediglich zur Verteidigung der eigenen Grenzen vorsieht.

Spätestens mit der Neuen NATO-Strategie, die in Bratislava im Frühjahr 1999 von deren Mitgliedsstaaten beschlossen wurde, die gegebenenfalls auch einen Überfall auf nicht Kernwaffen besitzende Staaten vorsieht, wenn diese nicht der sogenannten liberalen bürgerlichen Demokratie entsprechen, wurde klar, dass die Führung der Bundesrepublik, die diesem multilateralen Militärbündnis angehört, künftig keinen Weg des Friedens und der Völkerverständigung gehen wird und dass es die sogenannten linken Kräfte in Deutschland sein werden, wie KPD, DKP, Freidenker u.a. die trotz aller Kritik am bestehenden Grundgesetz, dieses bis zum Schluss verteidigen werden !!

Kritik von „rechts“

Die sogenannten Staatenlosen aber gehen, gestützt auf Art.146, davon aus, dass nach der sogenannten Vereinigung der beiden deutschen Staaten, der DDR und der BRD, die Bundesrepublik von der Gesetzgebung des Deutschen Reiches und seiner Grenzen von 1937 auszugehen habe, so, als ob es nie die Kapitulation Hitlerdeutschlands nach dem 2. Weltkrieg gegeben hätte und auch nicht das Potsdamer Abkommen von 1945, die eine Bestrafung derjenigen vorsah, die Deutschland in Krieg und Faschismus geführt hatten. Auch die auf der Grundlage dieses Abkommens zugesprochenen neuen Grenzen in Europa wollen diese sogenannten Staatenlosen nur bedingt anerkennen. Das ist nichts anderes als Geschichtsfälschung und ein Wiederaufleben völkischen Idee und des Faschismus.

Wie der Hauptredner am 3. Oktober 2014 vor dem Bundeskanzleramt sagte, stellen sich aber die Staatenlosen (obgleich sie die bestehende Bundesrepublik angeblich nicht anerkennen !! ) das Ziel, mit ca. 50 % in den Bundestag einzuziehen !!

Dass die derzeitige Führung der Bundesregierung keine Probleme damit zu haben scheint, mit diesen „Staatenlosen“ zusammenzuarbeiten, zeigt auch der Umstand, dass die Polizei-und Versammlungsbehörde Berlins die jungen Demonstranten der Montagsdemos oft schikaniert und kurzfristig vom Brandenburger Tor zum Potsdamer Platz, dem 2. möglichen Standplatz, schickt, so auch am 29.9.2014 geschehen, als die Montagsdemonstranten bereits die Tribüne aufgebaut hatten und diese wegen des in 20 Meter vorbeiziehenden Marathons wieder abbauen mussten, während die „Staatenlosen“ immer ohne Probleme am Brandenburger Tor stehen bleiben dürfen !!

24. Oktober 2014

Globalresearch.ca ll U.S. is Responsible for the Ebola Outbreak in West Africa: Liberian Scientist

A History of Guatemala’s Syphilis Experiment: How a U.S. Led Team Performed Human Experimentations in Central America

Dr. Cyril Broderick, A Liberian scientist and a former professor of Plant Pathology at the University of Liberia’s College of Agriculture and Forestry says the West, particularly the U.S. is responsible for the Ebola outbreak in West Africa. Dr. Broderick claims the following in an exclusive article published in the Daily Observer based in Monrovia, Liberia. He wrote the following:

The US Department of Defense (DoD) is funding Ebola trials on humans, trials which started just weeks before the Ebola outbreak in Guinea and Sierra Leone. The reports continue and state that the DoD gave a contract worth $140 million dollars to Tekmira, a Canadian pharmaceutical company, to conduct Ebola research. This research work involved injecting and infusing healthy humans with the deadly Ebola virus. Hence, the DoD is listed as a collaborator in a “First in Human” Ebola clinical trial (NCT02041715, which started in January 2014 shortly before an Ebola epidemic was declared in West Africa in March.

Is it possible that the United States Department of Defense (DOD) and other Western countries are directly responsible for infecting Africans with the Ebola virus?

Read further: http://www.globalresearch.ca/a-liberian-scientist-claims-the-u-s-is-responsible-for-the-ebola-outbreak-in-west-africa/5408459

24. Oktober 2014

Rüdiger Göbel ll Der BND will die MH17-Mörder kennen – und keiner will es wissen

mh17-inquirykl

http://german.ruvr.ru/2014_10_21/Der-BND-will-die-MH17-Morder-kennen-und-keiner-will-es-wissen-7591/

Der deutsche Auslandsgeheimdienst BND hat die Nase vorn. Wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe meldet, weiß der Bundesnachrichtendienst, wer für den Abschuss der malaysischen Passagiermaschine MH17 im Juli in der Ostukraine verantwortlich ist und will dafür auch Beweise haben. „Die Separatisten waren es“, lässt sich Behördenchef Gerhard Schindler im Hamburger Magazin zitieren. Die Nachricht hätte das Topthema beim Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg sein müssen. Nachfragen beim deutschen Außenamtschef Frank-Walter Steinmeier? Reaktionen – immerhin waren die meisten der 298 Toten EU-Bürger? Keine, zumindest soweit verlautbart. Das dürfte beim EU-Ratstreffen in dieser Woche nicht anders sein.

Die vom Westen unterstützte Regierung in Kiew und die Aufständischen im Osten der Ukraine machen sich gegenseitig für den Absturz der malaysischen Boeing 777 mit 298 Menschen an Bord im Kriegsgebiet verantwortlich. Ein Anfang September vorgestellter Zwischenbericht der zuständigen niederländischen Untersuchungskommission legt sich in der Täterfrage nicht fest – im Gegensatz zu den Politikern und Mainstreammedien im Westen, die schon unmittelbar nach der Tragödie am 17. Juli gewusst haben, dass die „prorussischen Aufständischen“ und Kreml-Chef Wladimir Putin die Schuldigen sein müssen.

Der Hamburger „Spiegel“ sorgt nun für Schlagzeilen und Topmeldungen in den TV-Nachrichten mit der Meldung, BND-Präsident Gerhard Schindler habe in diesem Monat das Parlamentische Kontrollgremium des Bundestages darüber unterrichtet, wer die Zivilmaschine MH17 abgeschossen hat. Es gebe „umfangreiche Belege“, dass „prorussische Rebellen“, also die Kämpfer der Volksrepubliken, gefeuert haben. Das ergäbe die Auswertung von Satellitenaufnahmen und Fotos.

Schindlers Plot ist einfach: Die Gegner Kiews sollen ein russisches „Buk“-Luftabwehrsystem von einem Stützpunkt der ukrainischen Armee erbeutet und mit diesem Flug MH17 vom Himmel geholt haben.

Laut „Spiegel“ muss sich der BND-Präsident in seiner Festlegung sehr sicher sein. Dumm nur, dass die Bundesregierung über die sicheren „Belege“ der Pullacher entweder nicht unterrichtet worden ist – oder dass man sie in Berlin nicht so richtig glauben will.

Wie sonst ist zu erklären, dass die Bundesregierung in der Beantwortung einer kleinen Anfrage der Linksfraktion konstatiert, keine eigenen Erkenntnisse über den Abschuss der malaysischen Maschine zu haben und auf unermüdliches Nachfragen immer wieder „nur“ auf den offiziellen Zwischenbericht der Niederlande verweist – der wiederum die Täterfrage komplett ausklammert. Die Kleine Anfrage ist am 10. Oktober beantwortet worden, zwei Tage, nachdem Schindler den Parlamentariern in geheimer Sitzung berichtet hatte.

Die zuständigen Vertreter der international nicht anerkannten Volksrepubliken weisen die Anschuldigen von Spiegel und Schindler zurück, wie sie seit dem 17. Juli die Verantwortung für diesen Abschuss zurückgewiesen haben. Tatsächlich hätten die Aufständischen ein „Buk“-Abwehrsystem erbeutet, dieses aber nicht bedienen können. Das Kriegsgerät ist recht kompliziert in der Handhabung – was bisher niemand bestritten hat – und den Donbass-Kämpfern fehlt es an Militärexperten dafür. Die nun vorgebrachten Anschuldigungen seien Folgen einer allgemeinen „Hysterie“, stellt Andrej Purgin, der stellvertretende Regierungschef der „Republik Donezk“ gegenüber Interfax fest.

Wenn der Bundesnachrichtendienst Belege dafür hat, wer MH17 abgeschossen hat, ist das eine Weltsensation. Dafür fallen die Reaktionen äußerst mager aus. Zu Wochenbeginn sind in Luxemburg die Außenminister der EU-Mitgliedstaaten zusammengekommen. Es ging um Ebola, die Ukraine und Russland sowie die Terrormiliz Islamischer Staat. Es ist nicht bekannt (geworden), dass die BND-Festlegung großartig thematisiert und Frank-Walter Steinmeier um nähere Auskunft gebeten worden ist.

Fraglich, ob US-Außenminister John Kerry nachhakt, wenn er seinen deutschen Amtskollegen am Werderschen Markt besucht. Ob er sich von Steinmeier die Beweislage präsentieren läßt? Oder die Staats- und Regierungschefs der EU, die am 23. und 24. Oktober zum Gipfel in Brüssel zusammenkommen? 298 Menschen sind bei dem Abschuss getötet worden. Der dem Kanzleramt unterstellte Auslandsgeheimdienst tut über den „Spiegel“ kund zu wissen, wer die MH17-Mörder sind. Und keiner interessiert sich dafür. Das stinkt – und im Gegensatz zu den Machern der Mainstreammedien steigt das den Lesern in die Nase. Die Onlineforen sind voll von Zweifel, Ironie und Häme.

Und ausgerechnet eine Lokalzeitung, das „Mindener Tageblatt“, haut auf den Tisch: „298 Menschen starben bei dem Angriff auf das Zivilflugzeug. Es ist ein Skandal, dass die Untersuchungen über die Verantwortlichkeiten für dieses feige Verbrechen offenbar aus Gründen politischer Rücksichtnahmen – welcher Art auch immer – vernebelt und verschleppt werden können. Wenn der BND tatsächlich Beweise hat, die zur Aufklärung beitragen könnten, gehören sie auf den Tisch und öffentlich geprüft. Die Opfer und ihre Angehörigen haben ein Recht darauf – der Rest der Welt nicht minder.“

24. Oktober 2014

FOCUS ll Kampf gegen IS ist eine Goldgrube – Bosse von Rüstungsfirmen reiben sich die Hände

Bomben, Raketen, Ersatzteile für Kampfflugzeuge sind der neue Renner. Jenseits der Kurden und IS-Gegner in Syrien und Irak gibt es auch Menschen in den USA, die sich über den Kampf gegen die Dschihadisten freuen: die Bosse von Rüstungsfirmen.

ttp://www.focus.de/politik/ausland/usa/ein-kampf-gegen-is-ist-eine-goldgrube-bosse-von-ruestungsfirmen-reiben-sich-die-haende_id_4211683.html

24. Oktober 2014

Joschka Fischer: Mehr Härte gegen Russland Rüdiger Göbel ll Stimme Russlands / RIA Novosti

http://de.ria.ru/opinion/20141015/269792593.html

Der frühere deutsche Außenminister Joseph „Joschka“ Fischer bläst zum Kampf der Kulturen. In Gastbeiträgen und Interviews in führenden deutschen Medien fordert der einstige Spitzenpolitiker der Grünen „mehr Härte“ gegen Russland und einen Anschluss der Ukraine an die EU. Präsident Wladimir Putin führe einen Kampf gegen die „Dekadenz“ des Westens, die Europäische Union müsse darauf „entschlossen“ reagieren. Schluss mit „Appeasement“, ruft Fischer entschlossen – und schon sitzt der Erste Mann des Kreml in der Hitler-Ecke.

Joseph Fischer weiß, wie man Stimmung schürt. 1999 hat der Grüne, erst wenige Monate im Amt, als erster deutscher Außenminister nach 1945 seine Partei und das Land gegen den Willen der Bevölkerung in den Krieg geführt. Kampfflugzeuge der Bundeswehr beteiligten sich damals am Nato-Bombardement gegen Jugoslawien. Der Feldzug war völkerrechtswidrig, eine Aggression mit mehr als tausend Toten, einer komplett zerstörten Infrastruktur und am Ende mehr als 200.000 auf Dauer aus ihrer angestammten Heimat vertriebenen Kosovo-Serben. Joseph Fischer hat sich dafür nie verantworten müssen, wie kein anderer damals in den Nato-Staaten verantwortlicher Politiker. Im Gegenteil: In den Mainstream-Medien des Westens gilt er als „Elder Statesman“, den man gerne zu Wort kommen lässt.

Die „Süddeutsche Zeitung“, „Die Zeit“ und „Der Spiegel“ räumen dem Außenminister a.D. reichlich Platz ein, sein in dieser Woche erscheinendes Buch „Scheitert Europa?“ zu promoten. Fischer gibt darin Durchhalteparolen gegen Moskau aus. Der Westen – „und vorneweg Europa“, doziert der kriegsgestählte Ex-Sponti – stehe „vor schwierigen Grundsatzentscheidungen, denn es ist nur eine feine Trennlinie, die eine Politik des Appeasements von einer Politik der Vernunft trennt. So richtig es ist, nicht auf eine emotional begründete, unvernünftige Eskalation zu setzen, so klar ist es aber auch andererseits, dass jede Anpassung an Moskaus Weltmachtpolitik nur zu einer weiteren Eskalation beitragen wird, denn Zurückhaltung oder gar Akzeptanz wird in den herrschenden politischen Elite Russlands als Zeichen der Schwäche, ja von Dekadenz aufgefasst.“

In der Reaktion auf die russische Politik solle es dem Westen „weniger“ um „Bestrafungsaktionen“ gehen. Vielmehr sei eine „grundsätzliche Neuaufstellung Europas“ – gemeint ist EU-Europas – „und des Westens gegenüber Russland“ angezeigt, so Fischer. Und er warnt: „Machen wir uns keine Illusionen über Wladimir Putins Ziele. Er versucht nicht weniger als eine Wiederherstellung des Weltmachtstatus Russlands. Um mit dieser Revision erfolgreich zu sein, bedarf es neben dem erneuten Anschluss der nach 1991 verloren gegangenen Gebiete noch eines weiteren Schrittes, nämlich dem direkten Zugang Russlands zu Europa und der Wiederherstellung seines Einflusses dort als Großmacht, zumindest in Osteuropa.“

„Anschluss“ und „Appeasement“ – Joseph Fischer weckt gezielt Assoziationen an den Hitler-Faschismus und das Zaudern der europäischen Nachbarn.

Als hätten sich nicht EU und Nato in den vergangenen 25 Jahren über Russlands Nachbarn hergemacht, skizziert der Déjà-vu-Historiker Moskauer Expanisonspläne. „Wie wird sich Europa verhalten, wenn es Russland unter Präsident Putin tatsächlich unter Einsatz von Waffengewalt und politischen Destabilisierungstechniken gelänge, die Sowjetunion in neuer Gestalt als russisch beherrschte Euroasische Union wiederauferstehen zu lassen (…)? Nicht nur die Osteuropäer, sondern die gesamte EU stünde vor einer völlig veränderten Sicherheitslage an ihrer Ostgrenze. Die Atommacht Russland wäre dann wieder zu einem direkten europäischen Spieler mit Hegemonialanspruch geworden.“

Ohne Frage werde man da in den „Fortbestand“ eines „starken“ und transatlantischen Bündnisses mit Nordamerika „ganz anders als in der Vergangenheit investieren müssen“. Die „Zeit der sicherheitspolitischen Trittbrettfahrerei geht zu Ende“. Dass mit Frankreich und Großbritannien in der EU gleich zwei Atommächte sind und auch auf deutschem Boden nach wie vor einsatzbereite Kernwaffen lagern, lässt Fischer außen vor – wie sonst ließe sich das mainstreamtaugliche Abziehbild vom bösen russischen Hegemoniesüchtigen und den vermeintlich friedfertigen (West-) Europäern an den Mann und die Frau bringen?

Im Fall der Ukraine argumentiert der frühere Grüne-Politiker selbst in den alten Kategorien von Hegemonie. Den Anschluss des Landes an die EU erklärt Fischer dabei zur Schicksalsfrage für Europa. Eine Hinwendung der Ukraine zu Russland werde drastische Konsequenzen für die Sicherheit des Kontinents haben, warnt er in einem Gastbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“. Der Westen müsse daher die Ukraine stärker unterstützen, gemeint sind die von Faschisten gestützte Kiewer Regierung und Präsident Petro Poroschenko, dessen Kriegführung gegen die eigene Bevölkerung im Osten mittlerweile mehr als 3.000 Menschenleben gekostet hat.

Im „Spiegel“-Interview erklärt Fischer die Bedeutung der Ukraine für die EU: „Die Europäer müssen begreifen, dass es bei der Frage der Neuaufnahmen um ihre strategischen Sicherheitsinteressen geht, nicht nur um einen immer größeren Binnenmarkt für Gurken und Schrauben. Erweiterungspolitik ist strategische Interessenpolitik der EU.“

Immerhin, so deutlich hat das lange keiner mehr gesagt.

24. Oktober 2014

US-politics designed to mask the ongoing US determination to use its own troops, and Air Force, to oust the Assad government

The claim that the US military will train “moderate” Syrian militants only in “defensive” role is an excuse to set the stage for deployment of US Special Operations Forces inside Syria to lead the “offensive” against the Syrian government, the editor of Black Agenda Report says.

The Washington Post reports that the Syrian militants, to be recruited by the US military, will be trained to defend territory, rather than to seize it.

Senior US officials say they do not believe the “moderate” Syrian insurgents– being trained and armed by the Pentagon– will be able to recapture territory from ISIL (or ISIS) terrorists without the help of US combat teams.

US military commanders are reluctant to push “moderate” militants into battles with well-armed ISIL terrorists if they cannot summon close air support, the Post said. But they charge that air support would be impossible without American troops on the ground “to provide accurate targeting information on secure radio channels.”

“It gives the US an excuse to deploy its special forces inside parts of Syria that are far away from any fighting with ISIS based on the claim that these… ‘moderates’ are only engaged in ‘defensive’ activity,” Glen Ford, executive editor of Black Agenda Report, told Press TV on Thursday.

“And therefore you cannot charge that the United States is using its special forces inside Syria in offensive operations against the Syrian government, that they are simply helping ‘moderates’ defend themselves against possible ISIS attack,” he continued.

“And with this kind of crazy reasoning,” Ford said, Washington can justify having “US special forces in the suburbs of Damascus.”

“So all of this is designed to mask the ongoing US determination to use its own troops, and its own Air Force especially, to oust the Assad government,” he explained.

The Pentagon has announced that the US military will train as many as 5,000 militants a year to combat both the ISIL group and the government of President Bashar al-Assad.

US forces have been bombing ISIL positions in Syria since late September.

23. Oktober 2014

German Foreign Policy ll Nationalistische Aufwallungen

KIEW/BERLIN (Eigener Bericht) – Extremer Nationalismus prägt den zu Ende gehenden Wahlkampf in der prowestlich gewendeten Ukraine.
Umfragen sehen vor der Parlamentswahl am Sonntag die Partei eines Politikers auf Platz zwei, der mit Videos von Menschenrechtsverletzungen an angeblichen prorussischen Separatisten für sich wirbt. Weitere Parteien haben Milizionäre in ihre Strukturen aufgenommen, um den nationalistischen Aufwallungen im Bürgerkrieg
Rechnung zu tragen; der Führer des faschistischen Bataillons Asow etwa gehört einem „Militärrat“ der Partei von Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk an. Kämpfer des Bataillons haben sich letzte Woche an heftigen Angriffen auf das ukrainische Parlament beteiligt.

Begleitet wird der Wahlkampf von Vorwürfen, denen zufolge die Kiewer Truppen in Donezk und Umgebung international geächtete Streumunition eingesetzt haben. Für die Zeit nach der Wahl werden, unabhängig vom Wahlsieger,neue Sozialkürzungen erwartet, um die benötigten Erdgaslieferungen aus Russland bezahlen zu können. Berlin und die EU, in deren Hegemonialsphäre die Ukraine dieses Jahr übergelaufen ist, verweigern
Kiew umfangreichere materielle Unterstützung. Jenseits all dieser Fragen hat der einstige polnische Außenminister Radoslaw Sikorski eingeräumt, schwere Anschuldigungen gegen den russischen Präsidenten
frei erfunden zu haben. Deutsche Medien hatten breit über die Anschuldigungen berichtet.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58975

23. Oktober 2014

junge Welt ll Biologische Waffe des Tages – Ebola-Virus

https://www.jungewelt.de/ansichten/ebola-virus

Rainer Rupp

Hysterie und Panikmache sind das Geschäft der US-Konzernmedien. »In ISIS-Online-Chats wird von der Militarisierung von Ebola gesprochen«, titelte z. B. das bei konservativen Amerikanern extrem populäre Nachrichtenportal Newsmax. Statt solchen Hirngespinsten nachzugehen, wäre es selbst für Newsmax-»Journalisten« ein leichtes gewesen, etwas über die realen Bemühungen der US-Regierung herauszubekommen, den Ebola-Virus waffenfähig zu machen. Bereits Anfang der 1980er Jahre beteiligten sich laut südafrikanischen Gerichtsdokumenten und einem Zeitzeugen wie dem Mediziner Wouter Basson (»Dr. Tod«) die USA und Großbritannien aktiv an dem Geheimprojekt »Coast« des Apartheid-Regimes. Es ging darum, u.a. den Marburg- und den Ebola-Virus in eine »ethnische« biologische Massenvernichtungswaffe zu verwandeln, die nur Farbige tötet und Weiße nicht angreift.

Basson war beim »Project Coast« federführend und sagte aus, dass sich ein weiteres, »wissenschaftlich und technologisch fortgeschrittenes Land, das ein großes Bevölkerungsproblem hatte«, aktiv daran beteiligte, Ebola waffenfähig zu machen. Seiner Beschreibung nach konnte es sich nur um Israel handeln. Dessen zionistische Regierungen schreckten bekanntlich noch nie vor Verbrechen schlimmster Art zurück, solange sie dem Ziel Groß-Israel dienten. Das südafrikanische Programm wurde laut Basson 1994 beendet, aber die Forschung in US-Laboren ging offenbar weiter, und zwar erfolgreich. Denn 2010 meldete die angeblich zivile US-Behörde »Center for Disease Control« (CDC) einen speziellen Ebola-Strang (»EboBun«) als Patent Nummer CA2741523A1 angemeldet (Im Internet: http://www.google.com/patents/CA2741523A1?cl=en). Stellt sich die Frage, warum das CDC nicht das Gegenmittel, über das es verfügen muss, den von Ebola betroffenen Ländern zur Verfügung stellt? Weil es etwa vom US-Militär »strenggeheim« gehalten wird?

23. Oktober 2014

Bericht Öffentliches Forum zu MH-17 am 16. September 2014 – 298 Menschen getötet – für „Menschenrechte“ und „Neuordnung der Welt“?

Bericht

Öffentliches Forum zu MH-17 am 16. September 2014 (Tagungszentrum Franz-Mehring-Platz 1)

298 Menschen getötet – für „Menschenrechte“ und „Neuordnung der Welt“?

Im Sinne von Immanuel Kants Worten „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ lud die Künstleragentur „ConTakt“ vor etwa einem Monat zu einer bemerkenswerten Veranstaltung ein.

Mit ihr wurde das dringende Bedürfnis aufgegriffen, die Stimme für eine vernünftige Politik der Friedenssicherung zu erheben und Desinformation, Lügen und Drohungen, wie sie aktuell zu den Vorgängen in der Ukraine verbreitet werden, entschieden zurückzuweisen – also Anliegen, die es im Sinne eines kulturvollen Zusammenlebens der Menschheit zu
verteidigen gilt. Mit klaren und originellen Worten eröffnete Johannes Schäfer im Namen der Organisatoren die Veranstaltung.

Etwa 130 Teilnehmer wurden erreicht und folgten gespannt den Ausführungen von Flugkapitän a.D. Peter Haisenko, Oberst a.D. Bernd Biedermann, Dr. Walter Rösler, Wolfgang Grabowski und Wilfried Handwerk.

Der Absturz des Fluges MH-17 (malaysische Boeing 777) am 17.7.2014 führte sofort zueiner unglaublichen antirussischen Hetze in den Mainstream-Medien, die nach dem vom niederländischen Sicherheitsrat OVV am 9.9. 2014 veröffentlichten Zwischenbericht ungebrochen fortgesetzt wurde.

Für diese Schuldzuweisungen gibt es keinerlei Beweise, denn die anwesenden Experten waren sich einig, dass der „Zwischenbericht das Papier nicht wert ist, auf dem er gedruckt worden ist“ und weiter: „da wird nicht gelogen, da steht nämlich gar nichts drin“, wie Peter Haisenko feststellte, siehe http://german.ruvr.ru/2014_09_17/Experten-zum-Fall-MH17-5175/

Dennoch behaupteten Spiegel, Zeit und Tagesschau, der Bericht würde ihre über Wochen verbreitete unglaubhafte Version stützen (ausführlich s.http://propagandaschau.wordpress.com/2014/09/09/mh17-untersuchungsbericht-abschuss-
durch-bordkanonen/ , Propagandaschau vom 09.09.2014.

Bernd Biedermann äußerte wie Peter Haisenko starke Zweifel an der These vom Abschuss des Flugzeuges mittels BUK-Rakete durch die sog. Aufständischen. Anhand seines Fachwissens und der langjährigen militärtechnischen Erfahrungen konnte er plausible Gründe benennen, die der offiziellen Darstellung des MH-17-Abschusses widersprechen
(a.a.O. „Experten zum Fall MH17“).

Die „Pannen“ und Ungenauigkeiten der Faktendarstellung in den Konzernmedien zwischen dem Absturztag 17. Juli und heute sind offenbar ebenso politisch gewollt wie die Substanzlosigkeit des Zwischenberichtes.

Die zu Tage tretenden offenen Fragen, denen nicht ausgewichen werden kann, werden wir aber immer wieder stellen müssen.

Solche Fragen sind z.B. die Nichtauswertung des Flugschreibers für den Zwischenbericht, die Falschdarstellungen zur Ausrüstung der Streitkräfte der „Volksrepublik Donezk“, die fehlende Einbeziehung der Radaraufzeichnungen der Streitkräfte der Russischen Föderation, die Nichtbefragung der Bürger des Absturzgebietes, die Verhinderung der OSZE-Untersuchungen, die Nichtuntersuchung bzw. das Verschwinden von Trümmern und Fragmenten des abgestürzten Flugzeuges und grundsätzlich die Nichtzulassung von unabhängigen Experten.

Wir müssen davon ausgehen, dass eine vollständige und objektive Untersuchung unter Teilnahme renommierter internationaler Organisationen nur durch öffentlichen Druck zustande kommen wird. Das setzt Aufklärung vieler Menschen und nachdrückliche Forderung nach Offenlegung und Wahrheit voraus – so wie wir es auf dem Forum am 16. September erlebt haben. Herzlichen Dank an die Initiatoren!

Dank auch an Heinz Eckel, der fotografierte und Heiner Bücker sowie Pascal für die Erstellung des Videos.

(Uta Mader, 20.10.2014)

Weitere Berichte:

 Video zum Interview der „Stimme Russlands“ mit Oberst Biedermann zur MH-17-Absturzursache (14.9.14): https://www.youtube.com/watch?v=fZtN1e0Ey4I&list=UUScGo51qF0toXjBk7R79O8g

 Video von der Veranstaltung am 16.9.14 zu Ukraine und MH-17-Abschuss (ausschnittsweise dokumentiert)

 „Von Lady Macbeth zu MH 17“ (Johannes Supe).
http://archiv.jungewelt.de/2014/09-18/037.php?sstr=Lady%7CMacbeth

Siehe auch http://www.jungewelt.de, print jW 18.9.14, S.4

Weitere Informationen:

 Dokumentation. Ein offener Brief an US-Präsident Barack Obama. Exgeheimdienstler bezweifeln die Stichhaltigkeit angeblicher Beweise, die für eine Schuld Rußlands am Absturz der Maschine des Malaysia-Airlines-Flugs-17 sprechen sollen (Rainer Rupp).

http://archiv.jungewelt.de/2014/08-09/033.php?sstr=rainer%7Crupp%7C10september%7C2014 , print jW vom 09.08.2014

 „Analyse der Gründe für den Absturz des Fluges MH-17“. Meldung des Verbandes der Ingenieure Russlands vom 15.8.2014 einschließlich Informationen über ein(Geheimhaltungs-) Abkommen zwischen der Ukraine sowie den Niederlanden,Belgien und Australien hinsichtlich der Untersuchungsergebnisse, abgeschlossen am

8. August 2014, siehe „Luftpost“ am 20.9.14

 „Kiew will Daten nicht veröffentlichen“, Interview mit Kazuo Kobayashi, Japan
http://german.ruvr.ru/2014_09_02/Nach-Boeing-Absturz-Kiew-will-Daten-nicht-veroffentlichen-8314/ (Auf der Website german.ruvr.ru zahlreiche lesenswerte ausführliche Beiträge).

 „Zwischenbericht zum MH-17-Abschuss. Viele offene Fragen“, von Rainer Rupp,

junge Welt http://archiv.jungewelt.de/2014/09-10/061.php

 Der Deutsche Presserat spricht Missbilligungen gegenüber Bild online, Stern und Bunte online für Berichterstattungen zu MH-17 aus, die den Opferschutz verletzt haben. Außerdem Der Spiegel für die Titelseite vom 27.7.14: „Stoppt Putin jetzt!“

http://archiv.jungewelt.de/2014/09-10/064.php

 Warum die Aufnahmen der Flugsicherung in Kiew nicht freigegeben worden sind.

Interview mit Prof. Andre Liebich am 10.09.2014,
http://german.ruvr.ru/2014_09_10/MH17-Es-besteht-die-Gefahr-dass-der-Absturz-aus-unserem-Gedachtnis-verschwindet-8800/

 Klage beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht.

http://german.ruvr.ru/news/2014_09_21/Familien-der-beim-Boeing-Absturz-todlich-verungluckten-Deutschen-wollen-die-Ukraine-gerichtlich-belangen-4944/

 Weitere ausführliche TV-Dokumentation in russischer Sprache, einschließlich des

Interviews mit Haisenko, http://russia.tv/brand/show/brand_id/58488
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP15314_200914.pdf ,
http://www.luftpost-kl.de, Archiv LP 153/14 – 20.09.14
http://www.jungewelt.de, print jW vom 10.09.2014, S. 8
http://www.jungewelt.de, print vom 10.09.2014, S.8

23. Oktober 2014

Erschiessen Angehörige der ukrainischen „Freiwilligen-Batallione“ Gefangene oder Zivilisten und begraben sie gleich auf der Stelle ?

????? Erschiessen Angehörige der ukrainischen „Freiwilligen-Batallione“ Gefangene oder Zivilisten und begraben sie gleich auf der Stelle ??????

23. Oktober 2014

Brandanschlag auf Gebäude der KP Venezuelas

 

Attackiertes Gebäude der KP Venezuelas in Caracas. Foto: Tribuna PopularIn der venezolanischen Hauptstadt Caracas ist ein Gebäude der Kommunistischen Partei (PCV) von unbekannten Tätern mit Brandsätzen attackiert und weitgehend zerstört worden. Die Angreifer nahmen dabei offenkundig den Tod mehrerer junger Menschen in Kauf, die sich zum Zeitpunkt des Anschlags in dem Haus im Stadtviertel Paraíso aufgehalten hatten. Zum Glück wurde niemand getötet, jedoch mussten mehrere Jugendliche ärztlich versorgt werden. Der internationale Sekretär der Kommunistischen Partei Venezuelas, Carolus Wimmer, verglich das Attentat über Twitter mit dem Angriff ukrainischer Faschisten auf das Gewerkschaftshaus in Odessa am 2. Mai. Die von der Parteizeitung »Tribuna Popular« veröffentlichten Fotos aus dem Parteigebäude legen eine solche Parallele tatsächlich nahe, auch wenn in diesem Fall zum Glück keine Menschen getötet wurden.

Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die offizielle Erklärung der PCV:

VERBRECHERISCHER TERRORANSCHLAG GEGEN DIE PCV

Das Politbüro des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) klagt öffentlich an, dass an diesem Dienstagmorgen, 21. Oktober 2014, ein verbrecherischer Terroranschlag auf ein Gebäude der PCV im Sektor Artigas, Viertel Paraíso, in Caracas verübt wurde, in dem sich der nationale Sitz der Kommunistischen Jugend Venezuelas (JCV) befindet.

Das Attentat ereignete sich am Morgen um 2.30 Uhr mit der Explosion von Brandsätzen an der Fassade und im Inneren des Büros, wodurch das Leben einer Brigade von Führungsmitgliedern und Aktivisten der JCV in Gefahr gebracht wurde, die sich nach Beendigung von Aufgaben im Rahmen einer Propagandaoffensive an dem Ort aufgehalten hatten.

Die Brigade der JCV reagierte angemessen und standfest auf den Angriff. Es gelang ihr, den Brand einzudämmen und den Raum zu halten, bis die Feuerwehr des Hauptstadtdistrikts und Einheiten der Nationalen Bolivarischen Polizei eintrafen.

Das Politbüro der PCV teilt mit, dass alle Genossinnen und Genossen der Brigade der JCV die notwendige medizinische Behandlung erhalten haben und sich außer Gefahr befinden.

Im Laufe des Morgens fand eine gemeinsame Sitzung des Politbüros der PCV und der Nationalen Exekutivkommission der JCV statt, bei der die Tat analysiert wurde. Diese bestätigt die wiederholten Hinweise der kommunistischen Führung auf die Entwicklung eines Plans durch die reaktionärsten Teile der Rechten, der die Kräfte der revolutionären Volksbewegung einschüchtern, demoralisieren und schlagen soll.

Das Politbüro der PCV fordert von den zuständigen Behörden größtmögliche Schnelligkeit bei den Ermittlungen sowie die Aufklärung dieses Vorgangs und die Identifizierung und Bestrafung der materiellen und intellektuellen Verantwortlichen.

Das Politbüro richtet einen Warnruf an die Organe der PCV und der JCV sowie an die revolutionären Aktivistinnen und Aktivisten, entschlossen für die Verteidigung und Vertiefung des Veränderungsprozesses zu kämpfen Stärken wir unsere revolutionäre Wachsamkeit, die Überzeugung von der Gerechtigkeit des von uns betriebenen Kampfes und unsere Fähigkeit zur Organisation, Mobilisierung und effektiven Beantwortung angesichts der Attentate und Provokationen der pro-imperialistischen Rechten.

Politbüro des Zentralkomitees
KOMMUNISTISCHE PARTEI VENEZUELAS – PCV
Caracas, 21. Oktober 2014

Quelle: Tribuna Popular / Übersetzung: RedGlobe

23. Oktober 2014

Russland: US-Luftangriffe in Syrien stehen im Widerspruch zu Grundsätzen der Vereinten Nationen

(IRNA) – Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat heute die Luftangriffe der USA in Syrien als im Widerspruch zu den Grundsätzen der Vereinten Nationen kritisiert, zumal diese nicht in Absprache mit dr syrischen Regierung erfolgen.
Nach Angaben des russischen Außenministeriums sagte Lawrow vor Journalisten weiter: „Parallel zu den Luftangriffen gegen Terroristen unterstützen die US-Regierung Oppositionsgruppen in Syrien mit dem Argument, es handele sich um gemäßigte Oppositionelle, doch geht es dabei ganz offensichtlich vorrangig nicht um Terrorismusbekämpfung, sondern um den Sturz der Regierung von Baschar al-Assad.“

Lawrow sprach sich für eine Unterstützung Syriens, des Iraks und weiterer Länder des Nahen Ostens bei der Bekämpfung militanter Extremisten aus und versicherte, ihnen die erforderlichen Ausrüstungen zur Verfügung stellen zu wollen. Russland befürworte eine globale Kooperation gegen die terroristischen Bedrohungen, werde sich aber dennoch nicht an der Anti-IS-Koalition unter Führung der USA beteiligen.RFGTTG

22. Oktober 2014

Turmoil in Hong Kong, Terrorism in Xinjiang: Covert US-War on China

China is facing increasing pressure along two fronts. In its western province of Xinjiang, terrorists have been stepping up destabilization and separatist activities.

In China’s southeast Special Administrative Region of Hong Kong, protests have disrupted normality in the dense urban streets, with protest leaders seeking to directly confront Beijing while dividing and destabilizing both Hong Kong society and attempting to “infect” the mainland.

What is more troubling is the greater geopolitical agenda driving both of these seemingly “internal” conflicts – and that they both lead back to a single source beyond China’s borders. With the so-called “Islamic State” (ISIS) now implicated in receiving, training, and employing terrorists from China’s Xinjiang province, and considering the fact that ISIS is the result of an intentional, engineered proxy war the US and its allies are waging in the Middle East, along with the fact that the unrest in Hong Kong is also traced back to Washington and London, presents a narrative of an ongoing confrontation between East and West being fought on the battlefield of fourth generation warfare.

weiterlesen:
First appeared: http://journal-neo.org/2014/10/21/turmoil-in-hong-kong-terrorism-in-xinjiang-america-s-covert-war-on-china/