Archive for September, 2014

25. September 2014

ANTIKRIEGS KONFERENZ Berlin 2014

Veranstalterin:

Initiative „Antikriegskonferenz Berlin2014“

 im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin –

Freitag, 3. Oktober 2014

  • 11:00 Uhr Ossietzky-Matinee (siehe unter BEIPROGRAMM)
  • 16:00 Uhr Antikriegskonferenz – Eintreffen und Registrierung der Teilnehmenden
  •  16:30 Uhr Begrüßung, Hinweise zum Ablauf etc.

Geschichte und Gegenwart

  •  17:00 Uhr: Jörg Wollenberg, Bremen: ’Flammenrausch des Vaterlandes’: Von den „Ideen von 1914“ zum nationalen Sozialismus – Historischer Beitrag mit Parallelen zur Gegenwart
  • 17:45 Uhr: Susann Witt-Stahl, Hamburg: Krieg und (Populär-)Kultur
  • 18:30 Uhr: Matthias Jochheim, Frankfurt/Main: Regime Change in der Ukraine – die Rolle Deutschlands, der EU und der NATO (Arbeitstitel)
  • 19:15 Uhr: Resümee
  • 19:30 Uhr: Ende und Zusammenkunft der Teilnehmenden

Samstag, 4. Oktober 2014 | Globaler Aktionstag gegen den Einsatz von Drohnen zur Überwachung und Tötung: http://globaldayofaction.nationbuilder.com/calendar

Neue Dimensionen der Kriegsvorbereitung und -führung

  •  9:30 Uhr: Rudolph Bauer, Bremen, und Franz Hamburger, Mainz: Die Schaffung imperialer Normalität. Zum Erlernen des hegemonialen Habitus in der Sekundarstufe – eine Schulbuchanalyse
  • 10:15 Uhr: Werner Rügemer, Köln: „Freihandel“ und Krieg
  • 11:00 Uhr: Pause
  • 11:30 Uhr: Thomas Barth, Hamburg: Die Privatisierung der Kriege: Stichwort Blackwater
  • 12:15 Uhr: Rolf Gössner, Bremen: Der Informationskrieg der Geheimdienste und die Militarisierung der ‚Inneren Sicherheit’: Stichwort Heimatschutz
  • 13:00 – 15:00: Mittagspause
  • 15:00 Uhr: Wolfgang Bittner, Göttingen: Die Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung – am Beispiel der Ereignisse in der Ukraine
  • 15:45 Uhr: Hans-Jörg Kreowski, Bremen: Die unheilvolle Verquickung von ziviler und militärischer Sicherheit aus Sicht der Informatik – Mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnik wird Krieg zum Cyberkrieg
  • 16:30 Uhr: Pause
  • 17:00 Uhr: Michael Schulze von Glaßer, Kassel: Das virtuelle Schlachtfeld – Kriegs-Videospiele und die Verbindung zwischen Militär, Rüstungsindustrie und Videospielbranche
  • 17:45 Uhr: Rudolph Bauer, Bremen: Militarisierung als ideologische Mobilmachung der Zivilgesellschaft – Die Rolle von Medien, Stiftungen und Konferenzen | ODER: Otto Jäckel, Berlin: ‘Realpolitische’ Konfrontation oder kollektive Sicherheit im Rahmen von Verfassung und Völkerrecht? Friedenspolitische Forderungen (Arbeitstitel)
  • 18:30 Uhr: Ulla Jelpke, Berlin und Dortmund: Mobilisierung gegen Krieg und Militarisierung
  • 19:15 Uhr: Resümee des Tages
  •  20:00 Uhr: Antimilitaristische KUNSTgebung – Literarisch-musikalisches Kulturprogramm; siehe unter BEIPROGRAMM

Sonntag, 5. Oktober 2014

 Militarisierung und Mobilmachung in BRD und EU

  •  9:30 Uhr: Volker Eick, Berlin: Überwachen, Kontrollieren und „Intervenieren“ durch Polizei und Militär: Drohnen als Waffe
  • 10:15 Uhr: Sönke Hundt, Bremen: Militär, Kriege und ökonomische Interessen der BRD in der EU
  • 11:00 Uhr: Pause
  • 11:30 Uhr: Peter Herrmann, Rom: Die soziale Mobilmachung Europas durch Jugendarbeitslosigkeit, Rassismus und modernisierten Arbeitsdienst
  • 12:15 Uhr: Julian Firges und Claudia Holzner, Kassel: Forschung, Lehre und Studium zwischen Campus, Industrie und Militär
  • 13:00 Uhr: Abschlussdiskussion und Planung weiterer Schritte
  • 13:30 Uhr: Ende
25. September 2014

Aktionsübersicht Globaler Aktionstag in Deutschland gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen

 
27.9.                Frankfurt/M.: Antimilitaristische Radrundfahrt
2.10.                Moosburg: „Die Strategie der Drohnen“
3.10.-5.10.      Berlin: Antikriegskonferenz Berlin2014
3.10.                Kalkar: Demonstration gegen das NATO-Luftkommando in Kalkar
                         Dresden: Drachen statt Drohnen
4.10.                Berlin: Drachen statt Drohnen – Bundestag
                         Karlsruhe: Drachen statt Drohnen
                         Stuttgart: AFRICOM Protestkundgebung
                         Herford: Drachen statt Drohnen
                         Esslingen: Drachen statt Drohnen
                         Bad Breisig: Drachen statt Drohnen
                         Hamburg: Keine Kampfdrohnen
                         Bremen: Protest gegen gezielte Tötungen
27.9.
Frankfurt/M.: Antimilitaristische Radrundfahrt
Der Arbeitskreis gegen Revanchismus und Kriegstreiberei, Frankfurt, lädt am Samstag, 27.9.14 zu einer antimilitaristischen Radrundfahrt ein, bei der wir Akteure der Militarisierung und Kriegsvorbereitung besuchen und über sie informieren werden (u.a. die Frankfurter Messe, die die „Airtec“ zu Drohnen und Drohnentechnik veranstaltet). Der Auftakt der Fahrradrundfahrt unter dem Motto „Klassenkampf statt Weltkrieg“ ist um 11 Uhr an der Bockenheimer Warte.
Für den Arbeitskreis gegen Revanchismus und Kriegstreiberei
Annette Müller, Bäckerweg 16, 60316 Frankfurt
3.10.-5.10.
Berlin: Antikriegskonferenz Berlin2014
Freitag, 3. Oktober, 2014 at 13:30 Uhr bis 5. Oktober 05, 2014, Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin
In der Initiative „Antikriegskonferenz Berlin2014“ positionieren sich Wissenschaftler/innen und Publizist/inn/en gegen die Militarisierung in der Bundesrepublik und in den Mitgliedsstaaten der EU und der NATO. Das Treffen thematisiert die neuen Dimensionen der Kriegsvorbereitung und Kriegsführung mit Hilfe von Informationstechnologie und medialer Propaganda sowie mittels eines neu entwickelten Waffenarsenals, zu dem auch die Drohnen gehören. In einem der Schlüsselreferate spricht Volker Eick zum Thema „Überwachen, Kontrollieren und ‚Intervenieren’ durch Polizei und Militär: Drohnen als Waffe“. Im Rahmen einer KUNSTgebung am Abend des Globalen Aktionstages gegen den Einsatz von Drohnen erwartet die Teilnehmer und Gäste ein kultureller Beitrag mit Liedern, Gedichten und Musik für den internationalen Frieden.
2.10.
Moosburg: „Die Strategie der Drohnen“
Im Rahmen des „1. Globalen Aktionstags gegen Drohnen“. DIE LINKE. in Moosburg lädt ein zum Thema: „Die Strategie der Drohnen“ – Ursachen, Stand und Folgen der militärischen Nutzung unbemannter Systeme.
Referent:  Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung e.V. Tübingen
Ort: Gaststätte „Zur Länd“, Lände 1, 85368 Moosburg an der Isar.
Weitere Informationen:
3.10.
Kalkar: Demonstration gegen das NATO-Luftkommando in Kalkar
Um 11.30 beginnt die Aktion am 3.10. am Markt in Kalkar, um dann vor das Nato-Luftkommando zu ziehen Abschlusskundgebung 14:00 Uhr vor der Kaserne.
Den Roboter-Krieg im 21. Jahrhundert verhindern! Auf nach Kalkar am 03.10.2014!
In Kalkar, einer scheinbar friedlichen, kleinen Stadt am Niederrhein, gehen jeden Morgen NATO-Soldaten an ihren Computerarbeitsplatz und dirigieren weltweit den möglichen Einsatz von Luftwaffenflugzeugen, Kampfdrohnen und Raketen, und sie gehen abends nach Hause zu Frau und Kindern. Heute sind es ein paar hundert in naher Zukunft 1600 NATO-Soldaten plus weitere 350 über Nato-Einrichtungen. Die NATO bereitet dort, wie sie selber sagt, den Krieg im 21. Jahrhundert vor, mit automatisierten Abläufen und Robotern. Das senkt die Hemmschwelle gegenüber dem Einsatz von militärischer Gewalt und macht so den (Atom)Krieg wahrscheinlicher. Bereits jetzt werden von Kalkar aus deutsche Eurofighter an die russische Grenze herangeführt, ständig einsatzbereit. Jeden Augenblick kann der Funke überspringen und der Krieg von deutschem Boden ist da. Das muss publik gemacht werden! Dagegen protestieren wir, dagegen bäumen wir uns auf. Deshalb laden wir euch ein, kommt mit am 3. Oktober nach Kalkar.
Der Krieg beginnt hier und hier muss er gestoppt werden!
Bus von Dortmund über Essen: Vom Dortmunder Friedensforum ist folgende Anfahrt geplant: Fahrgemeinschaften per Bahn ab Dortmund um 9:21 Uhr mit Umsteigen in DU-Rheinhausen und Xanten per Bus um 11:20 in Kalkar, um 16:28 können wir dann wir wieder in Kalkar starten und sind um 18:37 in Dortmund, für Menschen, die mit der umständlichen Bahn-/ Busfahrt nicht klar kommen, wollen wir Mitfahrgelegenheiten in Autos bereitstellen, Infos dazu unter meiner mail Adresse g.brenner[ätt]freenet.de.
Dresden: Drachen statt Drohnen
Ab 14 Uhr lassen wir als Linke Dresden gemeinsam am Glockenspielpavillon (zwischen Augustusbrücke und Marienbrücke) Drachen steigen um ein deutliches Zeichen gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen zu setzen.
Weitere Informationen:
4.10.
Berlin: Drachen statt Drohnen
Zu Beginn unserer Aktion werden wir uns vor dem deutschen Parlament um 11.00 Uhr versammeln und Drachen steigen lassen. Dies soll deutlich machen, dass wir nicht hinnehmen, von Drohnen bedroht zu sein und wir es ebenso nicht hinnehmen, dass Menschen überall von Drohnen bedroht werden. Um 15:00 Uhr treffen wir uns in verschiedenen Parks in der Stadt und lassen Drachen steigen, um unseren Protest fortzuführen, so wie die Menschen in Afghanistan, die unter der ständigen Angst vor Drohnen leben und aus Protest Drachen steigen lassen. Schließlich werden wir erste Schritte unternehmen, um Berlin zu einer Drohnen-Freien-Zone zu machen!
kampfdrohnen.aechten.berlin[ätt]gmx.de
Karlsruhe: Drachen statt Drohnen
Treffpunkt Friedrichsplatz 1, 15-17 Uhr
Wir werden Drachen und Ballons unter dem Slogan „Drachen fliegen statt Drohne” aufsteigen lassen und Flyer verteilen. Es wird einen Informationsstand geben, wo wir Menschen dazu einladen, mit uns zu diskutieren. Eine unserer Forderungen bezieht sich auf die lokalen Institutionen in Karlsruhe: „Wir fordern, dass die deutsche Regierung, die Regierung des Landes Baden-Württemberg, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die regionalen Fraunhofer-Institute nicht mehr zu Drohnen forschen und stattdessen die Wissenschaftler/innen ihre Forschungsprojektes zivilen und friedlichen Zwecken widmen“ Kontakt Dr. Ullrich Lochmann, Ulochmann[ätt]web.de
Stuttgart: AFRICOM Protestkundgebung
4. Oktober vor dem US-AFRICOM in Stuttgart-Möhringen, Plieninger Straße 289
14 Uhr – Seid dabei!
Weltweit werden immer mehr Kriege mit Drohnen geführt. Auch die Bundesregierung plant – wie viele andere Länder weltweit – bewaffnungsfähige Drohne anzuschaffen und einzusetzen.
Der Globale Aktionstag ist unsere Chance, Aktion GEMEINSAM AUF DER GANZEN WELT gegen den Einsatz von Drohnen, Satelliten und Bodenstationen zur Überwachung und Tötung zu organisieren.
In Stuttgart liegt mit dem AFRICOM, der Kommandozentrale der US-Streitkräfte für Afrika, ein zentraler Ort der völkerrechtswidrigen Drohnenkriegsführung. Lasst uns dorthin gehen und den globalen Aufschrei auch von Stuttgart aus hörbar werden.
Die deutsche Regierung, bis hin zur Stadt Stuttgart muss sich hier ihrer Verantwortung endlich stellen, ihre Mithilfe einstellen, kritische Nachfragen zulassen und Konsequenzen ziehen. Stattdessen verstärken sie die Zusammenarbeiten und möchten selbst das Drohnengeschäft und -kriegsführung ausbauen.
Unterstützt von: Die Anstifter, DFG-VK Baden-Württemberg, DFG-VK Stuttgart, Fraktionsgemeinschaft SÖS-Linke-PluS, Friedensnetz Baden-Württemberg, Gesellschaft Kultur des Friedens, die Linke Stuttgart, Informationsstelle Militarisierung (IMI), Ohne Rüstung leben (ORL), Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart (OTKM), und weitere…
Kontakt: t.mickan[ätt]imi-online.de
Anfahrt: U3 Haltestelle Landhaus
Herford: Drachen statt Drohnen
Treffpunkt: beim Biohof Meyer Arend, Im Barrenholze 60, Herford-Herringhausen, 15.30 Uhr
Wir werden uns zunächst um 15.30 Uhr beim Biohof versammeln. Nach einer Information zu Drohnen werden wir Drachen steigen lassen – so wie die Menschen in Afghanistan, die unter der ständigen Angst vor Drohnen leben und aus Protest Drachen steigen lassen. Dies soll deutlich machen, dass wir es ablehnen, von Drohnen bedroht zu sein und wir es ebenso ablehnen, dass Menschen überall von Drohnen bedroht werden. Unsere Aktion wird von  „Lebenslaute“-Leuten musikalisch begleitet. Danach werden wir erste Schritte unternehmen, um Herford zu einer Drohnen-Freien-Zone zu machen!
Esslingen: Drachen statt Drohnen
Treffpunkt: Innere Brücke bei der Nikolauskapelle von  11 – ca. 14  Uhr.
OV die LINKE Esslingen beteiligt sich an der Aktion mit einem Infostand in der Fußgängerzone, lässt einen oder mehrere Drachen steigen, verteilt Flugblätter macht einen Infostand.
Bad Breisig: Drachen statt Drohnen
15-18 Uhr, Rheinpromenade Bad Breisig
Weltweit sollen an diesem Tag möglichst viele Drachen in den Himmel steigen und ein deutliches Zeichen gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen setzen. Auch DIE LINKE ruft auf sich, an diesem Aktionstag zu beteiligen.

Gemeinsam mit der Linksjugend SOLID AW werden wir Drachen steigen lassen und anschließend bei Kaffee und Kuchen an unserem Infostand über Drohnen, Waffenexporte, Kriegseinsätze und die aktuellen Krisensituationen diskutieren.

Hamburg: Keine Kampfdrohnen
12-15 Uhr, Möllner Landstr., Ecke Billstedter Markt
Infotisch mit Unterschriftensammlung unter den Appell „Keine Kampfdrohnen“ im Rahmen des globalen Aktionstags gegen die Nutzung von Drohnen zur Überwachung und zum Töten,
VA: Hamburger Forum, Kontakt: Hamburger Forum c/o Markus Kunkel
E-Mail:   hamburger-forum(at)hamburg(Punkt)de
Internet: http://www.hamburgerforum.org
Bremen: Protest gegen gezielte Tötungen
Am Osterdeich, zwischen Bürgerhaus und Sielwall; am Samstag, 04.10.2014 um 16 Uhr.
Zum weltweiten Aktionstag gegen die Nutzung von Drohnen zur Überwachung und zum Töten lassen wir auch in Bremen gemeinsam Drachen steigen.
Bremer Themenschwerpunkt wird der Protest gegen das „Targeted Killing“, das gezielte Töten von Terrorverdächtigen sein.

Und bringt Drachen mit!
Weitere Informationen zum Thema Drohnenkrieg, Kampfdrohnen etc. siehe u.a. http://norbert.schepers.info/p/the-drone-wars.html

25. September 2014

junge Welt ll Hintergrund: Internationales Uranfilmfestival

Uran (chemisches Zeichen U), von Klaproth 1789 entdecktes Metall, findet sich im Uranpecherz, Uranglimmer, Uranocker und Uranvitriol«, informiert der Brockhaus über das Metall, das weltweit gefragt und sehr teuer ist, obwohl es für Tod und Verderben sorgt. Verbindungen mit diesem Stoff »leiten sich hauptsächlich vom Uranoxyd ab«, so das Lexikon weiter. Das Uranpecherz wird als »grünlich-schwarzes Mineral« geschildert, das »Uran, Blei und Sauerstoff« enthält. Der einzige, wenn auch nur indirekte Hinweis auf die Gefährlichkeit des Metalls findet sich in der Bemerkung, daß es »Becquerelstrahlen« aussendet. Im Gegensatz dazu rückt das »Internationale Uranfilmfestival« die Problematik ins Zentrum. Das nächste findet vom 29. September bis zum 3. Oktober in Berlin statt. Fünf Tage lang werden im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz Filme »vom Uranbergbau bis zum Atommüll, von der Atombombe bis zum atomaren Unfall, von Hiroshima bis Fukushima« gezeigt. Filmemacher und Aktivisten stehen Rede und Antwort.

Quelle der Filme ist das Dokumentationszentrum in Rio de Janeiro in Brasilien, wo seit 2006 Filme aus aller Welt archiviert werden, die sich mit den Gefahren von Uran und Atomkraft auseinandersetzen. Hinter dem Archiv steht die Nichtregierungsorganisation »Yellow Archives«, die sich den Schutz und Erhalt von Kulturen auf die Fahnen geschrieben hat. Als Warnung und Aufforderung für die Zukunft erinnert »Yellow Archives« an Menschen, Landschaften und Kulturen, die durch Raubbau, Unfälle und Krieg ihre Lebensgrundlagen verloren haben.

Reaktorunfälle wie Three Mile Island (1979), Tschernobyl (1986), Goiania (1987) und Fukushima (2011) wirken bis heute nach. Die Folgen des Einsatzes von Munition aus abgereichertem Uran (Depleted Uranium – DU) haben seit mehr als 20 Jahren die Menschen im Irak zu tragen. Sie sind mit furchtbaren Verstümmelungen bei Neugeborenen, erhöhter Kindersterblichkeitsrate und Krebs in vielen Variationen konfrontiert. Die Folgen sind weder erforscht noch behoben, da wird im Irak schon wieder bombardiert. Filme und Diskussionsrunden am 3. Oktober widmen sich den Folgen des Uranwaffeneinsatzes im Irak. (kl)

www.uraniumfilmfestival.org
25. September 2014

junge Welt ll Vergessene Opfer ll Abgereichertes Uran ll Krebserkrankungen und Mißbildungen bei Neugeborenen

Von Karin Leukefeld
 
Die Leiterin des UN-Programms für humanitäre Hilfe, Valerie Amos, hat bei ihrem jüngsten Besuch im kurdisch geprägten Nordirak »Gewalt und Brutalität« beklagt. »Terroristische Organisationen« wüteten gegen die Zivilbevölkerung. Sie habe viele Familien in Flüchtlingslagern besucht, so Amos, und verspreche, alles zu tun, um den Menschen »Schutz, Zuflucht und grundlegenden Beistand zu leisten, darunter auch Schulbildung und gesundheitliche Versorgung«. Man werde sicherstellen, »daß die Iraker nicht vergessen werden«.

Nicht vergessen zu werden, das wünschen sich viele irakische Familien schon seit Mitte der 1990er Jahre, als Ärzte in den Kliniken im südirakischen Basra erstmals einen sprunghaften Anstieg von Fehlbildungen bei Neugeborenen feststellten. In den Jahren darauf hatten sich die Zahlen erhöht, hinzu kamen Krebserkrankungen in großem Ausmaß. Vieles deutete daraufhin, daß die Erkrankungen und Tode auf den Einsatz von Munition mit abgereichertem Uran (Depleted Uranium – DU) zurückzuführen waren. Tonnenweise hatten die US-Truppen und ihre Verbündeten im Frühjahr 1991 DU-Munition eingesetzt, um die irakischen Truppen bei ihrem Rückzug aus dem Nachbarland Kuwait niederzumachen. Die Angriffe brachten der Strecke zwischen Basra und Kuwait-Stadt einen neuen Namen ein: »Autobahn des Todes« wird die Straße bis heute genannt.

 
weiterlesen
 
http://www.jungewelt.de/2014/09-24/040.php
 
25. September 2014

Real News ll Obama’s ‘Moderate’ Syrian Rebels Are Nowhere to Be Found

25. September 2014

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt warnt vor einem neuen Krieg in Europa.

Krieg in Europa?
24.09.2014
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt warnt vor einem neuen Krieg in Europa.
Wie Schmidt in einem Zeitungsbeitrag schreibt, sei er in zunehmendem Maße besorgt über den Konflikt zwischen EU und NATO auf der einen sowie Russland auf der anderen Seite: „Zum ersten Mal seit dem scheinbaren Ende des Kalten Krieges taucht an Europas Horizont die Möglichkeit eines Krieges auf“. Die Aktivitäten von EU und NATO seien ebenso wie diejenigen Russlands „geeignet, die Sicherheit beider Seiten erheblich zu gefährden“. Niemand wolle einen Krieg; „wohl aber müssen wir Angst vor dessen wachsender Wahrscheinlichkeit haben“. Schmidt vergleicht die Lage mit der Kuba-Krise des Jahres 1962. Damals ging es um die Stationierung sowjetischer Atomraketen auf Kuba. „Weil jene Raketen die Sicherheit der USA … entscheidend gefährdeten, geriet die ganze Welt an den Rand eines dritten Weltkrieges“, ruft der Ex-Kanzler in Erinnerung.[1]
25. September 2014

Analyse der Gründe für den Absturz des Fluges МH-17 (malaysische Boeing 777)

Russian Union of Engineers Verband der Ingenieure Russlands Union des ingénieurs russes Российский союз инженеров

http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=13483

1.Ereignis

Das Flugzeug Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines (Amsterdam—Kuala Lumpur) startete von dem Amsterdamer Flughafen Schiphol um 10:14 Uhr UTC (14:14 Uhr MSK) und sollte um 6:10 Uhr der örtlichen Zeit am Zielflughafen ankommen (22:10 Uhr UTC/ 2:10 Uhr MSK).
Der Luftkorridor 330 war einschließlich der 10 Kilometer Höhe, auf der die abgestürzte Boeing flog, offen für internationale Transitflüge über dem ukrainischen Gebiet. Nach Angaben der Fluggesellschaft brach die Verbindung um 14:15 Uhr GMT ab, in ca. 50 km Entfernung von der ukrainisch-russischen Grenze. Jedoch laut den Daten des Portals Flightradar 24 hat die Maschine die ADS-B Übertragung nach 13:21:28 Uhr UTC (17:21:28 MSK, 16:21:28 örtliche Zeit) über der ukrainischen Stadt Snischne auf Flugfläche 33.000 Fuß (knapp über 10 km) eingestellt (letzte übertragene Koordinate: 48.0403°, 38.7728°). Die Überreste des Flugzeuges wurden brennend auf dem ukrainischen Boden entdeckt. Das Flugzeug stürzte ab in der Nähe des Dorfes Hrabovo (nahe der Stadt Thorez). Keiner der Passagiere und der Besatzungsmitglieder überlebte.

2. Zu klärende Fragestellungen
Was waren die Umstände des Absturzes?
Wer konnte in dem Absturz beteiligt sein?

kompletter Bericht als PDF

Klicke, um auf 147.pdf zuzugreifen

25. September 2014

Die Verbrechen der USA im Nahen Osten ll ZDF Nichts neues in der Anstalt 23.9.14

25. September 2014

[Ria Novosti] ll Grausames Massengrab bei Donezk: Duma-Abgeordneter fordert internationale Ermittlung

Nach dem Fund der Leichen misshandelter Zivilisten bei Donezk hat der russische Parlamentsabgeordnete Wjatscheslaw Nikonow eine internationale Ermittlung zu Kriegsverbrechen in der Ukraine gefordert. http://de.ria.ru/politics/20140924/269626651.html
24. September 2014

[antikrieg.com] Israel schießt syrisches Kampfflugzeug an der Grenze ab

Israel sagte, dass das Flugzeug die Grenze zu dem von ihm besetzten Teil des Golan überflogen hat und abgeschossen wurde. Syrien verurteilte den Angriff als einen Akt der Aggression, während der israelische Verteidigungsminister Moshe Ya’alon Syrien beschuldigte, Israels Souveränität verletzt http://antikrieg.com/aktuell/2014_09_24_israel.htmh aben.

24. September 2014

Guardian ll RAF’s Reaper squadron could operate against jihadists in the Middle East

….Reprieve’s legal director, Kat Craig, said: „It is bad enough that the UK already supports the CIA’s secret, illegal drone campaign but there is now a real risk that Britain will follow the US down the slippery slope to an endless, global war without limits and without accountability. The public must be allowed to know when and where our government sends armed drones to carry out deadly strikes – if the government resists this, it will strike at the heart of our democratic traditions.“

http://www.theguardian.com/world/2014/sep/22/mod-facing-legal-challenge-armed-reaper-drone-deployment-afghanistan

24. September 2014

UNAC’s recent statement on the situation in Iraq and Syria ll Stop Obama’s New War on Iraq and Syria

In his speech on September 10, President Obama brought back the same old failed strategy of military action to control the Iraq and Syrian regions of the Middle East.   Coming out of the NATO summit in Wales last week, Obama was able to put together a new coalition of countries to wage war against the people of Iraq and Syria.  He has initiated a bombing campaign in Iraq and says he will pursue IS (ISIS/ISIL) anywhere, including Syria.

The U.S. government always comes up with a pretext to justify its aggression towards other countries.  In Iraq, it has been Iraq’s invasion of Kuwait, imagined weapons of mass destruction, and now The Islamic State (IS/ISIS/ISIL).  Make no mistake: the U.S. bottom line has always been to “protect American interests,” read “control the energy resources and ensure profit for U.S. corporations.”  No U.S. military intervention has ever improved the lives of the people in those countries.  In fact, the total opposite has occurred.

It is U.S. policies that have led to secular states in Iraq and Syria becoming chaotic, sectarian, failed states that have brought terrible living conditions to the people of those countries.  The U.S. has been attacking Iraq for decades, starting with its support for the 1980-88 Iraq/Iran war, which killed over a million soldiers from the two countries.  In 1990, the U.S. launched the Gulf war against Iraq, followed by the imposition of sanctions that killed 1.5 million Iraqis and half a million Iraqi children.  The “Shock and Awe” war started by the U.S. with the invasion and occupation of Iraq in 2003 never ended. Through these actions, the U.S. has helped foster sectarian division in Iraq that allowed for the present situation, where the country is deeply divided between Kurds and Arabs and Sunni and Shia populations.  In such a situation, the U.S. is better able to fund and militarily support one faction over the others for the price of doing the bidding of U.S. imperialism.  In Iraq, a succession of U.S. supported Shia regimes brought misery to the Iraqi people, especially the Sunni population.  So when IS starting taking territory from the Iraqi puppet government, disenfranchised populations were quick to support them as the lesser evil to the U.S. and its puppet al-Maliki government.

Before the U.S. invaded in 2003, al-Qaeda had few supporters in Iraq.  But U.S. military aggression in the region, support of sectarian division and support for Al-Qaeda like groups by U.S. allies like Saudi Arabia and Qatar have been key to creating the situation that exists today in the region.

The U.S. is the enemy of the people of Iraq; it cannot be part of the solution in that country.  It is the problem.  One year ago Obama announced that he was going to bomb Syria.  There was such an outcry against this act of aggression that Obama had to go on TV and back off from his plan.  But his plans to intervene against the Assad regime and replace it with a sectarian puppet government have never changed.  So today, Obama is using the backdoor method of attacking IS in Iraq and pursuing them in Syria as a way to carry out his plans from a year ago.

Obama says that he will get Saudi Arabia to train “moderate” Syrian rebels to continue his effort to overthrow the Assad government.  But it is Saudi Arabia and wealthy Saudis that has been the funding and arms source for IS and other groups like al-Qaeda.  Since the “rebels” have been so discredited in Syria, the only way Obama’s plan can work is if there is outside intervention with boots on the ground.  As in Libya, this may mean foreign mercenaries in large numbers.  The role of the U.S. coalition partners in this process is something that antiwar forces must pay attention to.  A little at a time, Obama seems to be introducing more U.S. ground forces as well.

Although the U.S. is now using IS as justification for intervention in both Iraq and Syria, the U.S. has indirectly supported IS when it was fighting Assad in Syria.  The U.S. had admitted to giving non-lethal aid to Syrian rebel groups that made its into the hands of IS in Syria, and there has been evidence that the U.S. has trained fighters in Jordan that later joined IS.  But the main way that the U.S. has built IS and al-Qaeda is through its military actions in Muslim countries throughout the area.  These interventions have helped the U.S. steal resources such as oil and have caused death and destruction throughout the region.  It is anger due to these policies that has led to the growth of IS and other groups.

UNAC calls upon all antiwar and social justice organizations to start protesting the new Iraq/Syria war by building demonstrations, press conferences, teach-ins, petition campaigns and other actions.  UNAC is talking to other antiwar groups and hopes to be able to call for more coordinated actions soon.

Stop the Bombing!

Bring all the Troops home now!

No New Wars on Iraq and Syria!

Self-determination for the people of Iraq and Syria!

24. September 2014

ANSWER Coalition statement on the U.S. bombing of Syria

The ANSWER Coalition is calling for demonstrations to oppose the bombing of Syria and Iraq from September 23 through September 28

The U.S. bombing of Syria has begun.

We in the ANSWER Coalition oppose this war and are calling for demonstrations to oppose the bombing of Syria and Iraq from September 23 through September 28. This war, like the earlier ones, is being sold on the basis of misinformation and fear. The United States is a major part of the problem and cannot be the solution to the current crisis in Syria and Iraq.

This new aggression is loaded with irony. The Pentagon spokesperson says that the bombing is directed against the self-named Islamic State (ISIS) forces that have gained control over large swaths of Syria and Iraq. But it was precisely the arms transfers and funding of ISIS by the U.S. government’s principal allies in the region, especially Saudi Arabia, Turkey and Qatar, that have allowed the Islamic state to grow strong in its struggle to topple the secular Syrian government led by Bashar Al-Assad.

We, in the U.S. anti-war movement, are exposing the fundamental truth that the Obama administration conceals from the people: The so-called Islamic State or ISIS wouldn’t exist today as a major force either in Syria or Iraq if it wasn’t for the U.S. military aggression that smashed the secular, nationalist governments in Iraq in 2003 and Libya in 2011, followed by the U.S. government’s catastrophic support for the armed opposition against the similarly organized government in Syria.

The U.S. bombing of Syrian territory is taking place without the consent of the Syrian government. It is one more U.S. violation of international law and Syrian sovereignty. The Syrian government had offered to cooperate with the United States in a joint military struggle against the reactionary forces of ISIS. That offer has, however, been immediately and categorically rejected by all in the U.S. ruling class political circles who have already announced that the Syrian government must be destroyed. Obama and the Pentagon and the CIA and, last and least, the bribed and corrupted talking heads in Congress are determined to use the attack against the Islamic State as a pretext to carry out regime change in Syria by military means even though the Syrian government has been the most effective military force in struggling against the so-called Islamic State.

The real objectives of U.S. imperialism are to locate permanent Pentagon military bases in Iraq, Syria and the entire resource-rich region of the Middle East. This is the goal: the projection of permanent imperial power and domination in a region that contains two-thirds of the world’s oil reserves.

For the past 24 years, the United States has relentlessly bombed Iraq and now it is bombing Syria. Neither Iraq nor Syria has ever attacked the United States or its people. This enduring war against previously colonized peoples is justified with shifting and changing rationales. But it is illegal. It is an expression of modern-day imperialism. It is causing chaos and destruction in the targeted countries. And ultimately it will fail to satisfy its objectives because it is based on the fantasies of those who have become drunk on that now-familiar toxic combination of unbridled arrogance and military power.

The majority of people of the United States oppose this endless war in Iraq and now Syria. It is not in their interest. At any moment this or that poll will announce that the American people favor military action of some sort. This is paper-thin propaganda. If the country and its people were actually threatened, the Commander in Chief would not have to go on national TV and promise the people that this war will involve “no boots on the ground.” There is no clearer indication that the motivation for the new imperial war is not just flimsy but false.

Demonstrations will be taking place nationwide to oppose the bombing of Syria and Iraq from September 23 through September 28. A list of demonstrations will be available soon at AnswerCoalition.org. Please send in details of planned demonstrations to info@answercoalition.org

24. September 2014

msnbc ll Anti-war protests sprout up across the US – David Swanson

frei01 Sep. 06

Anti-war protests sprung up across the U.S., as American and Arab partners began airstrikes in Syria. Ed Schultz and activist David Swanson discuss. http://player.theplatform.com/p/2E2eJC/EmbeddedOffSite?guid=n_ed_2war_140923_318584

22. September 2014

junge Welt ll »Freedom and Democracy« Seit Weltkriegsende ist die CIA in der Ukraine aktiv: von der Unterwanderung der Kulturszene über die Inszenierung einer »orangen Revolution« bis zur heutigen Militärberatung

Von Paul Schreyer

In der Ukraine-Krise liegt der mediale Fokus weiterhin auf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Was will er, was plant er, was denkt er? So fragen viele Kommentatoren und vermeiden dabei in der Regel einen ähnlich gründlichen Blick in die andere Richtung, gen Westen. Nicht wenige Beobachter waren daher überrascht, diesen selbstkritischen Blick nun in der aktuellen September­ausgabe der altehrwürdigen Zeitschrift Foreign Affairs zu entdecken, bekanntlich herausgegeben vom konservativen New Yorker Eliteklub »Council on Foreign Relations«.

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http://www.jungewelt.de/2014/09-22/001.php