Archive for September 25th, 2014

25. September 2014

[Harald Neuber] BRICS-Staaten sehen Angriffe auf Syrien kritisch

Die andauernden Angriffe der US-Armee auf Ziele in Syrien haben unter den BRICS-Staaten zwiespältige Reaktionen hervorgerufen. Vor allem Russland und China stehen dem von US-Präsident Barack Obama vor der UN-Vollversammlung verteidigten Interventionismus kritisch gegenüber.
http://www.heise.de/tp/news/BRICS-Staaten-sehen-Angriffe-auf-Syrien-kritisch-2403368.html
25. September 2014

[Ria Novosti] Massenmorde in der Ukraine: Der Westen schaut weg

Das russische Außenministerium hat die Haltung der EU zu den Verbrechen in der Ukraine kritisiert, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Donnerstag.http://de.ria.ru/zeitungen/20140925/269636468.html

25. September 2014

[german.irib.ir] Kerry: Solange Assad an der Macht ist, werden wir die Opposition unterstützen

US-Außenminister John Kerry hat am Mittwoch im Kreise von Freunden der Rebellen in Syrien gesagt, dass Washington die Regierungsgegner unterstützen werde, solange Bashar Assad an der Macht ist.
http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/267835-kerry-solange-assad-an-der-macht-ist,-werden-wir-die-opposition-unterst%C3%BCtzen
25. September 2014

[Ria Novosti] Saudi-Arabien bietet Einsatz seiner Bodentruppen in Syrien an

Saudi-Arabien könnte für die Bekämpfung des Regimes von Baschar Assad Bodentruppen nach Syrien schicken, wie der saudische Prinz Turki al-Faisal, früher saudischer Botschafter in den USA, am Donnerstag in einem CBS-Interview sagte. http://de.ria.ru/security_and_military/20140925/269640071.html

25. September 2014

[einartysken] Venezuela wird von den USA attackiert

Während die Welt mit der Ukraine, Russland, Syrien und Irak beschäftigt ist, arbeitet Washington intensiv daran, zwei geostrategisch und ökonomisch wichtige Länder in Südamerika zu destabilisieren: Venezuela mit gewaltigen Ölreserven und das Beispiel eines Landes, das sich durch Chávez am eigenen Kragen aus dem Morast gezogen hat und zum Vorbild für hunderte Millionen Menschen wurde. http://einarschlereth.blogspot.se/2014/09/zwei-lander-venezuela-brasilien-werden.html

25. September 2014

[Ria Novosti] Donezker Premier: Rund 40 Leichen von Zivilisten in Massengräbern bei Donezk

Rund 40 Leichen von zivilen Einwohnern sind laut Alexander Sachartschenko, Premier der selbsterklärten Volksrepublik Donezk, in den bei Donezk entdeckten Massengräbern sichergestellt worden. http://de.ria.ru/politics/20140925/269635017.html

25. September 2014

Heereskommando Anti-Russland Propaganda ll ZDF Neues aus der Anstalt 23.9.14

25. September 2014

ANTIKRIEGS KONFERENZ Berlin 2014

Veranstalterin:

Initiative „Antikriegskonferenz Berlin2014“

 im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin –

Freitag, 3. Oktober 2014

  • 11:00 Uhr Ossietzky-Matinee (siehe unter BEIPROGRAMM)
  • 16:00 Uhr Antikriegskonferenz – Eintreffen und Registrierung der Teilnehmenden
  •  16:30 Uhr Begrüßung, Hinweise zum Ablauf etc.

Geschichte und Gegenwart

  •  17:00 Uhr: Jörg Wollenberg, Bremen: ’Flammenrausch des Vaterlandes’: Von den „Ideen von 1914“ zum nationalen Sozialismus – Historischer Beitrag mit Parallelen zur Gegenwart
  • 17:45 Uhr: Susann Witt-Stahl, Hamburg: Krieg und (Populär-)Kultur
  • 18:30 Uhr: Matthias Jochheim, Frankfurt/Main: Regime Change in der Ukraine – die Rolle Deutschlands, der EU und der NATO (Arbeitstitel)
  • 19:15 Uhr: Resümee
  • 19:30 Uhr: Ende und Zusammenkunft der Teilnehmenden

Samstag, 4. Oktober 2014 | Globaler Aktionstag gegen den Einsatz von Drohnen zur Überwachung und Tötung: http://globaldayofaction.nationbuilder.com/calendar

Neue Dimensionen der Kriegsvorbereitung und -führung

  •  9:30 Uhr: Rudolph Bauer, Bremen, und Franz Hamburger, Mainz: Die Schaffung imperialer Normalität. Zum Erlernen des hegemonialen Habitus in der Sekundarstufe – eine Schulbuchanalyse
  • 10:15 Uhr: Werner Rügemer, Köln: „Freihandel“ und Krieg
  • 11:00 Uhr: Pause
  • 11:30 Uhr: Thomas Barth, Hamburg: Die Privatisierung der Kriege: Stichwort Blackwater
  • 12:15 Uhr: Rolf Gössner, Bremen: Der Informationskrieg der Geheimdienste und die Militarisierung der ‚Inneren Sicherheit’: Stichwort Heimatschutz
  • 13:00 – 15:00: Mittagspause
  • 15:00 Uhr: Wolfgang Bittner, Göttingen: Die Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung – am Beispiel der Ereignisse in der Ukraine
  • 15:45 Uhr: Hans-Jörg Kreowski, Bremen: Die unheilvolle Verquickung von ziviler und militärischer Sicherheit aus Sicht der Informatik – Mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnik wird Krieg zum Cyberkrieg
  • 16:30 Uhr: Pause
  • 17:00 Uhr: Michael Schulze von Glaßer, Kassel: Das virtuelle Schlachtfeld – Kriegs-Videospiele und die Verbindung zwischen Militär, Rüstungsindustrie und Videospielbranche
  • 17:45 Uhr: Rudolph Bauer, Bremen: Militarisierung als ideologische Mobilmachung der Zivilgesellschaft – Die Rolle von Medien, Stiftungen und Konferenzen | ODER: Otto Jäckel, Berlin: ‘Realpolitische’ Konfrontation oder kollektive Sicherheit im Rahmen von Verfassung und Völkerrecht? Friedenspolitische Forderungen (Arbeitstitel)
  • 18:30 Uhr: Ulla Jelpke, Berlin und Dortmund: Mobilisierung gegen Krieg und Militarisierung
  • 19:15 Uhr: Resümee des Tages
  •  20:00 Uhr: Antimilitaristische KUNSTgebung – Literarisch-musikalisches Kulturprogramm; siehe unter BEIPROGRAMM

Sonntag, 5. Oktober 2014

 Militarisierung und Mobilmachung in BRD und EU

  •  9:30 Uhr: Volker Eick, Berlin: Überwachen, Kontrollieren und „Intervenieren“ durch Polizei und Militär: Drohnen als Waffe
  • 10:15 Uhr: Sönke Hundt, Bremen: Militär, Kriege und ökonomische Interessen der BRD in der EU
  • 11:00 Uhr: Pause
  • 11:30 Uhr: Peter Herrmann, Rom: Die soziale Mobilmachung Europas durch Jugendarbeitslosigkeit, Rassismus und modernisierten Arbeitsdienst
  • 12:15 Uhr: Julian Firges und Claudia Holzner, Kassel: Forschung, Lehre und Studium zwischen Campus, Industrie und Militär
  • 13:00 Uhr: Abschlussdiskussion und Planung weiterer Schritte
  • 13:30 Uhr: Ende
25. September 2014

Aktionsübersicht Globaler Aktionstag in Deutschland gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen

 
27.9.                Frankfurt/M.: Antimilitaristische Radrundfahrt
2.10.                Moosburg: „Die Strategie der Drohnen“
3.10.-5.10.      Berlin: Antikriegskonferenz Berlin2014
3.10.                Kalkar: Demonstration gegen das NATO-Luftkommando in Kalkar
                         Dresden: Drachen statt Drohnen
4.10.                Berlin: Drachen statt Drohnen – Bundestag
                         Karlsruhe: Drachen statt Drohnen
                         Stuttgart: AFRICOM Protestkundgebung
                         Herford: Drachen statt Drohnen
                         Esslingen: Drachen statt Drohnen
                         Bad Breisig: Drachen statt Drohnen
                         Hamburg: Keine Kampfdrohnen
                         Bremen: Protest gegen gezielte Tötungen
27.9.
Frankfurt/M.: Antimilitaristische Radrundfahrt
Der Arbeitskreis gegen Revanchismus und Kriegstreiberei, Frankfurt, lädt am Samstag, 27.9.14 zu einer antimilitaristischen Radrundfahrt ein, bei der wir Akteure der Militarisierung und Kriegsvorbereitung besuchen und über sie informieren werden (u.a. die Frankfurter Messe, die die „Airtec“ zu Drohnen und Drohnentechnik veranstaltet). Der Auftakt der Fahrradrundfahrt unter dem Motto „Klassenkampf statt Weltkrieg“ ist um 11 Uhr an der Bockenheimer Warte.
Für den Arbeitskreis gegen Revanchismus und Kriegstreiberei
Annette Müller, Bäckerweg 16, 60316 Frankfurt
3.10.-5.10.
Berlin: Antikriegskonferenz Berlin2014
Freitag, 3. Oktober, 2014 at 13:30 Uhr bis 5. Oktober 05, 2014, Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin
In der Initiative „Antikriegskonferenz Berlin2014“ positionieren sich Wissenschaftler/innen und Publizist/inn/en gegen die Militarisierung in der Bundesrepublik und in den Mitgliedsstaaten der EU und der NATO. Das Treffen thematisiert die neuen Dimensionen der Kriegsvorbereitung und Kriegsführung mit Hilfe von Informationstechnologie und medialer Propaganda sowie mittels eines neu entwickelten Waffenarsenals, zu dem auch die Drohnen gehören. In einem der Schlüsselreferate spricht Volker Eick zum Thema „Überwachen, Kontrollieren und ‚Intervenieren’ durch Polizei und Militär: Drohnen als Waffe“. Im Rahmen einer KUNSTgebung am Abend des Globalen Aktionstages gegen den Einsatz von Drohnen erwartet die Teilnehmer und Gäste ein kultureller Beitrag mit Liedern, Gedichten und Musik für den internationalen Frieden.
2.10.
Moosburg: „Die Strategie der Drohnen“
Im Rahmen des „1. Globalen Aktionstags gegen Drohnen“. DIE LINKE. in Moosburg lädt ein zum Thema: „Die Strategie der Drohnen“ – Ursachen, Stand und Folgen der militärischen Nutzung unbemannter Systeme.
Referent:  Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung e.V. Tübingen
Ort: Gaststätte „Zur Länd“, Lände 1, 85368 Moosburg an der Isar.
Weitere Informationen:
3.10.
Kalkar: Demonstration gegen das NATO-Luftkommando in Kalkar
Um 11.30 beginnt die Aktion am 3.10. am Markt in Kalkar, um dann vor das Nato-Luftkommando zu ziehen Abschlusskundgebung 14:00 Uhr vor der Kaserne.
Den Roboter-Krieg im 21. Jahrhundert verhindern! Auf nach Kalkar am 03.10.2014!
In Kalkar, einer scheinbar friedlichen, kleinen Stadt am Niederrhein, gehen jeden Morgen NATO-Soldaten an ihren Computerarbeitsplatz und dirigieren weltweit den möglichen Einsatz von Luftwaffenflugzeugen, Kampfdrohnen und Raketen, und sie gehen abends nach Hause zu Frau und Kindern. Heute sind es ein paar hundert in naher Zukunft 1600 NATO-Soldaten plus weitere 350 über Nato-Einrichtungen. Die NATO bereitet dort, wie sie selber sagt, den Krieg im 21. Jahrhundert vor, mit automatisierten Abläufen und Robotern. Das senkt die Hemmschwelle gegenüber dem Einsatz von militärischer Gewalt und macht so den (Atom)Krieg wahrscheinlicher. Bereits jetzt werden von Kalkar aus deutsche Eurofighter an die russische Grenze herangeführt, ständig einsatzbereit. Jeden Augenblick kann der Funke überspringen und der Krieg von deutschem Boden ist da. Das muss publik gemacht werden! Dagegen protestieren wir, dagegen bäumen wir uns auf. Deshalb laden wir euch ein, kommt mit am 3. Oktober nach Kalkar.
Der Krieg beginnt hier und hier muss er gestoppt werden!
Bus von Dortmund über Essen: Vom Dortmunder Friedensforum ist folgende Anfahrt geplant: Fahrgemeinschaften per Bahn ab Dortmund um 9:21 Uhr mit Umsteigen in DU-Rheinhausen und Xanten per Bus um 11:20 in Kalkar, um 16:28 können wir dann wir wieder in Kalkar starten und sind um 18:37 in Dortmund, für Menschen, die mit der umständlichen Bahn-/ Busfahrt nicht klar kommen, wollen wir Mitfahrgelegenheiten in Autos bereitstellen, Infos dazu unter meiner mail Adresse g.brenner[ätt]freenet.de.
Dresden: Drachen statt Drohnen
Ab 14 Uhr lassen wir als Linke Dresden gemeinsam am Glockenspielpavillon (zwischen Augustusbrücke und Marienbrücke) Drachen steigen um ein deutliches Zeichen gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen zu setzen.
Weitere Informationen:
4.10.
Berlin: Drachen statt Drohnen
Zu Beginn unserer Aktion werden wir uns vor dem deutschen Parlament um 11.00 Uhr versammeln und Drachen steigen lassen. Dies soll deutlich machen, dass wir nicht hinnehmen, von Drohnen bedroht zu sein und wir es ebenso nicht hinnehmen, dass Menschen überall von Drohnen bedroht werden. Um 15:00 Uhr treffen wir uns in verschiedenen Parks in der Stadt und lassen Drachen steigen, um unseren Protest fortzuführen, so wie die Menschen in Afghanistan, die unter der ständigen Angst vor Drohnen leben und aus Protest Drachen steigen lassen. Schließlich werden wir erste Schritte unternehmen, um Berlin zu einer Drohnen-Freien-Zone zu machen!
kampfdrohnen.aechten.berlin[ätt]gmx.de
Karlsruhe: Drachen statt Drohnen
Treffpunkt Friedrichsplatz 1, 15-17 Uhr
Wir werden Drachen und Ballons unter dem Slogan „Drachen fliegen statt Drohne” aufsteigen lassen und Flyer verteilen. Es wird einen Informationsstand geben, wo wir Menschen dazu einladen, mit uns zu diskutieren. Eine unserer Forderungen bezieht sich auf die lokalen Institutionen in Karlsruhe: „Wir fordern, dass die deutsche Regierung, die Regierung des Landes Baden-Württemberg, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die regionalen Fraunhofer-Institute nicht mehr zu Drohnen forschen und stattdessen die Wissenschaftler/innen ihre Forschungsprojektes zivilen und friedlichen Zwecken widmen“ Kontakt Dr. Ullrich Lochmann, Ulochmann[ätt]web.de
Stuttgart: AFRICOM Protestkundgebung
4. Oktober vor dem US-AFRICOM in Stuttgart-Möhringen, Plieninger Straße 289
14 Uhr – Seid dabei!
Weltweit werden immer mehr Kriege mit Drohnen geführt. Auch die Bundesregierung plant – wie viele andere Länder weltweit – bewaffnungsfähige Drohne anzuschaffen und einzusetzen.
Der Globale Aktionstag ist unsere Chance, Aktion GEMEINSAM AUF DER GANZEN WELT gegen den Einsatz von Drohnen, Satelliten und Bodenstationen zur Überwachung und Tötung zu organisieren.
In Stuttgart liegt mit dem AFRICOM, der Kommandozentrale der US-Streitkräfte für Afrika, ein zentraler Ort der völkerrechtswidrigen Drohnenkriegsführung. Lasst uns dorthin gehen und den globalen Aufschrei auch von Stuttgart aus hörbar werden.
Die deutsche Regierung, bis hin zur Stadt Stuttgart muss sich hier ihrer Verantwortung endlich stellen, ihre Mithilfe einstellen, kritische Nachfragen zulassen und Konsequenzen ziehen. Stattdessen verstärken sie die Zusammenarbeiten und möchten selbst das Drohnengeschäft und -kriegsführung ausbauen.
Unterstützt von: Die Anstifter, DFG-VK Baden-Württemberg, DFG-VK Stuttgart, Fraktionsgemeinschaft SÖS-Linke-PluS, Friedensnetz Baden-Württemberg, Gesellschaft Kultur des Friedens, die Linke Stuttgart, Informationsstelle Militarisierung (IMI), Ohne Rüstung leben (ORL), Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart (OTKM), und weitere…
Kontakt: t.mickan[ätt]imi-online.de
Anfahrt: U3 Haltestelle Landhaus
Herford: Drachen statt Drohnen
Treffpunkt: beim Biohof Meyer Arend, Im Barrenholze 60, Herford-Herringhausen, 15.30 Uhr
Wir werden uns zunächst um 15.30 Uhr beim Biohof versammeln. Nach einer Information zu Drohnen werden wir Drachen steigen lassen – so wie die Menschen in Afghanistan, die unter der ständigen Angst vor Drohnen leben und aus Protest Drachen steigen lassen. Dies soll deutlich machen, dass wir es ablehnen, von Drohnen bedroht zu sein und wir es ebenso ablehnen, dass Menschen überall von Drohnen bedroht werden. Unsere Aktion wird von  „Lebenslaute“-Leuten musikalisch begleitet. Danach werden wir erste Schritte unternehmen, um Herford zu einer Drohnen-Freien-Zone zu machen!
Esslingen: Drachen statt Drohnen
Treffpunkt: Innere Brücke bei der Nikolauskapelle von  11 – ca. 14  Uhr.
OV die LINKE Esslingen beteiligt sich an der Aktion mit einem Infostand in der Fußgängerzone, lässt einen oder mehrere Drachen steigen, verteilt Flugblätter macht einen Infostand.
Bad Breisig: Drachen statt Drohnen
15-18 Uhr, Rheinpromenade Bad Breisig
Weltweit sollen an diesem Tag möglichst viele Drachen in den Himmel steigen und ein deutliches Zeichen gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen setzen. Auch DIE LINKE ruft auf sich, an diesem Aktionstag zu beteiligen.

Gemeinsam mit der Linksjugend SOLID AW werden wir Drachen steigen lassen und anschließend bei Kaffee und Kuchen an unserem Infostand über Drohnen, Waffenexporte, Kriegseinsätze und die aktuellen Krisensituationen diskutieren.

Hamburg: Keine Kampfdrohnen
12-15 Uhr, Möllner Landstr., Ecke Billstedter Markt
Infotisch mit Unterschriftensammlung unter den Appell „Keine Kampfdrohnen“ im Rahmen des globalen Aktionstags gegen die Nutzung von Drohnen zur Überwachung und zum Töten,
VA: Hamburger Forum, Kontakt: Hamburger Forum c/o Markus Kunkel
E-Mail:   hamburger-forum(at)hamburg(Punkt)de
Internet: http://www.hamburgerforum.org
Bremen: Protest gegen gezielte Tötungen
Am Osterdeich, zwischen Bürgerhaus und Sielwall; am Samstag, 04.10.2014 um 16 Uhr.
Zum weltweiten Aktionstag gegen die Nutzung von Drohnen zur Überwachung und zum Töten lassen wir auch in Bremen gemeinsam Drachen steigen.
Bremer Themenschwerpunkt wird der Protest gegen das „Targeted Killing“, das gezielte Töten von Terrorverdächtigen sein.

Und bringt Drachen mit!
Weitere Informationen zum Thema Drohnenkrieg, Kampfdrohnen etc. siehe u.a. http://norbert.schepers.info/p/the-drone-wars.html

25. September 2014

junge Welt ll Hintergrund: Internationales Uranfilmfestival

Uran (chemisches Zeichen U), von Klaproth 1789 entdecktes Metall, findet sich im Uranpecherz, Uranglimmer, Uranocker und Uranvitriol«, informiert der Brockhaus über das Metall, das weltweit gefragt und sehr teuer ist, obwohl es für Tod und Verderben sorgt. Verbindungen mit diesem Stoff »leiten sich hauptsächlich vom Uranoxyd ab«, so das Lexikon weiter. Das Uranpecherz wird als »grünlich-schwarzes Mineral« geschildert, das »Uran, Blei und Sauerstoff« enthält. Der einzige, wenn auch nur indirekte Hinweis auf die Gefährlichkeit des Metalls findet sich in der Bemerkung, daß es »Becquerelstrahlen« aussendet. Im Gegensatz dazu rückt das »Internationale Uranfilmfestival« die Problematik ins Zentrum. Das nächste findet vom 29. September bis zum 3. Oktober in Berlin statt. Fünf Tage lang werden im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz Filme »vom Uranbergbau bis zum Atommüll, von der Atombombe bis zum atomaren Unfall, von Hiroshima bis Fukushima« gezeigt. Filmemacher und Aktivisten stehen Rede und Antwort.

Quelle der Filme ist das Dokumentationszentrum in Rio de Janeiro in Brasilien, wo seit 2006 Filme aus aller Welt archiviert werden, die sich mit den Gefahren von Uran und Atomkraft auseinandersetzen. Hinter dem Archiv steht die Nichtregierungsorganisation »Yellow Archives«, die sich den Schutz und Erhalt von Kulturen auf die Fahnen geschrieben hat. Als Warnung und Aufforderung für die Zukunft erinnert »Yellow Archives« an Menschen, Landschaften und Kulturen, die durch Raubbau, Unfälle und Krieg ihre Lebensgrundlagen verloren haben.

Reaktorunfälle wie Three Mile Island (1979), Tschernobyl (1986), Goiania (1987) und Fukushima (2011) wirken bis heute nach. Die Folgen des Einsatzes von Munition aus abgereichertem Uran (Depleted Uranium – DU) haben seit mehr als 20 Jahren die Menschen im Irak zu tragen. Sie sind mit furchtbaren Verstümmelungen bei Neugeborenen, erhöhter Kindersterblichkeitsrate und Krebs in vielen Variationen konfrontiert. Die Folgen sind weder erforscht noch behoben, da wird im Irak schon wieder bombardiert. Filme und Diskussionsrunden am 3. Oktober widmen sich den Folgen des Uranwaffeneinsatzes im Irak. (kl)

www.uraniumfilmfestival.org
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