Davon begeistert sind sicher Politiker des „Kalibers“ von Michael Gahler (EVP, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss), der am 29. August im Deutschlandfunk u.a. sagte: „Ich denke, wir müssen eine angemessene Antwort geben, und ich sehe da vor allen Dingen zwei Bereiche, die auch vielleicht vor allen Dingen der eine auch öffentlichkeitswirksam ist. Zum Beispiel aus meiner Sicht sollte man in den Bereich der persönlichen Sanktionen, die wir ja schon etwas länger eingeführt haben, die Personen zum Beispiel im Bereich der, wie nennt man die, Kulturschaffenden mit einbeziehen, die sich besonders in der Propaganda mit hervorgetan haben, die sich also haben einspannen lassen.
Oder Journalisten, die in unsäglicher Weise die Wahrheit verdrehen, ihr Berufsethos verletzen. Alle haben den gesehen, der mitgelaufen ist bei der Liveübertragung dieses schändlichen Umzugs der gefangenen ukrainischen Soldaten in Donezk. Solche konkreten Personen, die auch in Russland überall bekannt sind, die sollten aus meiner Sicht auf so eine Liste, aber auch europäische oder amerikanische Staatsbürger, die für ‚Russia Today‘ arbeiten. Den Amerikanern könnte man auch die Einreise nach Europa verweigern, und den Europäern vielleicht, die in Amerika, damit man auch bei uns deutlich macht, wer sich zu so etwas herablässt oder dafür bezahlen lässt, der wird auch persönlich sanktioniert.“
(18.9.2014) Es ist klar, dass die USA einen Keil zwischen Europa und Russland treiben, weil sie eine Art „Limes“ zwischen Riga und Odessa errichten wollen. Alles westlich dieser Linie ist dann unter Kontrolle der USA, doch um dieses Ziel zu erreichen, muss man auch gegen alles Russische im öffentlichen Bewusstsein vorgehen. Das Verhalten der EU ist bereits Ausdruck weitreichender Einflussnahme der USA auf die Union, die eigentlich ein Zusammenschluss souveräner Staaten sein sollte.
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