MH17: Ermittler finden Fremdkörper in Leichen der Piloten

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MH17: Ermittler finden Fremdkörper in Leichen der Piloten

Niederländische Ermittler haben in den Leichen der Crew der Boeing MH17, die im Juli über der Ost-Ukraine abgestürzt war, Fremdkörper entdeckt, deren Herkunft noch ungeklärt ist, teilte die Sprecherin des niederländischen Sicherheitsrats, Sara Vernooij, gegenüber RIA Novosti mit.

„Einige Gegenstände wurden in den Körpern von Besatzungsmitgliedern entdeckt“, so Vernooij. Es sei noch unklar, ob es sich um Teile des Flugzeugs oder um „äußere Objekte“ handle.

Am Dienstag hatten die niederländischen Ermittler einen Zwischenbericht zur Katastrophe der Boeing veröffentlicht. Darin heißt es, dass die Passagiermaschine der Malaysia Airlines „von einer großen Anzahl an hochenergetischen Objekten“ getroffen worden und in der Luft auseinandergebrochen sei.

Die Boeing mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen warfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben. Die beiden Flugschreiber der Verkehrsmaschine wurden zur Auswertung nach Großbritannien gebracht. Den Haag leitet die Ermittlungen, weil die meisten Opfer Niederländer waren. Der endgültige Bericht zur Ursache der Katastrophe soll binnen eines Jahres nach dem Flugzeugabsturz veröffentlicht werden.

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Ukraine hat keine einzige Frage Russlands zur Boeing-Katastrophe beantwortet

Die Ukraine hat bisher keine einzige Frage des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation beantwortet, die die Katastrophe der malaysischen Boeing betreffen, teilte heute der Verteidigungsminister Russlands, Sergej Schoigu, während des Treffens mit seinem Kollegen aus Malaysia, Hishamuddin Hussein, mit.

„Schon Mitte Juli hatten wir zehn einfache Fragen an die ukrainische Seite formuliert, deren Beantwortung die näheren Umstände des Vorgefallenen in ein rechtes Licht setzen könnte“, führte Schoigu aus.

Er erklärte ferner, dass das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation bereit sei, Malaysia alle erforderliche Hilfe bei der Klärung der Ursachen für die Katastrophe zu leisten. „Die Resultate der Untersuchung sollen der Weltöffentlichkeit zugänglich gemacht werden“, unterstrich der Minister.

Schoigu erinnerte daran, dass die die Boeing-Katastrophe betreffenden Angaben der russischen objektiven Kontrolle allen interessierten Seiten übergeben worden waren.