Archive for September 12th, 2014

12. September 2014

junge Welt ll EU bereitet Berufsverbot für Journalisten vor

EU bereitet Berufsverbot für Journalisten vor
»Propagandisten des Kreml«: Europäische Union will russischen Medienschaffenden Einreise verbieten
Von Rüdiger Göbel

Die Europäische Union fährt mit ihrer Politik der Strafmaßnahmen gegen Rußland fort. Mit sofortiger Wirkung wurden am Freitag sechs große russische Energie- und Rüstungsunternehmen mit Sanktionen belegt. Desweiteren sind Einreiseverbote und Kontensperrungen für 24 Politiker und Militärs der international nicht anerkannten Volksrepublik Donezk in der Ostukraine sowie für Moskauer Politiker verfügt worden. Damit sind jetzt 119 Russen und Ukrainer von den EU-Sanktionen direkt betroffen.

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http://www.jungewelt.de/2014/09-13/064.php

Journalisten/Propagandisten

Der Ausschuß der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten der EU hat sich auf seiner Sitzung am 10. September 2014 mit der Bestrafung von russischen Journalisten befaßt. Das geht aus dem jW vorliegenden Protokoll (»Verschlußsache – Nur für den Dienstgebrauch«) des deutschen Vertreters hervor. Dort heißt es unter dem Punkt »Listung von Journalisten/Propagandisten«:

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http://www.jungewelt.de/2014/09-13/030.php

12. September 2014

junge Welt ll Moskaus rote Linien ll Tolle Strategie: Brüssel verschärft die Sanktionen gegen Rußland

Moskaus rote Linien

Tolle Strategie: Brüssel verschärft die Sanktionen gegen Rußland und reexportiert munter russisches Gas in die Ukraine. Jetzt kommt davon weniger im Westen an

Von Rainer Rupp

Mit Wirkung vom Freitag hat die EU ihre Sanktionen gegen Rußland verschärft. Eine kalkulierte Provokation, ungeachtet des anhaltenden Waffenstillstandes in der Ostukraine und ohne Rücksicht auf die eigenen Schwächen. Noch am selben Tag warf das Außenministerium in Moskau der EU vor, sich »effektiv gegen den Friedensprozeß in der Ukraine entschieden« zu haben. EU-Botschafter Wladimir Tschischow erklärte, die EU-Sanktionen entbehrten jeder Logik, und sie ließen Moskau keine andere Wahl, »als Gegenmaßnahmen zu ergreifen«. Tschischow schloß seine Erklärung mit dem Appell: »Geben Sie dem Frieden endlich eine Chance!«

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http://www.jungewelt.de/2014/09-13/021.php

12. September 2014

junge Welt ll Presserat sprach verschiedenen Medien Mißbilligung zur Berichterstattung über den Abschuß von Flug MH 17 aus.

»Es wurde lediglich die Darstellung beanstandet«

Presserat sprach verschiedenen Medien Mißbilligung zur Berichterstattung über den Abschuß von Flug MH 17 aus. Gespräch mit Cornelia Haß

Interview: Claudia Wrobel

Cornelia Haß ist Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di

Der Presserat sprach in dieser Woche unter anderem gegenüber Bild online und dem Spiegel eine Mißbilligung zur Berichterstattung zum Abschuß des Fluges MH 17 über der Ukraine im Juli aus. Beide hatten Opfer anhand von Fotos aus sozialen Medien dargestellt. Der Presserat sah in der Darstellung einen Verstoß gegen den im Pressekodex festgeschriebenen Opferschutz. War die Herkunft der Bilder, deren Abdruck die Angehörigen nicht erlaubt hatten, auch Teil der Beratungen?

Das spielt bei solchen Diskussionen immer auch eine Rolle. Das eine ist die Frage, wie etwas dargestellt ist. Dies wird losgelöst von dem anderen Aspekt betrachtet, ob eine Einverständniserklärung der Hinterbliebenen zum Abdruck der Bilder vorliegt. Beide Gesichtspunkte wurden intensiv diskutiert. Man muß beide Themen zum einen individuell entscheiden, aber natürlich hängen sie auch zusammen und müssen im Kontext gesehen werden. Das ist auch so, wenn Bilder auf legalem Weg beschafft und mit Einverständnis von Opfern oder Angehörigen veröffentlicht werden. Ob die Herkunft der Bilder dazu führt, daß die Kritik an einer Darstellung schärfer ausfällt, ist eine Abwägung des Einzelfalls und läßt sich nicht pauschal beantworten.

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http://www.jungewelt.de/2014/09-13/029.php

12. September 2014

junge Welt ll Drohung gegen Damaskus »Anti-Terror-Konferenz« in Saudi-Arabien. Unterstützung der US-Strategie in Syrien beraten

Von Karin Leukefeld

Staaten des Mittleren Ostens sollen nach dem Willen der US-Administration eine »führende Rolle« im Kampf gegen die Truppen des »Islamischen Staats« übernehmen. Das verkündete US-Außenminister John Kerry im saudi-arabischen Dschidda, wo am Donnerstag eine zweitägige Anti-Terror-Konferenz zu Ende ging, zu der der saudische König Abdullah eingeladen hatte. Neben den Außenministern der Staaten des Golfkooperationsrates (Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und Saudi-Arabien) hatten auch Vertreter von Ägypten, Irak, Jordanien und des Libanon teilgenommen. Auch die Türkei war dabei, wurde offiziell aber in keinem Dokument genannt. Ein Regierungsbeamter erklärte, Ankara sei nicht bereit, gegen den IS zu kämpfen.

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http://www.jungewelt.de/2014/09-13/034.php

12. September 2014

Irsaelis sagen: Nicht in unserem Namen

Israel: Elite-Aufklärer wollen keine Palästinenser mehr ausspähen.
Gaza-Krieg: Human Rights Watch wirft Israel „Massaker“ vor.
43 ehemalige Soldaten aus einer Geheimdiensteinheit prangern
Israel als Besatzungsregime an.
Eine harsche Abrechnung und ein mutiger Schritt.

12. September 2014

junge Welt ll »Es gibt ein NATO-Netzwerk in den deutschen Medien« ll Interview mit Willy Wimmer

Gespräch mit Willy Wimmer. Über die geopolitischen Interessen der USA in Europa, über Helmut Kohl und den Angriff auf die parlamentarische Demokratie

Willy Wimmer gehörte 33 Jahre dem Bundestag an. Zwischen 1985 und 1992 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium. Von 1994 bis 2000 war er Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Sie haben nach 1989 als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verteidigung die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR in die Bundeswehr eingegliedert und darüber hinaus das Konzept entwickelt, mit dem das vereinigte Deutschland in die NATO geführt wurde. Trotzdem wurden Sie bald darauf von US-Repräsentanten des »Kommunismus« bezichtigt.

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http://www.jungewelt.de/2014/09-13/007.php

12. September 2014

New investigation links anthrax plotters to 911


The 2001 Anthrax Deception: The Case for a Domestic Conspiracy

Graeme MacQueen, cofounder of the Centre for Peace Studies at McMaster University, Ontario.

Clarity Press 2014

Review by Ian Henshall, author 911 The New Evidence

There are many problems with the official account of the September 11 mass murder, but in recent years campaigners have focused on the unpredicted collapse of three buildings in New York, all symmetrical, all at near freefall speeds. The third building to collapse, 47 storey World trade Centre Building 7 actually hit freefall at one stage. This, says Architects and Engineers for 911 Truth (AE911), contradicts the official story of a fire induced collapse.

Thirteen years and several wars after the event, the 911 truth movement just won’t go away. The New York city administration is looking decidedly shifty in its attempts to stifle demands for a new inquiry into the building collapses. Even if they manage to block a proposed referendum, city officials will still be challenged by a massive AE911 billboard just round the corner from the New York Times.

There are other holes in the official story which have received less attention, but this could change. We are asked to accept that alleged Pentagon 911 attack pilot Hani Hanjour on flight 77 developed in the space of just a few weeks from a dangerous incompetent on a small plane into a pilot so good that he could make a heavy commercial airliner behave like fighter in a pinpoint high speed ground level attack confirmed by Pentagon surveillance cameras.

Then there is the paper trail which takes a new twist with a book just published by Clarity Press. Author Graeme MacQueen is a cofounder of the Centre for Peace Studies at McMaster University, Ontario. The 2001 Anthrax Deception: The Case for a Domestic Conspiracy is endorsed as a must read for all thinking Americans by Denis Halliday, one time Assistant Secretary-General of the UN.

As Michael Ruppert, an early 911 sceptic and ex police detective, would tersely explain, when it comes to physical issues you can pay expert witnesses to say anything, driving jurors into indecision as they try to distinguish one expert from another. A conclusive paper trail on the other hand can be the governmental equivalent of a signed confession.

Even without MacQueen’s new book the individuals running and supervising the CIA counter terrorist section at the time have quite a lot to worry about.

In the mainstream media a reluctant consensus has formed: the 911 hijackers were supported by very senior figures in the Saudi government. This is bad for the Bush/Cheney administration which had close links to people like playboy Saudi diplomat Prince Bandar, but the CIA men can say they are guilty of nothing more than trusting a US ally and friend of the President.

However there are more revelations out there. Two impeccable insider witnesses have stated that a central tenet of the official 911 story – the claim that the CIA knew nothing about the 911 hijackers – is false.

Richard Clarke, anti-terror boss at the Bush White House at the time, is probably the best placed person on the planet to know the truth about what the CIA was up to in the run up to 911. Ali Soufan a top FBI expert on Al Qaeda at the time concurs with Clarke: the CIA were aware of several alleged 911 hijackers in the months before the attacks but they took a „decision“ (Clarke) to shield them from the FBI, blocking multiple inquiries from as many as three field offices. What’s more the Agency never informed their line manager Richard Clarke.

Researcher Kevin Fenton has meticulously trailed through Congressional and departmental Inspector General reports and produced the memos, emails, and statements to investigators which confirm Richard Clarke’s claims. Some cynics say that this is why Richard Clarke has spilt the beans, but spill the beans he has, for whatever motive.

911 was not the only terror attack on America in September 2001. Dust containing millions of spores of weapons grade anthrax were posted to Senators Tom Daschle and Patrick Leahy. Unable to read their constituents mail, Congress was crippled. Other letters with real or fake anthrax added to the panic. There was little doubt in Washington that this was phase two of the 911 attacks. Who else would want to silence two key lawmakers and virtually close down the US Congress?

MacQueen sets the 911 attacks issue in an interesting political context. Prior to 911 the Bush White House faced a legal imperative: to find some „extraordinary events“ that jeopardised the US’s „supreme interests“, the only way to abrogate the ABM treaty, an intention Bush had announced in May 2001. 911 neatly took care of that. But there was still a pressing need to get the USA PATRIOT act through Congress before the public woke up to the implications for the rule of law, especially as Bush had given his orders for illegal mass surveillance before the Act was passed.

The anthrax scare could hardly have come at a better time for the White House, raising a new wave of fear and putting Dashle and Leahy, critics of the legislation as proposed, on the back foot. Peaks in the anthrax panic coincided with the struggle to get the PATRIOT Act passed.

The media were commanded by people like Judith Miller of the New York Times and James Woolsey ex CIA Director who argued that the anthrax panic was not only 911 part two but the smoking gun to prove that Saddam Hussein was behind 911.

The logic seemed impeccable. The anthrax attacks were carried out by Al Qaeda. Therefore, as they did not have the technical capability, here was the proof that Saddam Hussein was behind 911. Anonymous briefers claiming inside knowledge reinforced the message. ABC News claimed they had four separate sources.

But the facts did not fit the story. The biotechnology world blew the whistle. Examination of the exact strain used, the Ames strain, showed that the anthrax attacks could only come from a group within the US military industrial complex. That, along with the implausible messages from Islamic terrorists that accompanied the letters, showed that this was an inside job aimed at blaming Muslims. Whoever sent the anthrax letters had made a mistake.

The FBI responded with a new theory: a lone wolf employee had somehow got hold of the military grade anthrax. But the anthrax plotters seem to have made another mistake, and this is where we return to the 911 attacks.

A series of apparent links had emerged connecting the alleged 911 hijackers to the anthrax letters. For instance, as well as having a personal link to photo editor Robert Stevens, the first victim of the attacks, alleged hijacker Mohammed Atta reportedly threw an unforgettable temper tantrum at one government office when he demanded loans to buy a crop duster, ideal for distributing anthrax.

Once the impossibility of genuine links is taken into account the apparent links remain unexplained. If they were not an amazing coincidence they must have been created in advance by the anthrax plotters to frame the alleged hijackers ahead of the event. MacQueen argues in great detail that the links go well beyond the level of mere coincidence.

We know from the Clarke/Soufan/Fenton paper trail that a group in the CIA was protecting the hijackers from scrutiny by the FBI while the anthrax plotters were framing them for the anthrax attacks. The question looms: since the alleged hijackers did not have the flying skills needed for 911, and given the reports, never put to rest that some were alive after the event, were they framed for that too?

MacQueen’s thesis is strengthened by the question of foreknowledge in the weeks leading up to the anthrax attacks. For a now forgotten fortnight before the attacks the neocons were hyping anthrax with the gusto they would later show over Iraq’s imaginary nukes.

Stephen Hatfill, the FBI’s first candidate for the role of lone wolf, fought back and received some USD 4M in compensation. But the second, replacement candidate was not as lucky. Bruce Ivens is now dead, apparently driven to suicide by the FBI.

Ivens colleagues do not accept the official story. It would simply not be possible, they say, for Ivens or any lone wolf to obtain and weaponise the anthrax into the deadly state of the art powder that was mailed to Bush and Cheney’s two key enemies in Congress, Daschle and Leahy, holding up approval of the PATRIOT Act.

For anyone seriously trying to get to the bottom of the 911 attacks this is a must read book, and fortunately MacQueen does not demand you read many hundreds of pages. He is crisp and to the point and there will be something new for everybody.

Perhaps the most intriguing is the description of Dark Winter an anti-terror exercise that took place in June 2001, shortly after Bush announced that Cheney was now in charge of all domestic counter terror preparations. Dark Winter mirrored the real anthrax attacks in several respects. James Wolsey and Judith Miller were not only cheerleading in public for the Saddam anthrax link. They were insiders themselves. Both had been participants in Dark Winter.

The sinister presence of Cheney at every stage of the 911 and the Iraq saga, and what we now know from Richard Clarke about the activities of the CIA in the run up to the attacks raises the issue that one time detective Michael Ruppert would call modus operandi. Individuals often have a characteristic method from crime to crime.

The exhaustive media reports around the Iraq fiasco have established one thing clearly. Cheney’s modus operandi was to recruit a small cabal within the CIA to do his bidding, producing the fake evidence needed to convince Congress of the „need“ to invade.

The 911 saga has ominous parallels. A cabal in the CIA apparently under Cheney’s orders was protecting the hijackers from arrest and perhaps framing them too. Even more extraordinarily, evidence has emerged of a still largely secret anti-hijack exercise, presumably under Cheney’s ultimate command, running at the same time as the „real“ 911 attacks.

For now the mainstream media mostly still refuses to permit any serious 911 questions at all. But given what has come out already campaigners are confident that a real investigation, or even a handful more whistleblowers, could get to the bottom of the story. Thirteen years later, the 911 truth movement is not going to go away.

12. September 2014

Internationales Festival des neuen Atomaren Films im Kino Babylon Berlin 29. Sept. bis 3. Okt.

Internationales Festival des neuen Atomaren Films im Babylon Berlin-Mitte vom 29. September bis 3. Oktober und in Passau am 6. und 7. Oktober
Atomare Filme aus aller Welt – von Hiroshima bis Fukushima
– For a world without nuclear risks –
Nur noch zweieinhalb Wochen bis zum Uranium Film Festival Berlin!
Karten gibt es an der Kasse beim BABYLON Kino und online http://www.babylonberlin.de/uraniumfilmfestival.htm
12. September 2014

Kundgebung für die Freilassung von Leonard Peltier – 18:30, US Botschaft, Brandenburger Tor

Kundgebung für die Freilassung von
Leonard Peltier (18:30, US Botschaft, Brandenburger Tor
https://linksunten.indymedia.org/de/node/121678 )

Kulturabend
für die Cuban 5 ins nahegelegene Karl-Liebknecht-Haus bei Cuba-Si
Free Mumia – Free Them All!
www.mumia-hoerbuch.de

12. September 2014

Berlin Calling ll American Voice Abroad ll War against Syria!

Barcky Obama’s 10 September 2014 speech is a wholly illegal Declaration of War against Syria!
Barcky Obama’s speech is also reaffirmation of the TOTALY FALSE ‚War on Terror‘ paradigm using the symbolism of 911–it is absolutely no accident this speech is given on the eve of 11 September 2014.
Assad must defend Syria’s sovereign territorial integrity!
What will Syria do? What will Russia do? What will China do?
Syria’s offer to cooperate with the US to combat ISIS/IS has been TOTALLY REJECTED by the US. We are at the same point from exactly one year ago vis-a-vis the beginning of NATO/US bombing against Syria re: a false flag chemical weapons provocation. US attacks in Syria will target ANY and ALL Syrian armed forces in eastern Syria, attacked by „mistake“ like the Chinese embassy in Belgrade was attacked.
The US is fully in a war-psychosis, flight-forward mode–see links below. US politicians charge already Assad is allied with, and supports, ISIS/IS.
12. September 2014

Es geht nicht um Antisemitismus. Es geht um die Frage: Sympathie mit Menschenrechten oder mit Israels Politik?

Aus Anlass der Kundgebung „gegen Antisemitismus“ am kommenden Sonntag in Berlin, 14.9. (u.a. mit Beteiligung der Bundeskanzlerin) wird die „Jüdische Stimme für Gerechten Frieden“ beiliegendes Flugblatt verteilen (im Anhang und unten). (Sie bittet Berlinerinnen und Berliner, bei der Verteilung des Flugblattes zu helfen.)
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V.

  1. 9. 2014

Es geht nicht um Antisemitismus.
Es geht um die Frage: Sympathie mit Menschenrechten oder mit Israels Politik?

Israels maßloser Versuch, die Hamas als Vertretung Palästinas ein für allemal zu liquidieren, treibt in Deutschland einen schon lange schwärenden Widerspruch auf die Spitze: Sympathie für Menschenrechte oder für Israel? Unsere Politiker reagieren schablonenhaft und die jüdische Gemeinschaft wirkt ratlos; gemeinsam rufen sie „Hilfe, Antisemitismus!“.

Aber wenn heute der Begriff „Antisemitismus“ verwendet wird, vernebelt er mehr als er erklärt. Denn die „antisemitische“ pseudowissenschaftliche „Rassenkunde“ – im „Dritten Reich“ an allen Schulen gelehrt – , der viele unserer Angehörigen und fast das ganze europäische Judentum zum Opfer fielen, ist heute kein Thema mehr.

Trotzdem gibt es weiter Hass gegen Juden. Dabei geht es nicht um Überlegenheit der „arischen“ gegen die „semitische Rasse“, sondern um allgemeine Vorurteile gegen Minderheiten und speziell um Angst vor einer „jüdischen Weltverschwörung“. Wenn aber in unserem wohlhabenden und lange von Krieg verschonten Land Menschen Juden hassen, weil sie sie als Teil einer „Weltverschwörung“ ansehen, so ist das offensichtlich unangemessen. Jedoch bei Menschen, deren Familien vor 67 Jahren enteignet und vertrieben wurden und die bis heute in Lagern, als Bürger zweiter Klasse in Israel, als ungern Geduldete in Jerusalem, als Ghettoisierte in der Westbank und als hilflos Gefangene in Gasa leben, ist Wut auf Israel äußerst verständlich. Kann man es diesen Menschen verdenken, wenn sie „Israel“ mit „Juden“ gleichsetzen? Es ist doch Israel selbst, das als „jüdischer Staat“ anerkannt werden will!

Die jüdische Gemeinschaft in Deutschland und unsere Politiker müssen deutlich machen, dass Israel nicht mit Juden gleichzusetzen ist. Europa, dessen Judenhass zur Gründung Israels in Arabien führte, bekommt nun durch Israels Starrsinn diesen Hass auf Israel hierher zurückimportiert. Und wenn wir nicht dagegen angehen, kann daraus neuer Hass gegen Juden werden.

Aber wie kann man dagegen angehen? Diese verständliche Wut auf Israel wird man eben nicht durch „Antisemitismus“-Rufe zum Verschwinden bringen, sondern indem man die Ursachen dieser Wut behebt: Enteignung, Vertreibung, Besatzung, Diskriminierung. Da Israel nicht freiwillig Kompromisse sucht, muss es durch Sanktionen dazu bewegt werden. Deutsche Politiker sollten das an führender Stelle in der EU tun, denn sonst setzen sie eine deutsche Tradition fort: Mitläufer, die gegen besseres Wissen nichts gegen Unrecht tun.

Diejenigen Deutschen, die heute die palästinensische Position unterstützen (und laut Umfragen weniger Vorurteile gegen Juden haben als die Unterstützer Israels), setzen dagegen die Tradition der Menschlichkeit fort, die sich vor 75 Jahren im Widerstand gegen Unrecht zeigte. Entsprechend dieser Tradition der Menschlichkeit sollten wir Israel drängen, die Palästinenser für jahrzehntelang ihnen angetanes Unrecht um Verzeihung zu bitten.

  1. i. S. d. P.: Prof. Dr. Rolf Verleger, c/o Jüdische Stimme, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
12. September 2014

Nichts dringlicher als Frieden Eindrücke aus dem Kriegsgebiet Donbass – Von SUSANN WITT-STAHL,

Von SUSANN WITT-STAHL, Donezk, 10. September 2014 –

Warteschlangen vor den Tankstellen an der Straße von Dnipropetrowsk nach Donezk. Wer weiter hinein in den Südosten fahren will, der nutzt die Chance und deckt sich mit mehr oder weniger lebensnotwendigen Dingen ein, die in Donezk gar nicht oder nur noch mit großer Mühe zu bekommen sind: Griwna aus dem Geldautomaten, Treibstoff, Zigaretten, Bier oder auch härtere Alkoholika.

Die Fahrt nach Donezk dauert eine Ewigkeit. Für knapp 300 Kilometer – eigentlich sind es weniger, aber die Kampfzonen müssen umfahren werden – braucht man etwa sechs Stunden. Ein Großteil der Landstrassen war schon immer in einem sehr schlechten Zustand, aber die vielen Panzer, die hier in den vergangenen Monaten bewegt wurden, haben zu allem Übel noch tiefe Rillen in den Asphalt gefräst.

In den letzten Tagen sind vorwiegend Truppentransporter der ukrainischen Armee unterwegs. Panzer sind nur vereinzelt auf den anliegenden Feldern zu sehen. „Viele andere stehen versteckt in den Wäldern und hinter Hügeln“, erzählt der Fahrer und Guide Maxim Iwanow*, der im normalen Leben – das zurzeit nicht zu haben ist – in Donezk als Geschäftsführer eines Konsumgütervertriebs seine Brötchen verdient.

http://www.hintergrund.de/201409103234/politik/welt/nichts-dringlicher-als-frieden.html

12. September 2014

Die Stimmung sinkt

Analyse. Die ukrainische Armee wird schlecht geführt. Teile der zusätzlich mobilisierten Nationalgarde sind eingekesselt worden, die faschistischen »Freiwilligenbataillone« weitgehend außer Kontrolle

Zum Artikel: http://www.jungewelt.de/2014/09-12/021.php

http://www.stern.de/politik/ausland/-ukraine-newsticker-obama-will-sanktionen-gegen-russland-verschaerfen-2137332.html

11.09.2014  13.38 Uhr Noch etwa 1000 russische Soldaten in der Ostukraine +++

Im Osten der Ukraine halten sich nach Erkenntnissen der Nato weiterhin „rund tausend russische Soldaten“ auf. Ein Militärvertreter des Militärbündnisses erklärt in Brüssel, darüber hinaus stünden weitere 20.000 russische Soldaten an der ukrainisch-russischen Grenze. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte am Mittwoch gesagt, „70 Prozent“ der russischen Soldaten seien aus der Unruheregion im Südosten der Ukraine abgezogen.

http://propagandaschau.wordpress.com/

 

Russische Geisterarmee löst sich nach Siegeszug durch die Ostukraine in Luft auf

ARD – Schmierereien auf Google-Earth-Grafik; mit rot-blau-weissen Pfeilen herbeifantasierte russische Truppen

Die Propagandamär von der unsichtbaren russischen Armee, den unsichtbaren russischen Panzerbataillonen, die für den Siegeszug der Separatisten in der Ostukraine verantwortlich sein sollen, dürfte als eine der unverschämtesten Kriegslügen in die Geschichte eingehen. Präsentiert wurde sie von transatlantischen Konzernmedien genauso, wie von mit Zwangs-gebühren finanzierten, öffentlich-rechtlichen Desinformationsanstalten, die offensichtlich vor gar nichts mehr zurückschrecken.

Man muss sich das einmal klar machen: Über Wochen haben westliche Medien unter ausschließlicher Berufung auf die verbale Propaganda einer Kriegspartei Behauptungen in die Welt gesetzt, die durch keinerlei Fakten belegt sind. Nicht irgendwelche unbedeutenden Behauptungen, sondern nicht weniger als eine Invasion Russlands in ein Nachbarland, mindestens eine massive Intervention, soll es gegeben haben. Zwei britische Journalisten wollen zunächst einen russischen Militärkonvoi beobachtet haben, wie er angeblich über die Grenze in die Ukraine eingedrungen sei. Belege haben sie zwar keine, dennoch wird die Geschichte verbreitet, als handele es sich um überprüfte Fakten.

Der vom Westen installierte und unter massivem Druck stehende Präsident verbreitet alsbald die Geschichte vom zerstörten russischen Panzerbataillon. Erneut gibt es keinerlei Beweise. Keine Bilder stolzer ukrainischer Soldaten, die ihre gelungene Aktion feiern, keine zerstörten Panzer, keine Verwundeten, keine Gefangenen. Kein Grund für die westlichen Medien, den Unsinn anzuzweifeln – man ist ja schließlich Kriegspartei.

ARD und ZDF verbreiten den Unsinn von der russischen Phantomarmee konsequent unter Berufung auf die Kiewer Junta, deren von der CIA kontrolliertem Geheimdienst oder “untermauert” mit Interviews ukrainischer Söldner und faschistischer Milizen, von denen kein einziger ein Bild oder Video der angeblichen russischen Truppen vorweisen kann.

Dass mitten in Europa Panzerverbände und “tausende” Soldaten in einem Krisengebiet die Grenze überqueren könnten, um mehrfach entscheidend in verschiedene Scharmützel einzugreifen, ohne dass dies die an der Grenze wachende OSZE oder die an diesem Konflikt maßgeblich beteiligten USA mit Satelliten, Radar oder anderer Signal Intelligence belegen können, ist so eine grotesk irrwitzige Vorstellung, dass man nicht nur am Verstand der Verantwortlichen in den Nachrichtenredaktionen zweifeln muss, sondern dass man sich als Bürger geradezu für dumm verkauft vorkommt.

Die groteske Irrwitzigkeit dieser Lüge kann aber nicht mit Dummheit allein erklärt werden – auch wenn der eine oder andere drittklassige Journalist sie tatsächlich selbst glauben mag. Diese Lüge ist das Produkt gezielter und vorsätzlicher Irreführung der Bevölkerung. Was erstaunt, ist die Tatsache, dass es in den ÖR ganz offensichtlich nicht einen einzigen ehrenhaften Journalisten zu geben scheint, der diese höchst gefährliche und zweifellos von oben gelenkte Propaganda öffentlich macht.

Das Märchen von der russischen Phantomarmee nahm gestern ein erstaunlich abruptes – aber möglicherweise nur vorläufiges – Ende, als der Märchenpräsident in Kiew verkündete, 70% der russischen Truppen hätten das Land schon wieder verlassen. Sie schlichen sich mit ihren Panzern und Transportern so unbemerkt von der OSZE, den Satelliten und Journalisten aus dem Kriegsgebiet, wie sie gekommen waren. Es kann aber kaum Zweifel daran bestehen, dass sie dann wieder aus der Propagandakiste geholt werden, wenn es den USA und ihren Lakaien in den Medien nötig erscheint.

Die Hauptnachrichtensendungen von ARD und ZDF versteckten diese “Meldung” einigermaßen verschämt in ihren Nachrichtenblöcken.

ZDF 19.00 Uhr – heute: (ab 4:58 min)

Christian Sievers: “Leichte Zeichen für Entspannung im Konfliktgebiet Ukraine. Russland habe die meisten seiner Truppen aus dem Kampfgebiet im Osten des Landes abgezogen, so sagt das der ukrainische Präsident Poroschenko. Russland bestreitet dort überhaupt Truppen zu haben.”

ZDF 21.45 Uhr – heute-journal: (ab 12:20 min)

Gundula Gause: “Der ukrainische Präsident Poroschenko will dem Osten des Landes größere Eigenständigkeit anbieten. Einen entsprechenden Gesetzentwurf kündigte er im Kabinett für kommende Woche an. Zudem erklärte Poroschenko, dass Russland nach Geheimdienstinformationen 70% seiner Kämpfer aus der Ostukraine abgezogen habe”

ARD 20.00 Uhr – tagesschau: (ab 8:02 min)

Linda Zervakis: “Der ukrainische Präsident Poroschenko äußerte sich heute zuversichtlich über eine friedliche Beilegung des Konflikts in der Ostukraine. Unter Berufung auf den Geheimdienst sagt er, dass Russland den Großteil der Soldaten, die ins Land geschickt worden seien, wieder abgezogen habe. Aus ukrainischer Sicht ein weiteres Zeichen für Entspannung.”

Die Tagesthemen ersparten den Zuschauern den Unsinn von der abgezogenen Phantomarmee komplett und sendeten stattdessen zwei Propagandamachwerke über Kriegsgegner in Russland (“Mein Land hat den Verstand verloren”) und ukrainische Kriegsunterstützer (“Der vierjährige André und seine sechsjährige Schwester Sophia packen unbeschwert die neuen Spenden aus….blutstillende Mittel für die Soldaten, die im Osten des Landes im Einsatz sind…”).

Unseren Ratschlag, die Waffenruhe zu nutzen, um endlich Beweise für die von ihr herbeigelogenen russischen Truppen zu bringen, ignorierte die ZDF-Agitatorin Eigendorf geflissentlich und reiste stattdessen zum Absturzort von MH17 (der angeblich für Ermittler zu gefährlich ist), um an Ort und Stelle neue, durch nichts belegte Vorwürfe gegen Russland in die Welt zu behaupten.

FAZIT:

Diesen gelenkten Medien, die ihre Aufgabe nicht in objektiver, ausgewogener und unparteilicher Berichterstattung sehen – wie es zumindest von den Öffentlich-Rechtlichen laut Staatsvertrag gefordert wird – ist jede Lüge und jede Irreführung der Bevölkerung zuzutrauen, wenn diese in die politische Agenda der transatlantischen Hintermänner passt. Mehr noch: man muss geradezu immer dann, wenn geopolitische Themen tangiert sind, davon ausgehen, dass Nachrichten einseitig ausgewählt, verzerrt, oder gezielt manipuliert werden. Offensichtlich ist keine Lüge zu dumm oder zu groß, um sie nicht dem Bürger als Wahrheit präsentiert zu werden. Wenn die Verantwortlichen bei ARD und ZDF ernsthaft glauben, die Bürger seien gezwungen, diese unsägliche Desinformation und Kriegspropaganda auch noch zu finanzieren, dann haben sie entweder den Verstand verloren oder zu viel von der eigenen Medizin konsumiert.

“Je größer die Lüge, desto mehr Menschen folgen ihr.”
(wird Adolf Hitler zugeschrieben)

12. September 2014

German Foreign Policy ll Das Ende einer Epoche (I) — Bundeswehr-Einsatz im Irak wird debattiert

BERLIN (Eigener Bericht) – Außenpolitiker aus dem Bundestag fordern
einen Bundeswehr-Einsatz im Irak gegen die Terrororganisation
„Islamischer Staat“ (IS). Wie der außenpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder, erklärt, schließe er
eine deutsche Beteiligung an US-Luftschlägen gegen den IS „nicht aus“.
Ein Fraktionskollege bringt einen Einsatz deutscher Militärs „im
Rahmen von Überwachungsflügen“ ins Spiel. Auch ein Abgeordneter von
Bündnis 90/Die Grünen lässt Sympathien für einen Bundeswehreinsatz
gegen den IS erkennen. Eine etwaige Intervention deutscher Soldaten
würde die Aufrüstung irakisch-kurdischer Truppen durch die
Bundesrepublik und den Aufbau einer militärischen Kernpräsenz im
nordirakischen Erbil ergänzen, der Ende August vollzogen worden ist.
Experten urteilen, „die postkoloniale Übergangsepoche“ im Nahen und
Mittleren Osten gehe gegenwärtig „zu Ende, ohne dass sich bereits die
Konturen einer neuen arabischen Ordnung abzeichneten“. Der
Zerfallsprozess werde „aller Voraussicht nach noch lange anhalten“; er
werde wohl in die Reduzierung Syriens auf den westlichen Teil seines
Staatsgebiets, in die Dreiteilung des Irak oder auch die Zerschlagung
Libyens in sechs oder noch mehr Teile münden. Mit dem Krieg gegen den
IS tritt der Westen einmal mehr in die Kämpfe um die Neuordnung der
Region ein.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58948

12. September 2014

Berlin Calling ll American Voice Abroad

It’s very clear what’s going on. What stopped the US from going into Syria was ultimately the fact that primarily Russia as well as China would not stand for it. Now that things were both catalyzed – essentially US’s 23rd post war coup d’etat – and brought to a head in Ukraine by the Americans, as it went with Cold War theater confrontation in the past, the US wants to confront Russia in Syria and is doing it under the guise of going into Syria to get ISIS because, as our Hawkish leader says, „we will hunt down terrorists anywhere that threaten our country.“ I’m not sure what direct, or even an indirect, threat ISIS represents to the US – maybe Kurdish oil wells we want to control – but I’m sure they’re not saying good things about us charming foreign invaders. As usual, the clueless Americans fall for this crap, and ultimately the military contractor lobbyists figure any war, whether in Israel, Iraq, Afghanistan, or now Syria is good for them, not to mention a new Cold War which will renew vast expenditures for NATO. They’re just counting the blood money in mounds while multitudes die, their fellow citizens‘ treasure is sapped and decimated, and those same people are made morally schizoid and destitute in the name of militarization and profits. Think the end of the Roman empire; eerily similar and having unravelled in the same way !

You have to think how incredibly stupid and dangerous our foreign policy is and looks to the rest of the world. As we all know, a stupid psychopath with a gun is far more dangerous than a smart one. This confrontational stance by the US at the ultimate behest of the machinations of the military/industrial complex may very quickly bring us pointlessly into WWIII. Think of Russia’s arsenal of short range tactical nuclear weapons as means of escalation which they’ve said for the past three decades they’d use if NATO troops came on their territory, qua Ukraine and perhaps Syria as Assad is a clear Russian ally. All of this along with the total financial annihilation that is rapidly coming down the line, the reality of which is also being skewed and covered up by the voraciously self-destructive power elites ! They can realize their life was worth $50 million mansions and oligarchic power as everything fizzles to ash around them. That’s fulfillment… !
Bon Appetit, K
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