BERLIN/FREIBURG (Eigener Bericht) – Die staatliche Fraunhofer-Gesellschaft organisiert erneut eine zivil-militärische
Konferenz über aktuelle Forschungsarbeiten zur Entwicklung von Repressions- und Überwachungstechnik. Die mehrtägige Veranstaltung unter dem Titel „Future Security 2014“, die für Mitte dieses Monats anberaumt ist, findet unter der Ägide der Bundesministerien für Verteidigung und für Bildung statt. Erwartet werden zahlreiche hochrangige Vertreter der deutschen Streitkräfte und der Rüstungsindustrie sowie Wissenschaftler formal ziviler Hochschulen. Im Zentrum der Tagung steht die Widerstandsfähigkeit („Resilienz“) westlicher Gesellschaften gegen Angriffe feindlicher Kombattanten im
Inland. Die vorgestellten Forschungsprojekte befassen sich insbesondere mit der Absicherung sogenannter kritischer
Infrastrukturen in städtischen Ballungsräumen. Systematisch wird unter anderem der öffentliche Personenverkehr auf seine „Verwundbarkeit“ untersucht. Übergeordnetes Ziel ist es, etwaige „Anomalien und Bedrohungen“ bereits „großflächig“ zu identifizieren, „bevor eine konkrete Gefährdung sicher festgestellt wurde“. Zum Aufspüren verdächtiger Personen oder Materialien will man sich künftig verstärkt auf „intelligente“ Robotersysteme und Drohnen stützen.
