(RIA Novosti) ll Ostukraine: Gefahr einer Öko-Katastrophe durch Beschuss von Gorlowka

http://de.ria.ru/politics/20140811/269255291.html
DONEZK, 11. August (RIA Novosti).

Eine Fortsetzung des Beschusses der Stadt Gorlowka und des Werkes Stirol, einer der größten Chemiebetriebe in der Ukraine, kann laut seinem Sprecher Pawel Brykow eine ökologische Katastrophe heraufbeschwören.

Seinen Worten nach werden Einwohner der Ukraine, Russlands und Weißrusslands durch das verantwortungslose Handeln der ukrainischen Armee täglich dem tödlichen Risiko einer Umweltkatastrophe ausgesetzt, deren Folgen sich nicht voraussagen lassen.

„Eine Havarie in Stirol würde einen Austritt von Mononitrochlorbenzol (‚Blutgift‘) im Chemiebetrieb in Gorlowka herbeiführen, wo es bis jetzt gelagert wird. Der minimale Wirkungsradius würde dabei mindestens 300 Kilometer betragen“, hieß es weiter.

„In den letzten drei Wochen werden Gorlowka und insbesondere das Gelände des Werkes Stirol bombardiert und beschossen. Die ukrainische Armee setzt Mehrfachraketenwerfer Grad und Uragan ein“, so Brykow.

Seit Ende Juli versucht das ukrainische Militär, der Volkswehr die Stadt Gorlowka abzuringen, wo sich das Werk Stirol befindet.

 

http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/20418-Ukraine-droht-Umweltkatastrophe-Junta-beschiesst-Chemiewerk.html

Ukraine droht Umweltkatastrophe: Junta beschiesst Chemiewerk

11/08/2014

Seit drei Wochen wird der Chemieriese „Styrol“ in der Ostukraine bombardiert. Insbesondere am fünften August waren es fünf Salven auf die Anlagen. Bei weiterem Beschuss droht dem Osten der Ukraine eine verheerende Katastrophe. „Styrol ist der größte Produzent von mineralischem Dünger und Exporteur von Ammoniak und polymeren Erzeugnissen in der Ukraine.

Der Beschuss der ostukrainischen Stadt Gorlowka und des Chemiebetriebs „Styrol“ durch Kiews Junta, kann zum Auslaufen eines Blutgiftes“ – des gefährlichen chemischen Stoffes Mononitrochlorbenzol führen.

Im Falle des Auslaufens der giftigen Stoffe wird ein Gebiet im Radius der Anlage von bis zu 300 Kilometern verseucht sein, die Zahl der Opfer wird in die Tausenden gehen. In diesem Fall bedroht die Ökokatastrophe nicht nur die Ukraine, sondern auch Russland und Weissrussland.

Ein Milligramm Mononitrochlorbenzol im menschlichen Organismus kann bereits zum Tode führen. Die Chemikalie schädigt das Herz, die Leber und das Knochenmark. Ein Vertreter des Konzerns erklärte, dass es derzeit kompliziert sei alle Folgen einer möglichen Ökokatastrophe vorauszusagen.