NATO-Manöver legte europ. Flugsicherung lahm

die NATO hat letzte Woche in Ungarn(!) ein Manöver zur „elektronischen Kriegsführung“ durchgeführt. Zeitgleich kam es in Österreich und mehreren anderen europäischen Ländern (darunter auch Deutschland) zu Ausfällen der zivilien Luftsicherheit, wie österreichische Medien berichten:

http://derstandard.at/2000001862681/Oesterreichs-Luftsicherung-am-Donnerstag-lahmgelegt
(Link via blog.fefe.de)

Nun gibt es aus meiner Sicht zwei Interpretationen dazu (ausgenommen natürlich eine extremst unwahrscheinliche Koinzidenz):

1. Die NATO schert sich einen Dreck um die zivilie Luftsicherheit selbst im eigenen Territorium und benutzt die Bürger sozusagen als Versuchskaninchen oder Demonstrationsobjekte für ihre Cyber-Angriffe.

2. Die NATO ist hervorragend dazu in der Lage, sich selbst unfreiwillig ins Knie zu schießen und die eigenen zivilen Systeme lahmzulegen. Soweit bekannt, sind jedoch in Rußland keine Flugsicherungssysteme ausgefallen.

 „Unsere“ Medien berichteten über das NATO-Manöver bzw. über die Havarie gar nicht.
Und auch in Österreich kam die Meldung erst mit 2 Tagen Verspätung.