Archive for Juni 9th, 2014

9. Juni 2014

Film „Ukraina.Ru“ wird im Russischen Haus in Berlin gezeigt

Im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin (Friedrichsstraße 176-179) findet am 12. Juni die Vorführung des Dokumentarfilms „Ukraina.Ru“ der Journalistin Aljona Beresowskaja über die Ereignisse der Ukraine-Krise statt.

Vor Beginn der Filmvorführung stellt sich die in diesem Jahr neu gebildete Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya vor.

Der Film „Ukraina.Ru“ berichtet von den historischen Voraussetzungen des Staatsstreichs in der Ukraine und von denjenigen, die die Ukraine von der russischen Welt abtrennen wollen. Über den Film wurde viel diskutiert, nachdem er im russischen TV-Sender Rossija 24 gezeigt und in der Ukraine verboten wurde.

Zu den Diskussionen über den Film und über die aktuelle Lage in Kiew wurden deutsche Medienvertreter eingeladen. An der Veranstaltung nehmen der Direktor des Russischen Hauses, Oleg Ksenofontow, die Autorin des Films „Ukraina.Ru“, Aljona Beresowskaja, und der erste stellvertretende Chefredakteur von Rossiya Segodnya, Sergej Kotschetkow, teil. Er wird über die Aufgaben, die Struktur der Nachrichtenagentur und darüber Auskunft geben, warum Rossiya Segodnya einen besonderen Platz in der heutigen Medienwelt einnimmt.

Die Veranstaltung dient als Plattform für einen Dialog und Meinungsaustausch über die Situation in der Ukraine. Die anwesenden Gäste können ihre Meinung über die Ukraine-Krise äußern und Fragen an die Diskussionsteilnehmer richten.

Wie der Generaldirektor von Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow, sagte, steht die russische Journalistengemeinschaft angesichts der Ukraine-Ereignisse vor einer Herausforderung. „Viele unserer Kollegen mussten die Ukraine wegen Lebensgefahr und der Unmöglichkeit, ihren Beruf in der Ukraine auszuüben, verlassen und nach Russland ausreisen. Aljona Beresowskaja ist einer dieser Menschen“, sagte Kisseljow.

Die neue Nachrichten- und Analyse-Webseite von Rossiya Segodnya, Ukraina.Ru, wird für alle nützlich sein, die den Ereignissen in der Ukraine nicht gleichgültig gegenüberstehen. Auf der Webseite gibt es verschiedene Positionen zu den Ereignissen in der Ukraine.

Laut Aljona Beresowskaja wird in dem Film die Geschichte des Maidan aus der Sicht der globalen Geopolitik sowie über seine Ursprünge, die handelnden Personen, Drahtzieher und Akteure erzählt.

Ergänzung:

Der österreichische rechte EU-Parlamentarier Ewald Stadler ist einer der zentralen Interviewten des Films. Im März war er als Wahlbeobachter beim Krim-Referendum. Stadler war früher Unterstützer der Pius Bruderschaft, deren Mitglied Bischof Richard Williamson wiederholt den Holocaust geleugnet hat. Ewald Stadler in der Vergangenheit den Holocaust mit den Gulags der Sowjetunion verglichen, und hat in einer Rede vor Burschenschaften den Deutschen Neonazi und Holocaustleugner Horst Mahler als vorbildhaft bezeichnet.

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9. Juni 2014

Update on USAID funding for Peace Event Sarajevo

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UPDATE (June 8, 2014):

Die Organisatoren des Peace Event Sarajevo haben das Logo von USAID von der Spenderauflistung auf ihrer Webseite entfernt, aber auf dem Teil der Webseite auf der das Programm gelistet ist findet sich das Logo noch immer.

Die Spenden wurden wahrscheinlich nicht zurückgegeben. Viele der Teilnehmer der Veranstaltung äusserten ihre Befremdung wegen der Affäre. Ausserdem kursierten eine Petitione zu dem Thema. Insbesondere waren viele erstaunt zu sehen, dass ca. 200 freiwillige Helfer des Events T-Shirts mit dem USAID und dem Peace Festival Logo trugen.
The organizers of Peace Event Sarajevo recently removed USAID from the list of donors posted on their website under http://www.peaceeventsarajevo2014.eu/our-partners/articles/our-donors-are.html.  But the USAID financing is still listed on page four of this downloadable program:http://www.peaceeventsarajevo2014.eu/tl_files/a_downloads/program_peace_event.pdf.

As far as I know, the organizers have not returned the financing from USAID, nor have they so far been open to a public discussion regarding this financing. Many participants in the Peace Event have expressed concern about the USAID and French Foreign Ministry financing, and several petitions are circulating. Two Members of the German Parliament, Heike Hänsel and Alexander Neu, have written to the organizers to express their concerns about the USAID financing.

Many conference participants were shocked upon arrival to see the ca. 200 local Bosnian volunteers for the event all wearing T-shirts with „USAID Peace Event Sarajevo 2014“ printed on them.

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The Bosnian version of the „Peace Event“ newspaper has USAID prominently displayed on the first page and other donors only in very fine print on the back page. It seems that among the population in Bosnia, USAID was promoted as virtually the only donor for Peace Event Sarajevo.

USAID is hardly a „neutral“ source of financing for a peace event in Sarajevo. The continued US military presence in Bosnia is controversial here and is particularly resented by the large Bosnian Serbian minority of ca. 30%. Several Bosnians I have spoken with in the two days I have been here have complained that they feel as though under a continuing US occupation. They are also dependent on USAID as virtually the sole source available to them for cultural and other projects.

The US has a huge embassy in Sarajevo. The US military base Camp Eagle in Bosnia would provide essential military infrastructure for any US and NATO military intervention in Ukraine. The George W. Bush Presidency is reported to have used Camp Eagle for the secret extrajudicial detention of ghost prisoners, which (along with Camp Bondsteel in nearby Kosovo) has been called a smaller version of Guantanamo.

Elsa Rassbach (in Sarajevo)

(see http://truth-out.org/speakout/item/24150-open-letter-to-the-organizers-of-peace-event-sarajevo-2014)
https://cooptv.wordpress.com/2014/06/09/update-on-usaid-funding-for-peace-event-sarajevo/
https://cooptv.wordpress.com/2014/06/08/junge-welt-peace-event-des-tages-usaid/
https://cooptv.wordpress.com/2014/06/08/interview-mit-reiner-braun-ialana-usaud-und-das-peace-event-sarajevo-2014/

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