CO-OP NEWS

Kurzmeldungen zur Lage in der Ukraine (RIA Novosti)

http://de.ria.ru/politics/20140518/268522677.html

MOSKAU, 17. Mai (RIA Novosti).

Ukraine: Steinmeier für „Kooperation statt Konfrontation“ mit Russland

Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise hat sich der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier für „Kooperation statt Konfrontation“ mit Russland ausgesprochen. Sanktionen dürften kein Selbstzweck sein.

In einem Interview für die Thüringische Landeszeitung verwies Steinmeier darauf, dass viele Großkonflikte wie der syrische Bürgerkrieg, das iranische Atomprogramm oder Afghanistan sich nur mit Russland lösen ließen. Der deutsche Minister schloss nicht aus, dass sich Sanktionen gegen Russland negativ auf die Wirtschaften schwächerer europäischer Staaten auswirken würden. „Wer den Weg wirtschaftlicher Sanktionen gehen will, muss wissen, dass das auch bei uns einen Preis haben wird.

 

http://de.ria.ru/post_soviet_space/20140517/268520012.html

KIEW, 17. Mai (RIA Novosti).

Jazenjuk: Künftiger Präsident soll seine erste Unterschrift unter Assoziierungsabkommen setzen

Die Regierung der Ukraine empfiehlt dem künftigen Präsidenten, gleich nach der Wahl Brüssel zu besuchen und den ökonomischen Teil des Assoziierungsabkommens mit der EU zu unterzeichnen. Das sagte Regierungschef Arseni Jazenjuk am Samstag bei der Europa-Tag-Feier in Kiew.

„Das soll überhaupt die erste Unterschrift des Präsidenten sein. Wir rechnen damit, dass der neue Staatschef schnell gewählt wird“, sagte Jazenjuk.

Das frühere Kabinett der Ukraine hat die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU im November 2013 ausgesetzt. Nach dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch beschloss Brüssel, das Abkommen in den politischen und den ökonomischen Abschnitt zu tei

 

http://de.ria.ru/business/20140517/268519424.html

MOSKAU, 17. Mai (RIA Novosti).

Studie: Europas eigene Energiereserven reichen nur noch für ein Jahr aus

Einige europäische Länder stehen laut einer Studie der britischen polytechnischen Universität Anglia Ruskin vor einer Energiekrise. „Länder, deren Energiereserven für weniger als ein Jahr ausreichen, sind auf Energielieferungen aus solchen Ländern wie Russland, Norwegen oder Katar angewiesen“, meldete der TV-Sender CNBC am Samstag unter Berufung auf die Studie.

Den Angaben zufolge reichen die Reserven von Gas und Kohle in Frankreich für etwas weniger als ein Jahr. Gas, Kohle und Öl in Italien werden in etwa gleicher Zeit zur Neige gehen. Die Ölreserven Großbritanniens reichen für 5,2 Jahre, die von Kohle für 4,5 Jahre und die von Gas für drei Jahre aus. Deutschland wird sein Öl in weniger als einem Jahr und Gas in etwa zwei Jahren verbrauchen. Dagegen reichen die Kohlereserven der führenden europäischen Wirtschaft für etwa 500 Jahre aus. Die Kohlereserven in Bulgarien werden in 73 Jahren und in Polen in 34 Jahren ausgeschöpft sein.

Der Studie zufolge werden sich andere Länder gezwungen sehen, die Kooperation mit anderen Staaten, darunter mit Russland, im Energiebereich fortsetzen. Die russischen Reserven von Öl reichen für 50 Jahre, die von Gas für mehr als 100 Jahre und die von Kohle für mehr als 500 Jahre aus. „Wir sind nach wie vor auf den internationalen Markt für Energieträger angewiesen“, zitierte CNBC einen Vertreter der Universität. „Was einem der größten (Energie-)Exporteur auch zustoßen kann, wird sich das stark auf Europa auswirken. Es kommt darauf an, dass Vertreter von Macht und Business dieses Problem so schnell wie möglich mit allem Ernst diskutierten“, sagte er.

Die Ukraine-Krise hat das Problem der Abhängigkeit europäischer Staaten von Energielieferungen aus Russland verschärft. Die EU befürchtet, dass Moskau Kohlenwasserstoffe als „politische Waffe“ missbrauchen und es im Winter zu Lieferengpässen kommen könnte.