http://de.ria.ru/politics/20140514/268495161.html
Lawrow: Russland schickt keine Truppen in Ost-Ukraine
MOSKAU, 14. Mai (RIA Novosti).
Trotz der andauernden Gewalt in der Ost-Ukraine hat Russland laut Außenminister Sergej Lawrow weiterhin nicht vor, seine Truppen in die Region zu entsenden.
„Wir haben nicht die geringste Absicht, Truppen zu schicken“, sagte Lawrow am Mittwoch in einem Interview für den Fernsehsender Bloomberg.
Am Sonntag hatte die Bevölkerung der ostukrainischen Gebiete Donezk und Lugansk bei einem Referendum mehrheitlich für eine Abspaltung von der Ukraine gestimmt. Am Montag erklärten die beiden Kohlebergbauregionen ihre Unabhängigkeit. Die „Donezker Volksrepublik“ bat Russland um eine Angliederung. (…)
http://de.ria.ru/politics/20140514/268495104.html
Lawrow: Russland kategorisch gegen Nato-Beitritt der Ukraine
MOSKAU, 14. Mai (RIA Novosti).
Russland wird kategorisch gegen einen eventuellen Nato-Beitritt der Ukraine sein, so der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch in einem Interview für den TV-Sender Bloomberg.
„Dies wird nicht nur eine Frage für die Ukraine und die Nato sein, sondern auch für Russland, weil wir mit der Nato eine Vereinbarung haben, dass sie sich nicht erweitern wird“, so Lawrow. „Diese Vereinbarung wurde bereits gebrochen. Versuche, die Ukraine in die Nato einzubeziehen, werden sich negativ auf das gesamte Sicherheitssystem in Europa auswirken. Wir werden kategorisch dagegen sein und werden keinen Hehl daraus machen.“
Was einen EU-Beitritt der Ukraine anbelangt, so müsse ausschließlich das Volk darüber entscheiden, fügte der Minister hinzu. Im Falle einer Assoziation mit der EU würde aber die ukrainische Wirtschaft ernsthafte Verluste erleiden.
Im November 2013 hatte die ukrainische Regierung die Vorbereitung eines Assoziierungsabkommens mit der EU ausgesetzt, was mit einer wesentlichen Verringerung des Warenumsatzes mit den wichtigsten Partnern – Russland und anderen GUS-Ländern – sowie der komplizierten Situation in der Wirtschaft und mit möglichen Verlusten begründet wurde. Dies führte zu Protestaktionen und Zusammenstößen in Kiew, die Ende Februar zu einem gewaltsamen Machtwechsel führten.