In Odessa habe die Miliz während der Zusammenstöße zwischen den Anhängern und den Gegnern der Föderalisierung den Befehl erhalten, ihre Einheiten vom Ort des Geschehens abzuziehen, teilte ein hochgestellter Offizier des ukrainischen Innenministeriums mit.
Seinen Worten zufolge hätten Aktivisten von „Antimaidan“ im Haus der Gewerkschaften Schutz vor den Radikalen aus dem „Rechten Sektor“ gesucht. Im Anschluss daran hätten die Extremisten das Gebäude in Brand gesteckt, so dass die Menschen, die sich darin aufhielten, blockier wurden.
Der Offizier erklärte, dass sich an den Morden an Anhängern der Föderalisierung zivilgekleidete Militärangehörige der Sonderbataillone des MdI der Ukraine „Wostok“ und „Storm“ beteiligt hätten. Sie seien mit Aktivisten der nationalistischen Organisationen aufgefüllt worden und würden von ukrainischen Geschäftsleuten sowie vom Politiker Ihor Kolomoyskyi sowie vom Präsidentschaftskandidaten Petr Poroshenko finanziert.
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