Archive for Mai 3rd, 2014

3. Mai 2014

[Telepolis] In einer anderen Welt – Die Tagesschau als Spiegel einer kollektiven Bewusstseinsverwirrung

Paul Schreyer 03.05.2014

Die immer schärfer zutage tretenden Widersprüche der aktuellen Politik machen es den Präsentatoren der Abendnachrichten von Woche zu Woche schwerer, noch ein schlüssiges und identitätsstiftendes Bild zu vermitteln. Umwertungen und Begriffsverwirrungen häufen sich, wie beispielhaft eine Analyse der Tagesschau vom 2. Mai zeigt.

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41650/1.html

3. Mai 2014

Hartes Vorgehen aus Kiew: Mehr als 130 Festnahmen in Odessa |

Man kann nur hoffen, dass wirklich Leute zur Verantwortung gezogen werden, um nicht einer weiteren Spirale der Gewalt Vorschub zu leisten, denn es gibt schon Tendenz in den sozialen Netzwerken, dass Fotos von Beteiligten veröffentlicht werden, nach Namen und Adressen gefragt wird und das läßt nichts Gutes ahnen. Wenn die Leute der Polizei genannt würden, wäre es ja in Ordnung, aber es tauchen auch unterschwellige Drohungen mit Selbstjustiz auf.
 
Die Anzahl der unmittelbar gestern zu Tode gekommen hat sich von 50 wieder etwas nach unten bewegt, allerdings gibt es viele Schwerverletzte, deren Überleben nicht sicher ist. 
 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/03/hartes-vorgehen-aus-kiew-mehr-als-130-festnahmen-in-odessa/

3. Mai 2014

Ukraine: Alte, neue Verbündete – German Foreign Policy


02.05.2014 | MÜNCHEN
(Eigener Bericht) – Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat möglicherweise viel enger mit dem vormaligen ukrainischen NS-Kollaborateur Stepan Bandera zusammengearbeitet als bisher bekannt. Dies legen Recherchen des Berliner Historikers Grzegorz Rossolinski-Liebe nahe. Wie Rossolinski-Liebe im Interview mit german-foreign-policy.com berichtet, deuten freigegebene CIA-Dokumente darauf hin, „dass kein anderer westlicher Geheimdienst so lange wie der BND die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) in München unterstützt und Bandera so viel Macht eingeräumt hat“. Aufklärung ist bislang nicht möglich, weil der deutsche Auslandsgeheimdienst die Akten unter Verschluss hält. München, wo Bandera bis zu seinem Tod 1959 wirkte, war nach dem Zweiten Weltkrieg einer der Sammelpunkte ukrainischer Faschisten, die dort umfassende politische Aktivitäten gegen die Sowjetunion und die Staaten der Warschauer Vertragsorganisation entfalteten. Am OUN-Organisationszentrum in der Münchener Zeppelinstraße hat der ehemalige ukrainische Präsident Wiktor Juschtschenko eine Gedenktafel mit ehrender Würdigung zweier ihrer einflussreichsten Aktivisten anbringen lassen. Eine der beiden hat nach 1991 den Aufbau extrem rechter Organisationen in der Ukraine mit vorangetrieben. …
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Das Interview mit Grzgorz Rossolinski-Liebe (er arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin und forscht unter anderem über Antisemitismus, Faschismus und die Kollaboration in Ostmitteleuropa) hier:
 
Zitat: „… Die Ukraine ist eine heterogene Nation und ein heterogener Staat. Die Menschen in vielen Regionen der Ukraine sprechen kein Ukrainisch und betrachten die „ukrainischen“ Traditionen, die in der Westukraine – vor allem in Ostgalizien – verankert sind, nicht als ihre eigenen. Die von der ukrainischen Diaspora propagierten Werte basieren jedoch größtenteils auf einem Narrativ, das die OUN und UPA als patriotische Helden präsentiert und sich für eine ethnisch, kulturell und sprachlich homogene Ukraine ausspricht bzw. die gesamte Ukraine im nationalen Sinne ukrainisieren möchte. Dieser Prozess stößt in vielen Regionen der Ukraine auf Proteste und Gegenreaktion. Die Zentral-, Ost- und Südukraine glauben nicht an den heldenhaft-patriotischen Mythos der OUN-UPA oder an den „Nationalhelden“ Stepan Bandera und sie sind dazu noch feindlich gegenüber dieser Bewegung und ihren „Helden“ eingestellt. Meines Erachtens braucht die Ukraine eine pluralistische Politik und eine heterogene Staatsidentität, mit der sich Bewohner aller Teile der Ukraine identifizieren können. Die von der Diaspora propagierten Werte sind dafür nicht geeignet, weil sie nicht heterogen und pluralistisch sind und der gesamten Ukraine eine regional-nationalistische Identität oktroyieren wollen.“
3. Mai 2014

ria.ru – Ukraine-Krise: Volkswehr in Kramatorsk gibt Positionen schrittweise auf

http://de.ria.ru/security_and_military/20140503/268408175.html

Ukraine-Krise: Volkswehr in Kramatorsk gibt Positionen schrittweise auf
Die Selbstverteidigungskräfte von Kramatorsk kontrollieren derzeit nach eigenen Angaben nur den zentralen Teil dieser ostukrainischen Stadt. „Die anderen Stadteile sind von den Kiew-treuen Sicherheitskräften besetzt“, teilte ein Vertreter der Bürgerwehr, der sich als Iwan vorgestellt hat, RIA Novosti am Samstag mit.

„Wir halten nur den zentralen Platz der Stadt, alles andere ist unter Kontrolle der Nationalgarde und des Rechten Sektors. Im Moment wird nicht geschossen. Wir bereiten uns auf einen nächsten Sturm auf unsere Positionen vor“, sagte er.
Die ukrainische Armee setzt ihren „Anti-Terror-Einsatz“, der von Russland als Strafoperation der Kiewer Junta gegen die eigene Bevölkerung bezeichnet wird, auch im benachbarten Slawjansk fort. Einigen Angaben zufolge ist für nächste Zeit die Erstürmung der Stadt Lugansk geplant.  

3. Mai 2014

Während der Zusammenstöße wurde der Odessaer Miliz Rückzug befohlen

In Odessa habe die Miliz während der Zusammenstöße zwischen den Anhängern und den Gegnern der Föderalisierung den Befehl erhalten, ihre Einheiten vom Ort des Geschehens abzuziehen, teilte ein hochgestellter Offizier des ukrainischen Innenministeriums mit.

Seinen Worten zufolge hätten Aktivisten von „Antimaidan“ im Haus der Gewerkschaften Schutz vor den Radikalen aus dem „Rechten Sektor“ gesucht. Im Anschluss daran hätten die Extremisten das Gebäude in Brand gesteckt, so dass die Menschen, die sich darin aufhielten, blockier wurden.

Der Offizier erklärte, dass sich an den Morden an Anhängern der Föderalisierung zivilgekleidete Militärangehörige der Sonderbataillone des MdI der Ukraine „Wostok“ und „Storm“ beteiligt hätten. Sie seien mit Aktivisten der nationalistischen Organisationen aufgefüllt worden und würden von ukrainischen Geschäftsleuten sowie vom Politiker Ihor Kolomoyskyi sowie vom Präsidentschaftskandidaten Petr Poroshenko finanziert.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/news/2014_05_03/Wahrend-der-Zusammensto-e-wurde-der-Odessaer-Miliz-Ruckzug-befohlen-0654/

3. Mai 2014

Situation in the Ukraine/Crimea *Photos – Videos* ONLY

http://www.militaryphotos.net/forums/showthread.php?236005-Situation-in-the-Ukraine-Crimea-*Photos-Videos*-ONLY/page149

Entsetzlich, wenn ihr euch die Videos (weiter unten) aus Odessa anschaut – es ist wie in ein Albtraum …
In den Räumen, wo das Feuer wütete – lauter Tote mit Georgsbändchen, im Hof Verletzte, die nich versorgt werden und auf einen Haufen kriechen. Schaut dazu auch hier: http://www.chartophylakeion.de/blog/2014/05/02/odessa-02-05-2014/#.U2QOGcc_f1s – in den Kommentaren unten.

Von Slawiansk sah ich Videos – da wurde am Abend offensichtlich der Sturm fortgesetzt … Es ist die Hölle … Diese urkainischen Politiker sind wahnsinnig

3. Mai 2014

Der Mob in Odessa – 2. Mai 2014

Im ersten Video sieht man, wie der Mob das Gewerkschaftshaus mit Molotow-Cocktails in Brand steckt, auch wie auf das Haus geschossen wird – in den deutschen Medien war es gestern „irgendwie“ in Brand geraten, auch kein Wort davon, dass der Mob die Feuerwehren abgehalten hat. Miliz ist vor Ort, greift aber nicht ein, telefoniert.
Menschen springen aus den Fenstern, sie liegen vorm Haus, blutüberströmt, werden irgenwie weggeschleift, aber es wird ihnen nicht geholfen. Immer wieder hört man Schüsse. Das Haus brennt im Mittelteil, Menschen auf den Simsen vor den Fenstern, aus denen Rauch dringt, sie versuchen sich zu halten. Da Schüsse zu hören sind, kann man vermuten, dass auf die Leute auf den Simsen geschossen wird. Miliz schaut zu.
Das Verbrennen der Menschen ist eingeplant und Absicht. Es gibt Videos, in denen ist zu sehen, wie die selben Leute nach dem Brand durchs Haus streifen, völlig unbeeindruckt von den Toten, die in schrecklichem Zustand herumliegen, in Schreibtischen und Taschen wühlen, in der Wäsche der Toten nach Paieren und dergleichen suchen. Es sind Monster.
Die Verletzten werden auf einen Haufen getrieben, sie können nicht laufen, müssen auf dem Boden rutschen, der Mob weist ihnen mit Stöcken den „Weg“, es ist einfach nicht zu fassen. Sie lachen und brüllen. Es ist ein entmenschlichter Haufen, ekelhaft. Zu sehen im zweiten Video.
Sie werden nicht zur Verantwortung gezogen werden. Sie haben Vorbilder – die Timoschenko will Präsident werden, mindestens in der Regierung mitmachen und sagt: am besten eine Atombombe auf die Russen. Was macht da schon ein wenig Feuer und ein paar Schüsse und Tritte?
Hier seht ihr, wie sie das Haus in Brand stecken, die Menschen aus den Fenstern fallen:

http://www.youtube.com/watch?v=yO3ShTqshnU#t=415

Hier sieht man aus großer Entdernung, wie die ukrainischen Nationalisten den Platz vor dem Gewerkschaftshaus stürmen, die Zelte der „Antimaidaner“ verwüsten und das Haus in Brand stecken. 
Die Polizei kommt, als es schon dunkel wird und die Menschen verbrannt oder aus den Fenstern gesprungen sind.
http://www.youtube.com/watch?v=s9AMjLBIliw

hier seht ihr, wie sie mit den Verletzten umgehen:
Insgesamt wurden vorerst 50 Tote am 2. Mai in Odessa gezählt.

3. Mai 2014

viele Fotos, viele Videos Südostukraine 2. 5. 2014

События Одесса 02-03.05.2014 онлайн(пост обновляется – 05-34 мск.) — Голос Севастополя

http://www.voicesevas.ru/news/yugo-vostok/sobytija-odessa-02-03-05-2014-onlain-pos.html