Eine skandalöse antirussische Austellung in Kiew

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Vom Antifaschistischen Komitee der Ukraine erhielten wir am 29.4. 2014 die folgende Information über eine skandalöse Ausstellung in Kiew. Bei der Übersetzung haben wir gemäß Wörterbuch den Begriff Referenz – Ausstellung gewählt; es könnte auch Standard – Ausstellung heißen.

Unbesehen dessen, ist es ein schlimmes Zeichen wie sich in der Ukraine unter der Putschregierung  faschistisches Gedankengut ausbreitet und befördert wird.

GBM / AK Frieden 30.4. 2014

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Referenz-Ausstellung

Es ist schwierig, einen Menschen zu töten. Da steht neben Dir ein Mensch – lebendig, atmet, warm, erzählt, lächelt. Ja, wie ihn töten?
Deshalb werden vor Massentötungen die Menschen entmenscht. Man überzeugt sich selbst und andere, dass das Opfer überhaupt kein Mensch ist

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Eben dieser Prozess wurde in der letzten Zeit in der Ukraine beobachtet. Zuerst hat die ukrainische, nationalistische Intelligenz an die Adresse der gegen den Maidan eingestellten Bewohner des Süd-Ostens des Landes Hassreden verbreitet, dann schrieb sie  über „Tituschki“´*, „Separatisten aus Belgorod“, „Diversanten“, „Orks“, „Kartoffelkäfer“ usw. Und jetzt – ein neuer Schritt. Hier sind einige Fotos von der gestrigen Ausstellung „Vorsicht, Russen!“, die  im Rahmen der Präsentation  eines „groß – maßstäblichen Kulturprojektes“ mit der Bezeichnung „Ukrainische Kulturfront“ gezeigt wurde. Abscheuliche, aggressive, schmutzige Russen  mit dem St.Georgen-Band`** sitzen in einem Käfig mit der Aufschrift „nicht füttern“. Das sind keine Menschen – das sind praktisch Tiere

Die in der Ukraine verwendeten Mechanismen der Entmenschlichung „anderer“ nehmen mehr und mehr normierte Formen an.

Genauso haben seinerzeit die Nazis Juden gezeigt.

Und nach all dem wird behauptet, dass es in der Ukraine keinen Nazismus gibt.
Es wäre interessant dazu die Reaktion der „progressiven“ liberalen Intellektuellen Russlands zu erfahren, die gestern nach Kiew transportiert wurden.*** Sicherlich wurde wieder nichts bemerkt.

*     „Tituschki“ gilt als ein Sammelbegriff für junge Leute (oft Sportfans), die sich als

Provokateure bei Meetings und Demonstrationen betätigen. Die Bezeichnung wird vom

Familiennamen eines Sportlers hergeleitet.

**   Das St. Georgenband hat historischen Ursprung in der russischen Armee (Georgs-Kreutz)

Im Großen Vaterländischen Krieg wurde das Band an Gardeeinheiten und – Soldaten

Für besonderen Mut verliehen. Gilt heute als Zeichen des Gedenkens an die Leistungen

der Sowjetarmee im Zweiten Weltkrieg.

***.Eine Gruppe liberaler Intellektueller aus Moskau, darunter Nemzow und andere.