Archive for Mai 1st, 2014

1. Mai 2014

(RIA Novosti) Kiews Pläne zu Sturm in Südost-Ukraine können zu Katastrophe führen – Russlands Außenamt

http://de.ria.ru/politics/20140501/268400548.html

MOSKAU, 01. Mai (RIA Novosti).

Die Absicht Kiews, in Südostgebieten der Ukraine eine Militäroperation durchzuführen, kann zu katastrophalen Folgen führen. Moskau ruft Kiew sowie die USA und die EU auf, keine verbrecherischen Fehler zu begehen, wie das russische Außenministerium mitteilte.

Moskau hat die in Massenmedien aufgetauchten Informationen über die Absicht der ukrainischen Behörden, in südöstlichen Gebieten des Landes eine „Sturmsonderoperation“ durchzuführen und dabei womöglich auch Abteilungen des ultranationalistischen Rechten Sektors einzusetzen, mit Beunruhigung aufgenommen.

„Derartige verantwortungslose und aggressive Handlungen der heutigen ‚ukrainischen Führung’, sollten sie realisiert werden, könnten zu katastrophalen Folgen führen“, heißt es in einer Erklärung des russischen Außenministeriums auf seiner Website am Donnerstag.

Wie im russischen Außenamt betont wurde, würden die Strafmaßnahmen gegen das eigene Volk von der Unfähigkeit der Kiewer Führung zeugen, die von ihr in Genf übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen – die Einstellung der Gewalt und die Aufnahme eines gesamtnationalen Dialogs unter Teilnahme aller Regionen und politischen Kräfte.

„Wir rufen Kiew sowie die USA und die EU auf, die die Genfer Vereinbarungen unterzeichnet haben und mit Kiew Nachsicht üben, keine verbrecherischen Fehler zu begehen und die ganze Schwere der möglichen Folgen durch die Anwendung von Gewalt gegen das ukrainische Volk nüchtern einzuschätzen“, heißt es in der Erklärung des russischen Außenamtes.

1. Mai 2014

(RIA Novosti) Russischer Menschenrechtler empört über „Trauertage“ am 8. und 9. Mai in Westukraine

http://de.ria.ru/society/20140430/268396790.html

MOSKAU, 30. April (RIA Novosti).

Die Entscheidung der Ortsbehörden einiger westukrainischer Städte, den 8. und 9. Mai zu „Trauertagen“ zu erklären, ist nach Ansicht eines renommierten russischen Menschenrechtlers empörend. „An diesen Tagen wird nicht nur der Toten des (Zweiten Welt-)Krieges gedacht, sondern auch der Sieg (über Hitler-Deutschland) gefeiert“, sagte der Chef des Menschenrechtsrates beim russischen Präsidenten, Michail Fedotow, am Mittwoch in Moskau.

Zuvor hatten Medien berichtet, dass in einigen ukrainischen Städten, darunter in Lwow (Lemberg), am 8. und 9. Mai Trauer erklärt und die Nutzung sowjetischer Symbole verboten wurde. „Diese Information versetzte mich in den Schockzustand. Ich denke, dass viele Mitglieder unseres Rates gleiche Reaktion haben werden.“

Fedotow erinnerte an eine Resolution der UN-Vollversammlung, in der allen Ländern empfohlen wird, den 8. und 9. Mai als Tage des Andenkens und der Aussöhnung zu begehen sowie aller Kriegstoten auf beiden Seiten der Front zu gedenken. „Dabei werden in verschiedenen Ländern auch die Sieges- und Befreiungstage gefeiert, wie dies in der Resolution festgeschrieben ist“, sagte der Menschenrechtler.

1. Mai 2014

Eine skandalöse antirussische Austellung in Kiew

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Vom Antifaschistischen Komitee der Ukraine erhielten wir am 29.4. 2014 die folgende Information über eine skandalöse Ausstellung in Kiew. Bei der Übersetzung haben wir gemäß Wörterbuch den Begriff Referenz – Ausstellung gewählt; es könnte auch Standard – Ausstellung heißen.

Unbesehen dessen, ist es ein schlimmes Zeichen wie sich in der Ukraine unter der Putschregierung  faschistisches Gedankengut ausbreitet und befördert wird.

GBM / AK Frieden 30.4. 2014

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Referenz-Ausstellung

Es ist schwierig, einen Menschen zu töten. Da steht neben Dir ein Mensch – lebendig, atmet, warm, erzählt, lächelt. Ja, wie ihn töten?
Deshalb werden vor Massentötungen die Menschen entmenscht. Man überzeugt sich selbst und andere, dass das Opfer überhaupt kein Mensch ist

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Eben dieser Prozess wurde in der letzten Zeit in der Ukraine beobachtet. Zuerst hat die ukrainische, nationalistische Intelligenz an die Adresse der gegen den Maidan eingestellten Bewohner des Süd-Ostens des Landes Hassreden verbreitet, dann schrieb sie  über „Tituschki“´*, „Separatisten aus Belgorod“, „Diversanten“, „Orks“, „Kartoffelkäfer“ usw. Und jetzt – ein neuer Schritt. Hier sind einige Fotos von der gestrigen Ausstellung „Vorsicht, Russen!“, die  im Rahmen der Präsentation  eines „groß – maßstäblichen Kulturprojektes“ mit der Bezeichnung „Ukrainische Kulturfront“ gezeigt wurde. Abscheuliche, aggressive, schmutzige Russen  mit dem St.Georgen-Band`** sitzen in einem Käfig mit der Aufschrift „nicht füttern“. Das sind keine Menschen – das sind praktisch Tiere

Die in der Ukraine verwendeten Mechanismen der Entmenschlichung „anderer“ nehmen mehr und mehr normierte Formen an.

Genauso haben seinerzeit die Nazis Juden gezeigt.

Und nach all dem wird behauptet, dass es in der Ukraine keinen Nazismus gibt.
Es wäre interessant dazu die Reaktion der „progressiven“ liberalen Intellektuellen Russlands zu erfahren, die gestern nach Kiew transportiert wurden.*** Sicherlich wurde wieder nichts bemerkt.

*     „Tituschki“ gilt als ein Sammelbegriff für junge Leute (oft Sportfans), die sich als

Provokateure bei Meetings und Demonstrationen betätigen. Die Bezeichnung wird vom

Familiennamen eines Sportlers hergeleitet.

**   Das St. Georgenband hat historischen Ursprung in der russischen Armee (Georgs-Kreutz)

Im Großen Vaterländischen Krieg wurde das Band an Gardeeinheiten und – Soldaten

Für besonderen Mut verliehen. Gilt heute als Zeichen des Gedenkens an die Leistungen

der Sowjetarmee im Zweiten Weltkrieg.

***.Eine Gruppe liberaler Intellektueller aus Moskau, darunter Nemzow und andere.

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