Liebe Freunde, die Lage in der Ukraine ist dramatisch. Es droht Krieg in unmittelbarer Nachbarschaft der EU. Ich appelliere an die Führung Russlands und des Westens, von allen militärischen Aktionen abzusehen und eine friedliche Lösung zu finden. Gefragt ist Staatskunst, nicht Kriegskunst.
Manche europäische Politiker sollten sich fragen, wie nahe sie in Zukunft Russland „auf die Pelle rücken“ wollen. Wie würden sie reagieren, wenn Moskau versuchen würde, Ungarn oder Österreich aus der EU herauszubrechen. Wir sind nicht die Herren der Welt.
Langfristig sollten wir Russland nicht als Feind, sondern als Partner behandeln. In unserem gemeinsamen Haus Europa. Mit einer fairen Partnerschaft würden wir strategisch, wirtschaftlich und menschenrechtlich viel mehr erreichen als mit den in Mode gekommenen Provokationen gegen Moskau. Mit dem russischen Bären spielt man nicht. Euer JT
