Ukraine – Kurzmeldungen

http://de.ria.ru/politics/20140420/268318841.html
Obama nimmt Kurs auf Isolation Russlands

WASHINGTON, 20. April (RIA Novosti).

Angesichts der zahlreichen Meinungsunterschiede mit Ruslsand revidiert Washington seine Russland-Politik und hat vor, die „Eindämmungspolitik“ der Nachkriegszeit wiederzubeleben, schreibt die „New York Times“ am Sonntag.

Laut diesem Plan werde Washington nur in den wenigen Bereichen mit Russland kooperieren, in denen die Interessen beider Länder identisch sind. Im System der internationalen Beziehungen wollen die USA Moskau ignorieren und auf eine internationale Isolation Moskaus hinarbeiten, so das Blatt.

Die US-Administration bereitet eine weitere Liste ranghoher Repräsentanten Russlands vor, gegen die im Falle einer Nichterfüllung der Genfer Vereinbarungen zur Ukraine Sanktionen verhängt werden. Zugleich habe US-Präsident Barack Obama laut der Zeitung vorerst nicht vor, Sanktionen gegen einzelne Sektoren der russischen Wirtschaft zu beschließen, obgleich einige Berater dafür plädiert haben.

Voraussichtlich wird der US-Präsident John F. Tefft, den früheren US-Botschafter in Litauen, Georgien und der Ukraine, zum neuen Botschafter in Russland ernennen, fügt die „New York Times“ hinzu.

http://de.ria.ru/russia/20140419/268312881.html

Kreml-Beamter: Haltung des Westens zur Ukraine ist ein „Jahrmarkt der Heuchelei“

MOSKAU, 19. April (RIA Novosti).

Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hat die Haltung der westlichen Länder, die den bewaffneten Umsturz in der Ukraine unverzüglich als legitim anerkannt hatten, als „Jahrmarkt der Heuchelei“ bezeichnet.

„Russland hat bestimmte rote Linien, die es und der Präsident nicht überschreiten dürfen. Im gegebenen Fall ist das, die Weltliteratur abgewandelt, kein ‚Jahrmarkt der Eitelkeit‘ (Vanity Fair), sondern ein ‚Jahrmarkt der‘ Heuchelei“. Was in der Ukraine geschehen war, als die EU und die USA den bewaffneten Umsturz unverzüglich als legitim anerkannt hatten, ist eine Heuchelei, wie sie das Völkerrecht wohl noch nicht gesehen hat. Eine solche Heuchelei hat auch Putin nicht gesehen“, sagte Peskow im TV-Sender Rossija 1.

http://de.ria.ru/politics/20140420/268317922.html

Sanktionen gegen „Putins Milliarden“? – Kreml-Sprecher: „Absurd“

MOSKAU, 20. April (RIA Novosti).

Als „absurd“ hat Dmitri Peskow, Pressesekretär von Präsident Wladimir Putin, den Beitrag der britischen Zeitung „The Times“ bewertet, in dem es um eventuelle persönliche US-Sanktionen gegen den russischen Staatschef ging.

„Dies ist allem Anschein nach eine Zeitungsente“, sagte Peskow am Sonntag im Radiosender Echo Moskwy.

Unter Berufung auf ihre Quellen hatte die Zeitung über eventuelle Sanktionen gegen Putin geschrieben, die verhängt werden könnten, sollten russische Truppen in die Ukraine einmarschieren. Laut dem Beitrag besitze der russische Präsident Konten in Schweizer Banken in einer Gesamthöhe von 40 Milliarden Dollar.

Dieser Beitrag „gehört zur Kategorie des Absurden“, so Peskow. „Wieso soll man vor Sanktionen Angst haben, die dazu noch so absurd sind?“  Darüber „kann man nur lachen“, fügte er hinzu.

Die USA und die EU hatten eine Reihe von individuellen Sanktionen beschlossen: Einigen Dutzend Personen wurde die Einreise in den EU-Raum und die USA verboten, ihre eventuellen Konten in diesen Ländern sollen gesperrt werden.

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