Archive for März 23rd, 2014

23. März 2014

Aktienexperte Hellmeyer: Ukrainekonflikt deeskalieren! – n-tv Interview

23. März 2014

Glenn Greenwald lauds bravery of RT’s Abby Martin, then NY Times outs her as 9/11 Truther

Let’s follow the bouncing ball on this one as it takes some unpredictable rebounds.

On Friday, PandoDaily’s Mark Ames revealed that Pierre Omidyar, the billionaire funding Glenn Greenwald’s new journalistic effort, First Look, had helped fund efforts to bolster the opposition groups in Ukraine responsible for ousting President Viktor Yanukovych. Ames wondered about Greenwald and documentarian Laura Poitras, two people with access to the full cache of Snowden documents, working for a billionaire who was using his money to affect global politics.

On Saturday, Greenwald fired back, ridiculing Ames for suggesting that Greenwald wouldn’t act completely independently as a journalist, regardless of who was writing his paychecks. In fact, he said, he didn’t even particularly care about Omidyar’s political activities: “Prior to creating The Intercept with Laura Poitras and Jeremy Scahill, I did not research Omidyar’s political views or donations.”

On Monday, PandoDaily’s Paul Carr pointed out that in 2007, Greenwald had a very different attitude about the political ambitions of media owners when he lambasted The Politico because its president and CEO was a longtime Reaganite. Wrote Greenwald then: “There is nothing wrong per se with hard-core political operatives running a news organization. Long-time Republican strategist Roger Ailes oversees Fox News, of course. But it seems rather self-evident that a news organization run by someone with such clear-cut political biases ought to have a hard time holding itself out as some sort of politically unbiased source of news.” (Emphasis ours.)

Then, Tuesday morning, Greenwald seemed to be addressing this squabble when he celebrated RT anchor Abby Martin for her views on Putin’s invasion of Crimea.

http://www.rawstory.com/rs/2014/03/04/glenn-greenwald-lauds-bravery-of-rts-abby-martin-then-ny-times-outs-her-as-911-truther/

23. März 2014

The United States vs. Bolivian democracy: Part 1; Terrorists, fascists, and the US embassy

In the middle of the night on 16 April 2009, an elite Bolivian police unit entered the four-star Hotel Las Americas situated in the eastern city of Santa Cruz, a hotbed of opposition to the President Evo Morales’s government. Flown in from the capital, La Paz, the commandos planned to raid a group of men staying in the upscale lodgings. What happened in the early hours of that morning is still disputed, but at the end of the operation, three men who had been asleep in their bed just minutes earlier, lay dead, killed in cold blood. Some say they were executed, while the Bolivian government claims its officers won out in a 20 minute fire-fight.

read article here

http://www.thecommentfactory.com/the-united-states-vs-bolivian-democracy-the-full-evidence-27550/

23. März 2014

Niema Movassat, Entwicklungsexperte der Bundestagsfraktion Die Linke – Er fordert mit Blick auf den EU-Afrika-Gipfel Anfang April eine Neuausrichtung der europäischen Handelspolitik

Vorabmeldung zu einem Interview in der nächsten Ausgabe der Wochenzeitung
„Das Parlament“  (Erscheinungstag: 24. März 2014)
– bei Nennung der Quelle frei zur sofortigen Veröffentlichung –

Der Entwicklungsexperte der Bundestagsfraktion Die Linke, Niema Movassat, hat mit Blick auf den EU-Afrika-Gipfel Anfang April eine Neuausrichtung der europäischen Handelspolitik gefordert. Die von der EU angestrebten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) seien nicht förderlich für die Entwicklung, sagte Movassat im Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament“ (Erscheinungstag 24. März 2014). „Namibia erhebt Exportsteuern auf Rohstoffe, nicht aber auf Produkte, die aus diesen Rohstoffen produziert werden. Das ist ein Anreiz, Rohstoffe im eigenen Land zu verarbeiten“, sagte Movassat. Die EPAs verbieten aber solche Ausfuhrsteuern.

Viele afrikanische Partner würden sich außerdem über den Druck der EU bei Verhandlungen beschweren. „Unterzeichnen sie das Abkommen, gefährden sie die eigene Wirtschaft, unterzeichnen sie nicht, verlieren sie Handelspräferenzen und den Zugang zum EU-Markt“, sagte Movassat.

Der neuen Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) setze zwar erfreulich andere Akzente als sein Vorgänger Dirk Niebel (FDP). „Die Frage ist, ob den Worten auch Taten folgen“, sagte Movassat. In seiner Zeit als  Agrar-Staatssekretär hätten ihn viele als Lobbyisten für deutsche Agrarexporte wahrgenommen. „Solche Exporte sind aus entwicklungspolitischer Sicht ein Problem, weil sie die Märkte in den Ländern des Südens mit Dumpingpreisen zerstören. Da muss man schon fragen, ob er daran etwas ändern will“, sagte Movassat.

Das Interview im Wortlaut:

Herr Movassat, seit Wochen ist die Rede von einer gewachsenen außenpolitischen Verantwortung Deutschlands. Teilen Sie diese Annahme und welche Rolle käme der Entwicklungszusammenarbeit dabei zu?
Niema Movassat:
Wenn damit mehr Bundeswehreinsätze gemeint sind, dann teile ich das nicht. Aber sich für soziale Menschenrechte wie das Recht auf Wasser und, Nahrung in den Ländern des Südens stark zu machen – das wäre eine Verantwortung, die Deutschland viel stärker übernehmen könnte. Umfragen zeigen, dass die Bevölkerung dafür ist, außenpolitisch mehr Verantwortung zu übernehmen – gleichzeitig spricht sich eine Mehrheit gegen die Ausweitung von Militäreinsätzen aus. Wenn man dem folgt, dann bleiben  Entwicklungszusammenarbeit, Diplomatie und die humanitäre Hilfe als außenpolitischer Kern, und das ist auch das, was wir als Linke unter Verantwortung verstehen.

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) besuchte jüngst die Zentralafrikanische Republik. Er klang dort nicht so, als wolle sich die Bundesregierung mit breiter Brust militärisch einmischen…
Niema Movassat:
Die CSU ist, was Militäreinsätze angeht, immer schon etwas zurückhaltender gewesen. Aber Fakt ist auch, dass die neue Bundesregierung das Mandat in Mali ausgeweitet hat und über eine Beteiligung in Zentralafrika nachdenkt. Am Ende bedeutet mehr Verantwortung offenbar vor allem eines: mehr Bundeswehrsoldaten im Ausland.

Es gibt aber Situationen, in denen man womöglich eingreifen muss, um einen Völkermord abzuwenden. Wie klug ist es, sich grundsätzlich aus einem Konflikt wie in Zentralafrika herauszuhalten?
Niema Movassat:
Jede Eskalation hat eine Vorgeschichte. Die fängt zum Beispiel damit an, dass Konfliktparteien in den Besitz von Waffen kommen. Eine verantwortliche Außenpolitik wäre, keine Waffen zu exportieren, schon gar nicht in Krisenregionen. Die zivile Krisenprävention wird stiefmütterlich behandelt. Man tut zu wenig für die Friedenssicherung im Vorfeld und wenn ein Konflikt eskaliert, tut man oft auch diplomatisch zu wenig. Ein anderer Aspekt ist die Frage, wer unterstützt eigentlich wen? So hat es in der Zentralafrikanischen Republik eigentlich nie einen Regierungswechsel gegeben, der nicht mit Frankreich zu tun hatte. Egon Bahr hat jüngst treffend festgestellt,  in der internationalen Politik geht es nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um die Interessen von Staaten. Die Gründe, die gebracht werden, um einen Militäreinsatz zu rechtfertigen, stimmen oft nicht. Die Wahrheit stirbt meist zuerst.

In dieser Woche hat der Bundestag auch über die Ausbildungsmission EUTM Somalia beraten. Sie soll das Land stabilisieren helfen und könnte den viel größeren Anti-Piraterie-Einsatz vor der Küste Somalias  eines Tages überflüssig machen. Eine Ausbildungsmission statt eines „robusten“ Mandats also – das müsste Ihnen doch entgegenkommen?
Niema Movassat:
Die Frage ist, wer da jetzt ausgebildet wird. Wir haben in einigen Ländern schon Soldaten trainiert, die dann später mit ihren Waffen zu mordenden Banden oder Islamisten übergelaufen sind. Ein Land, das so geschunden ist und in dem die Nachbarstaaten eigene Interessen verfolgen, bräuchte ein ganz anderes Herangehen. Es ist durchaus möglich, dass man mit humanitären Hilfsmaßnahmen auch in die Gebiete geht, wo Islamisten herrschen. So verbrecherisch die Gruppen sind: Es ist anscheinend möglich, trotzdem Gespräche zu führen und der Zivilbevölkerung zu helfen. Auch muss man bereit sein, alle wesentlichen Gruppen an den Verhandlungstisch sitzen zu haben.

Minister Müller hat sich Anfang des Jahres zu einer „nachhaltigen Entwicklungspolitik“ bekannt. Das können Sie doch sicherlich unterschreiben. Wo sind die Unterschiede?
Niema Movassat:
Gerd Müller setzt erfreulich andere Akzente als sein Vorgänger Dirk Niebel (FDP). Die Frage ist, ob den Worten auch Taten folgen. In seiner Zeit als  Agrar-Staatssekretär haben ihn viele als Lobbyisten für deutsche Agrarexporte wahrgenommen. Solche Exporte sind aus entwicklungspolitischer Sicht ein Problem, weil sie die Märkte in den Ländern des Südens mit Dumpingpreisen zerstören. Da muss man schon fragen, ob er daran etwas ändern will.

Sie kritisieren mit Blick auf den Anfang April stattfindenden EU-Afrika-Gipfel vor allem die EU-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA). Was stört Sie daran?
Niema Movassat:
Die EPAs sind nicht entwicklungsförderlich, ganz im Gegenteil. Namibia erhebt Exportsteuern auf Rohstoffe, nicht aber auf Produkte, die aus diesen Rohstoffen produziert werden. Das ist ein Anreiz, Rohstoffe im eigenen Land zu verarbeiten. Das fordern Entwicklungspolitiker seit Jahren und das meint Müller auch, wenn er von einer Wertschöpfung vor Ort spricht. Die EPAs verbieten aber Ausfuhrsteuern auf Rohstoffe. Viele afrikanische Partner beschweren sich außerdem über den Druck der EU bei EPA-Verhandlungen. Das ist für Länder wie Namibia eine Wahl zwischen Pest und Cholera: Unterzeichnen sie das Abkommen, gefährden sie die eigene Wirtschaft, unterzeichnen sie nicht, verlieren sie Handelspräferenzen und den Zugang zum EU-Markt. Beim EU-Afrika-Gipfel sollen die EPAs auf Wunsch der Europäer übrigens kein Thema sein. Mit einer Partnerschaft auf Augenhöhe hat das nichts zu tun.

China gewinnt Einfluss in Afrika. Den Ländern dort kann es doch recht sein, wenn ihnen mehrere Partner die Tür einrennen?
Niema Movassat:
Das hört man auch oft in Afrika. Für Afrika ist es sicherlich nicht schlecht, eine gewisse Auswahl bei den Partnern zu haben. Wobei man dazu sagen muss, dass auch China knallhart seine Interessen verfolgt: China ist – wie auch europäische Konzerne – am Landraub beteiligt, es schafft auch nicht unbedingt massenhaft Arbeitsplätze, sondern bringt oft eigene Arbeitskräfte mit.

China knüpft Investitionen kaum an Auflagen, und manchen afrikanischen Staatschef freut das – nach dem Motto: mehr Straßen und weniger Menschenrechts-Konsultationen. Was würden Sie entgegen?
Niema Movassat:
Konditionen sind dann problematisch, wenn mit ihnen politisch genehmes Verhalten durchgesetzt werden soll. Damit meine ich nicht Beispiele wie Uganda, das drakonische Strafen gegen Homosexuelle eingeführt hat. Das geht nicht. Aber es gibt eben auch Fälle, wo das schwieriger zu entscheiden ist. Dieser Begriff „Good Governance“, der da oft mitschwingt, ist problematisch. Wenn eine Regierung sagt, wir wollen Preiskontrollen, wir wollen einen starken staatlichen Sektor, dann ist das aus Sicht der Geber vielleicht keine „gute Regierungsführung“ – obwohl die Regierung demokratisch handelt und die Bevölkerung das will.

Der reiche Norden wirkt im Gespräch mit dem Süden manchmal wie ein Mann, der an seinem Schnitzel kaut und dabei über die Folgen von zu viel Fleischverzehr sinniert. Müssen wir verzichten, wenn die Teller der anderen voller werden sollen?
Niema Movassat:
Die globalen Ressourcen sind begrenzt. Wenn alle sieben Milliarden Menschen so leben würden wie wir, wäre man schnell am Ende. Die Schlussfolgerung kann aber nun nicht sein, dass sich die Länder des Südens bitte nicht so stark entwickeln sollen. Das Stichwort ist Ressourcenschonung. Und da sind wir konkret gefragt, etwa bei der Umsetzung von Klimazielen. Da reicht es einfach nicht, nur an den Verbraucher zu appellieren, den Fleischkonsum bitte etwas herunterzufahren. Als Linke fordern wir etwa ein Verbot von Futtermittelimporten in Europa: Wir importieren Soja, damit Kühe schnell wachsen. Wir importieren Biomasse für Treibstoffe. Wir nehmen damit anderen Ländern Anbauflächen weg, die sie für die Versorgung der eigenen Bevölkerungen brauchen. Es geht um ganz konkrete politische Fragen: Wollen wir es uns leisten, in Brüssel strenge Abgasnormen im Sinne der deutschen Autoindustrie zu blockieren? Oder müsste sich nicht ein Entwicklungsminister genau hier zu Wort melden und sagen: Auch solche Dinge konterkarieren die Arbeit meines Ressorts.

http://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2014/pm_1403211.html

23. März 2014

75 Jahre später: Thesen und Argumente aus der Diskussion – von Tobias Baumann

Die Tagung »Gab es einen Stalin-Hitler-Pakt?« war die vierte im Rahmen einer Reihe wissenschaftlicher Konferenzen, die seit 2007 an der FU zu den deutsch-polnischen Beziehungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts veranstaltet werden. Prof. Dr. Christoph Koch, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft und Einlader der Konferenz, verlas Grußworte von Außenminister Frank-Walter Steinmeier, der den »internationalen Teilnehmerkreis« lobte, und des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, der mitteilen ließ, dass der Ribbentrop-Molotov-Vertrag vom 23. August 1939 den von Deutschland entfesselten Weltkrieg »erleichterte«.

ganzer Beitrag

http://antifa.vvn-bda.de/2014/03/18/75-jahre-spater-thesen-und-argumente-aus-der-diskussion/

 

23. März 2014

2013: Über 11.700 rechtsmotivierte Straftaten behördlich registriert

Im vergangenen Jahr wurden nach vorläufigen Angaben 11.761 rechtsmotivierte Straftaten behördlich registriert, darunter 574 Gewalttaten, bei denen 561 Menschen verletzt wurden. So die Antwort des Bundesinnenministeriums auf Anfragen der Linksfraktion. In der Regel erfolgen im Laufe des Folgejahres noch erhebliche Nachmeldungen. So stieg die Zahl der registrierten rechten Straftaten im Jahre 2012 nachträglich von 11.660 auf über 17.000.
Bewaffnet

Bei der Beantwortung der Anfrage, bei wie vielen rechtsmotivierten Straftaten Waffen zum Einsatz gekommen sind, bestätigte die Bundesregierung »eine hohe Affinität von Rechtsextremisten zu Waffen und Sprengstoff«. 2012 wurden vom Bundeskriminalamt 350 Fälle registriert, bei denen Waffen eingesetzt wurden. Bei Fahndungen und Durchsuchungen wurden 2009 und 2010 bei Rechtsextremisten mehr als 800 Waffen sichergestellt.
Immer wieder Anschläge

Auch in den beiden ersten Monaten dieses Jahres ist es an mehreren Orten zu neonazistischen Anschlägen und Überfällen gekommen. In Köln wurde ein Brandanschlag auf eine Moschee verübt. In Schwerin wurden während einer laufenden Veranstaltung Fensterscheiben eines Begegnungszentrums, in dem sich auch die Landesgeschäftsstelle der VVN-BdA befindet, zerstört. In Ballstädt/Thüringen wurden Teilnehmer einer Kirmesgesellschaft von Neonazis überfallen und niedergeschlagen. Zuvor war in Weimar ein alternatives Wohnprojekt überfallen worden.
»Auf Bewährung«

Während vom Landgericht Halle Neonazis, die 2012 eine syrische Familie auf einem Volksfest überfallen und schwer verletzt hatten, nunmehr wegen gefährlicher Körperverletzung zu Haftstrafen von drei und vier Jahren verurteilt wurden (ein dritter Angeklagter erhielt eine zweijährige Jugendstrafe auf Bewährung), wurden in Hoyerswerda vom Amtsgericht acht gewalttätige Neonazis, die im Oktober 2012 ein Nazigegner-Paar massiv bedroht hatten, bis auf eine Ausnahme zu milden Strafen zwischen acht und zehneinhalb Monaten auf Bewährung, in zwei Fällen lediglich zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Bei einem Angeklagten, der bereits eine andere Strafe abbüßt, wurde diese um fünf Monate verlängert. Der Fall hatte seinerzeit bundesweit Aufsehen erregt, weil die Polizei nicht die Neonazis festnahm, sondern das bedrohte Paar »zur Sicherheit« außer Haus bringen ließ.

Vom Landgericht Köln wurden nach fünfmonatiger Verhandlung sechs Neonazis der Kameradschaft »Freundeskreis Rade« wegen mehrerer Gewalttaten, bei denen es auch Schwerverletzte gab, und der daraus resultierenden Einstufung als »kriminelle Vereinigung« zu Haftstrafen zwischen neun Monaten und zweieinhalb Jahren verurteilt, die jedoch bis auf eine Ausnahme alle »auf Bewährung« ausgesetzt wurden.

In Freiburg kam es sogar zu einem Freispruch: Der Neonazi Florian Stech, der mit seinem Auto in eine Gruppe von Nazigegnern hineingerast war und dabei einen Menschen lebensgefährlich verletzte, wurde »aus Mangel an Beweisen« freigesprochen; ihm sei nicht zu widerlegen gewesen, dass er sich bedroht gefühlt habe.
Neonazi »beleidigt«

Weil sie bei einer Auseinandersetzung im Stadtparlament einen NPD-Funktionär als »Nazi« bezeichnete, sollte in Leipzig eine Stadträtin der Linkspartei wegen »Beleidigung« eine Geldstrafe von 1.600 Euro entrichten. Nachdem sie Widerspruch einlegte, soll es nunmehr im April vor dem Amtsgericht zu einem Prozess wegen »Beleidigung« des Neonazis kommen.

Der Vater der angeklagten Stadträtin war ein von den Nazis verfolgter Widerstandskämpfer.

Zusammengestellt von P.C.Walther http://antifa.vvn-bda.de/

23. März 2014

Israeli Official Says Israel Can No Longer Rely On The U.S. To Handle Iran

Israel’s defense minister on Monday signaled that his country has abandoned any hope that the United States will solve the Iranian nuclear crisis diplomatically and that he – in a reported reversal – would now support Israel taking unilateral military action against the Islamic Republic.

“We had thought the ones who should lead the campaign against Iran is the United States,” said Moshe Ya’alon, according to the Israeli newspaper Haaretz. “But at some stage the United States entered into negotiations with them, and unhappily, when it comes to negotiating at a Persian bazaar, the Iranians were better.”

“People know that Iran cheats,” Ya’alon said. “But comfortable Westerners prefer to put off confrontation. If possible, to next year, or the next president. But in the end, it will blow up.”

He claimed that the U.S. is “showing weakness” throughout the world and criticized the nuclear deal the West reached with Iran late last year. “Therefore, on this matter, we have to behave as though we have nobody to look out for us but ourselves.”

Ya’alon’s comments, according to Haaretz, “attest to a sea-change in his attitude regarding how Israel should contend with the Iranian nuclear program,” as under the previous government, Ya’alon led the opposition to a unilateral attack on Iran.

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu has also criticized the nuclear deal, saying that it was a victory for Iran, and says regularly that Israel retains the right to defend its interests. “[L]etting the worst terrorist regime on the planet get atomic bombs would endanger everyone, and it certainly would endanger Israel since Iran openly calls for our destruction,” Netanyahu said in a speech earlier this month. “As prime minister as Israel, I will do whatever I must do to defend the Jewish state of Israel.”

The AP reports “Ya’alon’s office confirmed his remarks but refused to comment whether he was advocating an Israeli strike on Iran. Netanyahu’s office also declined to comment.”

Israeli’s intelligence agencies, however, see the situation with Iran differently. Haaretz reported late last year that an Israeli military intelligence analysis concluded that there is a “deep strategic change” taking place in Iran with relative moderate Hassan Rouhani as president. While Netanyahu, Ya’alon and others Israeli government leaders have scoffed at Rouhani’s so-called “charm offensive” with the West, the analysis, according to Haaretz, “thinks otherwise.”

Moreover, the Israeli security establishment has been very wary of a unilateral Israeli attack on Iran’s nuclear program, warning about the negative consequences. “If Israel will attack, there is no doubt in my mind that this will also provide [Iran] with the justification to go ahead and move quickly to nuclear weapons,” said former Mossad chief Meir Dagan in 2012. The Jerusalem Post reported last year that “[Former Israeli Defense Forces intelligence head Shlomo Gazit] said he agreed with [former Shin Bet chief Yuval] Diskin that an Israeli attack would not destroy the program, and could even accelerate it, while enabling Iran to legitimize its efforts diplomatically.”

Iran and the six world powers – the U.S., U.K, France, China, Russia and Germany – are meeting in Vienna this week to resume talks on a final nuclear deal. Diplomats said, according to Reuters, that the crisis between the West and Russia over Ukraine would not have any effect on the negotiations.

“I haven’t seen any negative effect,” said an E.U. spokesman. “We continue our work in a unified fashion.”

 

23. März 2014

[deutschlandfunk] Drohnen, Roboter und selbstfahrende Autos

Drohnen, Roboter und selbstfahrende Autos – über die gesellschaftliche
Relevanz der Automatisierungs-Revolution
Ein Essay von Christian Schiffer

Seit einer geschickt lancierten PR-Aktion von Amazon im
Weihnachtsgeschäft 2013 können wir den Eindruck gewinnen, in vier oder
fünf Jahren schwirrten über unseren Köpfen zivile Drohnen, die Bücher
und Arzneimittel transportieren. Kaum jemand stellt Fragen nach diesem
Überraschungscoup, obwohl sie sich häufen müssten. Wenn „Amazon Prime
Air“ Wirklichkeit wird, wie ist das mit den Kosten? Wo landet die Drohne
in Mehrparteienhäusern? Was ist mit dem Wetter, dem Lärm, den Vögeln,
der Effizienz? Und was, wenn Hacker die Drohnen kapern? Wie es
Revolutionen an sich haben, wird auch diese unsere Gesellschaft
drastisch umwälzen. Und zwar in ähnlichem Ausmaße, wie das vorher
Motorisierung getan hat. Drohnen, aber auch Roboterautos, werden eine
Frage beantworten, die die Menschheit schon seit ihrer Existenz
beschäftigt: Wie transportiere ich etwas von A nach B? Und die Antwort
wird sein: Nicht mehr durch Menschen. Und nicht nur das: Eine Menge
Arbeit wird von den Menschen auf die Maschinen übergehen. In Das
Kapital, Band 3, spricht Karl Marx von dem „Reich der Freiheit“, das
dort beginnt, wo die Arbeit aufhört. Vielleicht bringt uns die
Automatenrevolution diesem Reich ein großes Stück näher.

als text:
http://www.deutschlandfunk.de/automatisierungsrevolution-drohnen-roboter-und.1184.de.html?dram:article_id=280796

als mp3 (knapp 28 minuten lang):
http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/03/23/dlf_20140323_0930_662f3438.mp3

23. März 2014

Ströbele im Interview zur Situation auf der Krim und in der Ukraine

Die Krise ist und bleibt gefährlich. Der Westen und wohl auch Rußland wollen keine Eskalation und schon gar keine militärische. Aber aus Provokationen und Vorfällen vor allem im Osten der Ukraine kann eine nicht mehr rational beherrschbare Situation entstehen. Dann kann es nicht nur zu einem kalten Krieg kommen, sondern sogar zu einem heißen.

ganzer Artikel

http://www.stroebele-online.de/show/7440958.html

23. März 2014

The United States vs. Bolivian democracy: Part 1; Terrorists, fascists, and the US embassy

In the middle of the night on 16 April 2009, an elite Bolivian police unit entered the four-star Hotel Las Americas situated in the eastern city of Santa Cruz, a hotbed of opposition to the President Evo Morales’s government. Flown in from the capital, La Paz, the commandos planned to raid a group of men staying in the upscale lodgings. What happened in the early hours of that morning is still disputed, but at the end of the operation, three men who had been asleep in their bed just minutes earlier, lay dead, killed in cold blood. Some say they were executed, while the Bolivian government claims its officers won out in a 20 minute fire-fight.

In the aftermath, the story gained international attention when it was revealed that two of the dead were not even Bolivian. One was Michael Dwyer, a 26-year-old Irishman from county Cork, where he had been a bouncer and security guard before moving to Santa Cruz just six months earlier. Another Arpad Magyarosi was Hungarian-Romanian, and had been a teacher and musician before relocating to Bolivia at the same time.

read more

http://www.thecommentfactory.com/the-united-states-vs-bolivian-democracy-the-full-evidence-27550/

%d Bloggern gefällt das: