Archive for Februar 19th, 2014

19. Februar 2014

[Xinhua] Tokyo owes world explanation ov

[Xinhua]
Tokyo owes world explanation over plutonium stockpile
If a country claims that it sticks by the three non-nuclear principles but at same time hoards far more nuclear materials than it needs, including a massive amount of weapon-grade plutonium, the world has good reason to ask why. http://news.xinhuanet.com/english/indepth/2014-02/18/c_133125192.htm

19. Februar 2014

Gerhard Schröder: Scharfe Kritik am Kurs

Gerhard Schrüder: Scharfe Kritik am Kurs der Europäischen Union. Die EU könne keine Funktion als Vermittler übernehmen, so der Ex-Kanzler. „Die Europäische Union ist dazu nicht mehr in der Lage. Die einseitige Unterstützung der Europäer für die Opposition macht es unmöglich, dass die EU in dem Konflikt noch vermitteln kann. Europa hat den Fehler gemacht, sich auf eine Seite zu schlagen, es ist nun selbst Partei“

19. Februar 2014

Julian Assange am 3.12.13 via Twitter: „Hat Otpor mit den Ereignissen in der Ukraine zu tun?“

Ehemalige Mitglieder der serbischen Widerstandsbewegung Otpor von Srdja Popovic haben eine der wichtigsten Rolle bei dem Sturz des serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic im Jahre 2000 gespielt. Nun haben sich mit der NGO CANVAS (Center for Applied NonViolent Action and Strategies) zusammengetan und somit ein weiteres Mal gezeigt, was sie bewegen können. Diesmal in der Ukraine.

Außerhalb Serbiens war diese Organisation erstmals 2003 in Georgien aktiv. Damals wurde Präsident Eduard Schewardnadse nach den Protesten gegen die Wahlfälschung zum Rücktritt gezwungen. Eine sehr wichtige Rolle spielte dabei die Studentenbewegung Kmara, die von der Otpor-Bewegung vorbereitet wurden war.

Im März 2003 fuhren mehrere Vertreter von Kmara nach Belgrad. Einer der Führer der Jugendbewegung Georgi Kandelaki gab zu:

„Nach unserem Besuch in Belgrad kamen die Otpor-Vertreter mehrmals nach Georgien. Bei ihrem zweiten Besuch wurde bei Tiflis eine Sommerschule organisiert, die 700 neue Aktivisten vorbereitete.“

2004 erschien die Otpor-Bewegung in der Ukraine, wo sie die Pora-Bewegung ausbildete, die neben anderen Organisationen die Orangenrevolution im Land initiiert hat. Die ukrainische Bewegung bekam viele Milliarden Dollar Hilfe aus den USA. Die Pora-Mitglieder besuchten einen Crashkurs im serbischen Novi Sad. Nach diesen Ereignissen wurde manchen Otpor-Mitgliedern die Einreise in die Ukrainie untersagt.

Im gleichen Jahr 2004 schloss sich die Otpor-Bewegung CANVAS an und „förderten Demokratie“ während der Zedernrevolution im Libanon; später zeigten sie sich auch bei dem Arabischen Frühling. Otpor bildete 2011 in Ägypten die Bewegung „6. April“ und andere Zivilgruppen aus, deren Rolle bei Mubarak-Sturz groß war. Es gab Hinweise, dass es die Otpor-Bewegung und die CIA waren, die die Occupy-Bewegung infiltrierten. Nach manchen Angaben soll der Otpor-Veteran Ivan Marovic im Kontakt zu der damals unbekannten Occupy-Bewegung gestanden haben. Es gibt Hinweise, dass der Arabische Frühling in Ägypten und Tunesien sowie die Occupy-Bewegung aus einem einheitlichen Zentrum beeinflusst wurden, dessen Ziel nicht in einem Sturz des Systems lag, sondern darin bestand, Oppositionskräfte unter seine Kontrolle zu bringen.

Nun tauchten die Otpor-Mitglieder in der Ukraine auf. „Haben die Otpor-Männer mit den diesmaligen Ereignissen in der Ukraine zu tun?“, twitterte Julian Assange am 3. Dezember 2013 und brachte einen Link zur Webseite der Organisation, die Beweise dafür liefert, dass Srdja Popovic und seine Bewegung an der Orangenrevolution in der Ukraine von 20o4 aktiv teilgenahmen, nach der prowestliche Parteien an die Macht gekommen sind.

Am 3. Dezember 2013 schrieb der Abgeordnete von der Partei der Regionen, Oleg Zarjow auf seiner Facebook-Seite: „Ein Kumpel von mir flog in die Ukraine und erkannte in seinem Nachbarn nebenan den bekannten Drahtzieher von Putschen und Umstürzen Marco Ivcovic. Er wurde als Gründer der serbischen Otpor-Bewegung bekannt, dann waren die georgische Kmara-Bewegung und die ukrainische Pora dran. Marco versuchte etwas von der Art auch in Russland zu organisieren, wurde jedoch des Landes verwiesen und darf nicht mehr rein. Er war 2010 in Kirgisien, als dort Präsident Bakijew gestürzt wurde. Nun ist der Maidan sanft und gut finanziell aufgehoben.“ Kein Wunder also, dass das ukrainische Außenamt Marco Ivcovic am 3. Dezember 2013 zur Persona non grata erklärt hat.

Was die Finanzierung von Otpor anbetrifft, so spricht man mit US-amerikanischen Stiftungen Freedom House, International Republican Institute, USAID und US Institute of Peace. WikiLeaks enthüllt einen weiteren Otpor-Freund: „Ich habe mit manchen Menschen gesprochen, die sie für sie lobbieren, um mehr Geld zu bekommen. Darunter sind Michael McFaul von der Hoover Institution (der aktuelle US-Botschafter in Russland)“, entnimmt man einer der Mitteilungen.

Laut WikiLeaks-Angaben habe die Otpor-Bewegung eng mit der bekannten US-amerikanischen Gesellschaft Stratfor zusammengearbeitet, die auch als „Schatten-CIA“ bekannt ist. Der Serbe Marco Papic, Stratfors geopolitischer Analytiker für Eurasien, lockte Ende 2007 Menschen aus CANVAS heran, um von ihnen Informationen aus Georgien, Venezuela und Serbien zu erhalten. „Diese Gruppe ist beeindruckend. Sie kommen, veranstalten eine gewisse „Aktion“ im Land und versuchen, das Regime zu zerstören. Bei einem richtigen Herangehen können sie eine stärkere Waffe werden, als ganze Flugzeugträgertrupps“, schreibt ein Stratfor-Mitarbeiter in einer Mitteilung auf der WikiLeaks-Seite vom 15. November über CANVAS.

Wie man sieht, sind die Ereignisse in der Ukraine kaum spontan. In beliebigen Protesten kann man heute Spuren von serbischen Kampforganisationen finden.

19. Februar 2014

WikiLeaks und Co. als „bösartige feindliche Akteure“

 

Florian Rötzer 18.02.2014

Dokumente, die von Snowden geleakt wurden, zeigen, dass die USA Druck auf andere Regierungen ausgeübt haben, gegen Assange strafrechtlich vorzugehen

Dass der britische Geheimdienst GCHQ, wie jetzt Glenn Greenwald und Ryan Gallagher imIntercept aufgrund von Dokumenten, die Snowden geleakt hat, berichten, Besucher von Websites verfolgt hat, ist nicht weiter erstaunlich. Mit Tracking-Tools konnten offenbar die IP-Adressen der Besucher einer WikiLeaks-Website in Echtzeit identifiziert und auch erfasst werden, aufgrund welcher Suchbegriffe, die in Suchmaschinen eingegeben wurden, die Internetnutzer auf diese Site gelangten. Aber Anonymität im Internet gibt es nur unter großen Mühen.

http://www.heise.de/tp/artikel/41/41034/1.html

19. Februar 2014

Ostermärsche vorbereiten ! Forderungen aus der Friedensbewegung

100 Jahre 1. Weltkrieg – 75 Jahre 2. Weltkrieg:
Friedensratschlag: Nicht nur Gedenken, sondern auch Lehren ziehen!
Friedenspolitische Schwerpunkte 2014 veröffentlicht

Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag

Kassel, Berlin, 18. Februar 2014 – Auf seinem letzten Treffen verabschiedete der Bundesausschuss Friedensratschlag “Friedenspolitische Schwerpunkte 2014″. Zur Vorstellung des Programms erklärten die Sprecher des “Friedensratschlags” gestern in Kassel:

Das Jahr 2014 steht im Zeichen des Gedenkens an zwei Weltkriege: Im Juli/August jährt sich zum 100. Mal der Beginn des Ersten, am 1. September zum 75. Mal der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Beide Kriege waren von deutscher Großmannssucht und dem Griff nach der Weltmacht getrieben. Der zweite Weltkrieg war ein beispielloser faschistischer Raub- und Eroberungskrieg der deutschen „Herrenrasse“ gegen die slawischen „Untermenschen“. In seinem Gefolge wurden sechs Millionen Juden vernichtet. 50 Millionen Menschen starben auf den Schlachtfeldern.

Die Friedensbewegung findet es unpassend und obszön, wenn zu Beginn des Gedenkjahres die höchsten Spitzen des Staates wieder offensiv eine deutsche Großmachtrolle in der Welt beanspruchen und diese notfalls auch militärisch abzusichern bereit sind. Die schwarz-rote Bundesregierung verspricht in ihrem Koalitionsvertrag, „die globale Ordnung aktiv mitgestalten“ zu wollen. Dazu steht die Bundeswehr zur Verfügung, die sich längst zu einer „Armee im Einsatz“ gewandelt hat. Aufgrund der Tatsache, dass die Bundeswehr im Laufe der kommenden Legislaturperiode ihr Handicap der schnellen und flexiblen Verlegbarkeit von Truppen samt modernstem Kriegsgerät abgelegt haben wird, ist davon auszugehen, dass damit auch die Bereitschaft wachsen wird, die für 100 Milliarden Euro angeschafften Waffen und Ausrüstungen (z.B. Kampf- und Transporthubschrauber, Schützenpanzer und Infanteristen) in mehr Einsätze zu entsenden als bisher. Bei der Herstellung voller Interventionsfähigkeit der Bundeswehr geht es vor allem um die Sicherung und Ausdehnung des Zugangs zu Rohstoffen und Märkten. Dies kann in Afrika sein, in Afghanistan und Zentralasien, aber auch an der südosteuropäischen Peripherie.

In den 14 friedenspolitischen Schwerpunkten für 2014 werden wesentliche Konfliktregionen, in denen Deutschland, die EU oder die NATO bereits militärisch tätig sind oder politischen Druck ausüben, benannt und vor einer weiteren militärischen Eskalation gewarnt. Es gibt für den Westen keine militärischen Optionen in Syrien oder in Iran; vielmehr müssen alle Möglichkeiten für Verhandlungen zwischen den syrischen Bürgerkriegsparteien ergriffen und die vorliegenden Vorschläge für eine Entspannung im Nahen und Mittleren Osten (z.B. über eine atomwaffenfreie Zone) umgesetzt werden. Zu beenden ist auch die Stationierung von Patriot-Systemen in der Türkei. Konsequent wäre es, wenn die Bundesregierung das Scheitern des NATO-Kriegs in Afghanistan eingestehen und die Bundeswehr vollständig abziehen würde. Stattdessen wird der Afghanistan-Einsatz bis Ende des Jahres verlängert und auch für die Zeit danach eine Folgemission angekündigt.

Abgerechnet wird auch mit der Strategie der Bundesregierung, strategische Partner mit deutschen Waffen im deutschen Interesse zur Kriegführung zu „ertüchtigen“ (sog. Merkel-Doktrin). Auch Rüstungsexporte dienen der schwarz-roten Koalition zur Verfolgung außenpolitischer Interessen und zur Ressourcensicherung. Laut Koalitionsvertrag hält die neue Bundesregierung auch an ihren Beschaffungsvorhaben von Drohnentechnologie zur Spionage und Zielerfassung fest. Kampfdrohnen sollen Kampfhubschrauber und Kampfflugzeuge als Patrouillen- und Gefechtsfeldwaffen über Land und auf See ersetzen und den weltweiten Luftraum erobern. Kampfdrohnen senken die Schwelle zum Gewalteinsatz, terrorisieren Bevölkerungen betroffener Landstriche, fördern die Aufrüstung und bereiten den Irrweg zu autonomen Killerrobotern. Ein neues Wettrüsten ist damit programmiert.

Friedenspolitik sieht anders aus. In der Bevölkerung ist die Bereitschaft zu Militärinterventionen oder Waffenexporten gering. Daher werden die Versuche der Regierenden nicht abnehmen, Kriegseinsätze als „humanitäre“ oder „quasi-polizeiliche“ Missionen zu beschönigen. Mit Lügen waren auch die Weltkriege des letzten Jahrhunderts und sind heute alle Kriege und Militärinterventionen gepflastert.

Die Friedensbewegung hat auch nicht so sehr das Problem, die Kriegslügen zu entlarven und die wahren Ziele imperialer Politik gegenüber dem „Rest der Welt“ aufzudecken. Sie hat eher ein „Mobilisierungsproblem“. Die Anforderungen an die Friedensbewegung sind größer, ihre momentane Aktionsfähigkeit aber augenscheinlich kleiner geworden. Die “Friedenspolitischen Schwerpunkte 2014″ sollen für die Friedensbewegung vor Ort als Handreichung dienen wieder in die Offensive zu kommen. Der Bundesausschuss Friedensratschlag ist ein politisches Bündnis zahlreicher Basisinitiativen und Aktivist/innen der deutschen Friedensbewegung. Er wirkt in der Friedensbewegung dafür, gemeinsame Projekte und Initiativen zu entwickeln um in der Öffentlichkeit wieder sichtbarer zu werden. Mit der Kampagne gegen Kampfdrohnen (die inzwischen international vernetzt ist), der Kampagne gegen Waffenexporte und den bundesweit vernetzten Initiativen gegen die Militarisierung von Bildung und Wissenschaft gibt es bereits gut Ansätze hierfür. Der Bundesausschuss Friedensratschlag wird sich auch in den bevorstehenden Europawahlkampf ein mischen und vor der weiteren Militarisierung der EU auf dem Gebiet der Interventionen und der Rüstung warnen.

Hier geht es zu den Friedenspolitischen S chwerpunkten 2014:
http://www.ag-friedensforschung.de/bewegung1/schwerpunkte2014.pdf

Für den Bundesausschuss Friedensratschlag:
Peter Strutynski (Kassel)
Lühr Henken (Berlin)
Bei Rückfragen:
L. Henken, Tel.: mobil: 0160 40 666 30
P. Strutynski, Tel.: mobil: 0160 976 28 972–
Bundesausschuss Friedensratschlag

19. Februar 2014

Report: Japan Secretly Developing Nuclear Weapons – Tokyo begins arms build-up in response to East China Sea tension

Paul Joseph Watson
February 18, 2014

http://ow.ly/tLI2S

Asia Weekly, a Hong Kong-based news outlet, is reporting that Japan is secretly developing a nuclear weapons program in response to increasing hostilities with China over the East China Sea dispute.

According to the report, paraphrased by theWant China Times, “With the capability to build at least 2,000 nuclear warheads, Japan has recently demanded the United States return 300 kilograms of plutonium. A Japanese military analyst told Yazhou Zhoukan that Washington has paid close attention to the potential development of nuclear weapons in Japan.”

Asia Weekly, known as Yazhou Zhoukan, is a popular Chinese-language platform with a 20 year publishing history.

The article notes that Mitsubishi, Hitachi and Toshiba all possess expertise in the area of nuclear energy and along with 200 other small companies could all be called upon to kickstart a nuclear weapons program. Japan already has over 40 tonnes of plutonium in its possession.

Influential voices like Major General Yoshiaki Yano of the Japan Ground Self-Defense Force are also calling on Tokyo to adjust its nuclear policy.

The story arrives hot on the heels of reports thatChina is extremely concerned about Japan’s initial resistance at handing back weapons-grade plutonium to the United States which was bought back in the 1960′s for research purposes but has the potential to be turned into 50 nuclear bombs.

Earlier this year, Prime Minister Shinzo Abe announced that within the next six years Japan would revise its pacifist constitution, which limits its military activities to self-defense.

Tensions over China’s declaration of an air defense zone over the disputed Senkaku Islands have continued to simmer, with three Chinese ships sailing through the region on Monday in another show of aggression.

A deluge of aggressive rhetoric has emerged out of official Communist Party organs in recent months directed against the United States, including discussion about China’s ability to attack U.S. military bases in the Western Pacific, as well as a lengthy editorial which appeared in Chinese state media explaining how the Chinese military’s current reformation process was part of a move by President Xi Jinping to prepare the People’s Liberation Army for war.

Last month, Chinese state media reported that Beijing’s new hypersonic missile vehicle is primarily designed to target U.S. aircraft carriers. Last year, China reportedly sunk a mock U.S. aircraft carrier utilizing the DF-21D anti-ship missile, dubbed the “carrier killer,” during a wargame which took place in the Gobi Desert.

19. Februar 2014

Syria – US is revisiting its options including setting-up no-fly zones

The United States is revisiting plans for Syria, including renewed military options, to step up pressure on the Syrian government and its Russian allies amid stalled international negotiations, according to a report.

Growing frustration with the stalled talks in Geneva and Russia’s refusal to put pressure on the government of Syrian President Bashar al-Assad has prompted the White House to reconsider “military, diplomatic and intelligence options” which were abandoned in favor of pursuing the talks, the Wall Street Journal reports.

“As the president has made clear, we are constantly looking at what options we can take to resolve the crisis in Syria. We are going to continue to work with all of the parties concerned to try to move forward on a diplomatic solution,” said White House National Security Council spokesperson Bernadette Meehan.

“There is a general sense that it’s time to take another look,” a senior US official said of the military options, adding that the White House could engage in high-level discussions as early as this week.

Senior US officials have already notified their European counterparts of the decision to reevaluate the plans for Syria, the paper said.

Secretary of State John Kerry has been a “leading advocate” of reconsidering the options which range from using long-range missiles to prevent the Syrian government from flying its aircraft and training and equipping the militant forces fighting to topple the government.

Kerry has accused Damascus of stonewalling the Geneva talks thanks in large part to support from Russia.

“Russia needs to be a part of the solution and not be distributing so much more weapons and so much more aid that they’re in fact enabling Assad to double-down. Which is creating an enormous problem,” he told reporters Monday in the Indonesian capital Jakarta.

Exasperated by stalled talks, the top US diplomat recently sat down with retired Army Gen. and former CIA director David Petraeus to discuss “military and intelligence options” in Syria, the Wall Street Journal said.

President Barack Obama brought the US to the brink of an offensive missile campaign against Syria last summer – following reports of a chemical weapons attack that Washington blamed on Damascus.

Military officials say the Pentagon remains prepared to carry out the military options presented to the White House last year.

“We have forces in the region. We have ships in the Med. Everything we need to carry out a military option is there,” a senior military official said.

Senator John McCain, one of the key voices in US Congress on Syria debate, has recently called on the Obama administration to use its military plans against the Syrian government.

“The only way to achieve success at Geneva is to change the balance of power on the ground,” McCain said in a statement on Saturday, referring to the failure of the so-called Syria peace talks. The second round of negotiations ended on Saturday without any concrete results.

“There are options far short of an Iraq-style invasion that can, and should, be employed to change the calculation of the Syrian regime, stem the violence, and ultimately achieve a negotiated political solution,” McCain added.

The US has been funding and supplying arms to the militants fighting to topple the Assad government.

HRJ/HRJ

19. Februar 2014

Fears rise of more clashes in Venezuela

Pro- and anti-government protesters in Venezuela are set to hold rallies in the capital city, Caracas, as tensions in the country escalate.

Opposition leader, Leopoldo Lopez, called on his supporters to join him in a march on the Interior Ministry building on Tuesday in order to deliver a petition to the government.

Pro-government demonstrators will be also taking to the streets to back President Nicolas Maduro, who said he would not tolerate threats to Venezuela’s sovereignty.

The massive rallies come a day after the Venezuelan president ordered the expulsion of three US consular officials, accusing the United States of supporting Venezuelan opposition to destabilize the country.

The American consular officials were not identified; however, Maduro said they attempted to infiltrate Venezuelan universities while meeting with students involved in the protests.

Caracas has accused Washington of trying to regain dominance over the country by siding with Lopez and student protesters.

Venezuelan authorities accuse the opposition leader of murder and terrorism in connection with last week’s anti-government protests, which left three people dead and dozens of others injured.

Lopez is also accused of being behind a plot to overthrow Maduro.

Maduro, who promised to tighten security across the country after the recent clashes, has frequently accused the United States of being behind the unrest.

19. Februar 2014

Der Krieg der Nato-Staaten um Afrika hat längst begonnen

 

http://internetz-zeitung.eu/index.php/1482-der-krieg-der-nato-staaten-um-afrika-hat-l%C3%A4ngst-begonnen

Wenn man so will, rollt China gerade Afrika auf“, schrieb die FAZ schon 2006.

Das ist der wahre Grund dafür, dass Nato-Staaten aus USA und EU zunehmend Militäreinsätze in Afrika  starten. Man will den chinesischen Einfluß zurückdrängen .

Angebliche Massaker zu verhindern wird wieder einmal als Kriegsgrund nur vorgeschoben.Um Menschenrechte geht es den Nato-Staaten mit Sicherheit nicht.

Oder man schürt sogar selber Konflikte und kauft sich Banden und Söldner um einen Vorwand für militärisches Agieren zu konstruieren.

Bundeswehr und Nato-  Raus aus Afrika!

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/weltwirtschaft-china-rollt-den-afrikanischen-kontinent-auf-1328220.html

19. Februar 2014

John Pilger – ‘Guter’ Krieg, ‘Böser” Krieg

Vor fünfzig Jahren rettete E.P. Thompsons The Making of the English Working Class (Die Entstehung der englischen Arbeiterklasse) das Studium der Geschichte vor den Mächtigen. Könige und Königinnen, Landbesitzer, Industrielle, Politiker und Imperialisten hatten einen großen Teil des öffentlichen Gedächtnisses unter ihrer Kontrolle. 1980 zeigte Howard Zinns A Peoples History of the United States (Eine Volks-Geschichte der Vereinigten Staaten) ebenfalls, dass es sich bei den Freiheiten und Rechten, deren wir uns bis auf Widerruf erfreuen – Redefreiheit, Versammlungsfreiheit, Gerichtssystem, Minderheitenrechte – Errungenschaften einfacher Menschen waren, nicht das Geschenk von Eliten. 

Wie Journalisten spielen Historiker ihre ehrenhafteste Rolle, wenn sie Mythen auffliegen lassen. Eduardo Galeanos The Open Veins of Latin America (Die offenen Venen Lateinamerikas, erschienen 1971) schaffte das für die Menschen eines Kontinents, deren historisches Gedächtnis durch die Oberherrschaft der Vereinigten Staaten kolonisiert und verändert worden war.

http://antikrieg.com/aktuell/2014_02_18_guter.htm

Der „gute” Weltkrieg von 1939-45 gibt ein unerschöpfliches moralisches Bad ab, in dem die in der „Friedenszeit“ durchgeführten Eroberungszüge des Westens gesäubert werden. Die entmystifizierende historische Untersuchung steht dem im Weg. Richard Overys 1939: The Countdown to War (1939: Der Countdown zum Krieg) ist eine umwerfende Aufklärung darüber, dass diese Katastrophe nicht unabwendbar war.

Wir brauchen derartige Klärungen der Rauchschleier mehr denn je. Die Mächtigen möchten, dass wir glauben, dass die Thompsons, Zinns und Galeanos nicht mehr nötig sind: dass wir, wie das Time-Magazin es ausdrückt, „in einer ewigen Gegenwart“ leben, in der die Reflexion auf Facebook beschränkt und die Präsentation der Geschichte Hollywood vorbehalten ist. Das ist ein Trick, um sich in das Vertrauen zu schwindeln. In 1984 schrieb George Orwell: „Wer die Vergangenheit beherrscht, beherrscht die Zukunft. Wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit.“ 

Die Menschen Koreas verstehen das gut. Das Massaker auf ihrer Halbinsel nach dem Zweiten Weltkrieg ist bekannt als der „vergessene Krieg,“ dessen Bedeutung für die gesamte Menschheit lange verschwiegen wurde in Militärgeschichten á la Kalter Krieg gegen das Böse. 

Ich habe gerade The Korean War: A History (Der Koreakrieg – Eine Geschichte, erschienen 2010) von Bruce Cumings gelesen, Professor für Geschichte an der Universität von Chicago. Zuvor sah ich Cumings in einem Interview in Regis Tremblays außergewöhnlichem Film The Ghosts of Jeju (Die Geister von Jeju), der den Aufstand der Bewohner der Insel Jeju im Süden Koreas im Jahr 1948 und die Kampagne der heutigen Inselbewohner darstellt, die den Bau einer Militärbasis mit amerikanischen Raketen aufhalten wollen, welche provokant gegen China gerichtet sind.

Wie die meisten Koreaner protestierten die Bauern- und Fischerfamilien gegen die sinnlose Aufteilung ihres Landes 1945 zwischen Norden und Süden – eine Grenze, die von einem amerikanischen Regierungsvertreter, nämlich Dean Rusk, der „etwa um Mitternacht des Tages, an dem wir Nagasaki mit einer Atombombe vernichtet haben, eine Landkarte zu Rate gezogen hat,“ schrieb Cumings, entlang dem 38. Breitengrad gezogen wurde. Der Mythos eines „guten“ Korea (der Süden) und eines „bösen“ Korea (der Norden) war erfunden. 

In der Tat besitzt Korea, Nord wie Süd, eine bemerkenswerte Volksgeschichte des Widerstands gegen Feudalismus und fremde Okkupation, besonders die durch Japan im 20. Jahrhundert. Nachdem die Amerikaner 1945 Japan besiegt hatten, besetzten sie Korea und stellten diejenigen, die gegen die Japaner gekämpft hatten, oft als „Commies“ hin. Auf der Insel Jeju wurden um die 60.000 Menschen durch Milizen massakriert, die von amerikanischen Offizieren unterstützt, gelenkt und in einigen Fällen kommandiert wurden.

Diese und andere Gräueltaten, über die nicht berichtet wurde, bildeten das „vergessene“ Vorspiel zum Koreakrieg (1950-53), in dem mehr Menschen getötet wurden, als Japaner im gesamten Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommen sind. Cumings liefert eine frappierende Abrechnung über das Ausmaß der Zerstörung der Städte im Norden: Pjöngjang 75%, Sariwon 95%, Sinanju 100%. Große Dämme im Norden wurden bombardiert, um riesige Wasserschwälle zu entfesseln. „Anti-Personen“-Waffen wie zum Beispiel Napalm wurde an Zivilisten getestet. Cumings hervorragende Untersuchung hilft uns zu verstehen, warum das heutige Nordkorea so eigenartig erscheint: ein Anachronismus, verfestigt durch eine andauernde Mentalität der Belagerung.

„Die ungehemmte Maschinerie des Brandbombenabwurfs wurde drei Jahre lang gegen den Norden entfesselt,“ schrieb er, „und ergab ein Ödland und ein Maulwurfs-Volk, das den Unterschlupf in Höhlen, Bergen, Tunnels und Gräben zu lieben gelernt hatte, eine unterirdische Welt, die zur Grundlage wurde für den Wiederaufbau eines Landes und zum fortwährenden Mahnmal für den Aufbau eines wilden Hasses auf allen Ebenen der Bevölkerung. Deren Wahrheit ist kein kaltes, antiquarisches, nutzloses Wissen,“ zitiert Cumings Virginia Woolf, welche beschreibt, wie das Trauma dieser Art von Krieg „zum Gedächtnis wird.“

Der Guerillaführer Kim Il Sung hatte 1932 begonnen, die japanischen Militaristen zu bekämpfen. Jedes Merkmal, das dem von ihm begründeten Regime angehängt wird – „kommunistisch, Schurkenstaat, böser Feind“ – ist abgeleitet von einem schonungslosen, brutalen, heroischen Widerstand: erst gegen Japan, dann gegen die Vereinigten Staaten von Amerika, die zudem drohten, Atombomben auf das Geröll abzuwerfen, das ihre Bomber hinterlassen hatten. Cumings deckt die Auffassung als Propaganda auf, dass Kim Il Sung, der Anführer des „bösen“ Korea, ein Lakai Moskaus war. Im Gegenteil, das Regime, das Washington für den Süden, das „gute“ Korea erfand, wurde weitgehend von denen betrieben, die mit Japan und Amerika kollaboriert hatten.

Der Koreakrieg weist eine unerkannte Besonderheit auf. Es geschah in den rauchenden Ruinen der Halbinsel, dass die Vereinigten Staaten von Amerika sich in das verwandelten, was Cumings als „einen Archipel des Weltreichs“ bezeichnet. Als die Sowjetunion in den 1990ern zusammenkrachte, war es so, als wäre der gesamte Planet zum amerikanischen erklärt worden – sonst …

Aber da ist jetzt China. Die derzeit gebaute Militärbasis auf der Insel Jeju wird gegen die chinesische Metropole Shanghai gerichtet sein, weniger als 300 Meilen entfernt, und das industrielle Kernstück des einzigen Landes, dessen wirtschaftliche Macht wahrscheinlich die der Vereinigten Staaten von Amerika überflügeln wird. „China,“ sagt Präsident Obama laut einer durchgesickerten Notiz, „ist unsere rasch aufkommende strategische Bedrohung.“ Bis 2020 werden nahezu zwei Drittel der Seestreitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika in die asiatisch-pazifische Region verlegt sein. In einem Bogen, der sich von Australien über Japan und darüber hinaus erstreckt, wird China von Raketen der Vereinigten Staaten von Amerika und von mit Atomwaffen bestückten Flugzeugen eingekreist sein. Wird diese Bedrohung für uns alle auch „vergessen“ sein?

http://antikrieg.com/aktuell/2014_02_18_guter.htm

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