Destabilisierung und Versuche des Regimewechsels in Syrien, der Ukraine und jetzt in Venezuela verlaufen nach identischen Mustern. Vor allem wird den betroffenen Regierungen in der Anfangsphase der Proteste vorgeworfen Demonstranten gezielt zu erschiessen, zu entführen oder zu Verhaften, sie schwerst zu foltern. Dies wird in den sozialen Netzwerken durch Videos, Bilder und Texte extremst verbreitet und wird schliesslich durch Unterstützung von Anonymous und anderen Internet-Communities zum dominierenden Trend, der sich im Mainstream millionenfach wiederholt fortsetzt. Weiter verstärkt wird der Trend durch prominente Unterstützung aus Politik, Wissenschaft und Kultur. Hunderte von Autoren haben sich jetzt z.B. mit zwei offenen Briefen der Regimechange-Kampagne gegen die Ukraine und Russland angeschlossen. Sie alle machen sich teils auch unbewusst zu Komplizen dieser unsäglichen Kampagnen. Im Gegensatz zu der Zeit vor dem Hitlerfaschismus gibt es zur Zeit in Deutschland keine wirklich prominenten Gegenstimmen mehr, die diesem Zeitgeist widersprechen könnten.
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Wo immer die CIA gewaltsame Unruhen schürt, um eine demokratisch gewählte Regierung zu stürzen, bedient sie sich der dortigen faschistischen Strömungen. Jener gewaltbereiten Rechtsextremen, die sich von Innenministerium und Verfassungschutz auch bei uns gehegt, gepflegt und geschützt wissen – bis sie auf uns losgelassen werden
Überall dort, wo auf dieser Erde Unruhen, Gewaltproteste und Umsturzversuche vonstatten gehen, marschieren Faschisten in erster Reihe mit. In Griechenland ist es die faschistische Partei Chrysi- Avgi mit einem als Mäander getarnten Hakenkreuz als Symbol. In der Ukraine ist es die ebenfalls faschistische Partei Swoboda unter deren völkisch verwirrtem Vorsitzenden Oleh Tjahnybok. Dort entfesseln Faschisten auf dem Maidan seit Monaten eine regelrechte Gewaltorgie gegen Sicherheitskräfte, welche sich nur noch auf strengen Befehl hin mühsam zurückhalten. Mindestens drei Tote sind dort bis heute zu verzeichnen und hunderte von Verletzten.
Sehen wir nach Venezuela. Dort hat bereits im vergangenen Jahr Oppositionsführer Henrique Capriles Radonski nach seiner verlorenen Präsidentenwahl mit seinem faschistischen Klüngel gewaltsame Unruhen geschürt, die zu acht Todesopfern geführt hatten. Heute, ein Jahr später, ist es ebenfalls ein Faschist, der in dem südamerikanischen Land Unruhe und Tod verbreitet. Es ist der frühere kolumbianische Präsident Alvaro Uribe, der in seinem venezuelanischen Nachbarstaat mit seiner Verbrecherbande Unruhen schürt.
http://denkbonus.wordpress.com/2014/02/16/faschismus-als-fernwaffe/
