http://www.jungewelt.de/2014/01-22/034.php
Konferenz erschwert
Stellungnahme des russischen Außenministeriums zur Entscheidung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, die Einladung an den Iran zur internationalen Syrien-Konferenz (Genf-II-Konferenz) zu widerrufen:
Moskau ist enttäuscht von der Entscheidung des UN-Generalsekretärs, den Iran von der internationalen Syrien-Konferenz, die am 22. Januar im schweizerischen Montreux stattfinden soll, auszuladen. Wir finden, daß ein derartiger Schritt die internationalen Bemühungen zur Lösung der Krise in Syrien schwächen wird. Wir haben mehrfach erklärt, daß an der bevorstehenden Genf-II-Konferenz alle maßgeblichen Staaten, die Einfluß auf die Entwicklung der Ereignisse in Syrien nehmen, teilnehmen sollen. (…) Auch Teheran hat abermals seine Bereitschaft zur Teilnahme am Prozeß der Ausarbeitung einer friedlichen Lösung des syrischen Problems im Rahmen der Genf-II-Konferenz bekräftigt. Leider hat die syrische Opposition durch das kontinuierliche Stellen von Ultimaten und Vorbedingungen, von denen sie ihre Teilnahme an der Genf-II-Konferenz abhängig macht, die Vorbereitungen zur Konferenz ein weiteres Mal erschwert. (…)