[Amerika21] Inflation in Venezuela wird erneut zum Politikum

Teuerungsrate 2013 liegt bei 56,2 Prozent. Opposition greift Regierung an, Präsident spricht von „Wirtschaftskrieg“. Dabei sind die Probleme nicht neu
Der Trend zur Geldentwertung hält bereits seit Jahrzehnten an. Unter der Regierung von Luis Herrera Campins Ende der siebziger Jahre stieg die Inflation erstmals über 20 Prozent, um Mitte der achtziger Jahre unter Staatschef Jaime Lusinchi gar 34,1 Prozent zu erreichen. Zu diesem Zeitpunkt war der Kollaps der venezolanischen Wirtschaft schon nicht mehr aufzuhalten. Als die Politiker Andres Pérez und Rafael Caldera in den neunziger Jahren zum jeweils zweiten Mal eine Regierung in Venezuela führten, betrug die Inflation durchschnittlich 104,5 Prozent, beziehungsweise 194,3 Prozent. Diese Zahlen wurden bei der jüngsten Kritik offenbar vergessen. Ebenso wie eine der Gegenmaßnahmen des Christdemokraten Caldera, dessen zweite Regierung unter anderem von der Kommunistischen Partei Venezuela unterstützt wurde: Auch Caldera setzte in Reaktion auf die schwere Wirtschaftskrise in seiner zweiten Amtszeit in den neunziger Jahren die Preise für zahlreiche Lebensmittel und Konsumgüter fest.

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http://amerika21.de/2014/01/96153/inflation-venezuela-politikum

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