Archive for Januar 4th, 2014

4. Januar 2014

Interview with Medea Benjamin on Al Jazeera Arabic

Speak Arabic? Watch this great show on #drones on Al Jazeera, including an interview with Medea Benjamin.

4. Januar 2014

Wolgograd, Stalingrad und Gauks Olympiaboykott

Terroristen haben bei mehreren Bombenanschlägen in Wolgograd in Russland zahlreiche Zivilisten ermordet. Diese Terroranschläge richten sich gegen die in Sochi stattfindenden Olympischen Winterspiele. Der Ort der Terroranschläge ist Wolgograd, das ehemalige Stalingrad. In der Schlacht um Stalingrad von 1941 bis 1943 kamen über 700000 Russen ums Leben. Am 22. Juni 1941 eröffnete das Deutsche Reich mit dem „Unternehmen Barbarossa“ den Eroberungskrieg gegen die Sowjetunion. Insgesamt kamen im 2. Weltkrieg fast 20 Millionen Russen ums Leben. Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hat kürzlich tatsächlich zusammen mit anderen westlichen Politikern bekanntgegeben, die Olympischen Spiele in Sochi nicht besuchen zu wollen. Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Wolgograd, ist es jetzt für Gauck an der Zeit, diesen seinen Olympia-Boykott zu widerrufen und auch die öffentlich rechtlichen Medien aufzufordern, zu einer angemessenen Sprache zurückzufinden.

In der Tagesschau werden die Bomber nämlich nicht „Terroristen“, sondern „Rebellen“ genannt und man verlautbart, dass Russland ja auch eine „gewaltsame Besatzungspolitik im Nordkaukasus“ betreibe. Der WDR-Journalist Hermann Krause darf sogar behaupten, der Terror in Russland sei „hausgemacht“. In den deutschen Medien wird aus dem russischen Milliardenbetrüger Chodorkowski ein „begnadeter Geschäftsmann“ und man meldet, dass Pussy Riot Chodorkowski als Ersatzmann für Präsident Putin vorschlägt.

Diesselben „Pussy Riot“ Aktivisten sprechen in ihrer Presskonferenz von einem völlig paranoiden Putin, der sich vom Westen völlig zu Unrecht bedroht sieht. Vergeblich sucht man dagegen, auch nach den Anschlägen von Wolgograd, Analysen über mögliche Verstrickungen saudischer Geheimdienste und anderer westlichen Dienste in den tscheschenischen Terror.

4. Januar 2014

Kevin Ryan – Ungereimtheiten und unbeantwortete Fragen: Die Risiken des Vertrauens in die Snowden-Story

Im vergangenen Juni enthüllte Glenn Greenwald in The Guardian, dass Edward Snowden der NSA-Insider hinter „einer der bedeutendsten Ethüllungen in der US-politischen Geschichte“ sei. Snowden erklärte seine Motive durch Greenwald mit den Worten: „Es gibt wichtigere Dinge als Geld … Menschen zu schaden, ist nicht mein Ziel. Transparenz ja.“

Solch altruistische Motive waren willkommene Nachrichten zu der Zeit, wurden aber jüngst hinterfragt angesichts der Tatsache, dass nur ein winziger Teil der Dokumente beinahe ein Jahr nachdem Snowden mit Greenwald zu arbeiten begann enthüllt wurde. Noch bedeutender ist vielleicht, dass Pierre Omidyar die langsame Freigabe jener Dokumente finanziert. Es ist wert anzumerken, dass Omidyars Paypal-Unternehmen Verbindungen mit der NSA hat.

Ursrünglich wurde berichtet, dass die Zahl der von Snowden gestohlenen Dokumente in die Tausende ginge. Heute aber wird die Zahl mit beinahe zwei Millionen angegeben. Dies ruft Zweifel hervor über Snowdens frühere Erklärung, die von Greenwald gegeben wurde, dass er „sorgfältig jedes einzelne Dokument beurteilte, um sicherzustellen, dass es im öffentlichen Interesse legitim war“. Die riesige, neue Zahl enthüllt auch, dass weniger als ein Zehntel von einem Prozent (nur etwa 900) tatsächlich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. [Meine Hervorhebung. D. Ü.]

Wie konnte Snowden „sorgfältig jedes einzelne Dokument“ von den beinahe zwei Millionen Dokumenten prüfen? Er hat für Booz Allen Hamilton nur wenige Monate gearbeitet. Laut NSA-Direktor Keith Alexande arbeitete Snowden davor auch direkt für die NSA zwölf Monate lang, was interessant ist. Aber dennoch, die sorgfältige Prüfung jedes Dokumentes hätte bedeutet, in der gesamten Zeit täglich Tausende Dokumente zu prüfen. Musste er nicht nebenbei auch arbeiten?

Die Journalistin Margie Burns stellte ein paar gute Fragen im Juni, die nicht beantwortet sind. Sie fragte sich, wie der 29-jährige Snowden rekrutiert werden konnte für die US-Armee-Spezialeinheiten, als CIA-undercover-Agent und als NSA-Angestellter mit verschiedenen Aufgaben in nur wenigen, kurzen Jahren. Burns fragte: “Wie genau hat Snowden diese Serie von NSA-Jobs bekommen? Hat er sich über die üblichen Kanäle beworben? Oder durch jemanden, den er kannte? Wer hat ihn empfohlen? Wo sind die Referenzen für hohe Sicherheits-Jobs mit sechsstelliger Bezahlung? Gibt es Sicherheitsvorkehrungen, damit rote Flaggen auftauchen, wenn ein Zulieferer von Job zu Job springt, besonders auf solche hohe Posten?“

Fünf Monate später haben die Journalisten Mark Ames und Yasha Levine einige der Unternehmen untersucht, in die Greenwalds Wohltäter investiert hat. Sie fanden heraus, dass die wirklichen Praktiken jener Unternehmen beträchtlich weniger humanitär waren als das äußere Erscheinungsbild, das von Omidyar gezeichnet wird. Das Ergebnis war, dass Omidyar zumindest die Hinweise auf eins dieser Unternehmen vom Netz nahm.

Im Dezember hat der Whistleblower Sibel Edmonds die Nachricht gebracht, dass Omidyars Paypal-Unternehmen in bislang nicht veröffentlichten NSA-Dokumenten von Snowden auftauche. Außerdem wurde Edmonds ihm zufolge von einem NSA-Beamten kontaktiert, der behauptete, dass „ein Deal Anfang Juni 2013 gemacht wurde zwischen den Journalisten, die in den NSA-Skandal verwickelt waren, und US-Regierungsbeamten, der dann geheim gestempelt wurde und von allen Parteien geheim gehalten werden sollte“.

Es könnte scheinen, dass Snowdens Whistleblowing von privaten Multi-Interessen kooptiert wurde. Stehen jene, die mit der Privatisierung gestohlener Dokumente zu tun haben auch in Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden, um nationale Diskussionen über Spionage im Inland und andere wichtige Fragen zu manipulieren und auszurichten?

Die Möglichkeiten sind endlos, wie es scheint. Die Dokumente in abgemessenen Happen zu präsentieren, könnte ein Weg sein, die Bürger an schmerzliche Realitäten zu gewöhnen, ohne die Öffentlichkeit in Panik zu versetzen oder eine geschlossene einheitliche Antwort zu provozieren, die gar den status quo bedrohen könnte. Und angesichts der Tatsache, dass die Zahl von ein paar tausend auf fast zwei Millionen gewachsen ist, ist es möglich, dass Machthaber frei wählen können, was veröffentlicht wird und könnten dadurch den nationalen Dialog in vielen Bereichen kontrollieren.

Wir leben in einer Zeit des Informationskrieges. Es liegt nicht im öffentlichen Interesse, das Faktum zu ignorieren, zu welch abgekarteten Dingen Unternehmen, Regierungen oder Journalisten fähig sind. Lasst uns hoffen, dass Greenwald, der einige gute Arbeiten über Regierungs-Verfehlungen geschrieben hat, unmittelbar alle gestohlenen Dokumente veröffentlicht, über die Behauptungen von einem angebliche Deal mit der Regierung Stellung bezieht und die Risiken in Bezug auf Omidyar und dessen Paypal-Kollegen eingesteht.

deutsche Übersetzung – Quelle

http://einarschlereth.blogspot.se/2014/01/ungereimtheiten-und-unbeantwortete.html

 

4. Januar 2014

digwithin.net – The Risks of Trusting the Snowden Story

Last June, Glenn Greenwald at The Guardian revealed that Edward Snowden was the NSA insider behind “one of the most significant leaks in US political history.” Snowden explained his motivations through Greenwald by saying, “There are more important things than money…. harming people isn’t my goal. Transparency is.” Such altruistic motivations were welcome news at the time but have come into question recently given that only a tiny fraction of the documents have been released nearly a year after Snowden started working with Greenwald. Perhaps more importantly, billionaire Pierre Omidyar is funding Greenwald’s slow release of those documents and Omidyar’s Paypal colleagues have highly suspicious links to NSA spying and other dangers to civil rights.

It was originally reported that the number of documents Snowden had stolen was in the thousands. Today, however, that number is said to be nearly two million. This calls into question Snowden’s early statement, as reported by Greenwald, that he “carefully evaluated every single document… to ensure that each was legitimately in the public interest.” The huge, new number also reveals that less than one tenth of one percent of the documents (only about 900) have actually been released to the public.

How could Snowden have “carefully evaluated every single” one of what is now being said to be nearly two million documents? He only worked for Booz Allen Hamilton for a few months. According to NSA Director Keith Alexander, Snowden also worked directly for NSA for twelve months prior to that, which is interesting. But still, that would require carefully evaluating thousands of documents a day during that entire time. Didn’t he have a job apart from that?

Journalist Margie Burns asked some good questions back in June that have not yet been answered. She wondered about the 29-year old Snowden who had been a U.S. Army Special Forces recruit, a covert CIA operative, and an NSA employee in various capacities, all in just a few, short years. Burns asked “How, exactly, did Snowden get his series of NSA jobs? Did he apply through regular channels? Was it through someone he knew? Who recommended him? Who were his references for a string of six-figure, high-level security jobs? Are there any safeguards in place so that red flags go up when a subcontractor jumps from job to job, especially in high-level clearance positions?”

Five months later, journalists Mark Ames and Yasha Levine investigated some of the businesses in which Greenwald’s benefactor Omidyar had invested. They found that the actual practices of those businesses were considerably less humanitarian than the outward appearance of Omidyar’s ventures often portray. The result was that Omidyar took down references to at least one of those businesses from his website.

In December, whistleblower Sibel Edmonds broke the news that Omidyar‘s Paypal Corporation was implicated in the as-yet-unreleased NSA documents from Snowden. Moreover, Edmonds had been contacted by an NSA official who alleged that “a deal was made in early June, 2013 between the journalists involved in this recent NSA scandal and U.S. government officials, which was then sealed by secrecy and nondisclosure agreements by all parties involved.”

Omidyar, the son of Iranian exiles, certainly has had some highly suspicious business associates at Paypal. Here are a few of the most influential of Omidyar’s Paypal colleagues.

These facts about Omidyar’s Paypal colleagues should raise the level of skepticism about his new media venture with Greenwald and the slow release of the documents stolen by Snowden. It’s clear that Snowden’s whistleblowing has been co-opted by private corporate interests. Are those involved with privatization of the stolen documents also colluding with government agencies to frame and direct national discussions on domestic spying and other serious matters?

The possibilities are endless, it seems. Presenting documents at a measured rate could be a way to acclimate citizens to painful realities without stirring the public into a panic or a unified response that might actually threaten the status quo. And considering that the number of documents has somehow grown from only thousands to nearly two million, the few insiders could release practically anything, thereby controlling national dialogue on many topics.

We live in an age of information war. It does not serve the public interest well to ignore that fact at any time based on pre-conceived notions of what corporations, governments or journalists are capable of. Let’s hope that Greenwald, who has done some good work revealing government misconduct, will immediately release all of the stolen documents, speak to the claims of an alleged deal made with government officials, and admit the risks with regard to Omidyar and his Paypal colleagues.

http://digwithin.net/2014/01/01/snowden/

4. Januar 2014

Antiwar TV – English-language Video News Site

Browse though video reports

https://www.facebook.com/antiwartv

4. Januar 2014

[RT] US military report predicts drone swarms, highly autonomous UAVs

the Roadmap predicts the development of “swarms” of drones that are shot from a larger unmanned vehicle that carries them within range of a target. The so-called “mothership” would be guided by an on-board camera with a human pilot guiding from a military base. When that pilot identifies a target within a range of 250 nautical miles, he would fire the drone swarm with the aim that they will explode on target.

read whole article @

http://rt.com/usa/drones-own-decisions-soon-156/

 

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