Pussy Riot will Kooperation mit Milliardenbetrüger Chodorkowski und russischem Rechtspopulisten Nawalny

Die Pussy Riot Mitglieder, die jetzt aus der Haft entlassen wurden, streben nach eigenen Aussagen eine Kooperation mit den Putin-Gegnern Michail Chodorkowski und Alexej Nawalny an. Es heisst, eine Zusammenarbeit mit dem Oppositionspolitiker  Nawalny sei durchaus denkbar und die Kooperation mit dem Ex-Milliardär Michail Chodorkowski sei möglich, „nicht weil er Geld hat, sondern aus ideologischen Gründen“. Alexej Nawalny ist ein rechtsextremen Nationalisten nahe stehender Oppositioneller. Michail Chodorkowski ist ein Milliardenbetrüger, der jetzt von Putin begnadigt wurde.

Michail Chodorkowski

In der Süddeutschen Zeitung liest man: „Die beiden amnestierten Musikerinnen der Band Pussy Riot fordern, dass Wladimir Putin den Posten des russischen Präsidenten räumt. An dieser Stelle wünschen sie sich Michail Chodorkowskij.“

“Es wäre für uns eine große Ehre, wenn wir irgendwelche Schnittpunkte in der Menschenrechtsarbeit fänden”, schrieben die Aktivistinnen und Band-Mitglieder Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Aljochina in einem Brief an Chodorkowski.

Chodorkowski gratulierte den Pussy Riot Mitgliedern zu deren Freilassung. „Ich bin froh zu hören, dass die Folter, die einem europäischen Staat im 21. Jahrhundert unwürdig ist, nun zuende ist“, schrieb er.

Chodorkowski baute in den Jahren vor seinem Absturz sehr beeindruckende Verbindungen im Westen auf. Mit seinen Milliarden, die er letztendlich dem russischen Volk gestohlen hatte, gewann er einige mächtige Freunde. Er gründete nach dem Modell der Open Society-Stiftung des US-Milliardär George Soros die Open Russia Foundation. Als Vorstände berief er zwei mächtige Männer im Westen – Henry Kissinger und Jacob Lord Rothschild.

Anschließend entwickelte der Verbindungen mit einigen der einflussreichsten Zirkeln in Washington und wurde zum Beirat der verschwiegensten Beteiligungskapitalfirma, der Carlyle Group, berufen, wo er mit anderen Beiräten wie George H.W. Bush und James Baker III an Sitzungen des Gremiums teilnahm.

Chodorkowski plante einen US-gestützten Staatsstreich zu inszenieren, um die Präsidentschaft bei den russischen Duma-Wahlen von 2004 an sich zu reißen. Er war dabei, seinen enormen Reichtum zum Stimmenkauf  in den bevorstehenden Duma-Wahlen einzusetzen, um so die russischen Gesetze hinsichtlich der Ölrechte und der Pipelines abzuändern. Er plante Putin herauszufordern um selbst russischer Präsident zu werden.

Zu der Zeit seiner Festnahme war Chodorkowski,  über seinen Carlyle-Freund George H.W. Bush, in Verhandlungen über den Verkauf von 40 % der Yukos-Anteile an Chevron, die frühere Firma von Condolezza Rice und an Exxon Mobile. Dies hätte die letzte Möglichkeit zunichte gemacht um die damals völlig am Boden liegende russische Volkswirtschaft wiederaufzubauen, nämlich russisches Öl über staatseigene Pipelines gegen harte Devisen in den Westen zu exportieren.

In den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft in Sachen Yukos kam zutage, dass Chodorkowski auch einen Vertrag mit Lord Rothschild in London abgeschlossen hatte. Für den Falle einer möglichen Verhaftung sollte sein Anteil an Yukos an Lord Rothschild übertragen werden.

Alexej Nawalny

Kritiker in Russland beklagen Nawalnys neoliberales Wirtschaftsprogramm und sein nationalistisches Weltbild.

Nawalny forderte z.B.  strenge Einwanderungsregeln und für jeden Russen das Recht, eine Pistole zu tragen. 2011 trat er beim „Russischen Marsch“ als Redner vor einige tausend von Rechten auf. Darunter waren auch Neonazis. „Nieder mit Einiges Russland“, rief der Oppositionsführer damals: „Wir müssen dieses Schurkenpack vernichten, das unser Blut trinkt.“ Die Rechten skandierten „Putin vor Gericht“.

Nawalnys russische NGO wurde von der Washingtoner Stiftung National Endowment for Democracy (NED) mitfinanziert. Diese Stiftung erhält wiederum Gelder vom US-Kongress und politischen Stiftungen wie der George Soros‘ Open Society Foundation, und unterstützt oppositionelle politische Aktivisten, um sie auszubilden. Die Initiative dazu war in den 1980er Jahren unter US-Präsident Ronald Reagan vom damaligen CIA-Chef Bill Casey gegründet worden.

Das National Endowment for Democracy (NED) beschreibt sich selbst als »private, nicht profitorientierte Stiftung zur Förderung und Stärkung demokratischer Institutionen auf der ganzen Welt. Mit finanzieller Hilfe durch den US-Kongress unterstützt das NED jährlich mehr als 100 Projekte nichtstaatlicher Gruppen in mehr als 90 Ländern, die sich für demokratische Ziele einsetzen«. Tatsächlich war das NED war maßgeblich an den von den USA unterstützten Farben-Revolutionen in der Ukraine (2003/2004) und in Georgien beteiligt, um dort NATO-freundliche Regierungen an die Macht zu bringen. Das NED förderte ausserdem regierungsfeindliche Unruhen und Proteste in Myanmar, Tibet und der ölreichen chinesischen Provinz Xinjiang.

Die Pussy-Riot-Aktivistin Maria Alechina beklagte gegenüber Spiegel-Online: „Die Staatsmedien Russlands seien voller antiwestlicher Propaganda.“ Ausserdem unterstützen die Frauen ein Olympia Boykott gegen Russland. Auch Pussy Riot direkt aus Washington vom National Endowment for Democracy (NED) unterstützt.( http://ow.ly/s664s )
Können die Pussy Riots Putin stürzen? Ein etwas größeres Bild der Affaire. Putin höchstselbst regte ein mildes Urteil für die drei BösewichterInnen an, nicht ohne jedoch spöttisch darauf hingewiesen zu haben, man möge sich einmal vorstellen, was mit den Mädels in ähnlicher Situation in Israel in einer Synagoge oder im Kaukasus in einer Moschee passiert wäre – die Sicherheitskräfte hätten gar nicht schnell genug herbeieilen können – verfehlte aber dann, wie von westlichen Medien erwartet, als Diktator zu handeln, indem er nicht in das Gerichtsverfahren eingriff.
http://becklog.zeitgeist-online.de/2012/08/20/konnen-die-pussy-riots-putin-sturzen-ein-etwas-groseres-bild-der-affaire/

FAZ  „Pussy Riot“ Lady Suppenhuhn  …Die heutige russische Gesellschaft ist nicht vergleichbar mit jener Deutschlands im Jahr 2012. Sie ähnelt eher der westdeutschen Gesellschaft der sechziger Jahre und ihrer verbreiteten Intoleranz. Das „Punkgebet“ in der Christ-Erlöser-Kathedrale war für jeden gläubigen oder zumindest konservativen Russen die maximal mögliche Provokation. Nicht etwa wegen der Worte „Gottesmutter, vertreibe Putin“, sondern wegen der Tänze vor der Ikonostase, der Schimpfworte an einem religiösen Ort, wegen der erschrocken umherlaufenden älteren Frauen. Hätten die jungen Frauen, so wie bei früheren Aktionen – darunter der Auftritt „Putin hat sich in die Hosen gemacht“ auf dem Roten Platz – einen weniger „heiligen“ Ort gewählt, sie säßen nicht im Gefängnis…. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/pussy-riot-lady-suppenhuhn-11867761.html

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