Ron Paul: Ein Angriff der USA auf Syrien hätte uns einen Schritt näher gebracht an das ultimative Ziel der Neokonservativen, nämlich einen Angriff auf den Iran.

Es ist die Zeit des Jahres, in der wir uns froh und optimistisch gestimmt fühlen. Wir bereiten uns vor auf die Feiertage und freuen uns darauf, Zeit mit unseren Familien und Freunden zu verbringen. Wenn wir heuer zurückblicken, dann sehen wir einige Entwicklungen, die uns optimistisch stimmen.

Ein Angriff der Vereinigten Staaten von Amerika auf Syrien wurde weitgehend dadurch abgewendet, dass das amerikanische Volk keinen weiteren Krieg im Mittleren Osten wollte. Der öffentliche Druck war so groß, dass Präsident Obama gezwungen war, einen Rückzieher von seinen Drohungen zu machen, Syrien aufgrund einer angeblichen Attacke mit Chemiewaffen durch die syrische Regierung mit Raketen zu beschießen. Erst vor kurzem haben wir herausgefunden, dass die Behauptungen der Vereinigten Staaten von Amerika zu der damaligen Zeit auf höchst manipulierten „Geheimdiensterkenntnissen“ beruhten. Der Präsident vermied nur knapp ein weiteres Debakel wie im Irak, wo die Vereinigten Staaten von Amerika aufgrund von Lügen und Fälschungen in den Krieg zogen. Dieses Mal waren die Menschen Amerikas viel skeptischer. Das sind gute Neuigkeiten!

Ein Angriff der Vereinigten Staaten von Amerika auf Syrien hätte uns einen Schritt näher gebracht an das ultimative Ziel der Neokonservativen, nämlich einen Angriff auf den Iran. Die Entscheidung der Administration, vom Rand des Abgrunds zu Syrien zurückzutreten, hat in der Folge das Tor geöffnet zu einem historischen diplomatischen Dialog der Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Iran.

http://antikrieg.com/aktuell/2013_12_23_frieden.htm