Ecuador und die „schmutzigen Hände“ von Chevron

Ignacio Ramonet zu dem Konflikt zwischen Ecuador und dem US-Erdölkonzern Chevron

Während seines offiziellen Besuches in Frankreich hat sich Ecuadors Präsident Rafael Correa kürzlich in Paris mit einer Gruppe Intellektueller getroffen, um ihnen den Konflikt zwischen einigen indigenen Gemeinden im Amazonasgebiet und der US-amerikanischen Erdölgesellschaft Chevron zu erklären. Der Konzern wird beschuldigt, die Umwelt zerstört und gesundheitliche Schäden bei Tausenden Menschen verursacht zu haben. Der Konflikt hat auf internationaler Ebene schon einen symbolhaften Charakter angenommen.

Als erstes Land der Welt, das in seiner Verfassung die unveräußerlichen Rechte der Natur anerkannt und deren Verletzung justiziabel gemacht hat, stellt sich Ecuador der multinationalen Erdölfirma Chevron Corporation entgegen, dem zweitgrößten Erdölmulti in den Vereinigten Staaten und dem sechstgrößten der Welt. Chevron wird wegen zahlreicher Fälle von Umweltverschmutzung in verschiedenen Ecken der Erde beschuldigt.

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