Archive for Oktober, 2013

14. Oktober 2013

[Junge Welt] Wirkungen der Sanktionen US-Gesetze drohen Ländern, die mit Iran Handel treiben, mit Nachteilen. Embargo zielt auf Ölsektor Von Knut Mellenthin

Im US-Senat liegt ein neues Sanktionsgesetz gegen Iran auf Eis, das vom Abgeordnetenhaus schon am 31. Juli mit 400 gegen 20 Stimmen problemlos durchgewinkt wurde. Dem »Nuclear Prevention Act« stimmten auch die meisten der 131 Parlamentarier aus beiden Parteien zu, die gerade erst einen offenen Brief an Präsident Barack Obama unterschrieben hatten. Darin war gefordert worden, nach dem Präsidentenwechsel in Teheran der Diplomatie Zeit zu lassen und zu diesem Zeitpunkt keine zusätzlichen Sanktionen gegen Iran zu beschließen. Die Billigung des Gesetzes durch das Abgeordnetenhaus erfolgte nur vier Tage vor der Einführung von Hassan Rohani in sein neues Amt.

Falls der Iran bei den heute beginnenden Gesprächen in Genf nicht weitreichende Zugeständnisse an die USA und ihre Verbündeten anbietet, muß damit gerechnet werden, daß der Senat die Diskussion über den »Nuclear Prevention Act« beschleunigt vorantreibt mit dem Ziel, im November einen mit dem Abgeordnetenhaus vereinheitlichten Text verabschieden zu können.

Ein Kernstück des geplanten Gesetzes besteht darin, den iranischen Erdölexport, die Haupteinnahmequelle des Landes, im Verlauf eines Jahres um mindestens eine Million Barrel pro Tag (mbpd) zu senken. Das würde in einen Bereich zwischen 0,2 und 0,5 mbpd führen. Zum Vergleich: Ende 2011, vor dem Import-Boykott der EU, der am 1. Juli 2012 in Kraft trat, exportierte Iran durchschnittlich 2,5 mbpd.

Die bestehende Sanktionsgesetzgebung der USA droht allen Ländern, die iranisches Erdöl importieren, mit schweren wirtschaftlichen und finanziellen Nachteilen auf dem US-amerikanischen Markt. Sie läßt aber Ausnahmegenehmigungen durch die Regierung für alle Länder zu, die in den vergangenen Monaten ihre Einfuhr »relevant« verringert haben. Diese Genehmigungen müssen alle sechs Monate neu beantragt und erteilt werden. Bisher hat Washington sie noch keinem Land verweigert. Hauptimporteure von iranischem Erdöl sind – nach dem völligen Importstopp aller EU-Länder – China, Indien, Südkorea, die Türkei und Japan. Der »Nuclear Prevention Act« würde alle Importländer in Kollektivhaftung nehmen für das angestrebte Ziel der Verringerung um insgesamt eine Million Barrel pro Tag. Falls dieses Ziel verfehlt würde, könnte keines dieser Länder mehr eine Ausnahmegenehmigung bekommen – außer, es hätte im abgelaufenen Jahr eine »dramatische« Verringerung seines Ölimports aus dem Iran vorgenommen.

Iran hat zwar die viertgrößten Ölreserven der Welt, aber derzeit nur eine durchschnittliche Produktion von 2,5 oder 2,6 mbpd. Das ist nicht einmal halb soviel wie im letzten Jahr vorm Sturz des Schah-Regimes, 1978, als 5,2 mbpd gefördert wurden. Der neue Ölminister Bidschan Namdar Sanganeh hat im August angekündigt, daß die Produktion in nur sieben Monaten wieder auf das Niveau von 2005, vor den einschneidenden Sanktionen, gesteigert werden soll. Das waren immerhin 4,2 mbpd.
weiterlesen @ http://www.jungewelt.de/2013/10-15/038.php

14. Oktober 2013

Julian Assange: Zerfall des rechtsstaatliches Systems des Westens RT 13.10.13

14. Oktober 2013

TAFTA: Neoliberaler Trojaner – Freihandelsabkommen EU/USA

14. Oktober 2013

Rechtsanwälte gegen Totalüberwachung – Hamburger Erklärung

13. Oktober 2013

[heise/tp] „Der Papst hätte Hunderttausende retten können“ Über die Rolle der katholischen Kirche bei der Vernichtung der Juden

„Der Papst hätte Hunderttausende retten können“
Dirk Verhofstadt über die Rolle der katholischen Kirche bei der Vernichtung der Juden.
In seinem Buch Pius XII. und die Vernichtung der Juden weist Dirk Verhofstadt nach, dass sich die katholische Kirche, anders als die offizielle Version, nicht in den Widerstand begeben hat, sondern Faschisten und Nazis tatkräftig unterstützte. Der Vatikan war die wichtigste innenpolitische und außenpolitische Stütze der Nazis. – bemerkenswerte Richtlinie von Kardinal Faulhaber aus dem Jahr 1941, wie Proteste gegen die deutsche Regierung formuliert werden sollten.
Demnach sollten Pastoralbriefe keine Aussagen enthalten, welche das Ansehen des Volkes oder der Regierung schädigen könnten und Faulhaber fügte in Klammern einige Beispiele an: „(jüdische Frage, Behandlung der russischen Kriegsgefangenen, SS-Gräueltaten in Russland etcetera)“. Die elf Punkte in Klammern, die der Brief erwähnt, sind von besonderem Interesse. Sie beweisen, dass Kardinal Faulhaber und durch diesen Brief alle deutschen Bischöfe im November 1941 Kenntnis von den Gräueltaten an der Ostfront hatten. http://www.heise.de/tp/artikel/39/39987/1.html

Die katholische Kirche und der Holocaust
Reinhard Jellen 12.10.2013
Dirk Verhofstadt über die Rolle der Religionsgemeinschaft bei der Vernichtung der Juden. Teil 1 http://www.heise.de/tp/artikel/39/39986/1.html

13. Oktober 2013

VIDEO – Julian Assange: Zerfall des rechtsstaatliches Systems des Westens

Wenn immer ein Präsident davon spricht, sein Land  sei außergewöhnlich, dann ist das, was er sagen will, dass die Regeln zivilisierten Verhaltens auf ihn nicht zutreffen.
Egal ob das nun bedeutet, dass er ein anderes Land angreift, oder ob das einen Missbrauch der Rechts im Inland bedeutet.

Es ist allen klar, dass der Rechtsstaat zusammenbricht, die Mechanismen der Regierung entfremden sich immer mehr von der Bevölkerung und den rechtlichen Grundlagen.
Das juristische Verfahren wird zunehmend als geheim eingestuft, hier in (Grossbritannien) die Einführung von geheimen Gerichten.

Dies ist eine Art von Proto-Faschismus. Das klingt sehr hart, aber so muss man es tatsächlich beschreiben.

13. Oktober 2013

taz | Pressefreiheit in Sachsen Endlich raus aus dem Sachsensumpf

Zwei sächsische freie Journalisten können aufatmen: Nach rund fünf Jahren Verfahrensdauer ist der Freispruch für die „Sachsensumpf“-Berichterstatter Thomas Datt und Arndt Ginzel am Donnerstag rechtskräftig geworden. –
weiterlesen @ http://www.taz.de/!119728/

Prozess gegen „Sachsensumpf“-Zeuginnen
Vorwürfe aus dem Kinderbordell http://www.taz.de/Prozess-gegen-Sachsensumpf-Zeuginnen/!89086/

„Sachsensumpf“ vor Gericht
Puffgeschichten und Protestkarten http://www.taz.de/Sachsensumpf-vor-Gericht/!105379/

Freispruch wird angefochten
Sumpf in Sachsen wird noch tiefer http://www.taz.de/Freispruch-wird-angefochten/!107643/

13. Oktober 2013

[Griechenland-Blog] Griechenland wieder

[Griechenland-Blog]
Griechenland wieder am Rand des Bankrotts!
Griechenland steht wieder am Rand des Staatsbankrotts, da die Troika die dringend zur Bedienung fälliger Anleihen benötigte Tranche von 1 Milliarde Euro blockiert, um eine Lösung in dem Thema der Privatisierung der Montan- und Hüttengesellschaft LARCO zu erzwingen, während der IWF neue schmerzhafte Maßnahmen fordert. http://www.griechenland-blog.gr/2013/10/griechenland-wieder-am-rand-des-bankrotts/61045/

12. Oktober 2013

[Global Research] Syria’s Chemical Weapo

[Global Research] Syria’s Chemical Weapons: Western Military Alliance and Israel continue to Support Al Qaeda Affiliated Rebels – Amply documented the Al Nusrah rebels are in possession of chemical weapons.
In an unusual twist, An August 9, 2013 UPI report intimates that the Al Qaeda affiliated Al Nusrah rebels rather than the Syrian government constitute a threat to the security of Israel, an absurd proposition. And that Israel, so to speak, fears that chemical weapons might “fall in the wrong hands”. http://www.globalresearch.ca/syrias-chemical-weapons-western-military-alliance-and-israel-continue-to-support-al-qaeda-affiliated-rebels/5353816?print=1

12. Oktober 2013

Weiterer V-Mann der NSU-Terror-Zelle enttarnt, der Chefdenker und Planer der Gruppe war

Eine weitere frühere Führungsfigur der Thüringer Neonaziszene ist als ehemaliger V-Mann enttarnt worden. Der wegen Gewaltdelikten und versuchten Totschlags vorbestrafte Michael S. soll nach Informationen der Berliner Zeitung unter dem Decknamen „Tarif“ zwischen 1995 und 2001 mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) kooperiert und dafür mindestens 66.000 D-Mark kassiert haben.

Damit ist ein weiterer V-Mann als Lenker der Zelle überführt. Das widerspricht der offiziellen Darstellung von Medien und Behörden, dass es sich allenfalls um eine Pannenserie der Polizei, der Ermittlungsbehörden und des Verfassungsschutzes gehandelt haben soll. Vielmehr war der Verfassungsschutz wohl aktiv an der Vorbereitung und Ausführung der NSU-Terroranschläge beteiligt. 9/11 lässt grüssen.

weiterlesen @  http://ow.ly/pKNwE

12. Oktober 2013

[Ria Novosti] Lawrow: Nicht länger mit Syrien-Konferenz zögern Russlands Außenminister Sergej Lawrow

[Ria Novosti]
Lawrow: Nicht länger mit Syrien-Konferenz zögern
Russlands Außenminister Sergej Lawrow ruft auf, die neue Friedenskonferenz zu Syrien schnellstens zustande zu bringen. Weiteres Zögern macht ihm zufolge die radikalen Islamisten in dem Bürgerkriegsland stärker. http://de.ria.ru/politics/20131011/267059178.html

12. Oktober 2013

Syria Spin – US media analysts have ties with defense industry

Military analysts who recently made frequent appearances on major US media outlets to make the case for a military strike against Syria have ties to prominent defense contractors and other firms with stakes in the conflict, according to a new report.

The report by the Public Accountability Initiative, a nonprofit watchdog, details appearances by nearly two dozen commentators who spoke in favor of launching a military campaign against Syria during the recent media frenzy on the issue.

The report said that these media analysts had connections to defense industry that would cause conflicts of interests with some having board positions and shares in weapons manufacturing companies whose weaponry would have been used in a US military action against Syria.

The study also notes the prominent role of seven think tanks during the Syria debate and their close links to defense contractors.

“We found lots of industry ties. Some of them are stronger than others. Some really rise to the level of clear conflicts of interest,” said Kevin Connor, the group’s director and a co-author of the study.

“These networks and these commentators should err on the side of disclosure,” he added.

One of the commentators cited in the report was Stephen Hadley, former national security adviser to George W. Bush, who made a series of high-profile media appearances on CNN, MSNBC, Fox News, and Bloomberg TV arguing for military intervention against Syrian President Bashar al-Assad over alleged use of chemical weapons.

Hadley also wrote an op-ed for the Washington Post headlined “To stop Iran, Obama must enforce red lines with Assad.”

In each case, the media outlets failed to inform their audience that Hadley serves as a director of Raytheon, the weapons manufacturer that makes the Tomahawk cruise missiles that were widely cited as a weapon of choice in a potential airstrike campaign against Syria.

Hadley earns an annual salary of $128,500 from Raytheon and owns 11,477 shares of the company’s stock. His holdings were worth $891,189 as of August 23.

The report found that, out of 37 appearances these pro-war commentators made on CNN, the network disclosed their defense industry ties only seven times. NBC and its umbrella networks disclosed the pundits’ connections five times in 16 appearances. In 23 appearances on Fox News there was not a single attempt to disclose industry ties.

HJ/HJ

12. Oktober 2013

VIDEO – Edward Snowden Erklärung in Moskau – US-Whistleblower-Preisverleihung – Okt 2013

 

12. Oktober 2013

[heise.de] Die verbriefte Reisefreiheit innerhalb der EU ist Geschichte

heise.de/tp
Die verbriefte Reisefreiheit innerhalb der EU ist Geschichte
Der deutsche Innenminister setzt sich mit der Änderung des „Schengen-Governance-Pakets“ durch. Eine Regierung darf ihre Binnengrenzen jetzt nach Gutdünken wieder kontrollieren
Alle Außengrenzen der EU-Mitgliedstaaten werden derzeit technisch aufgerüstet. Zwar existieren bereits mehrere Datensammlungen zur Verhinderung unerwünschter Migration: eine Visumsdatenbank, eine Fingerabdruckdatenbank, ein Passagierdatenregister und ein Fahndungssystem. http://www.heise.de/tp/blogs/8/155118

12. Oktober 2013

VIDEO – USA: Weltkriegsveteran – Wir leben in einem Polizeistaat