Derzeit sind weltweit 439 AKWs in 31 Ländern in Betrieb. Japan will jetzt einen Teil seiner stillgelegten AKWs wieder in Betrieb nehmen. Der Iran plant den Bau von 34 AKWs und Indien den Bau von 40 weiteren AKWs, beide Staaten wollen vorwiegend russische Technik nutzen.
Indien betreibt und plant aber auch neue AKWs in Zusammenarbeit mit der französischer Firma AREVA. China verfügt derzeit über 17 AKWs und plant den Bau weiterer 32 Reaktorblöcke, teils in Zusammenarbeit mit dem französischen AREVA Konzern und mit der US-Firma Westinghouse.
China baut aber auch eine eigene AKW Technologie aus und will sich nach neuesten Meldungen am Bau von 2 neuen AKWs in Grossbritannien beteiligen. Indien, der Iran und China wurden wie auch Japan in der Vergangenheit immer wieder von schwersten Erdbeben heimgesucht. Auch Tsunamis und langfristig steigende Meeresspiegel würden die vorwiegend an der Küste projektierten AKWs bedrohen.
Die Zahl der Atomsprengköpfe weltweit wird offiziell auf 17.000 geschätzt.
Sheldon Adelson, entschiedener Unterstützer Israels sagte in der vergangenen in den USA, dass Washington eine Atombombe auf Irans Wüstengebiete abwerfen solle…”dann sagen wir…schaut! Die nächste wird im Zentrum von Teheran explodieren. So sehen wir das. Wollen Sie ausgelöscht werden? Machen Sie weiter so, nehmen Sie eine harte Position an und fahren Sie mit ihrem nuklearen Entwicklung fort…”.
Der 80-jährige Adelson besitzt auch eine Zeitung in Tel Aviv, in der häufig die Warnungen von Ministerpräsident Netanyahu über den Iran weitergegeben werden.
In den letzten Jahren wurde wiederholt öffentlich mit Atomschlägen gegen den Iran gedroht.
Ausserdem wurden hierbei spekuliert ob man Atomanlagen innerhalb des Iran angreifen sollte.
Man muss realistischerweise davon ausgehen, dass ausnahmslos alle Staaten, die zur Zeit an Atomprogrammen arbeiten, dies nur unter dem Gesichtspunkt der Möglichkeit tun, potentiell auch in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen.
Denn vor dem Hintergrund der Militärschläge gegen Afghanistan, den Irak, Libyen und den jüngsten Androhungen von Militärschlägen gegen Syrien. scheinen Staaten zunehmend die Strategie ultimativen Selbstverteidigung zu wählen und ein Atomprogramm zu betreiben, um in der Zukunft besser und abschreckend gegen potenielle Aggressionen gerüstet zu sein. Nur weltweit ausgehandelte Nichtangriffsabkommen, die von allen Staaten ratifiziert werden müssten, könnten diesen Teufelskreis durchbrechen.
Indien bestellt 20 russische Atomkraftwerke – Reaktionäre Politik gegen die Natur
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Iran und das Märchen von der friedlichen Nutzung der Kernkraft.
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Analyse der Konsequenzen von Militärschlägen gegen die Atomanlagen des Iran
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AEOI Chief: Iran to Build More N. Power Plants
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